Dubai Telegraph - Nvidia-Chef warnt vor Trump

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Nvidia-Chef warnt vor Trump




Der Aufstieg der künstlichen Intelligenz (KI) treibt seit Monaten die Börsenkurse und hat den Börsenwert einiger US‑Technologiekonzerne in historische Höhen getrieben. Der halbleiterhersteller Nvidia gehört zu den größten Gewinnern dieses Booms. Seine Hochleistungs‑Grafikprozessoren werden zur Grundlage zahlloser KI‑Modelle, und der Aktienkurs hat sich vervielfacht. Diese Entwicklung stützt den US‑Aktienmarkt und kompensiert die wirtschaftlichen Belastungen durch Handelskonflikte, hohe Zinsen und Haushaltsstreitigkeiten. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass ein zu schnell wachsender Markt zu einer spekulativen Blase werden könnte, deren Platzen die US‑Wirtschaft in eine tiefe Rezession führen würde.

Warnungen des Nvidia‑Chefs
Jensen Huang, Mitgründer und Vorstandschef von Nvidia, tritt immer öfter als Mahner auf. Er betont, dass die USA zwar die „virtuelle Supermacht“ der KI sind, jedoch auf internationale Entwickler und Märkte angewiesen bleiben. Auf einer Entwicklerkonferenz in Washington machte Huang deutlich, dass die Vereinigten Staaten nur dann dauerhaft führend bleiben, wenn Unternehmen und Wissenschaftler weltweit, einschließlich China, auf amerikanischer Technologie aufbauen können. Er verwies darauf, dass etwa die Hälfte aller KI‑Entwicklerinnen und ‑Entwickler in China arbeite. Ein Politikansatz, der den Zugang zu diesen Fachkräften abschneidet, schade langfristig vor allem den USA.

Huang räumt ein, dass die Regierung in Peking Nvidia momentan vom chinesischen Markt ausschließt und das Unternehmen deshalb keine Genehmigungen beantragt, um seine neuesten Chips dorthin zu liefern. Gleichzeitig warnt er vor den Folgen von Exportbeschränkungen: Seit der Einführung strenger US‑Kontrollen ist Nvidias Marktanteil in China von fast 95 Prozent auf rund 50 Prozent gefallen, und das Unternehmen musste Milliardenabschreibungen vornehmen. Die Einschränkungen hätten Chinas Tech‑Konzerne eher angestachelt, eigene Prozessoren zu entwickeln, statt den technologischen Vorsprung der USA zu sichern. Seiner Ansicht nach hat die Politik damit das Gegenteil dessen erreicht, was beabsichtigt war.

Der Manager warnt zudem ausdrücklich vor einer geopolitischen Spaltung der KI‑Branche. China sei „nur Nanosekunden“ hinter den USA zurück und könne den Wettlauf gewinnen, warnte er am Rande eines Gipfeltreffens, falls amerikanische Unternehmen durch Exportverbote den Kontakt zu chinesischen Entwicklerinnen und Entwicklern verlieren. Die Vereinigten Staaten müssten „vorauslaufen und die Entwickler weltweit für sich gewinnen“, sonst drohe ein Rückstand. Daher setzt Huang auf Kooperation: Der „American tech stack“, also Chips, Netzwerke und Software aus den USA, solle zum weltweiten Standard werden, anstatt den Zugang zu beschneiden.

Lob und Kritik an Trumps Kurs
Der Nvidia‑Chef lobte zwar das „America First“‑Programm von Präsident Donald Trump, das Investitionen in US‑Fabriken und Forschung begünstigt. Seine Firma baut mehrere Supercomputer für das Energieministerium und lässt neue KI‑Chips in amerikanischen Werken montieren. Laut Huang hat der politische Rückenwind die Fertigung „zurück nach Amerika“ gebracht und damit die Grundlage für die aktuelle Erfolgswelle gelegt.

Gleichzeitig kritisiert er den zunehmend protektionistischen Kurs der Regierung. Trump kündigte jüngst an, die leistungsfähigsten Blackwell‑Chips von Nvidia ausschließlich amerikanischen Kunden vorzubehalten und nicht ins Ausland zu verkaufen. Selbst eine abgeschwächte Version für China soll nur unter strengen Auflagen und gegen eine Umsatzbeteiligung an die US‑Regierung geliefert werden. Huang hält derartige Beschränkungen für gefährlich, weil sie den Zugang zu einem der größten Absatz‑ und Talentmärkte blockieren. In Washington sagte er, eine Politik, die dazu führe, „die Hälfte der weltweiten KI‑Entwickler zu verlieren“, sei auf Dauer schädlich. Er warnt, dass harte Exportregeln nicht nur Umsätze kosten, sondern die Innovationskraft der USA schwächen und letztlich zum Platzen der KI‑Blase beitragen könnten.

Drohende Risiken für die US‑Wirtschaft
Der wirtschaftliche Kontext verstärkt Huangs Mahnungen. Die KI‑Euphorie kaschiert derzeit andere Probleme der US‑Wirtschaft: Lohnzuwächse flachen ab, Kreditausfälle steigen, und Donald Trumps Handelskrieg schränkt den Zugang amerikanischer Landwirte zu chinesischen Kunden sowie den Bezug von wichtigen Rohstoffen wie Seltenen Erden ein. Zugleich lähmt ein wochenlanger Haushaltsstreit die öffentliche Verwaltung. Trotz dieser Belastungen treibt der KI‑Boom die Aktienkurse und stützt den Konsum. Börsenexperten warnen jedoch, dass Investoren zunehmend nervös werden: Der Volatilitätsindex VIX sprang nach der Ankündigung neuer Trump‑Zölle auf den höchsten Stand seit Monaten. Sollte die Euphorie rund um KI abrupt enden, könnten Billionenwerte in kurzer Zeit vernichtet werden.

Die Trump‑Regierung verschärft diese Unsicherheit, indem sie ankündigt, im Falle einer schweren Korrektur auf staatliche Rettungspakete zu verzichten. Mehrfach betonte sie, dass „keine staatlichen Hilfen“ für angeschlagene KI‑Konzerne vorgesehen seien, und dass sich der Markt selbst bereinigen müsse. Diese Haltung verdeutlicht, dass politische Entscheidungen das Risiko eines Crashs erhöhen können. Für Nvidia ist das Risiko besonders groß, weil das Unternehmen wegen seiner Marktdominanz im Zentrum des Hypes steht.

Fazit
Die Warnungen des Nvidia‑Chefs richten sich weniger gegen technologische Entwicklungen als gegen politische Fehlentscheidungen. Jensen Huang fordert, dass die USA ihren Vorsprung durch Offenheit und globale Kooperation sichern. Exportverbote, Handelskriege und Migrationseinschränkungen könnten dagegen den Boom ersticken und die ohnehin überhitzte KI‑Blase zum Platzen bringen. Angesichts der enormen Abhängigkeit der Märkte von wenigen Technologiekonzernen wäre ein solcher Crash nicht nur ein Problem für die Branche, sondern könnte auch weite Teile der US‑Wirtschaft in eine Krise stürzen.

Die Debatte um Trumps Wirtschaftspolitik zeigt, wie eng die Zukunft der KI‑Industrie mit politischen Entscheidungen verknüpft ist. Ob der Boom anhält oder in einer Rezession endet, wird maßgeblich davon abhängen, ob Washington das Gleichgewicht zwischen Sicherheit, wirtschaftlichem Vorteil und globaler Zusammenarbeit findet.



Vorgestellt


WakeBASE-Sprung vom Dubai Infinity Pool

Das Projekt mit dem Namen "WakeBASE" beinhaltete eine einzigartige Kombination aus Drohnen-Wakeskating und BASE-Jumping.Schauplatz dieses Kunststücks war das Address Beach Resort in Dubai, dessen Infinity-Pool 294 Meter über dem Meeresspiegel liegt und damit den Guinness-Weltrekord hält.Grubbs Herausforderung begann mit einem 94 Meter langen Wakeskating über den Pool auf dem Dach, wobei er von einer speziell entwickelten Drohne gezogen wurde.Der Stunt gipfelte in einem BASE-Sprung vom Rand des Pools, bei dem Grubb 77 Stockwerke hinabsprang, bevor er erfolgreich am Strand landete. Diese Leistung war die Verwirklichung von Grubbs siebenjährigem Traum und ein historischer Meilenstein im Extremsport.Um sich auf "WakeBASE" vorzubereiten, unterzog sich Grubb einem rigorosen Training mit der BASE-Sprunglegende Miles Daisher.Obwohl er im Dezember 2022 erst 26 BASE-Sprünge absolviert hatte, absolvierte Grubb 106 Sprünge während seines Trainings, das in Idaho, USA, und Lauterbrunnen, Schweiz, einem renommierten BASE-Sprungort, stattfand.Das Projekt umfasste auch eine Partnerschaft mit Prada, das maßgeschneiderte, für die Anforderungen von Wakeskating und BASE-Jumping optimierte Kleidung zur Verfügung stellte.Die Drohne, die bei diesem Stunt zum Einsatz kam, wurde von einem Team unter der Leitung von Sebastian Stare mit spezieller Hard- und Software entwickelt, die auf die Anforderungen von "WakeBASE" zugeschnitten ist.Die Wahl des Address Beach Resorts in Dubai war von strategischer Bedeutung, da der hohe Infinity-Pool und das architektonische Layout sowohl für den Wakeskate-Lauf als auch für den BASE-Sprung ideal waren.

Lass dich von Dubai und seinem Zauber überraschen

Lass dich von Dubai und seinem Zauber überraschen

USA: Trumps Problem mit ICE

Der Tod des Intensivpflegers Alex Pretti in Minneapolis hat die Vereinigten Staaten erschüttert. Der 37‑jährige Krankenpfleger filmte am 24. Januar 2026 im Stadtviertel South Minneapolis einen Einsatz von Bundesbeamten, als mehrere Beamte der US‑Grenzpolizei ihn angriffen. Sie sprühten ihm Pfefferspray ins Gesicht, stießen ihn zu Boden und hielten ihn fest. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, dass er in der rechten Hand ein Mobiltelefon hält, als ein Beamter ihm eine Pistole aus dem Hosenbund nimmt. Wenige Augenblicke später ruft jemand „Waffe, Waffe“; daraufhin feuert ein anderer Beamter aus nächster Nähe. Innerhalb von fünf Sekunden fallen mindestens zehn Schüsse. Pretti stirbt noch am Tatort.Die Leitung des Heimatschutzministeriums behauptete zunächst, der Pfleger habe mit einer halbautomatischen Pistole eine „Massenschießerei“ geplant. Die Behörden veröffentlichten ein Foto einer Waffe und erklärten, Pretti habe die Beamten bedroht. Präsident Donald Trump nannte ihn auf seiner Online‑Plattform einen „Attentäter“ und verteidigte das Vorgehen der Beamten. Doch Augenzeugenvideos, die von Passanten, unabhängigen Journalisten und lokalen Medien ausgewertet wurden, zeigen ein anderes Bild: Pretti hatte seine Pistole zwar legal bei sich, zog sie aber nie. Stattdessen versuchte er, eine Frau zu schützen, die von Bundesbeamten umgestoßen worden war. Zwei Zeugen legten eidesstattliche Erklärungen ab, in denen sie betonten, Pretti habe nur ein Telefon in der Hand gehabt. Prettis Eltern nannten die offizielle Darstellung „lügnerisch“ und forderten Aufklärung.Der Fall Pretti ereignete sich nur wenige Wochen nach der Tötung von Renée Good am 7. Januar 2026. Die 37‑jährige US‑Bürgerin saß in ihrem Auto auf einer Straße in Minneapolis, als sie von ICE‑Agent Jonathan Ross angehalten wurde. Videoaufnahmen zeigen, dass Ross um das Fahrzeug herumging, bevor er sich vor den Wagen stellte. Als Good langsam vorwärts fuhr, feuerte Ross drei Schüsse ab. Good starb auf der Stelle. Bundesbehörden und der Präsident behaupteten, Ross habe sich verteidigt, weil Good ihn überfahren wollte. Augenzeugen, Journalistinnen und lokale Politiker bestritten diese Version. Die Bürgermeister von Minneapolis und Saint Paul sowie Minnesotas Gouverneur forderten, die Bundesoperation in der Stadt zu beenden.Beide Fälle stehen im Zusammenhang mit Operation Metro Surge, einer Initiative der zweiten Trump‑Administration, bei der US‑Grenzschutzbehörden massiv in amerikanischen Städten eingesetzt werden. Ursprünglich sollte damit die Einwanderungspolitik verschärft und Straftaten eingedämmt werden. In Minneapolis entwickelte sich die Operation jedoch zu einer groß angelegten Machtdemonstration. Bundesbeamte hielten Menschen stundenlang fest, setzten Tränengas gegen Demonstrierende ein und gaben lokale Ermittlerinnen und Ermittlern keinen Zugang zu Tatorten. Nach der Tötung von Renée Good kam es zu landesweiten Protesten und zu Rücktrittsforderungen gegen den Heimatschutzminister. Mehr als ein Dutzend Bundesanwälte legten aus Protest gegen die mangelnde Transparenz der Ermittlungen ihr Amt nieder.Die zweite Tötung binnen weniger Wochen machte die Lage für die Regierung noch schwieriger. Während Trump zu Beginn scharfe Worte gegen Pretti fand, wählte die Sprecherin des Weißen Hauses einige Tage später einen milderen Ton und sprach von einer „Tragödie“. Der Präsident kündigte an, den Fall überprüfen zu lassen, und entsandte den ehemaligen Grenzschutzchef Tom Homan nach Minnesota. Homan selbst steht wegen eines früheren Korruptionsskandals in der Kritik. Gleichzeitig erhielt der Druck auf die Regierung aus dem eigenen Lager Gewicht: Mehrere republikanische Abgeordnete forderten eine unabhängige Untersuchung und äußerten Zweifel an der Darstellung der Behörden.Der Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, sowie Minnesotas Gouverneur Tim Walz führten Gespräche mit Trump, in denen sie eine Reduzierung des Bundesaufgebots forderten. Laut Walz zeigte sich der Präsident überraschend kooperationsbereit und stimmte zu, die Zahl der Einsatzkräfte zu senken und besser mit den lokalen Behörden zusammenzuarbeiten. Ein Bundesrichter verhandelte parallel über einen Antrag, die Operation in Minneapolis zu stoppen. In Washington drohten demokratische Abgeordnete damit, die Finanzierung des Heimatschutzministeriums zu blockieren, sollte es keine Reformen geben.Die Ereignisse in Minneapolis haben eine größere Debatte angestoßen:Wie weit darf die Bundesmacht gehen? Kritiker sehen in der militarisierten Vorgehensweise der Einwanderungsbehörden eine Gefahr für die Rechtsstaatlichkeit. Für manche erinnert das Vorgehen an eine „Revolutionsgarde“, mit der sich Trump eine loyale Streitmacht aufbauen wolle. Menschenrechtsorganisationen und Bürgerrechtsgruppen fordern die Auflösung von ICE oder zumindest eine grundlegende Reform. Gleichzeitig verweisen konservative Politiker auf den Kampf gegen illegale Einwanderung und Kriminalität.Die Proteste in Minneapolis und anderen Städten dauern an. An den Tatorten von Renée Good und Alex Pretti entstanden Mahnmale aus Blumen, Kerzen und Botschaften. Gemeindebands spielen dort Lieder wie „Stand By Me“, und Demonstrierende rufen die Namen der Opfer. Viele Bewohner begleiten weiterhin Bundesfahrzeuge, dokumentieren Einsätze auf ihren Handys und helfen Familien, die in Angst vor Deportationen leben. Die Wut über die beiden Todesfälle hat die politische Diskussion verändert: Selbst Mitglieder der konservativen Republikanischen Partei stellen nun offen die Frage, ob Trumps harter Kurs ihm mehr Schaden als Nutzen bringt.Fazit und der Skandal in seiner Gesamtheit:Die brutalen Einsätze der Einwanderungsbehörden in Minneapolis haben die Öffentlichkeit sensibilisiert und zum Umdenken gezwungen. Der Präsident sieht sich mit dem Vorwurf konfrontiert, seine eigene Sicherheitsbehörde nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Die Frage, ob die Operationen von ICE und Grenzschutz zum Schutz der Bevölkerung beitragen oder die Gewalt anheizen, wird zum entscheidenden Test für Trumps Führung – und könnte zu einem zentralen Problem für seine politische Zukunft werden.S. D. Schulz