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Wegen des Verdachts auf Preisabsprachen haben die japanischen Behörden die Räumlichkeiten von sechs großen Eiscreme-Herstellern durchsucht. Vertreter der Unternehmen würden verdächtigt, über Jahre per E-Mail oder bei Treffen den Zeitpunkt und das Ausmaß von Preiserhöhungen abgesprochen zu haben, gab eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP an. Lokalen Medien zufolge hoben die Unternehmen ihre Verkaufspreise seit etwa 2022 jedes Jahr zur selben Zeit an.
Der Quelle zufolge durchsuchten Beamte der japanischen Kartellbehörde JFTC am Dienstag die Hauptsitze der Unternehmen Meiji, Morinaga Milk Industry, Lotte, Ezaki Glico, Morinaga & Co., and Akagi Nyugyo. Die Behörde untersucht nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo News auch, ob die Firmen die Inflation ausgenutzt haben, um ihre Preise stärker zu erhöhen, als angesichts steigender Rohstoffpreise gerechtfertigt gewesen sei.
Fünf der Unternehmen veröffentlichten am Dienstag und Mittwoch Stellungnahmen mit der Bestätigung, dass ihre Büros durchsucht worden seien und erklärten, mit den Untersuchungen zu "kooperieren". Die Unternehmenskommunikation von Akagi Nyugo bestätigte der AFP ebenso, dass das Unternehmen nach einer "Vor-Ort-Inspektion" mit den Ermittlern zusammenarbeiten werde.
I.Uddin--DT