Dubai Telegraph - Noch keine Einigung im Streit um Entlastungen bei Energiepreiskrise in Sicht

EUR -
AED 4.218248
AFN 74.648679
ALL 91.567582
AMD 417.387572
ANG 2.056118
AOA 1054.263482
ARS 1739.307238
AUD 1.611669
AWG 2.067182
AZN 1.956898
BAM 1.958255
BBD 2.313801
BDT 141.076857
BGN 1.933322
BHD 0.433043
BIF 3453.990157
BMD 1.148435
BND 1.468028
BOB 11.287445
BRL 5.910769
BSD 1.14886
BTN 110.08004
BWP 15.580006
BYN 3.475157
BYR 22509.320229
BZD 2.310557
CAD 1.607292
CDF 2654.03302
CHF 0.943956
CLF 0.027908
CLP 1101.946523
CNY 7.703184
CNH 7.689494
COP 3660.761952
CRC 513.953255
CUC 1.148435
CUP 30.43352
CVE 110.406773
CZK 24.363932
DJF 204.100268
DKK 7.476598
DOP 67.806184
DZD 153.638046
EGP 59.865839
ERN 17.226521
ETB 187.655351
FJD 2.544821
FKP 0.860527
GBP 0.857599
GEL 2.990364
GGP 0.860527
GHS 13.234937
GIP 0.860527
GMD 84.414373
GNF 10099.969376
GTQ 8.767143
GYD 240.358645
HKD 9.010447
HNL 30.840468
HRK 7.536378
HTG 150.150848
HUF 364.292722
IDR 20468.551757
ILS 3.487372
IMP 0.860527
INR 110.164691
IQD 1505.01293
IRR 1578638.346686
ISK 139.225182
JEP 0.860527
JMD 181.407417
JOD 0.814286
JPY 179.927608
KES 148.72666
KGS 100.431056
KHR 4655.978745
KMF 491.530456
KPW 1033.5916
KRW 1592.08082
KWD 0.353879
KYD 0.957429
KZT 513.623891
LAK 25753.648673
LBP 102842.328285
LKR 380.266645
LRD 198.755222
LSL 18.67764
LTL 3.39103
LVL 0.694677
LYD 7.297371
MAD 10.885078
MDL 20.190927
MGA 4980.373617
MKD 61.608844
MMK 2411.359944
MNT 4133.631787
MOP 9.28304
MRU 46.217745
MUR 54.631474
MVR 17.743751
MWK 1992.158131
MXN 19.797154
MYR 4.689867
MZN 73.396895
NAD 18.677803
NGN 1529.405383
NIO 42.272994
NOK 10.806788
NPR 176.132872
NZD 2.00655
OMR 0.441574
PAB 1.14887
PEN 3.87676
PGK 5.113566
PHP 72.227934
PKR 318.431211
PLN 4.362295
PYG 6810.715992
QAR 4.199274
RON 5.264199
RSD 117.409118
RUB 96.696957
RWF 1687.667134
SAR 4.279772
SBD 9.188066
SCR 16.13779
SDG 690.787697
SEK 11.293621
SGD 1.465225
SHP 0.858482
SLE 28.309341
SLL 24082.092234
SOS 656.534481
SRD 43.577934
STD 23770.279725
STN 24.53118
SVC 10.052909
SYP 14931.948334
SZL 18.671733
THB 38.247063
TJS 10.598109
TMT 4.031006
TND 3.379437
TOP 2.765155
TRY 56.02421
TTD 7.798913
TWD 36.504189
TZS 3043.347419
UAH 51.329012
UGX 4531.681025
USD 1.148435
UYU 46.199325
UZS 13602.289043
VES 973.281306
VND 29884.567908
VUV 135.850052
WST 3.163733
XAF 655.957
XAG 0.017214
XAU 0.000262
XCD 3.103703
XCG 2.070496
XDR 0.812003
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 271.662647
ZAR 18.671447
ZMK 10337.294588
ZMW 22.580898
ZWL 369.795507
SSP 6504.760113
MXV 2.244444
  • Euro STOXX 50

    -86.7000

    6236.2

    -1.39%

  • Goldpreis

    20.8000

    4420.5

    +0.47%

  • TecDAX

    -47.7000

    3948.65

    -1.21%

  • MDAX

    -192.8300

    31083.97

    -0.62%

  • DAX

    -233.7400

    25304.06

    -0.92%

  • SDAX

    -60.3500

    18106.55

    -0.33%

  • EUR/USD

    0.0009

    1.1489

    +0.08%

Noch keine Einigung im Streit um Entlastungen bei Energiepreiskrise in Sicht
Noch keine Einigung im Streit um Entlastungen bei Energiepreiskrise in Sicht / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Noch keine Einigung im Streit um Entlastungen bei Energiepreiskrise in Sicht

Im Streit um Entlastungen von den hohen Energiepreisen ist noch keine Einigung in Sicht. In Berlin berieten am Samstag die Spitzen der Regierungskoalition über einen Ausweg aus der Krise und weitere Themen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) pochte im Vorfeld trotz der Absage von Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf Markteingriffe in der Spritpreiskrise - Wirtschaftsexperten rieten davon ab. Die Grünen warfen Merz ein schlechtes Krisenmanagement vor.

Textgröße:

"Das Wirksamste ist gerade der Eingriff in den Markt. Das sehen wir in anderen europäischen Ländern", sagte Klingbeil der "Süddeutschen Zeitung" vom Samstag. "Und ich finde, wir sollten diesen Mut auch haben." Sein Weg liege auf dem Tisch, der umfasse drei Schritte. Klingbeil nannte eine Übergewinnsteuer, die jetzt auch von der Europäischen Kommission geprüft werde. "So können wir Krisenprofite abschöpfen und für eine wirkliche Entlastung der Bürgerinnen und Bürger einsetzen."

Als zweiten Schritt führte der SPD-Chef eine Absenkung der Energiesteuern an, damit schnell etwas an den Zapfsäulen passiere. Der dritte Punkt sei, "dass wir die Preise begrenzen, mit einem flexiblen Höchstpreis für den Liter Benzin und Diesel", sagte Klingbeil. "Wir brauchen einen Preisdeckel."

Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) lehnen Maßnahmen, wie sie Klingbeil fordert, ab. Er wolle "keine Eingriffe in den Markt, die zu Versorgungsengpässen führen", hatte der Kanzler am Donnerstag gesagt. Reiche hatte sich außerdem am Freitag offen gegen Klingbeil und den Koalitionspartner SPD gestellt und vor allem der Übergewinnsteuer eine Absage erteilt. Daraufhin war sie von Merz kritisiert und aufgefordert worden, wie vereinbart gemeinsame Lösungen beider Ministerien zu erarbeiten.

Über das gesamte Wochenende waren fortlaufende Gespräche der Koalitionsspitzen geplant. Diese sollten nach AFP-Informationen in Arbeitsatmosphäre stattfinden. Der "Bild" zufolge trafen sich am Samstag in Berlin zunächst Merz und Klingbeil sowie SPD-Chefin Bärbel Bas und CSU-Chef Markus Söder zu einem "Krisengipfel" - dort sollte es grundsätzlich auch um die anstehenden Strukturreformen gehen. Das Treffen könnte demnach am Sonntag zu einem Koalitionsausschuss ausgeweitet werden.

Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer warnte vor Entlastungen "mit der Gießkanne". Eine solche Krise komme "immer wieder mal vor" und die meisten Menschen könnten höhere Spritpreise verkraften, sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Es sei außerdem grundsätzlich "verkehrt", in den Spritpreis einzugreifen, "denn die Leute sollen ja jetzt weniger fahren oder zumindest langsamer fahren". Öl sei knapp, der Verbrauch müsse gesenkt werden.

Die Ölkrise müsse außerdem dazu genutzt werden, "um von den fossilen Energieträgern unabhängiger zu werden", sagte Schnitzer. Sie schlug als Entlastungsmaßnahme vor, die Stromsteuer für alle zu senken. Außerdem sei jetzt ein guter Zeitpunkt, das seit langem diskutierte Klimageld einzuführen.

Auch die Chefin der Mittelstandsunion, Gitta Connemann (CDU), warnte vor Markteingriffen und forderte stattdessen Entlastungen über eine Erhöhung der Pendlerpauschale. Damit unterstützte sie den Kurs von Bundeswirtschaftsministerin Reiche. "Hoch mit der Pendlerpauschale und der Mobilitätsprämie für Geringverdiener. Her mit der Direktauszahlung. Runter mit der Energiesteuer auf Lkw-Diesel oder Gewerbediesel", sagte Connemann dem "Focus".

"Die Zeit des Zögerns ist vorbei. Unsere Unternehmen erwarten keine Debatten über Zuständigkeiten, sondern konkrete Entscheidungen und sichtbares Handeln", erklärte unterdessen der Logistikverband BGL. In einem von mehreren Verbänden des Verkehrsgewerbes unterzeichneten offenen Brief an Merz forderten sie unter anderem niedrigere Energie- und Stromsteuern und eine Preisdeckelung wie bei europäischen Nachbarn.

Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch sagte dem RND, Merz "verliert die Kontrolle, der Streit zwischen Katherina Reiche und Lars Klingbeil eskaliert". Nötig sei jetzt ein klarer Krisenplan des Kanzlers und des Vize-Kanzlers. "Nichts liegt vor." Der Grünen-Politiker forderte, die Übergewinne der Ölkonzerne abzuschöpfen. Zudem müsse die Stromsteuer für alle gesenkt werden und neben einem Tempolimit auf Autobahnen auch ein Neun-Euro-Ticket für Bus und Bahn kommen.

J.Chacko--DT