Dubai Telegraph - Deutsche Wirtschaft wächst dank Staatsausgaben und privatem Konsum

EUR -
AED 4.200026
AFN 73.183571
ALL 94.287773
AMD 421.026666
ANG 2.047321
AOA 1048.586954
ARS 1702.648013
AUD 1.652202
AWG 2.061154
AZN 1.941914
BAM 1.95972
BBD 2.302796
BDT 140.970124
BGN 1.933517
BHD 0.431056
BIF 3413.339331
BMD 1.143497
BND 1.479152
BOB 7.917768
BRL 5.979232
BSD 1.143282
BTN 109.128898
BWP 15.504878
BYN 3.316906
BYR 22412.54636
BZD 2.299489
CAD 1.621273
CDF 2568.29477
CHF 0.918569
CLF 0.026898
CLP 1058.308216
CNY 7.763317
CNH 7.761944
COP 3853.402818
CRC 520.338524
CUC 1.143497
CUP 30.302677
CVE 110.747577
CZK 24.190338
DJF 203.221838
DKK 7.474675
DOP 67.578109
DZD 152.459298
EGP 56.130051
ERN 17.152459
ETB 184.537004
FJD 2.591908
FKP 0.861199
GBP 0.856613
GEL 3.018706
GGP 0.861199
GHS 13.041559
GIP 0.861199
GMD 82.899296
GNF 10034.188838
GTQ 8.722332
GYD 239.157325
HKD 8.968009
HNL 30.600941
HRK 7.537017
HTG 149.547823
HUF 354.258308
IDR 20564.654783
ILS 3.423231
IMP 0.861199
INR 109.156705
IQD 1497.782819
IRR 1573395.059545
ISK 143.886243
JEP 0.861199
JMD 179.569181
JOD 0.810742
JPY 184.136273
KES 147.849167
KGS 99.999062
KHR 4585.42379
KMF 492.847711
KPW 1029.147937
KRW 1759.087781
KWD 0.354313
KYD 0.952797
KZT 542.881142
LAK 25236.984322
LBP 102400.180395
LKR 383.75088
LRD 207.830933
LSL 18.627533
LTL 3.37645
LVL 0.69169
LYD 7.335571
MAD 10.727715
MDL 20.248324
MGA 4856.672013
MKD 61.664242
MMK 2400.494521
MNT 4098.511119
MOP 9.236895
MRU 45.808199
MUR 54.052987
MVR 17.678815
MWK 1986.254835
MXN 19.991757
MYR 4.665809
MZN 73.080833
NAD 18.627087
NGN 1567.166433
NIO 42.073605
NOK 11.257788
NPR 174.609497
NZD 2.006963
OMR 0.439668
PAB 1.143277
PEN 3.907966
PGK 5.022993
PHP 70.217023
PKR 317.924363
PLN 4.287998
PYG 6947.897428
QAR 4.167736
RON 5.233101
RSD 117.376518
RUB 88.618763
RWF 1676.138012
SAR 4.307784
SBD 9.204129
SCR 15.435748
SDG 686.666083
SEK 11.05337
SGD 1.476993
SHP 0.853736
SLE 27.872744
SLL 23978.570052
SOS 653.401242
SRD 43.049218
STD 23668.084638
STN 24.548996
SVC 10.00401
SYP 126.393151
SZL 18.715189
THB 37.975691
TJS 10.575708
TMT 4.00224
TND 3.382466
TOP 2.753267
TRY 53.392861
TTD 7.756481
TWD 36.464871
TZS 3001.683759
UAH 51.23593
UGX 4190.363389
USD 1.143497
UYU 45.891191
UZS 13620.064667
VES 723.34514
VND 30062.543051
VUV 137.216382
WST 3.167081
XAF 657.268818
XAG 0.018827
XAU 0.000277
XCD 3.090358
XCG 2.060485
XDR 0.817621
XOF 657.271698
XPF 119.331742
YER 272.842831
ZAR 18.604246
ZMK 10292.849052
ZMW 20.836496
ZWL 368.205652
  • MDAX

    488.2200

    32544.86

    +1.5%

  • TecDAX

    -1.4300

    3887.74

    -0.04%

  • Euro STOXX 50

    77.9700

    6360.47

    +1.23%

  • DAX

    540.6000

    25580.88

    +2.11%

  • Goldpreis

    51.6000

    4134

    +1.25%

  • SDAX

    33.5800

    18229.17

    +0.18%

  • EUR/USD

    0.0050

    1.1434

    +0.44%

Deutsche Wirtschaft wächst dank Staatsausgaben und privatem Konsum
Deutsche Wirtschaft wächst dank Staatsausgaben und privatem Konsum / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP

Deutsche Wirtschaft wächst dank Staatsausgaben und privatem Konsum

Getragen von staatlichen Ausgaben hat die deutsche Wirtschaftsleistung zum Jahresende zugelegt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im vierten Quartal um 0,3 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte und damit seine erste Schätzung von Ende Januar bestätigte. Die Konsumausgaben des Staates legten demnach um 1,1 Prozent zu - aber auch die Ausgaben privater Haushalte trugen zum Wachstum bei.

Textgröße:

Die Konsumausgaben der Verbraucherinnen und Verbraucher stiegen um 0,5 Prozent, wie die Statistiker ausführten. "Aber auch die Bauinvestitionen zogen deutlich an", betonte die Präsidentin des Bundesamtes, Ruth Brand. Im vierten Quartal wurde demnach 1,6 Prozent mehr in den Bau investiert als im Vorquartal. Die Investitionen in Ausrüstungen wie Maschinen, Geräte und Fahrzeuge stiegen ebenfalls leicht, nach einem starken Anstieg im dritten Quartal flachte die Entwicklung hier jedoch deutlich ab.

"Vom Außenhandel blieben positive Signale erneut aus", erklärten die Statistiker weiter. Die Warenexporte sanken um 0,4 Prozent und die Ausfuhren von Dienstleistungen um 1,2 Prozent.

Die Zahl der Erwerbstätigen ging im vierten Quartal leicht auf 46,1 Millionen zurück. Damit gab es 58.000 oder 0,1 Prozent weniger Erwerbstätige als im Vorquartal. Allerdings stiegen die durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigem nach vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) um 0,7 Prozent.

Das Statistikamt bestätigte auch seine erste Schätzung für das Jahresergebnis: 2025 wuchs die Wirtschaft nach zwei Rezessionsjahren demnach um 0,2 Prozent.

Die vom Bundesamt am Mittwoch veröffentlichten Details zur Entwicklung im vierten Quartal zeigten, "wie die konjunkturelle Erholung in Deutschland zunehmend Fuß fasst", erklärte der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Sebastian Dullien. "Besonders erfreulich ist, dass neben den öffentlichen Ausgaben auch die Investitionen und der private Konsum zugelegt haben."

Auf wichtigen Exportmärkten erlebe die deutsche Wirtschaft hingegen "scharfen Gegenwind", führte Dullien aus. "China und die USA versuchen mit aggressiver Industrie- und Handelspolitik unabhängiger von industriellen Importen zu werden", erläuterte er. In dieser Situation sei "mit keinem Konjunkturimpuls vom Außenhandel zu rechnen". Umso wichtiger sei deshalb derzeit die Binnennachfrage.

Beim privaten Konsum gebe es indes noch "Potenzial für weiteres Wachstum", fügte der Konjunkturforscher der gewerkschaftsnahen Stiftung hinzu und warnte zugleich vor einem möglichen "Angstsparen" der Verbraucherinnen und Verbraucher angesichts politischer Diskussionen über Sozialstaatskürzungen. "Das wäre Gift für die zarte Konjunkturerholung", erklärte Dullien.

Der Chefvolkswirt der staatlichen KfW-Förderbank, Dirk Schumacher, sieht unterdessen ein "solides Fundament" für ein weiteres Wachstum der deutschen Wirtschaft: "Erste Anzeichen für eine Erholung der Konjunktur sehen wir bereits im stark gestiegenen Auftragseingang in der Industrie", erklärte er. Daraus würden "nach und nach Folgeaufträge für weitere Wirtschaftszweige entstehen", erläuterte Schumacher. "Ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,5 Prozent in diesem Jahr scheint uns daher realistisch."

A.Hussain--DT