Dubai Telegraph - Nach Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff mit 150 Menschen an Bord darf nicht anlegen

EUR -
AED 4.298186
AFN 72.56231
ALL 95.475153
AMD 431.487709
ANG 2.095501
AOA 1074.39962
ARS 1629.148665
AUD 1.616199
AWG 2.10813
AZN 1.992322
BAM 1.955316
BBD 2.357707
BDT 143.693833
BGN 1.954425
BHD 0.441481
BIF 3485.122802
BMD 1.17037
BND 1.490499
BOB 8.088895
BRL 5.85478
BSD 1.170605
BTN 112.162852
BWP 16.487709
BYN 3.270407
BYR 22939.260239
BZD 2.354257
CAD 1.606
CDF 2622.800067
CHF 0.915019
CLF 0.026412
CLP 1039.488204
CNY 7.947927
CNH 7.938096
COP 4439.413967
CRC 531.947929
CUC 1.17037
CUP 31.014816
CVE 110.231604
CZK 24.299816
DJF 208.447534
DKK 7.472651
DOP 69.382833
DZD 155.099369
EGP 61.915521
ERN 17.555556
ETB 182.768789
FJD 2.559949
FKP 0.865712
GBP 0.86622
GEL 3.136335
GGP 0.865712
GHS 13.291541
GIP 0.865712
GMD 85.436664
GNF 10264.197273
GTQ 8.93079
GYD 244.896268
HKD 9.167611
HNL 31.131297
HRK 7.530981
HTG 153.286179
HUF 357.408022
IDR 20520.10458
ILS 3.399657
IMP 0.865712
INR 112.033299
IQD 1533.420592
IRR 1536696.361864
ISK 143.603407
JEP 0.865712
JMD 185.084205
JOD 0.829756
JPY 184.856476
KES 151.34049
KGS 102.348601
KHR 4696.878004
KMF 492.726365
KPW 1053.29904
KRW 1745.794831
KWD 0.360744
KYD 0.975554
KZT 554.110532
LAK 25659.103183
LBP 104824.620223
LKR 380.745794
LRD 214.216082
LSL 19.215546
LTL 3.455799
LVL 0.707945
LYD 7.430162
MAD 10.739567
MDL 20.121763
MGA 4902.682226
MKD 61.646339
MMK 2457.619954
MNT 4190.078508
MOP 9.444142
MRU 46.777426
MUR 54.852363
MVR 18.035696
MWK 2029.389207
MXN 20.12837
MYR 4.60131
MZN 74.788444
NAD 19.215546
NGN 1604.367492
NIO 43.079157
NOK 10.796106
NPR 179.456165
NZD 1.973291
OMR 0.44999
PAB 1.170585
PEN 4.001093
PGK 5.099608
PHP 72.00762
PKR 326.03733
PLN 4.237619
PYG 7133.235055
QAR 4.267035
RON 5.20582
RSD 117.383498
RUB 85.597266
RWF 1712.154425
SAR 4.399509
SBD 9.400717
SCR 16.09235
SDG 702.80427
SEK 10.914699
SGD 1.490303
SHP 0.8738
SLE 28.792583
SLL 24542.084994
SOS 669.003033
SRD 43.530755
STD 24224.304733
STN 24.493835
SVC 10.242203
SYP 129.35956
SZL 19.201167
THB 37.816422
TJS 10.938953
TMT 4.108
TND 3.410656
TOP 2.817971
TRY 53.175488
TTD 7.94783
TWD 36.895939
TZS 3044.602517
UAH 51.45911
UGX 4377.804603
USD 1.17037
UYU 46.617271
UZS 14035.167578
VES 594.623861
VND 30833.408725
VUV 138.194599
WST 3.169973
XAF 655.780735
XAG 0.013474
XAU 0.000249
XCD 3.162984
XCG 2.109669
XDR 0.813371
XOF 655.777934
XPF 119.331742
YER 279.279602
ZAR 19.201272
ZMK 10534.734585
ZMW 22.035512
ZWL 376.858798
  • Goldpreis

    -12.1000

    4694.6

    -0.26%

  • SDAX

    228.6300

    18449.79

    +1.24%

  • TecDAX

    59.4000

    3821.74

    +1.55%

  • DAX

    269.2700

    24406.08

    +1.1%

  • MDAX

    325.0000

    31725.41

    +1.02%

  • Euro STOXX 50

    52.6200

    5861.07

    +0.9%

  • EUR/USD

    -0.0028

    1.169

    -0.24%

Nach Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff mit 150 Menschen an Bord darf nicht anlegen
Nach Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff mit 150 Menschen an Bord darf nicht anlegen / Foto: - - AFP

Nach Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff mit 150 Menschen an Bord darf nicht anlegen

Nach dem Hantavirus-Ausbruch mit bislang drei Todesopfern haben am Dienstag fast 150 Menschen weiterhin auf dem niederländischen Kreuzfahrtschiff "Hondius" vor Kap Verde festgesessen. Ein WHO-Expertin sagte, das Schiff solle demnächst zu den Kanarischen Inseln fahren - das Gesundheitsministerium in Madrid bestätigte dies jedoch nicht. Seit Sonntag liegt das Schiff vor der kapverdischen Hauptstadt Praia vor Anker; die Behörden der afrikanischen Inselgruppe weigern sich, die Passagiere an Land zu lassen.

Textgröße:

Drei Passagiere, darunter eine Deutsche, starben in den vergangenen Wochen an dem Virus. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Dienstag mitteilte, wurden zwei weitere Infektionen mit dem gefährlichen Virus sowie fünf mutmaßliche Infektionsfälle bestätigt.

Der niederländische Kreuzfahrtveranstalter Ocean Expeditions erklärte dann am Dienstagnachmittag, es seien - abgesehen von den bereits gemeldeten Fällen - keine "neuen symptomatischen" Infektionen an Bord des Schiffes festgestellt worden.

Mit Blick auf eine weitere Ausbreitung der Krankheit an Bord sah die WHO-Epidemiespezialistin Maria Van Kerkhove eine nur geringe Gefahr: "Das Risiko für die breite Öffentlichkeit ist gering. Es handelt sich nicht um ein Virus, das sich wie die Grippe oder Covid-19 verbreitet. Das ist etwas ganz anderes", erklärte sie. Die Passagiere seien in ihren Kabinen unter Quarantäne gestellt worden.

Die "Hondius" mit derzeit 88 Passagieren und 59 Besatzungsmitgliedern an Bord war in Ushuaia in Argentinien gestartet. Nach Angaben der WHO breiteten sich die Krankheitsfälle während der Kreuzfahrt zwischen dem 6. und 28. April aus. Die Betroffenen litten demnach zunächst an Fieber und Magen-Darm-Problemen und entwickelten dann rasch Atemwegserkrankungen bis hin zu Lungenentzündung und akuter Atemnot.

Der erste auf dem Schiff erkrankte Passagier habe sich vermutlich schon vor Beginn der Reise infiziert, sagte Van Kerhove am Dienstag in Genf. Anschließend habe sich das Virus dann vermutlich an Bord von Mensch zu Mensch ausgebreitet. Hantaviren werden üblicherweise über die Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. In seltenen Fällen ist laut WHO jedoch auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich.

Ein erster Passagier aus den Niederlanden war nach Angaben von Oceanwide Expeditions am 11. April an Bord gestorben. Seine Frau ging am 24. April auf der Insel St. Helena im Südatlantik von Bord, um den Leichnam ihres Mannes nach Hause zu begleiten.

Einen Tag später flog die laut WHO ebenfalls an Symptomen einer Magen-Darm-Erkrankung leidende Witwe jedoch nach Johannesburg. Noch während des Fluges habe sich ihr Zustand deutlich verschlechtert, die Frau starb einen Tag später in Johannesburg im Krankenhaus. Eine deutsche Passagierin, die am 28. April Fieber bekam, erkrankte später an einer Lungenentzündung und starb am 2. Mai. Ihr Leichnam befand sich am Dienstag weiterhin auf dem Schiff.

In den vergangenen Tagen waren mehrere Ärzte auf das Schiff gekommen, um die Erkrankten zu untersuchen. Unter den fünf Verdachtsfällen befinden sich laut WHO mindestens zwei Besatzungsmitglieder aus Großbritannien und den Niederlanden.

Die beiden Besatzungsmitglieder sowie eine weitere Kontaktperson sollten so schnell wie möglich von Bord gebracht werden, sagte die für Kap Verde zuständige WHO-Vertreterin Ann Lindstrand der Nachrichtenagentur AFP. Sie sollten zum Flughafen von Praia gebracht und von dort ausgeflogen werden.

Das Schiff solle anschließend weiter in Richtung Kanarische Inseln oder Niederlande fahren, fügte Lindstrand hinzu. "Der ursprüngliche Plan sah vor, dass das Schiff von hier aus zu den Kanarischen Inseln und zum Hafen von Teneriffa fährt, aber das Schiff wird möglicherweise direkt in die Niederlande fahren", erklärte sie. Gespräche zwischen den Gesundheitsbehörden Spaniens, der Niederlande, Kap Verdes und der WHO seien im Gange.

I.Khan--DT