Dubai Telegraph - Nach Urteil: Vergabe von 5G-Frequenzen soll "zügig" neu aufgerollt werden

EUR -
AED 4.183702
AFN 72.898305
ALL 91.759381
AMD 414.060448
ANG 2.039279
AOA 1045.629463
ARS 1736.757043
AUD 1.621037
AWG 2.051107
AZN 1.940872
BAM 1.952824
BBD 2.292198
BDT 140.04215
BGN 1.917489
BHD 0.429014
BIF 3427.812462
BMD 1.139029
BND 1.454042
BOB 13.9473
BRL 5.920908
BSD 1.138011
BTN 108.981251
BWP 15.496252
BYN 3.438497
BYR 22324.977409
BZD 2.288903
CAD 1.612114
CDF 2631.158464
CHF 0.944374
CLF 0.027756
CLP 1095.978602
CNY 7.644426
CNH 7.659074
COP 3778.707452
CRC 517.432031
CUC 1.139029
CUP 27.312384
CVE 110.101588
CZK 24.362759
DJF 202.428764
DKK 7.475821
DOP 67.67955
DZD 152.381212
EGP 58.972913
ERN 17.085442
ETB 184.621985
FJD 2.559684
FKP 0.861964
GBP 0.860121
GEL 2.978608
GGP 0.861964
GHS 13.218381
GIP 0.861964
GMD 83.723052
GNF 10009.144491
GTQ 8.691101
GYD 238.116589
HKD 8.934826
HNL 30.545664
HRK 7.53252
HTG 148.938946
HUF 365.054431
IDR 20459.247154
ILS 3.471831
IMP 0.861964
INR 109.128875
IQD 1490.887235
IRR 1565681.419908
ISK 137.002903
JEP 0.861964
JMD 180.045664
JOD 0.807617
JPY 179.169908
KES 147.538924
KGS 99.606081
KHR 4628.130957
KMF 493.200155
KPW 1025.126876
KRW 1545.325584
KWD 0.351562
KYD 0.948347
KZT 504.104277
LAK 25527.11282
LBP 101913.340862
LKR 375.750767
LRD 195.74947
LSL 18.567842
LTL 3.363258
LVL 0.688988
LYD 7.275914
MAD 10.921091
MDL 20.200044
MGA 5024.542606
MKD 61.481732
MMK 2391.390859
MNT 4099.17619
MOP 9.19431
MRU 45.782643
MUR 54.138501
MVR 17.598436
MWK 1973.371135
MXN 20.182304
MYR 4.640638
MZN 72.795802
NAD 18.567842
NGN 1510.159858
NIO 41.877845
NOK 10.828212
NPR 174.370201
NZD 2.011372
OMR 0.437947
PAB 1.138011
PEN 3.863466
PGK 5.070474
PHP 71.013366
PKR 315.346974
PLN 4.372511
PYG 6708.043963
QAR 4.148343
RON 5.273141
RSD 117.531937
RUB 95.850179
RWF 1681.922487
SAR 4.271141
SBD 9.112819
SCR 15.891458
SDG 685.130407
SEK 11.295727
SGD 1.455241
SHP 0.859969
SLE 28.077499
SLL 23884.869006
SOS 650.434629
SRD 42.904397
STD 23575.610124
STN 24.463691
SVC 9.95822
SYP 14809.661324
SZL 18.563448
THB 38.023125
TJS 10.498618
TMT 3.997993
TND 3.368967
TOP 2.742509
TRY 55.770873
TTD 7.740512
TWD 36.150749
TZS 3012.730686
UAH 50.961264
UGX 4457.384378
USD 1.139029
UYU 45.590933
UZS 13468.596133
VES 970.944534
VND 29587.429244
VUV 134.982293
WST 3.149966
XAF 655.957
XAG 0.017719
XAU 0.000265905031
XCD 3.078285
XCG 2.050822
XDR 0.805353
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 269.551735
ZAR 18.590875
ZMK 10252.636055
ZMW 22.200051
ZWL 366.767021
SSP 6506.810465
MXV 2.287096
  • Goldpreis

    27.0000

    4325

    +0.62%

  • SDAX

    58.7900

    18124.5

    +0.32%

  • TecDAX

    17.8500

    3975.48

    +0.45%

  • Euro STOXX 50

    30.3200

    6302.82

    +0.48%

  • DAX

    142.1100

    25408.64

    +0.56%

  • MDAX

    248.7500

    31031.35

    +0.8%

  • EUR/USD

    0.0021

    1.1401

    +0.18%

Nach Urteil: Vergabe von 5G-Frequenzen soll "zügig" neu aufgerollt werden
Nach Urteil: Vergabe von 5G-Frequenzen soll "zügig" neu aufgerollt werden / Foto: Soeren Stache - POOL/AFP/Archiv

Nach Urteil: Vergabe von 5G-Frequenzen soll "zügig" neu aufgerollt werden

Als Konsequenz aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts Köln will die Bundesnetzagentur die Vergabe der 5G-Mobilfunkfrequenzen "zügig" neu aufrollen. Das teilte der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, am Donnerstag in Bonn mit. Zuvor hatte demnach das Bundesverwaltungsgericht eine Nichtzulassungsbeschwerde gegen den Gerichtsentscheid zurückgewiesen.

Textgröße:

Das Kölner Gericht hatte seine Entscheidung vom August 2024 damit begründet, dass das Bundesverkehrsministerium unter dem damaligen Minister Andreas Scheuer (CSU) "massiv" und "rechtswidrig" Einfluss auf die Netzagentur genommen habe. Kleinere Mobilfunkanbieter sahen sich dadurch benachteiligt. (Az. 1 K 1281/22 (vormals 9 K 8489/18) und 1 K 8531/18).

Die Zurückweisung der Beschwerde gegen den Kölner Gerichtsentscheid wurde der Bundesnetzagentur deren Mitteilung zufolge an diesem Donnerstag zugestellt. Damit ist das Kölner Urteil rechtskräftig und die Agentur damit zu einer Neubescheidung der 5G-Lizenzen verpflichtet. Die Anbieter Freenet und Ewe Tel hatten gegen die damalige Vergabeentscheidung geklagt und verlangt, die versteigerten Frequenzen zu niedrigeren Preisen mitnutzen zu können.

"Der Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts stärkt die Rolle der Bundesnetzagentur als unabhängige Regulierungsbehörde", erklärte dazu Müller. "Die Bundesnetzagentur geht davon aus, dass die Mobilfunknetze in Deutschland weiterhin zügig ausgebaut werden." Sowohl die 5G-Frequenzvergabeentscheidung als auch die bestehenden Frequenzzuteilungen an die Unternehmen blieben unverändert wirksam, solange sie nicht von der Bundesnetzagentur aufgehoben oder geändert würden, stellte Müller weiter klar.

Im Detail geht es in dem Streit um die sogenannte Diensteanbieterverpflichtung: Die großen Anbieter mit eigenem Netz - namentlich die Telekom, Vodafone und Telefónica - würden damit verpflichtet, kleineren Anbietern, die nicht über eigene Netzinfrastruktur verfügen, zu regulierten Preisen die Nutzung der Frequenzen über ihre Netze zu erlauben. Dies hatte Scheuer laut Medienberichten gezielt verhindern wollen.

Wie aus dem Kölner Urteil hervorging setzten sich Scheuer und weitere Mitglieder der Bundesregierung, etwa Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Kanzleramtsminister Helge Braun (beide CDU), statt für die Diensteanbieterverpflichtung vor allem für strengere Versorgungsverpflichtungen für die Netzbetreiber ein. Sie erwarteten, dass die großen Anbieter im Gegenzug mehr Funkmasten für ein besseres Netz bauen würden.

Die vier Unternehmen, die schließlich 5G-Lizenzen ersteigerten - neben den drei großen Anbietern auch das Unternehmen 1&1 - sicherten daraufhin eine Abdeckung mit schnellem Internet von 98 Prozent der Haushalte zu. Bei der Mitnutzung ihrer Netze wurde ihnen hingegen lediglich auferlegt, dass sie mit kleineren Anbietern verhandeln müssen. In der Praxis führte dies dazu, dass kleinere Mobilfunkanbieter 5G-Tarife noch heute nur zu höheren Preisen anbieten können.

Y.Amjad--DT