Dubai Telegraph - Schülerproteste in Frankreich: Mehrere Jugendliche schwer verletzt

EUR -
AED 4.11944
AFN 72.90019
ALL 92.113084
AMD 405.784792
ANG 2.00797
AOA 1028.454068
ARS 1705.062288
AUD 1.609295
AWG 2.018775
AZN 1.90331
BAM 1.958169
BBD 2.258532
BDT 138.071968
BGN 1.88805
BHD 0.42301
BIF 3362.382548
BMD 1.121542
BND 1.435837
BOB 13.461226
BRL 5.603783
BSD 1.121357
BTN 107.92509
BWP 15.468991
BYN 3.427547
BYR 21982.220793
BZD 2.255218
CAD 1.598781
CDF 2590.762026
CHF 0.932164
CLF 0.027698
CLP 1093.68248
CNY 7.519434
CNH 7.519484
COP 3634.423746
CRC 513.821638
CUC 1.121542
CUP 26.91256
CVE 110.402506
CZK 24.455949
DJF 199.320398
DKK 7.473888
DOP 67.38152
DZD 150.748564
EGP 58.761957
ERN 16.823128
ETB 183.162379
FJD 2.523189
FKP 0.847468
GBP 0.848508
GEL 2.921642
GGP 0.847468
GHS 13.180888
GIP 0.847468
GMD 82.470131
GNF 9865.287187
GTQ 8.572677
GYD 234.565877
HKD 8.800828
HNL 30.101418
HRK 7.537928
HTG 146.837649
HUF 367.472637
IDR 20117.096652
ILS 3.425072
IMP 0.847468
INR 108.027643
IQD 1468.977216
IRR 1958817.202204
ISK 137.007821
JEP 0.847468
JMD 177.915248
JOD 0.795145
JPY 177.209786
KES 145.531793
KGS 98.078739
KHR 4549.686905
KMF 491.235393
KPW 1009.388046
KRW 1504.402777
KWD 0.347001
KYD 0.934447
KZT 513.028391
LAK 25196.371046
LBP 100415.938743
LKR 370.671671
LRD 191.755411
LSL 18.676862
LTL 3.311621
LVL 0.67841
LYD 7.209851
MAD 11.194242
MDL 20.145732
MGA 4979.001558
MKD 61.646781
MMK 2354.628615
MNT 4033.156685
MOP 9.064028
MRU 44.990035
MUR 53.890313
MVR 17.338825
MWK 1944.443782
MXN 20.27535
MYR 4.582286
MZN 71.667158
NAD 18.676195
NGN 1487.467706
NIO 41.271403
NOK 10.755565
NPR 172.680915
NZD 2.005239
OMR 0.431231
PAB 1.121352
PEN 3.869119
PGK 5.080328
PHP 70.2932
PKR 310.595346
PLN 4.382044
PYG 6572.068295
QAR 4.098732
RON 5.341934
RSD 117.437753
RUB 95.138628
RWF 1656.233299
SAR 4.201711
SBD 9.059895
SCR 15.481411
SDG 674.591504
SEK 11.264559
SGD 1.435232
SHP 0.846798
SLE 27.591764
SLL 23518.163288
SOS 640.875351
SRD 42.24403
STD 23213.652474
STN 24.529677
SVC 9.812221
SYP 14582.287773
SZL 18.671589
THB 37.778575
TJS 10.32208
TMT 3.925397
TND 3.350754
TOP 2.700404
TRY 55.130458
TTD 7.601196
TWD 35.590979
TZS 2960.49373
UAH 50.540047
UGX 4507.614221
USD 1.121542
UYU 45.395731
UZS 13202.443606
VES 970.669989
VND 29152.238014
VUV 133.979583
WST 3.127544
XAF 655.957
XAG 0.018344
XAU 0.00027091496
XCD 3.031023
XCG 2.020936
XDR 0.792988
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.024266
ZAR 18.671637
ZMK 10095.216295
ZMW 22.118661
ZWL 361.136027
SSP 6406.910625
MXV 2.292612
  • DAX

    23.0100

    25254.21

    +0.09%

  • Goldpreis

    3.0000

    4165.3

    +0.07%

  • Euro STOXX 50

    3.6400

    6242.14

    +0.06%

  • SDAX

    -34.0800

    18160.62

    -0.19%

  • MDAX

    -23.0200

    30426.98

    -0.08%

  • TecDAX

    -11.5700

    4070.35

    -0.28%

  • EUR/USD

    -0.0040

    1.1217

    -0.36%

Schülerproteste in Frankreich: Mehrere Jugendliche schwer verletzt
Schülerproteste in Frankreich: Mehrere Jugendliche schwer verletzt / Foto: Jean-Christophe VERHAEGEN - AFP

Schülerproteste in Frankreich: Mehrere Jugendliche schwer verletzt

Bei den anhaltenden Schülerprotesten in Frankreich sind inzwischen mehrere Jugendliche schwer verletzt worden: Einem 15 Jahre alten Schüler wurde am Montag im nordfranzösischen Lens durch die Explosion einer Polizeigranate die Hand abgerissen. In knapp 590 Schulen kam es erneut zu Unruhen. In Paris legten Randalierer Feuer am Eingang einer Schule, während sich Schüler im Inneren aufhielten.

Textgröße:

Seit Beginn der Proteste wurden nach offiziellen Angaben 5060 Menschen festgenommen, 87 Prozent davon Minderjährige. Insgesamt wurden 190 Schüler verletzt, die meisten von ihnen durch "unglückliche Umstände", wie das Bildungsministerium mitteilte.

Die Menschenrechtsliga prangerte am Montag wegen des Einsatzes der Sicherheitskräfte eine "weitgehende Abkehr vom Rechtsstaat" in Frankreich an.

Der 15-Jährige aus Lens habe eine sogenannte Entkesselungs-Granate aufgehoben, um sie zurückzuwerfen, hieß es in Polizeikreisen. Bildungsminister Edouard Geffray erklärte, dass die Umstände des Vorfalls noch nicht klar seien.

Die Polizei hat mittlerweile sechs interne Untersuchungen eingeleitet. Eine davon betrifft die Verletzung des 16 Jahre alten Maël in Tours, der am vergangenen Mittwoch ein Auge verloren hatte. Die Verletzung sei vermutlich durch ein Hartgummigeschoss der Polizei verursacht worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Familie erstattete Anzeige.

Die Familie eines 14-Jährigen in Saint-Ouen-l'Aumône erstattete Anzeige, weil ihr Sohn Eden beim Abschuss einer Tränengasgranate im Gesicht getroffen wurde; dabei wurden ihm sämtliche Zähne ausgeschlagen oder beschädigt.

Unterdessen wurden auch mehrere Jugendliche wegen gravierender Gewalttaten festgenommen. In Marseille kam ein 15-Jähriger in Gewahrsam, weil er einer Passantin eine brennende Substanz ins Gesicht gesprüht hat. Ein 16-Jähriger wurde in La Ciotat festgenommen, weil er einen Lehrer mit Benzin besprengt hat.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt auch gegen zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren, die einen Polizisten zu Boden geworfen und gegen den Kopf getreten haben. Der Ältere erstattete seinerseits Anzeige gegen den Polizisten und wirft ihm vor, er habe bei einer versuchten Festnahme seinen Kopf in einem Bach unter Wasser gehalten.

Die linke Opposition wirft der Regierung vor, mit unverhältnismäßiger Gewalt gegen die Protestierenden vorzugehen. Der linkspopulistische Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Mélenchon prangerte "immer brutalere Methoden" an. Er rief seine Anhänger dazu auf, sich mit weißen Armbinden und Helmen zwischen Jugendliche und Sicherheitskräfte zu stellen.

Innenminister Laurent Nuñez hatte in den vergangenen Tagen erklärt, dass er die Sicherheitskräfte nicht zur Zurückhaltung aufgerufen habe. Die Menschenrechtsliga prangerte am Montag eine "weitgehende Abkehr vom Rechtsstaat" in Frankreich an.

Die linkspopulistische Fraktionschefin Mathilde Panot warf der Regierung vor, innerhalb von zehn Jahren 10.000 Lehrerstellen gestrichen zu haben. Derzeit würden zehn Prozent des Unterrichts ausfallen, weil abwesende Lehrer nicht ersetzt würden.

Premierminister Sébastien Lecornu hatte am Wochenende fünf Ministerien beauftragt, nach Lösungen zu suchen. Ein entschlossenes Vorgehen müsse mit "dem Anhören berechtigter Anliegen" einhergehen, sagte er angesichts der Kritik am Kurs der Regierung, die von Beginn an auf die Repression der Bewegung gesetzt hatte.

Für Dienstag haben zahlreiche Organisationen zu einem weiteren großen Protesttag aufgerufen. "Die CGT wird da sein, um die Schülerinnen und Schüler zu schützen. Wir sind empört über die beispiellose Repression durch die Regierung", sagte die Gewerkschaftschefin Sophie Binet am Montag. Auch die sozialistische Partei ruft dazu auf, die Schülerproteste zu unterstützen.

Begonnen hatten die Unruhen Mitte September an einer Schule in einer Pariser Vorstadt, in der Personal fehlte. Die Schüler fordern mehr Lehrer, kürzere Schultage, weniger Schüler in den Klassen sowie Klimaanlagen und Heizungen. Die Wut ist besonders groß in sozial benachteiligten Orten, weil die Schulen dort besonders schlecht ausgestattet sind.

U.Siddiqui--DT