Dubai Telegraph - Fast 400 Tote nach Sturzflut am Himalaya geborgen - 1400 Menschen vermisst

EUR -
AED 4.278959
AFN 76.888321
ALL 92.312893
AMD 424.599761
ANG 2.085059
AOA 1069.450563
ARS 1762.072031
AUD 1.619611
AWG 2.098417
AZN 1.984798
BAM 1.957486
BBD 2.346451
BDT 143.613697
BGN 1.97623
BHD 0.439238
BIF 3483.285472
BMD 1.164978
BND 1.481876
BOB 13.484788
BRL 6.012918
BSD 1.165018
BTN 111.242202
BWP 15.609646
BYN 3.513426
BYR 22833.577008
BZD 2.343048
CAD 1.614107
CDF 2650.326196
CHF 0.93676
CLF 0.027322
CLP 1075.310266
CNY 7.831859
CNH 7.828154
COP 3686.981949
CRC 529.362766
CUC 1.164978
CUP 30.871928
CVE 110.731281
CZK 24.135206
DJF 207.039881
DKK 7.474153
DOP 67.889156
DZD 154.802031
EGP 58.542149
ERN 17.474676
ETB 187.084254
FJD 2.553164
FKP 0.857004
GBP 0.857296
GEL 3.031129
GGP 0.857004
GHS 13.041947
GIP 0.857004
GMD 85.636292
GNF 10225.599197
GTQ 8.890658
GYD 243.735164
HKD 9.132248
HNL 31.314725
HRK 7.532983
HTG 152.411275
HUF 364.787399
IDR 21122.689702
ILS 3.45585
IMP 0.857004
INR 111.236275
IQD 1526.704218
IRR 1601350.210247
ISK 140.19335
JEP 0.857004
JMD 184.950889
JOD 0.825978
JPY 185.680072
KES 150.79491
KGS 101.877606
KHR 4712.337367
KMF 492.785979
KPW 1048.480919
KRW 1609.056861
KWD 0.359454
KYD 0.970849
KZT 539.135938
LAK 26118.815847
LBP 104323.817789
LKR 382.752958
LRD 211.705655
LSL 18.615987
LTL 3.439878
LVL 0.704684
LYD 7.380156
MAD 10.792069
MDL 19.956446
MGA 5050.181073
MKD 61.573563
MMK 2446.464626
MNT 4189.555963
MOP 9.40574
MRU 46.720889
MUR 54.516655
MVR 18.010831
MWK 2022.402299
MXN 19.78364
MYR 4.698012
MZN 74.44794
NAD 18.604763
NGN 1565.334555
NIO 42.778054
NOK 10.80355
NPR 177.987123
NZD 1.958119
OMR 0.447934
PAB 1.165018
PEN 3.903865
PGK 5.159703
PHP 72.296218
PKR 323.340232
PLN 4.330539
PYG 6917.017137
QAR 4.246638
RON 5.259063
RSD 117.28533
RUB 100.073756
RWF 1712.518276
SAR 4.372899
SBD 9.319976
SCR 17.010989
SDG 700.152033
SEK 11.088143
SGD 1.480452
SHP 0.863093
SLE 28.785214
SLL 24429.014052
SOS 665.786743
SRD 43.956932
STD 24112.701187
STN 24.872289
SVC 10.193868
SYP 15147.049291
SZL 18.418364
THB 38.293513
TJS 10.747187
TMT 4.089074
TND 3.373193
TOP 2.804988
TRY 56.108386
TTD 7.907913
TWD 36.90978
TZS 3084.283856
UAH 51.90533
UGX 4374.768074
USD 1.164978
UYU 46.830738
UZS 13775.869788
VES 916.005408
VND 30380.307205
VUV 137.999056
WST 3.152859
XAF 656.536577
XAG 0.016818
XAU 0.000253
XCD 3.148412
XCG 2.099654
XDR 0.8237
XOF 655.293004
XPF 119.331742
YER 276.158002
ZAR 18.629729
ZMK 10486.20577
ZMW 22.164376
ZWL 375.122576
  • TecDAX

    85.4200

    4104.52

    +2.08%

  • Euro STOXX 50

    -46.0100

    6424.73

    -0.72%

  • DAX

    81.2800

    26367.24

    +0.31%

  • MDAX

    425.9300

    32947.28

    +1.29%

  • Goldpreis

    -9.2000

    4654.8

    -0.2%

  • SDAX

    310.5400

    18952.55

    +1.64%

  • EUR/USD

    0.0000

    1.1658

    0%

Fast 400 Tote nach Sturzflut am Himalaya geborgen - 1400 Menschen vermisst
Fast 400 Tote nach Sturzflut am Himalaya geborgen - 1400 Menschen vermisst / Foto: Prakash MATHEMA - AFP

Fast 400 Tote nach Sturzflut am Himalaya geborgen - 1400 Menschen vermisst

Nach der verheerenden Sturzflut am Himalaya hat sich die Zahl der Toten auf nahezu 400 erhöht. In Nepal wurden 389 Leichen geborgen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. In Tibet kamen nach Angaben der chinesischen Behörden drei Menschen ums Leben. Nach einem mutmaßlichen Gletscherabbruch war am Mittwoch eine riesige Sturzflut aus Wasser und Schlamm fast 170 Kilometer weit durch Nepal geströmt und hatte ganze Ortschaften mitgerissen. Helfer suchten in den Schlammmassen nach mehr als 1400 Vermissten, unter ihnen zahlreiche Ausländer.

Textgröße:

Die Behörden in Kathmandu gaben die Zahl der Vermissten auf der nepalesischen Seite der Grenze mit 910 an, darunter 517 ausländische Touristen. Unter den Vermissten sind nach Angaben der nepalesischen Tourismusbehörde auch mindestens acht Deutsche.

Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, den deutschen Botschaften in Kathmandu und Peking seien Berichte über deutsche Staatsangehörige bekannt, "die sich in der Region aufgehalten haben sollen und nach dem Unglück noch nicht erreicht werden konnten". Die Botschaften stünden mit den Familienangehörigen und mit den örtlichen Behörden in engem Kontakt und kümmerten sich "intensiv um belastbare Informationen zum Verbleib deutscher Staatsangehöriger und Kontaktaufnahme zu diesen".

Alljährlich unternehmen zahlreiche Besucher aus dem Ausland Wandertouren durch Nepal. In Tibet werden nach Angaben der chinesischen Staatsmedien 558 weitere Menschen vermisst, darunter 260 Ausländer.

Das Außenministerium in Washington erklärte, nach der Sturzflut würden 90 US-Staatsangehörige vermisst. Der Verbleib dieser Bürgerinnen und Bürger sei nach den Überschwemmungen in Nepal ungeklärt. "Wir überprüfen derzeit die Situation von 90 US-Bürgern, die möglicherweise von der Überschwemmung betroffen sind und derzeit als vermisst gelten", erklärte das Ministerium.

Hubschrauber waren im Einsatz, um Überlebende aus dem nepalesischen Katastrophengebiet in Sicherheit zu bringen. Helfer wateten auf der Suche nach Opfern durch Matsch und Schlamm, Spürhunde waren im Einsatz.

Die US-Erdbebenwarte USGS hatte am Mittwochmorgen zunächst ein Erdbeben in der Region gemeldet. Weitere Analysen ergaben dann aber nach Angaben der Experten, dass die Erschütterung der Stärke 5,2 durch einen Gletscherabbruch mit "katastrophalen" Folgen verursacht wurde. Die vom Menschen verursachte Erderwärmung lässt weltweit die Gletscher schmelzen und erhöht die Gefahr, dass Eismassen abbrechen und Gletscherseen überlaufen.

Experten befürchten angesichts der riesigen Mengen von Geröll und Trümmern in den von der Sturzflut betroffenen Flussläufen weitere Überschwemmungen. "Stromaufwärts entlang der Flussgrenze zwischen Nepal und China gibt es Blockaden, eine zweite Sturzflut ist möglich", erklärte Qianggong Zhang vom Forschungsinstitut Icimod in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Ein Sprecher der chinesischen Volkspolizei teilte mit, ein Stausee in dem Grenzgebiet in Tibet sei "instabil".

Überlebende berichteten von dramatischen Szenen. "Alles ist vorbei", sagt der Zollbeamte Omkar Joshi, der per Hubschrauber aus der überschwemmten Stadt Timure gerettet wurde. Die ganze Stadt sei von der Sturzflut aus Schlamm, Geröll und Wasser vernichtet worden, "90 Prozent" der Bewohner seien tot, sagte der 35-Jährige. "Es ist ein riesiger Friedhof. Nur Sand und blutbeschmierte Kiesel sind noch übrig."

Der nepalesische Regierungschef Balendra Shah besuchte am Donnerstag besonders betroffene Gebiete des Landes. Wichtigstes Ziel sei es, den durch die Katastrophe obdachlos gewordenen Menschen zu helfen und durch den Schlamm blockierte Straßen freizuräumen, erklärte sein Büro.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bekundete den Hinterbliebenen sein Beileid. "Die Bilder der verheerenden Sturzfluten in Nepal und China bestürzen mich zutiefst", erklärte er. Deutschland stehe bereit, "in dieser schweren Stunde zu unterstützen".

Unterdessen lief die Hilfe aus dem Ausland an. Die UNO stellte nach Angaben von UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher zwei Millionen Dollar für medizinische Nothilfe, Trinkwasser und Unterkünfte bereit. Die Weltgesundheitsorganisation WHO entsandte medizinisches Material zur Versorgung von 10.000 Menschen. Das Rote Kreuz stellt mehr als eine Million Dollar bereit. Die Hilfsorganisation Aktion Deutschland Hilft rief zu Spenden auf.

A.Murugan--DT