Dubai Telegraph - Quälende Ungewissheit: Identifizierung der Opfer nach Brand in Crans-Montana dauert an

EUR -
AED 4.21632
AFN 74.625092
ALL 91.794675
AMD 416.730427
ANG 2.05548
AOA 1053.936452
ARS 1733.592369
AUD 1.611237
AWG 2.069412
AZN 1.948872
BAM 1.955943
BBD 2.312059
BDT 140.970293
BGN 1.932723
BHD 0.43273
BIF 3453.537111
BMD 1.148079
BND 1.464701
BOB 11.679853
BRL 5.884825
BSD 1.147879
BTN 110.067036
BWP 15.567069
BYN 3.48964
BYR 22502.344954
BZD 2.308759
CAD 1.606478
CDF 2653.209972
CHF 0.946459
CLF 0.027925
CLP 1102.638071
CNY 7.700796
CNH 7.689401
COP 3638.181428
CRC 513.535258
CUC 1.148079
CUP 30.424089
CVE 110.273051
CZK 24.313549
DJF 204.414035
DKK 7.475491
DOP 67.994668
DZD 153.541861
EGP 59.84613
ERN 17.221182
ETB 184.811984
FJD 2.54403
FKP 0.86026
GBP 0.858935
GEL 2.991608
GGP 0.86026
GHS 13.212965
GIP 0.86026
GMD 84.380007
GNF 10074.391567
GTQ 8.758639
GYD 240.127532
HKD 9.006615
HNL 30.906436
HRK 7.535075
HTG 150.030301
HUF 362.415194
IDR 20381.843366
ILS 3.475219
IMP 0.86026
INR 109.952539
IQD 1504.557299
IRR 1578149.152123
ISK 139.400002
JEP 0.86026
JMD 181.152437
JOD 0.813983
JPY 180.466374
KES 148.783692
KGS 100.399849
KHR 4653.163661
KMF 491.377856
KPW 1033.271307
KRW 1586.473283
KWD 0.354285
KYD 0.956666
KZT 511.345108
LAK 25688.263477
LBP 102810.459198
LKR 380.73614
LRD 200.327067
LSL 18.645201
LTL 3.389978
LVL 0.694461
LYD 7.284511
MAD 10.934298
MDL 20.152384
MGA 5040.065624
MKD 61.529492
MMK 2410.612703
MNT 4132.350842
MOP 9.276337
MRU 45.98043
MUR 54.613554
MVR 17.737553
MWK 1994.213189
MXN 19.686968
MYR 4.685295
MZN 73.373548
NAD 18.644322
NGN 1529.344249
NIO 42.100432
NOK 10.810936
NPR 176.106091
NZD 2.004936
OMR 0.441437
PAB 1.147884
PEN 3.87419
PGK 5.103204
PHP 71.972976
PKR 318.218735
PLN 4.3553
PYG 6790.466216
QAR 4.184704
RON 5.261876
RSD 117.377288
RUB 97.012233
RWF 1688.82395
SAR 4.263271
SBD 9.185218
SCR 16.975648
SDG 690.562577
SEK 11.257832
SGD 1.464912
SHP 0.858216
SLE 28.300048
SLL 24074.629583
SOS 655.553098
SRD 43.335958
STD 23762.913699
STN 24.798503
SVC 10.04469
SYP 14927.321164
SZL 18.730882
THB 38.211478
TJS 10.589673
TMT 4.029757
TND 3.343777
TOP 2.764298
TRY 56.008682
TTD 7.793535
TWD 36.512925
TZS 3044.254927
UAH 51.296922
UGX 4511.329384
USD 1.148079
UYU 46.15337
UZS 13576.032207
VES 972.979702
VND 29855.789823
VUV 135.807955
WST 3.162753
XAF 655.957
XAG 0.017222
XAU 0.000262
XCD 3.10274
XCG 2.068842
XDR 0.811751
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 271.577642
ZAR 18.641413
ZMK 10334.088925
ZMW 22.528547
ZWL 369.680913
SSP 6502.744393
MXV 2.231952
  • Goldpreis

    28.7000

    4428.4

    +0.65%

  • EUR/USD

    0.0005

    1.1485

    +0.04%

  • MDAX

    171.3200

    31448.12

    +0.54%

  • DAX

    178.9100

    25716.71

    +0.7%

  • SDAX

    60.4300

    18227.33

    +0.33%

  • Euro STOXX 50

    56.4000

    6322.9

    +0.89%

  • TecDAX

    11.8300

    3996.35

    +0.3%

Quälende Ungewissheit: Identifizierung der Opfer nach Brand in Crans-Montana dauert an
Quälende Ungewissheit: Identifizierung der Opfer nach Brand in Crans-Montana dauert an / Foto: MAXIME SCHMID - AFP

Quälende Ungewissheit: Identifizierung der Opfer nach Brand in Crans-Montana dauert an

Nach der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana dauert die Identifizierung der etwa 40 Todesopfer und die Suche nach der Brandursache weiter an. Verzweifelte Menschen wandten sich am Freitag auf der Suche nach vermissten Angehörigen oder Freunden an das in Crans-Montana eingerichtete Krisenzentrum oder veröffentlichten Suchanfragen in Online-Netzwerken. Nach Behördenangaben befanden sich mindestens 80 der rund 115 Verletzten in einem lebensgefährlichen Zustand, Hinweise auf mögliche deutsche Opfer gab es weiterhin nicht.

Textgröße:

Die Identifizierung der Leichen, von denen viele stark verbrannt waren, gestaltet sich schwierig und könnte Tage oder sogar Wochen dauern. In der Leichenhalle von Sitten, des Hauptortes des Wallis, trafen am Freitag erste Leichenwagen mit Opfern aus Crans-Montana ein, wie AFP-Reporter berichteten.

Weil Crans-Montana ein international beliebter Urlaubsort ist, rechneten die Behörden mit vielen Nicht-Schweizern unter den Opfern. Informationen über mögliche deutsche Todesopfer oder Verletzte lagen am Freitag weiter nicht vor. Die deutsche Botschaft in Bern stehe mit den Schweizer Behörden "in engem Kontakt", erklärte das Auswärtige Amt in Berlin auf Anfrage.

Die italienischen Behörden meldeten, dass etwa 15 ihrer Staatsbürger verletzt seien und etwa ebenso viele vermisst würden. Das französische Außenministerium sprach am Donnerstagabend von mindestens neun verletzten und acht vermissten Franzosen.

Während der Silvester-Party in der Nacht zum Donnerstag war in der Bar "Le Constellation" gegen 01.30 Uhr ein Brand ausgebrochen. Wie Augenzeugen in mehreren Medien berichteten, hatten zuvor Kellnerinnen als Teil einer in der Bar üblichen "Show" Sektflaschen mit Feuerwerksfontänen hochgehalten. Das Feuer breitete sich im Untergeschoss des Lokals rasend schnell aus, den Behörden zufolge folgten eine oder mehrere Explosionen.

Nach Angaben der Behörden des Kantons Wallis handelte es sich um einen sogenannten Flashover-Effekt. Dies ist ein heftiger Flammenüberschlag, der entsteht, wenn sich in einem geschlossenen Raum durch die hitzebedingte Spaltung organischer Verbindungen sogenannte Pyrolysegase ansammeln. Ab einer Temperatur von etwa 600 Grad entzünden sich die Pyrolysegase im gesamten Raum schlagartig, so dass die Temperatur auf über 1000 Grad steigt.

In einem online verbreiteten Video war zu sehen, dass Menschen trotz der Flammen zunächst weiter tanzten und den Ernst der Lage nicht erkannten, bis schließlich Panik ausbrach. Augenzeugen berichteten von Gästen, die versuchten, die Scheiben einzuschlagen, um der Gluthitze zu entkommen.

Schreiende und brennende Menschen flüchteten demnach aus dem Lokal. Ein Mann namens Mathys aus der Nachbargemeinde Chermignon-d'en-Bas war in der Nacht zum Brandort geeilt. "Es gibt nur ein Wort, mit dem ich das beschreiben kann: die Apokalypse", sagte er AFP.

Zwei Französinnen, die an der Silvester-Party teilgenommen hatten, sagten dem Nachrichtensender BFMTV, zum Unglückszeitpunkt seien rund 200 Gäste in der Bar gewesen, die meisten zwischen 15 und 20 Jahre alt. Offizielle Angaben zur Zahl der Gäste gab es nicht. Laut einem örtlichen Unternehmensregister und Freunden der Eigentümer gehört die Bar einem französischen Paar.

Die Krankenhäuser im Kanton Wallis waren wegen der vielen Verletzten überlastet. Einige Verletzte wurden in Krankenhäuser in anderen Regionen gebracht, darunter die auf Brandverletzungen spezialisierten Uni-Kliniken in Zürich und Lausanne. Auch Krankenhäuser in Deutschland, Italien und Frankreich nahmen Verletzte auf, auch Polen und die EU boten medizinische Unterstützung an.

Der Präsident der Kantonsregierung des Wallis, Mathias Reynard, sagte der Regionalzeitung "Walliser Bote", mindestens 80 der etwa 115 Verletzten befänden sich in einem lebensgefährlichen Zustand.

Angehörige suchten außer in einem in Crans-Montana eingerichteten Krisenzentrum auch in Online-Netzwerken Hilfe. Die 17-jährigen Jugendlichen Eléonore und Elisa aus dem Wallis etwa sagten AFP, auf der Suche nach ihren Freunden, die im "Le Constellation" gefeiert hätten, hätten sie Suchanfragen "auf Instagram, Facebook, allen möglichen sozialen Netzwerken gepostet". Dies habe allerdings nichts ergeben und selbst die Eltern ihrer Freunde wüssten nicht, was mit ihren Kindern geschehen sei.

In der Nähe des Unglücksorts legten Menschen Blumen nieder. Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin nannte den Brand "eine der schlimmsten Tragödien, die unser Land erlebt hat". Die Flaggen im Land sollten fünf Tage lang auf Halbmast gesetzt werden.

Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hatten am Donnerstag ihre Bestürzung über das Unglück zum Ausdruck gebracht. Papst Leo XIV. ließ am Freitag erklären, er bete um "Mut für diejenigen, die in ihrem Herzen und ihrem Körper leiden".

H.Nadeem--DT