Dubai Telegraph - WWF-Zählung: Gefährdete Monarchfalter erholen sich trotz andauernder Bedrohung

EUR -
AED 4.21834
AFN 74.661225
ALL 91.432306
AMD 416.419413
ANG 2.056463
AOA 1054.440663
ARS 1739.601242
AUD 1.608272
AWG 2.06753
AZN 1.957227
BAM 1.955422
BBD 2.310453
BDT 140.872738
BGN 1.933647
BHD 0.432416
BIF 3448.932551
BMD 1.148628
BND 1.465916
BOB 11.270819
BRL 5.906291
BSD 1.147178
BTN 109.921728
BWP 15.556989
BYN 3.470128
BYR 22513.103189
BZD 2.307154
CAD 1.607907
CDF 2654.479062
CHF 0.944743
CLF 0.027911
CLP 1102.062801
CNY 7.693107
CNH 7.700293
COP 3628.597782
CRC 513.200684
CUC 1.148628
CUP 30.438634
CVE 110.243665
CZK 24.347696
DJF 204.280467
DKK 7.475389
DOP 67.706897
DZD 153.990199
EGP 60.011386
ERN 17.229416
ETB 187.378938
FJD 2.545249
FKP 0.85749
GBP 0.857921
GEL 2.990867
GGP 0.85749
GHS 13.215443
GIP 0.85749
GMD 84.42856
GNF 10085.048308
GTQ 8.754306
GYD 240.003554
HKD 9.011042
HNL 30.79504
HRK 7.534658
HTG 149.930985
HUF 364.287725
IDR 20459.4717
ILS 3.487958
IMP 0.85749
INR 110.194179
IQD 1502.809171
IRR 1578903.655694
ISK 139.202636
JEP 0.85749
JMD 181.144944
JOD 0.814422
JPY 180.197158
KES 148.551252
KGS 100.447935
KHR 4649.100291
KMF 491.613064
KPW 1033.765308
KRW 1592.044397
KWD 0.353962
KYD 0.956015
KZT 512.880746
LAK 25706.025284
LBP 102727.519827
LKR 379.706518
LRD 198.461593
LSL 18.650291
LTL 3.391599
LVL 0.694794
LYD 7.28659
MAD 10.868997
MDL 20.161098
MGA 4973.037601
MKD 61.513096
MMK 2411.927194
MNT 4131.777436
MOP 9.269406
MRU 46.150069
MUR 54.640655
MVR 17.746733
MWK 1989.21504
MXN 19.789482
MYR 4.690656
MZN 73.40923
NAD 18.650291
NGN 1529.662418
NIO 42.211831
NOK 10.809019
NPR 175.874964
NZD 1.993627
OMR 0.442634
PAB 1.147178
PEN 3.871151
PGK 5.106012
PHP 72.2606
PKR 317.962167
PLN 4.363465
PYG 6800.683909
QAR 4.193089
RON 5.263476
RSD 117.367287
RUB 96.581309
RWF 1685.17388
SAR 4.316112
SBD 9.18961
SCR 16.119885
SDG 690.903792
SEK 11.290555
SGD 1.465883
SHP 0.858627
SLE 28.314099
SLL 24086.139517
SOS 655.573131
SRD 43.585257
STD 23774.274604
STN 24.49526
SVC 10.038057
SYP 14934.457826
SZL 18.644392
THB 38.275765
TJS 10.582452
TMT 4.031683
TND 3.374547
TOP 2.76562
TRY 56.015171
TTD 7.787493
TWD 36.503811
TZS 3039.911706
UAH 51.253181
UGX 4525.124283
USD 1.148628
UYU 46.131073
UZS 13582.371494
VES 973.444877
VND 29889.590367
VUV 135.48724
WST 3.159056
XAF 655.957
XAG 0.01734
XAU 0.000262
XCD 3.104224
XCG 2.0675
XDR 0.812139
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 271.708303
ZAR 18.688024
ZMK 10339.031894
ZMW 22.547637
ZWL 369.857655
SSP 6560.977546
MXV 2.243573
  • Goldpreis

    25.2000

    4424.9

    +0.57%

  • Euro STOXX 50

    -86.7000

    6236.2

    -1.39%

  • TecDAX

    -47.7000

    3948.65

    -1.21%

  • DAX

    -233.7400

    25304.06

    -0.92%

  • MDAX

    -192.8300

    31083.97

    -0.62%

  • SDAX

    -60.3500

    18106.55

    -0.33%

  • EUR/USD

    0.0010

    1.149

    +0.09%

WWF-Zählung: Gefährdete Monarchfalter erholen sich trotz andauernder Bedrohung
WWF-Zählung: Gefährdete Monarchfalter erholen sich trotz andauernder Bedrohung / Foto: Enrique Castro - AFP/Archiv

WWF-Zählung: Gefährdete Monarchfalter erholen sich trotz andauernder Bedrohung

Der Bestand des Monarchfalters hat sich merklich erholt. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Erhebung der Umweltschutzorganisation WWF, die den Bestand der Schmetterlinge in ihrem Winterquartier im mexikanischen Hochland untersucht hat. In der aktuellen Saison registrierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler insgesamt neun Kolonien der Tiere, die zusammen eine Waldfläche von 2,93 Hektar umfassten. Das entspricht einem Anstieg von 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Textgröße:

Die Daten stammen aus einer Bestandsaufnahme, die der WWF Mexiko gemeinsam mit Partnerorganisationen seit 1993 jährlich erhebt. "Wir freuen uns, dass die Monarchfalter dieses Jahr wieder deutlich zahlreicher in Mexiko angekommen sind", sagte Dirk Embert, Lateinamerika-Referent beim WWF Deutschland. "Es ist die zweite Saison in Folge, in der wir einen Anstieg registrieren."

Trotzdem bleibe die Lage der Falter "fragil", betonte der Experte. "Ihre Zahl liegt im historischen Vergleich deutlich unter den Höchstständen der 1990er Jahre und an ihrer Bedrohung hat sich wenig geändert."

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zählen bei der Erhebung keine einzelnen Tiere, sondern messen die Fläche der Waldgebiete, die von den Schmetterlingskolonien während der Wintermonate besetzt werden. In der Saison 2025 und 2026 wurden den Angaben zufolge drei Kolonien im Bundesstaat Michoacán und sechs im Bundesstaat México registriert. Fünf Kolonien lagen innerhalb der Biosphärenreservate Mariposa Monarca, vier weitere Kolonien befanden sich außerhalb der Schutzgebiete.

Die jährliche Migration der Monarchfalter gehört zu den beeindruckendsten Naturschauspielen der Erde. Jeden Herbst machen sich Millionen der Schmetterlinge mit dem lateinischen Namen Danaus plexippus aus Kanada und den USA auf den Weg nach Süden, um der Winterkälte zu entgehen. Auf ihrer Reise legen sie teilweise mehr als 4000 Kilometer zurück.

Da die Tiere nur wenige Wochen leben, braucht es mehrere Generationen, bis die Population die gesamte Strecke bewältigt. In den Wäldern Zentralmexikos sammeln sich die Falter schließlich in dichten Kolonien, die ganze Baumkronen bedecken und Äste unter ihrem Gewicht biegen lassen.

Trotz der aktuellen Zunahme bleibt die Zukunft der Art nach WWF-Angaben unsicher. Hauptursachen für den langfristigen Rückgang sind demnach der intensive Einsatz von Herbiziden, Landnutzungsänderungen sowie die Folgen der Erderhitzung. Diese Faktoren führen dazu, dass die für den Nachwuchs unverzichtbaren Seidenpflanzen immer seltener werden. Die Weibchen legen ihre Eier ausschließlich auf diesen Pflanzen ab.

Gleichzeitig verändern sich durch den Klimawandel Blütezeiten und Wetterbedingungen, was die Migration zusätzlich stören kann. "Gern würden wir verkünden, dass sich die Monarchfalter aufgrund greifender Schutzmaßnahmen erholt haben. Leider ist es eher so, dass sich die Schmetterlinge trotz anhaltendender Bedrohung zuletzt besser geschlagen haben", erklärte Embert. "Insbesondere die intensive Landwirtschaft und die Klimakrise machen den Tieren immer stärker zu schaffen."

"Wir brauchen dringend strengere Regulierungen beim Herbizideinsatz in Nordamerika, mehr nachhaltige Forstwirtschaft in Mexiko und mehr Einsatz für den Klimaschutz", erklärte der WWF-Experte. "Andernfalls wird die aktuelle positive Entwicklung nur eine kurze Zwischenblüte bleiben, bevor die Populationen erneut in einen kritischen Abwärtstrend rutschen, aus dem es bald vielleicht kein Zurück mehr gibt."

D.Al-Nuaimi--DT