Dubai Telegraph - "Er hat es verdient": Machado überreicht Trump ihre Friedensnobelpreis-Medaille

EUR -
AED 4.397733
AFN 77.835597
ALL 96.757965
AMD 453.90648
ANG 2.143578
AOA 1098.08556
ARS 1729.718292
AUD 1.697621
AWG 2.156954
AZN 2.035406
BAM 1.957977
BBD 2.413193
BDT 146.41276
BGN 2.011006
BHD 0.451397
BIF 3549.189914
BMD 1.197476
BND 1.5119
BOB 8.279204
BRL 6.2252
BSD 1.198137
BTN 110.054802
BWP 15.677428
BYN 3.406701
BYR 23470.533006
BZD 2.409689
CAD 1.62082
CDF 2682.346551
CHF 0.91756
CLF 0.02617
CLP 1033.350264
CNY 8.328028
CNH 8.316191
COP 4395.168649
CRC 594.670998
CUC 1.197476
CUP 31.733119
CVE 110.388174
CZK 24.299159
DJF 213.356287
DKK 7.466647
DOP 75.385061
DZD 154.67909
EGP 56.072896
ERN 17.962143
ETB 186.305506
FJD 2.625527
FKP 0.868923
GBP 0.866542
GEL 3.227194
GGP 0.868923
GHS 13.095558
GIP 0.868923
GMD 87.415407
GNF 10513.819382
GTQ 9.192257
GYD 250.668656
HKD 9.343009
HNL 31.619149
HRK 7.535236
HTG 156.904423
HUF 380.416024
IDR 20110.175367
ILS 3.709632
IMP 0.868923
INR 110.259115
IQD 1569.551345
IRR 50443.68401
ISK 144.798317
JEP 0.868923
JMD 187.818789
JOD 0.849014
JPY 183.295885
KES 154.49848
KGS 104.719618
KHR 4816.414497
KMF 493.359953
KPW 1077.65892
KRW 1708.906127
KWD 0.367003
KYD 0.998514
KZT 603.683605
LAK 25812.802569
LBP 107293.120341
LKR 371.003975
LRD 221.657331
LSL 19.051158
LTL 3.535836
LVL 0.724341
LYD 7.524333
MAD 10.833143
MDL 20.09242
MGA 5345.942815
MKD 61.691988
MMK 2514.677582
MNT 4278.153191
MOP 9.628944
MRU 47.829969
MUR 53.994324
MVR 18.513564
MWK 2077.609574
MXN 20.544547
MYR 4.70968
MZN 76.351282
NAD 19.051158
NGN 1672.850271
NIO 44.089564
NOK 11.458877
NPR 176.087483
NZD 1.973417
OMR 0.460425
PAB 1.198132
PEN 4.008957
PGK 5.128766
PHP 70.457091
PKR 335.178801
PLN 4.206321
PYG 8045.910637
QAR 4.356361
RON 5.096099
RSD 117.399135
RUB 91.668755
RWF 1748.043211
SAR 4.491067
SBD 9.672825
SCR 16.470637
SDG 720.281738
SEK 10.556537
SGD 1.511808
SHP 0.898417
SLE 29.09489
SLL 25110.475749
SOS 683.559879
SRD 45.614209
STD 24785.339103
STN 24.527573
SVC 10.483698
SYP 13243.577429
SZL 19.043249
THB 37.272043
TJS 11.196593
TMT 4.191167
TND 3.426523
TOP 2.883235
TRY 51.9896
TTD 8.132074
TWD 37.47982
TZS 3065.53864
UAH 51.215634
UGX 4289.768719
USD 1.197476
UYU 45.340592
UZS 14496.175194
VES 429.266648
VND 31217.006375
VUV 143.303392
WST 3.263552
XAF 656.687006
XAG 0.010186
XAU 0.000217
XCD 3.23624
XCG 2.159309
XDR 0.816708
XOF 656.684261
XPF 119.331742
YER 285.475503
ZAR 18.81055
ZMK 10778.71862
ZMW 23.812571
ZWL 385.586839
  • Goldpreis

    239.3000

    5579.5

    +4.29%

  • EUR/USD

    0.0029

    1.1989

    +0.24%

  • Euro STOXX 50

    -61.3900

    5933.2

    -1.03%

  • DAX

    -71.6100

    24822.79

    -0.29%

  • SDAX

    -7.9100

    18319.79

    -0.04%

  • TecDAX

    10.5900

    3723.54

    +0.28%

  • MDAX

    -87.4300

    31640.37

    -0.28%

"Er hat es verdient": Machado überreicht Trump ihre Friedensnobelpreis-Medaille
"Er hat es verdient": Machado überreicht Trump ihre Friedensnobelpreis-Medaille / Foto: Drew ANGERER - AFP

"Er hat es verdient": Machado überreicht Trump ihre Friedensnobelpreis-Medaille

Donald Trump fordert den Friedensnobelpreis seit Monaten für sich ein - nun hat die venezolanische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado dem US-Präsidenten ihre eigene Nobelpreis-Medaille als symbolisches Zeichen ihrer Anerkennung überreicht. "Er hat es verdient, und es war ein sehr emotionaler Moment", sagte Machado nach einem Treffen mit Trump im Weißen Haus am Donnerstag dem Fernsehsender Fox News. Trump war begeistert, er sprach von einer "wunderbaren Geste". Das Nobel-Komitee in Oslo hatte zuvor allerdings klargestellt, dass der Preis nicht übertragbar sei.

Textgröße:

Machado bezeichnete die Überreichung der Nobel-Medaille als Zeichen der Anerkennung für Trumps "einzigartiges Engagement für unsere Freiheit" in Venezuela. Damit spielte die rechtsgerichtete Politikerin auf die Gefangennahme des langjährigen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Streitkräfte Anfang Januar an. Der Linksnationalist Maduro wurde in die USA gebracht und sitzt dort nun in Haft. Trump verweigerte danach allerdings Machado die Unterstützung als neue Präsidentin und gab stattdessen Maduros Vizepräsidentin Delcy Rodríguez den Vorzug.

Trump empfing Machado unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu einem Mittagessen im Weißen Haus. Dass sie ihm ihre Nobel-Medaille überließ, nannte er eine "wunderbare Geste des gegenseitigen Respekts". Der Rechtspopulist hatte bereits früher darauf gepocht, dass der Friedensnobelpreis eigentlich ihm hätte zustehen müssen, weil er angeblich eine ganze Reihe von Kriegen beendet hätte.

Machado erhofft sich durch das Aushändigen der Medaille an Trump womöglich eine größere Unterstützung durch die USA und eine größere Rolle in ihrem Heimatland. Trump hatte nach der Gefangennahme Maduros durch eine US-Eliteeinheit Anfang Januar gesagt, Machado habe nicht die nötige Unterstützung in ihrem Heimatland, um Venezuela zu führen. "Sie ist eine sehr nette Frau, aber sie flößt keinen Respekt ein", urteilte Trump über die 58-Jährige, die jahrelang in Venezuela im Untergrund gelebt hatte.

Bereits Anfang Januar hatte Machado im US-Sender Fox News angekündigt, sie sei zur Weitergabe ihrer Nobelpreis-Medaille bereit. "Weil dies der Preis des venezolanischen Volkes ist, wollen wir ihn (Trump) natürlich überreichen und ihn mit ihm teilen", betonte sie damals. "Das wäre eine große Ehre", reagierte Trump, der den Preis in seinem Onlinedienst Truth Social prompt falsch schrieb - "Noble", wie das englische Wort für edel.

Ob Trump die Medaille nun behält, war zunächst nicht klar. Das Nobelkomitee in Oslo hatte betont, dass der Preis nach den seit rund 125 Jahren gültigen Regeln nicht weitergegeben werden könne. "Sobald ein Nobelpreis bekannt gegeben wurde, kann er weder widerrufen, geteilt noch an andere übertragen werden. Die Entscheidung ist endgültig und gilt für alle Zeiten", erklärte das Komitee.

Machado traf sich nicht nur mit Trump. Ihren Besuch in Washington nutzte sie auch für Treffen im US-Kongress mit Senatoren der Republikaner und der Demokraten. Bei ihrem Presseauftritt vor dem Kapitol spielten sich chaotische Szenen ab. Viele Reporter drangen nicht zu der Nobelpreisträgerin durch, im Hintergrund skandierten begeisterte Unterstützer Machados Freiheitsrufe und schwenkten die venezolanische Flagge.

Machados rechtsliberale Partei Vente Venezuela hatte nach Angaben der Opposition die Präsidentschaftswahl 2024 gewonnen. Maduro rief sich allerdings zum Sieger aus, was die USA und zahlreiche weitere Staaten scharf kritisierten. Machado selbst durfte bei dem Urnengang nicht antreten.

Machado wird von ihren Anhängern als "Befreierin" und Kämpferin für die Demokratie gefeiert. Wegen ihrer Nähe zu Trump und zu weiteren weit rechts stehenden bis rechtsradikalen Parteien wie etwa Vox in Spanien geriet sie aber auch in die Kritik. Machado hatte ihren Nobelpreis im Oktober sowohl den Venezolanern als auch Trump gewidmet.

Wie es in Venezuela weitergeht, in dem eine Mehrheit der Menschen in Armut lebt, ist unklar. Trump hatte angekündigt, dass nun die USA de facto das Land führen. Von Neuwahlen oder demokratischen Reformen ist bisher keine Rede. Der US-Präsident hat überdies deutlich gemacht, dass es ihm vor allem um das Ausbeuten der riesigen Ölvorräte Venezuelas geht.

Trump hatte vor der Begegnung mit Machado mit Übergangspräsidentin Rodríguez telefoniert, er nannte sie danach "fantastisch". "Wir kommen sehr gut mit Venezuela klar", sagte Trump weiter. In Onlinediensten gab er bekannt, es sei bei dem Telefonat um Erdöl, Mineralien, Handel und nationale Sicherheit gegangen. "Wir machen enorme Fortschritte", erklärte der US-Präsident.

W.Darwish--DT