Dubai Telegraph - Wintereinbruch sorgt für Chaos in Hessen: Straßen gesperrt und Kinder gestrandet

EUR -
AED 4.209885
AFN 73.365394
ALL 95.800427
AMD 434.810135
ANG 2.052024
AOA 1051.183724
ARS 1598.50641
AUD 1.626713
AWG 2.063391
AZN 1.947207
BAM 1.953378
BBD 2.323185
BDT 141.504531
BGN 1.95943
BHD 0.433007
BIF 3420.030365
BMD 1.146329
BND 1.472863
BOB 7.970021
BRL 6.020654
BSD 1.153501
BTN 106.960496
BWP 15.642741
BYN 3.51583
BYR 22468.039124
BZD 2.319889
CAD 1.57482
CDF 2602.165752
CHF 0.907972
CLF 0.026582
CLP 1049.612476
CNY 7.878773
CNH 7.9149
COP 4250.987392
CRC 538.737696
CUC 1.146329
CUP 30.377706
CVE 110.140913
CZK 24.490508
DJF 205.406504
DKK 7.472199
DOP 69.737212
DZD 152.109771
EGP 59.887707
ERN 17.194928
ETB 180.107514
FJD 2.543471
FKP 0.860518
GBP 0.863971
GEL 3.112258
GGP 0.860518
GHS 12.573834
GIP 0.860518
GMD 84.828354
GNF 10109.448326
GTQ 8.835046
GYD 241.308138
HKD 8.982372
HNL 30.529135
HRK 7.53562
HTG 151.172215
HUF 393.484721
IDR 19465.804713
ILS 3.571696
IMP 0.860518
INR 106.909466
IQD 1510.897797
IRR 1507422.012458
ISK 143.210624
JEP 0.860518
JMD 181.110967
JOD 0.812738
JPY 182.425616
KES 148.540909
KGS 100.246273
KHR 4619.178761
KMF 490.628658
KPW 1031.681894
KRW 1716.839053
KWD 0.351705
KYD 0.961167
KZT 556.431947
LAK 24750.842591
LBP 103308.072843
LKR 359.160429
LRD 211.072202
LSL 19.253652
LTL 3.38481
LVL 0.693402
LYD 7.36035
MAD 10.79374
MDL 20.111097
MGA 4804.006802
MKD 61.678772
MMK 2406.99123
MNT 4110.55331
MOP 9.311709
MRU 46.037948
MUR 53.315552
MVR 17.722448
MWK 2000.12111
MXN 20.429093
MYR 4.509088
MZN 73.24617
NAD 19.253652
NGN 1562.365449
NIO 42.445698
NOK 10.962603
NPR 171.151362
NZD 1.970192
OMR 0.44076
PAB 1.153401
PEN 3.938916
PGK 4.976805
PHP 68.88116
PKR 322.223587
PLN 4.278385
PYG 7455.251146
QAR 4.194175
RON 5.097377
RSD 117.455107
RUB 99.295938
RWF 1683.742604
SAR 4.304888
SBD 9.222488
SCR 15.618637
SDG 688.943139
SEK 10.766085
SGD 1.470602
SHP 0.860043
SLE 28.257533
SLL 24037.948451
SOS 659.211952
SRD 42.843994
STD 23726.686075
STN 24.474455
SVC 10.091982
SYP 126.702276
SZL 19.258983
THB 37.545686
TJS 11.032071
TMT 4.01215
TND 3.394076
TOP 2.760083
TRY 50.805882
TTD 7.818737
TWD 36.621185
TZS 2980.431311
UAH 50.726176
UGX 4339.111483
USD 1.146329
UYU 46.707379
UZS 14065.153958
VES 516.928642
VND 30148.440253
VUV 136.881277
WST 3.132022
XAF 655.273063
XAG 0.016044
XAU 0.000244
XCD 3.09801
XCG 2.078676
XDR 0.814953
XOF 655.275918
XPF 119.331742
YER 273.48536
ZAR 19.420295
ZMK 10318.333563
ZMW 22.556555
ZWL 369.117318
  • Euro STOXX 50

    -115.6000

    5621.25

    -2.06%

  • DAX

    -560.8200

    22941.43

    -2.44%

  • SDAX

    -493.1400

    16380.7

    -3.01%

  • Goldpreis

    -206.0000

    4690.2

    -4.39%

  • MDAX

    -849.4400

    28669.98

    -2.96%

  • TecDAX

    -80.5200

    3479.14

    -2.31%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.1477

    +0.07%

Wintereinbruch sorgt für Chaos in Hessen: Straßen gesperrt und Kinder gestrandet
Wintereinbruch sorgt für Chaos in Hessen: Straßen gesperrt und Kinder gestrandet / Foto: Christof STACHE - AFP

Wintereinbruch sorgt für Chaos in Hessen: Straßen gesperrt und Kinder gestrandet

Ein erster Wintereinbruch in Westdeutschland hat vor allem in Hessen am Montag und Dienstag zu schweren Beeinträchtigungen geführt. Unter anderem war nach Angaben von Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst der gesamte Rheingau-Taunus-Kreis nahe Wiesbaden von starkem Schneefall und Wind betroffen. Bäume stürzten wegen der Schneelast um, zahlreiche Straßen waren gesperrt.

Textgröße:

Die Polizei im Rheingau-Taunus-Kreis berichtete von zwischenzeitlich rund hundert eingeschlossenen Fahrzeugen. Zwischen Kiedrich und Schlangenbad-Hausen auf einer Straße vom Rheintal auf einen Höhenzug wurden 30 Fahrzeuge durch die Feuerwehr befreit.

In der Nähe wurden bei Eltville hundert Menschen wegen umstürzender Bäume aus ihren Autos geholt und bei einer Firma untergebracht. In der Kreisstadt Bad Schwalbach saßen etwa 30 Schüler in einer Schule fest. In der Gemeinde Schlangenbad fiel zudem dem Strom aus.

Auch andere Landkreisen in der Region um Wiesbaden und Frankfurt am Main waren betroffen. Im Main-Taunus-Kreis waren nach Angaben der Polizei etliche Bundes- und Landesstraßen aufgrund der Witterungsverhältnisse und umstürzender Bäume gesperrt, darunter etwa rund um Hofheim und Kelkheim.

Auch der Bahnverkehr in dem Bereich war beeinträchtigt, so verkehrte die Hessische Landesbahn zwischen Kelkheim und Königstein am Dienstag nicht. In einigen Ortsteilen Hofheims fiel laut Polizei zeitweise der Strom aus.

In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden zählte die Feuerwehr nach eigenen Angaben vom Dienstag mehr als 200 witterungsbedingt Einsatzstellen insbesondere wegen umgestürzter Bäume und abgebrochener Äste, die Straßen blockierten. Eine wegen der Wetterlage in Wiesbaden gestrandete Gruppe von 55 Kindern und Betreuern wurde laut Feuerwehr für die Nacht in einer Schule im Stadtteil Naurod untergebracht und von Einsatzkräften betreut.

Im Rheingau-Taunus-Kreis waren seit Montag mehr als 350 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Katastrophenschutz an über 130 Einsatzstellen tätig. Der Kreis richtete einen Führungsstab ein. Die Leitstelle wurde aufgrund der vielen Notrufe personal deutlich verstärkt, wie die Behörden mitteilten.

Bis Dienstagmorgen war keine Besserung in Sicht. Die Straßen zwischen Wiesbaden und Untertaunus sowie Rheingau und Untertaunus blieben vorerst gesperrt, weil hier weiterhin Bäume umstürzten. Die Behörden richteten einen "dringenden Appell" an die Bewohner, am Dienstag möglichst zu Hause zu bleiben. Die meisten Schulen im Rheingau-Taunus-Kreis ordneten für Dienstag Distanzunterricht an. Viele Straßen blieben weiterhin gesperrt.

Für Probleme sorgte der Wintereinbruch mit Schnee und Eis auch in anderen Gegenden, etwa in Baden-Württemberg, in Rheinland-Pfalz und im Saarland, aber auch im Osten Deutschlands. Im baden-württembergischen Heiligkreuzsteinach und einigen Nachbarorten fiel nach Angaben der Polizei in der Nacht zu Dienstag ebenfalls der Strom aus, weil ein Baum unter der Schneelast umkippte und in eine Leitung fiel.

Vielerorts wurden auch Verkehrsunfälle auf glatten Straßen gemeldet. Im Landkreis Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg starb ein 71-Jähriger bei einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge auf schneeglatter Fahrbahn. Bei Koblenz in Rheinland-Pfalz geriet eine 54-jährige Autofahrerin auf glatter Straße in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Sie wurde so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort starb.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts gab es in Deutschland auch am Dienstag gebietsweise weiter Schnee und vielerorts glatte Straßen. Im Laufe des Tages sollte es vor allem im Süden und Südosten noch weiter schneien. In der Nacht zum Mittwoch wurden Schneefälle im Nordseeumfeld und im gesamten Norden und Nordwesten erwartet. In Teilen Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens sollten binnen Stunden örtliche bis zu 15 Zentimeter fallen.

J.Alaqanone--DT