Dubai Telegraph - Landgericht Hannover entscheidet im Juni über Streit um Schloss Marienburg

EUR -
AED 4.212777
AFN 72.835586
ALL 94.512843
AMD 422.248264
ANG 2.053494
AOA 1052.895931
ARS 1680.790338
AUD 1.635257
AWG 2.067368
AZN 1.95436
BAM 1.956354
BBD 2.309354
BDT 140.73988
BGN 1.939347
BHD 0.432422
BIF 3423.630825
BMD 1.146945
BND 1.480319
BOB 7.92328
BRL 5.90941
BSD 1.146625
BTN 108.087801
BWP 15.582008
BYN 3.185903
BYR 22480.122
BZD 2.305963
CAD 1.623185
CDF 2615.035015
CHF 0.925648
CLF 0.026299
CLP 1035.072439
CNY 7.764364
CNH 7.780559
COP 3960.034063
CRC 520.14739
CUC 1.146945
CUP 30.394043
CVE 110.569964
CZK 24.190336
DJF 203.835517
DKK 7.474072
DOP 66.986043
DZD 152.939427
EGP 57.331754
ERN 17.204175
ETB 181.647461
FJD 2.564
FKP 0.867567
GBP 0.866531
GEL 3.039852
GGP 0.867567
GHS 12.874504
GIP 0.867567
GMD 84.304874
GNF 10064.442782
GTQ 8.746478
GYD 239.84901
HKD 8.988436
HNL 30.606273
HRK 7.533254
HTG 149.77244
HUF 351.906109
IDR 20445.785654
ILS 3.394682
IMP 0.867567
INR 108.1919
IQD 1502.49795
IRR 1577049.375404
ISK 143.976448
JEP 0.867567
JMD 181.171337
JOD 0.813229
JPY 185.008009
KES 148.419043
KGS 100.300781
KHR 4599.249852
KMF 492.617229
KPW 1032.250901
KRW 1752.130969
KWD 0.353179
KYD 0.955446
KZT 559.543917
LAK 25295.872375
LBP 102708.92515
LKR 382.668433
LRD 208.916469
LSL 18.815678
LTL 3.386631
LVL 0.693776
LYD 7.311819
MAD 10.580612
MDL 20.248208
MGA 4817.169398
MKD 61.628611
MMK 2408.272435
MNT 4107.54883
MOP 9.256923
MRU 45.947051
MUR 54.881752
MVR 17.720734
MWK 1992.243861
MXN 19.872547
MYR 4.745948
MZN 73.301688
NAD 18.814173
NGN 1560.350288
NIO 41.990088
NOK 11.102662
NPR 172.945006
NZD 1.997675
OMR 0.441554
PAB 1.14663
PEN 3.881306
PGK 5.032508
PHP 69.638491
PKR 319.223511
PLN 4.259467
PYG 7041.056554
QAR 4.175458
RON 5.239364
RSD 117.183799
RUB 83.845404
RWF 1679.12748
SAR 4.299026
SBD 9.24601
SCR 15.693948
SDG 688.744688
SEK 10.98638
SGD 1.482316
SHP 0.85631
SLE 28.387314
SLL 24050.86738
SOS 655.483268
SRD 42.898615
STD 23739.445827
STN 24.544623
SVC 10.032843
SYP 126.774237
SZL 18.814083
THB 37.723444
TJS 10.63456
TMT 4.014308
TND 3.339618
TOP 2.761569
TRY 53.262066
TTD 7.775237
TWD 36.375404
TZS 3017.595134
UAH 51.508996
UGX 4173.182519
USD 1.146945
UYU 45.84299
UZS 13769.075108
VES 695.774297
VND 30176.12295
VUV 136.226685
WST 3.156058
XAF 656.142926
XAG 0.017685
XAU 0.000276
XCD 3.099677
XCG 2.066386
XDR 0.807102
XOF 648.024305
XPF 119.331742
YER 273.665193
ZAR 18.876464
ZMK 10323.885445
ZMW 20.552914
ZWL 369.315822
  • DAX

    -40.9800

    24985.82

    -0.16%

  • Euro STOXX 50

    -30.1400

    6293.13

    -0.48%

  • MDAX

    -27.1300

    32638.42

    -0.08%

  • SDAX

    137.6300

    18511.25

    +0.74%

  • Goldpreis

    -73.0000

    4172.9

    -1.75%

  • TecDAX

    6.7100

    3954.14

    +0.17%

  • EUR/USD

    0.0002

    1.1469

    +0.02%

Landgericht Hannover entscheidet im Juni über Streit um Schloss Marienburg
Landgericht Hannover entscheidet im Juni über Streit um Schloss Marienburg

Landgericht Hannover entscheidet im Juni über Streit um Schloss Marienburg

Im Rechtsstreit um die Rückabwicklung einer Schenkung von Schloss Marienburg und anderer Immobilien zwischen Prinz Ernst August von Hannover und seinem Sohn wird das Landgericht Hannover am 3. Juni sein Urteil verkünden. Das sagte eine Gerichtssprecherin am Donnerstag in der niedersächsischen Landeshauptstadt nach einer mündlichen Verhandlung. Ernst August zog seine Klage demnach zwar kurz zuvor zurück, eine parallele Klage einer Firma läuft aber weiter.

Textgröße:

Laut Gericht handelt es sich um eine Firma aus Österreich, an die der Prinz seine Forderung nach Rückabwicklung der Schenkung bereits vor einiger Zeit verkaufte. Beide hatten parallel Klagen gegen den Sohn des Prinzen, Erbprinz Ernst August von Hannover, beim Landgericht eingereicht. Nach dem Rückzug des Prinzen aus dem Verfahren ist dort nun nur noch die Klage der Firma anhängig, über welche die Richter bis zum 3. Juni entscheiden.

In dem seit längerer Zeit erbittert geführten Streit zwischen Ernst August und seinem Sohn geht es um das Immobilienerbe der Adelsfamilie, vor allem deren Sommersitz Schloss Marienburg bei Hannover. Ursprünglich übertrug Ernst August Schloss Marienburg und weitere Besitztümer per Schenkung auf seinen Sohn. Als dieser das im Unterhalt teure und historisch wertvolle Erbe in die öffentliche Hand überführen wollte, kam es allerdings zum Bruch.

Ernst August von Hannover verlangte einen Widerruf der Schenkung wegen "groben Undanks" und warf seinen Sohn auch öffentlich vor, sich dadurch persönlich bereichern zu wollen. Ernst August junior wies die Vorwürfe seines Vaters stets vehement zurück und betonte, das Vermögen der Familie auch mit hohem persönlichem Einsatz treu verwaltet zu haben. Letztlich verklagten Ernst August von Hannover und das österreichische Unternehmen den Sohn in einem Verfahren vor dem Landgericht iHannover auf eine Rückabwicklung.

Die mündliche Verhandlung in dem Zivilverfahren war ursprünglich bereits für November geplant, wurde wegen eines Wechsel bei den Rechtsanwälten von Ernst August senior und der österreichischen Firma allerdings auf den 24. März verschoben. Ein persönliches Erscheinen der Kontrahenten hielten die Richter für unnötig. Nach Angaben der Gerichtssprecherin zog Ernst August seine Klage am Mittwoch zurück. Dies ist bis zur mündlichen Verhandlung möglich.

Die Marienburg ist die Sommerresidenz der Welfen, die sich selbst als das älteste Fürstengeschlecht Europas bezeichnen und die im 18. sowie 19. Jahrhundert auch das Königreich Großbritannien regierten. Das von 1858 bis 1867 im neugotischen Stil errichtete Schloss liegt in der Nähe von Hannover und ist mitsamt seiner Einrichtung in fast authentischer Form erhalten. Es dient heutzutage als Ausflugsziel.

Die ursprünglichen Planungen von Ernst August junior sahen vor, das Schloss für den symbolischen Preis von einem Euro an das Land Niedersachsen zu verkaufen. Das schon in die Weg geleitete Verfahren wurde aber 2019 nach den von seinem Vater angestrengten rechtlichen Schritte abgesagt.

Stattdessen überführte der Sohn Marienburg inzwischen in eine gemeinnützige Stiftung, nachdem Bund und Land die Finanzierung der Instandhaltung gesichert hatten. Das Schloss Burg soll laut Stiftung nun bis 2030 saniert werden und mit ihrem Inventar dauerhaft als Museum dienen.

G.Rehman--DT