Dubai Telegraph - 50.000 Stellen betroffen: Aufsichtsrat von Volkswagen stimmt Sanierungsplan zu

EUR -
AED 4.240661
AFN 75.055375
ALL 91.712691
AMD 419.720863
ANG 2.067349
AOA 1060.021451
ARS 1740.139649
AUD 1.619478
AWG 2.079918
AZN 1.959843
BAM 1.957789
BBD 2.325642
BDT 142.164398
BGN 1.943883
BHD 0.435238
BIF 3452.47682
BMD 1.154708
BND 1.46938
BOB 13.33643
BRL 5.941086
BSD 1.154663
BTN 110.801583
BWP 15.627738
BYN 3.506131
BYR 22632.273853
BZD 2.322239
CAD 1.608158
CDF 2670.239636
CHF 0.944783
CLF 0.027901
CLP 1101.683802
CNY 7.749764
CNH 7.746993
COP 3607.111022
CRC 516.720364
CUC 1.154708
CUP 30.599758
CVE 110.375676
CZK 24.299695
DJF 205.617067
DKK 7.475313
DOP 67.898377
DZD 154.384613
EGP 59.959244
ERN 17.320618
ETB 185.907753
FJD 2.55531
FKP 0.85672
GBP 0.856522
GEL 3.001296
GGP 0.85672
GHS 13.261297
GIP 0.85672
GMD 84.868683
GNF 10153.224815
GTQ 8.814877
GYD 241.573277
HKD 9.057534
HNL 31.084527
HRK 7.531701
HTG 150.911976
HUF 365.231755
IDR 20432.555399
ILS 3.503617
IMP 0.85672
INR 110.753109
IQD 1513.244637
IRR 1587261.41017
ISK 139.833216
JEP 0.85672
JMD 181.861569
JOD 0.818648
JPY 179.232626
KES 149.696591
KGS 100.978968
KHR 4677.710693
KMF 493.060761
KPW 1039.237432
KRW 1580.056315
KWD 0.356297
KYD 0.962269
KZT 516.430071
LAK 25841.023227
LBP 103400.029098
LKR 380.923609
LRD 201.603025
LSL 18.787083
LTL 3.409552
LVL 0.698472
LYD 7.320632
MAD 10.917094
MDL 20.074216
MGA 5051.84629
MKD 61.588623
MMK 2424.452972
MNT 4151.261485
MOP 9.329495
MRU 46.246332
MUR 54.537163
MVR 17.782612
MWK 2005.164634
MXN 19.788407
MYR 4.670101
MZN 73.797481
NAD 18.77731
NGN 1530.415431
NIO 42.27396
NOK 10.776525
NPR 177.282533
NZD 2.007154
OMR 0.443985
PAB 1.154663
PEN 3.874038
PGK 5.129788
PHP 72.414013
PKR 320.101358
PLN 4.340789
PYG 6872.921382
QAR 4.205388
RON 5.259927
RSD 117.361067
RUB 97.22604
RWF 1696.193464
SAR 4.333705
SBD 9.279521
SCR 15.946242
SDG 694.558334
SEK 11.28179
SGD 1.470087
SHP 0.857053
SLE 28.451622
SLL 24213.636878
SOS 659.858797
SRD 43.590087
STD 23900.121142
STN 24.883954
SVC 10.103174
SYP 15013.511755
SZL 18.752618
THB 38.424637
TJS 10.651727
TMT 4.053025
TND 3.36453
TOP 2.780259
TRY 56.184391
TTD 7.835891
TWD 36.692226
TZS 3057.09247
UAH 51.54701
UGX 4537.549896
USD 1.154708
UYU 46.436764
UZS 13584.798231
VES 971.32176
VND 29994.113748
VUV 136.436829
WST 3.160128
XAF 655.957
XAG 0.017914
XAU 0.000267
XCD 3.120655
XCG 2.081032
XDR 0.816438
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 273.129813
ZAR 18.747086
ZMK 10393.757908
ZMW 22.544704
ZWL 371.815456
SSP 6530.200245
MXV 2.243736
  • DAX

    23.0500

    25425.33

    +0.09%

  • Goldpreis

    40.3000

    4373.1

    +0.92%

  • MDAX

    -33.1600

    31102.59

    -0.11%

  • SDAX

    -30.1800

    18097.15

    -0.17%

  • TecDAX

    -14.0600

    3962.56

    -0.35%

  • Euro STOXX 50

    16.9400

    6253.44

    +0.27%

  • EUR/USD

    0.0000

    1.1542

    0%

50.000 Stellen betroffen: Aufsichtsrat von Volkswagen stimmt Sanierungsplan zu

50.000 Stellen betroffen: Aufsichtsrat von Volkswagen stimmt Sanierungsplan zu

Der kriselnde Autobauer Volkswagen will in den kommenden Jahren weitere 50.000 Stellen streichen: Der VW-Aufsichtsrat hat dem Sanierungsplan von Europas größtem Autohersteller zugestimmt. Laut dem am Donnerstagabend nach Konzernangaben einstimmig beschlossenen sogenannten Zukunftsplan 2030 ist eine "konzernweite Anpassung der Beschäftigtenzahl in Höhe von rund 50.000 abzubauenden Stellen" vorgesehen - zusätzlich zu dem bereits vereinbarten Abbau von 50.000 Stellen.

Textgröße:

Weiter teilte der Konzern mit Marken wie Audi und Porsche mit, der Aufsichtsrat habe mit seinem Beschluss zur Kenntnis genommen, dass eine Produktionsüberkapazität von 500.000 Fahrzeugen in Europa im Volkswagen-Konzern bestehe. Für die Werke Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm könne aktuell "keine wettbewerbsfähige Folgebelegung gestaffelt ab den Jahren 2031 bis 2034 gewährleistet" werden. "Für diese Werke werden parallel und ergänzend alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft."

In Nordamerika will sich VW den Angaben zufolge künftig auf "die profitabelsten Segmente" konzentrieren. Das China-Geschäft passe der Konzern "an die veränderte Erwartung an das Gesamtwachstum des chinesischen Automobilmarkts an" und baue das Exportgeschäft in Richtung des Globalen Südens aus.

Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Group, Oliver Blume, sprach angesichts der einstimmigen Zustimmung von einem "starken Signal für die Zukunft des Volkswagen-Konzerns". "Wir übernehmen Verantwortung für unser gesamtes Team, für unsere Partner und für Industriearbeitsplätze weltweit", fuhr er fort. In den kommenden Jahren werde "eine dreistellige Milliardensumme" investiert.

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD), Mitglied des Aufsichtsrats, erklärte: "Von dem heutigen Beschluss gehen wichtige Signale aus: Wir investieren kräftig in Zukunftsfähigkeit und wir verbessern die Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig werden wir für unsere Standorte langfristige Perspektiven entwickeln." Es liege nun aber "viel Arbeit vor allen Beteiligten".

Die Erste Vorsitzende der IG Metall, Christiane Benner, und die Vorsitzende des Gesamt- und Konzernbetriebsrats der Volkswagen AG, Daniela Cavallo, betonten, dass keine Werksschließung besiegelt sei. "Vielmehr müssen jetzt für alle Standorte konkrete Lösungen erarbeitet werden – dabei sehen wir weiterhin ausdrücklich den Vorstand in der Pflicht", erklärten sie. Dieser müsse "notwendige Investitionen auf den Weg bringen, Innovationen vorantreiben und Beschäftigung dauerhaft sichern".

Porsche begrüßte die Entscheidung des VW-Aufsichtsrats in einer Mitteilung. Das Unternehmen beabsichtige, "die Transformationsbemühungen des Vorstands ihrer Kernbeteiligung, der Volkswagen AG, weiter zu unterstützen".

Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer erklärte, es handele sich nicht um den ursprünglich in den Medien bekannt gewordenen Zukunftsplan, sondern um eine "Light-Version". "Die Werkschließungen sind nicht beschlossen, aber auch nicht ausgesetzt", fuhr Dudenhöffer fort.

Volkswagen steckt wie auch die anderen deutschen Autobauer in der Krise. Die Verkäufe von Elektroautos nehmen zwar an Fahrt auf, die Gewinnmargen sind dort jedoch kleiner. Zugleich belasten die Zölle der US-Regierung und vor allem das wegbrechende Geschäft in China die Unternehmen.

F.Saeed--DT