Dubai Telegraph - Social-Media-Sucht: US-Staatsanwältin wirft Meta "Ausnutzung" von Kindern vor

EUR -
AED 4.288121
AFN 76.478312
ALL 92.453474
AMD 425.256012
ANG 2.089806
AOA 1070.717796
ARS 1752.153897
AUD 1.630322
AWG 2.103195
AZN 1.985799
BAM 1.95376
BBD 2.354442
BDT 142.850857
BGN 1.980729
BHD 0.44074
BIF 3478.867889
BMD 1.167631
BND 1.483351
BOB 13.501903
BRL 6.001037
BSD 1.16898
BTN 111.871201
BWP 15.663646
BYN 3.497049
BYR 22885.56633
BZD 2.351045
CAD 1.6132
CDF 2656.360383
CHF 0.935742
CLF 0.027145
CLP 1079.343112
CNY 7.84794
CNH 7.846988
COP 3590.950869
CRC 531.944623
CUC 1.167631
CUP 30.94222
CVE 110.149998
CZK 24.110422
DJF 208.162668
DKK 7.475413
DOP 68.488495
DZD 155.087103
EGP 59.451266
ERN 17.514464
ETB 189.057115
FJD 2.558981
FKP 0.85592
GBP 0.856481
GEL 3.04166
GGP 0.85592
GHS 13.004423
GIP 0.85592
GMD 85.824034
GNF 10271.276277
GTQ 8.920686
GYD 244.564662
HKD 9.154921
HNL 31.348271
HRK 7.534254
HTG 152.930333
HUF 362.746156
IDR 20608.45248
ILS 3.487945
IMP 0.85592
INR 111.742868
IQD 1531.401141
IRR 1605025.483693
ISK 141.575316
JEP 0.85592
JMD 185.526301
JOD 0.827828
JPY 185.662079
KES 151.38195
KGS 102.10932
KHR 4719.073053
KMF 492.739771
KPW 1050.868185
KRW 1618.850335
KWD 0.360133
KYD 0.974183
KZT 538.208084
LAK 26331.508595
LBP 104686.302292
LKR 384.82822
LRD 212.168486
LSL 18.745029
LTL 3.447711
LVL 0.706288
LYD 7.429244
MAD 10.796628
MDL 20.12399
MGA 4998.781024
MKD 61.460832
MMK 2451.804134
MNT 4198.542214
MOP 9.439844
MRU 46.581367
MUR 54.417527
MVR 18.039484
MWK 2026.983728
MXN 19.73479
MYR 4.715474
MZN 74.588688
NAD 18.745029
NGN 1571.0493
NIO 43.01509
NOK 10.822094
NPR 178.994121
NZD 1.954684
OMR 0.448821
PAB 1.16898
PEN 3.919108
PGK 5.180591
PHP 72.001933
PKR 324.362549
PLN 4.313054
PYG 7041.648169
QAR 4.249563
RON 5.252879
RSD 117.237598
RUB 96.63665
RWF 1722.501623
SAR 4.391959
SBD 9.378713
SCR 16.037156
SDG 702.337197
SEK 11.05872
SGD 1.481788
SHP 0.865058
SLE 28.72405
SLL 24484.635993
SOS 668.102468
SRD 44.101721
STD 24167.602921
STN 24.474447
SVC 10.228321
SYP 15181.53731
SZL 18.732442
THB 38.584341
TJS 10.783841
TMT 4.086708
TND 3.39995
TOP 2.811375
TRY 56.112168
TTD 7.928722
TWD 37.183209
TZS 3097.96557
UAH 52.234465
UGX 4348.459991
USD 1.167631
UYU 47.020908
UZS 13858.531004
VES 909.563773
VND 30504.358182
VUV 137.488756
WST 3.171178
XAF 655.272863
XAG 0.016924
XAU 0.000253
XCD 3.155581
XCG 2.1068
XDR 0.825576
XOF 655.272863
XPF 119.331742
YER 276.816097
ZAR 18.705039
ZMK 10510.117889
ZMW 22.181841
ZWL 375.976685
  • Goldpreis

    -7.1000

    4673.5

    -0.15%

  • DAX

    153.5600

    26136.56

    +0.59%

  • TecDAX

    25.3000

    4090.64

    +0.62%

  • MDAX

    394.9100

    32110.41

    +1.23%

  • SDAX

    66.6700

    18564.27

    +0.36%

  • Euro STOXX 50

    40.1600

    6462.22

    +0.62%

  • EUR/USD

    -0.0001

    1.168

    -0.01%

Social-Media-Sucht: US-Staatsanwältin wirft Meta "Ausnutzung" von Kindern vor
Social-Media-Sucht: US-Staatsanwältin wirft Meta "Ausnutzung" von Kindern vor / Foto: Godofredo A. VÁSQUEZ - AFP

Social-Media-Sucht: US-Staatsanwältin wirft Meta "Ausnutzung" von Kindern vor

Im womöglich wegweisenden US-Prozess um Social-Media-Sucht durch Instagram und Facebook hat die Staatsanwaltschaft dem Meta-Konzern schwere Vorwürfe gemacht. Meta habe Kinder und Jugendliche abhängig gemacht, die Funktionsweise ihrer Gehirne "ausgenutzt" und die Öffentlichkeit in die Irre geführt, sagte Kaliforniens stellvertretende Generalstaatsanwältin Megan O'Neill am Dienstag in ihrem Eröffnungsplädoyer. Meta muss sich vor dem Gericht in Oakland wegen des Vorwurfs verantworten, mit seinen Online-Netzwerken Minderjährige abhängig und damit psychisch krank zu machen.

Textgröße:

Mehrere US-Bundesstaaten verlangen Beschränkungen bei Instagram- und Facebook-Funktionen sowie eine masive Strafzahlung von rund 200 Milliarden Dollar (rund 173 Milliarden Euro). Sie ergibt sich daraus, dass die Generalstaatsanwaltschaften für jeden betroffenen Heranwachsenden im Land mehrere tausend Dollar Strafe veranschlagen. Meta hatte in einem Gerichtsdokument sogar behauptet, die Gesamtstrafe könne sich auf mehr als eine Billion Dollar belaufen.

Bei den geforderten Beschränkungen geht es konkret anderem um Funktionen wie Endlos-Scrollen, sehr häufige Benachrichtigungen und das Zählen von "Gefällt mir"-Reaktionen. Die Kläger wenden sich also gegen die Art, wie die Online-Netzwerke konzipiert sind, und nicht gegen die Inhalte, die sie verbreiten - denn hierbei gesteht das US-Recht den Netzwerken weitgehende Immunität zu.

In den USA wurde schon eine Vielzahl von Prozessen gegen Online-Netzwerke angestrengt. Der nun laufende Prozess in Kalifornien könnte für Meta aber weiter reichende Folgen haben, da damit erstmals eine Gerichtsentscheidung auf Bundesebene ansteht. Die Anklage will auch Meta-Chef Mark Zuckerberg zu den Vorwürfen befragen. Seine dreistündige Anhörung ist für Ende September geplant. Mit einem Urteil der Richterin Yvonne Gonzalez Rogers wird Anfang Oktober gerechnet.

Der Prozess geht auf die sogenannten Facebook Files zurück, welche die ehemalige Facebook-Mitarbeiterin Frances Haugen Ende 2021 veröffentlichte. Dabei handelt es sich um tausende Seiten mit den Ergebnissen einer konzerninternen Recherche zu den Auswirkungen der Online-Netzwerke von Meta auf die seelische Gesundheit minderjähriger Nutzerinnen. Obwohl die schädlichen Auswirkungen des Social-Media-Konsums dem Konzern demnach bekannt waren, wies er in öffentlichen Stellungnahmen Bedenken und Warnungen zurück.

Nach diesen Enthüllungen leiteten dutzende US-Bundesstaaten eine gemeinsame Untersuchung der Vorwürfe ein. Zwei Jahre später reichten etwa 30 von ihnen Klage gegen Meta ein. Vier von ihnen führen nun stellvertretend einen Pilot-Prozess. Sollte Meta vor Gericht unterliegen, soll der Konzern mit allen klagenden Bundesstaaten eine Vereinbarung schließen.

Der Meta-Konzern versichert, dass er ausreichend Schutzmaßnahmen für minderjährige Nutzerinnen und Nutzer ergreife. Außerdem argumentiert der kalifornische Internetriese, die psychische Gesundheit von Heranwachsenden könne nicht durch einen einzelnen Onlinedienst beeinträchtigt werden. Einige der beanstandeten Funktionen müssten außerdem wegen des Verfassungsrechts auf freie Meinungsäußerung unangetastet bleiben.

T.Prasad--DT