Dubai Telegraph - Autobauer im Umbruch: BMW will rund 8000 Jobs abbauen

EUR -
AED 4.236833
AFN 76.142197
ALL 93.45107
AMD 420.704816
AOA 1059.063247
ARS 1713.99192
AUD 1.649976
AWG 2.076594
AZN 1.965807
BAM 1.955822
BBD 2.316627
BDT 142.031626
BHD 0.433705
BIF 3413.239071
BMD 1.153663
BND 1.476217
BOB 13.658156
BRL 5.861191
BSD 1.150213
BTN 109.651255
BWP 15.68318
BYN 3.345938
BYR 22611.798836
BZD 2.313326
CAD 1.617379
CDF 2624.584211
CHF 0.93183
CLF 0.027184
CLP 1073.37276
CNY 7.788731
CNH 7.790705
COP 3653.005322
CRC 522.40598
CUC 1.153663
CUP 30.572075
CVE 110.266262
CZK 24.240891
DJF 204.822345
DKK 7.480664
DOP 66.730764
DZD 153.303755
EGP 59.017676
ERN 17.304948
ETB 183.804404
FJD 2.554153
FKP 0.856626
GBP 0.855675
GEL 3.016876
GGP 0.856626
GHS 13.446154
GIP 0.856626
GMD 84.798688
GNF 10097.115581
GTQ 8.7761
GYD 240.602754
HKD 9.047262
HNL 30.819353
HRK 7.538386
HTG 150.391722
HUF 365.192535
IDR 20799.39394
ILS 3.533613
IMP 0.856626
INR 110.048515
IQD 1506.817248
IRR 1586431.11648
ISK 142.062532
JEP 0.856626
JMD 182.092084
JOD 0.817993
JPY 181.627012
KES 148.781703
KGS 100.888291
KHR 4660.799756
KMF 492.614593
KRW 1664.690302
KWD 0.356644
KYD 0.958511
KZT 545.026239
LAK 26048.298174
LBP 103004.479089
LKR 386.12442
LRD 207.612377
LSL 19.024918
LTL 3.406468
LVL 0.69784
LYD 7.359084
MAD 10.744823
MDL 20.10023
MGA 4919.056308
MKD 61.525704
MMK 2422.354323
MNT 4147.524662
MOP 9.292006
MRU 46.226529
MUR 54.222569
MVR 17.836069
MWK 1994.42283
MXN 20.013177
MYR 4.712949
MZN 73.731051
NAD 19.024918
NGN 1574.012366
NIO 42.330485
NOK 10.926464
NPR 175.442008
NZD 1.961512
OMR 0.443645
PAB 1.150213
PEN 3.898045
PGK 5.150059
PHP 70.667684
PKR 319.439457
PLN 4.312336
PYG 6858.078504
QAR 4.204648
RON 5.247557
RSD 117.498334
RUB 91.443047
RWF 1688.519328
SAR 4.320672
SBD 9.322873
SCR 15.583178
SDG 692.198315
SEK 10.985993
SGD 1.479693
SLE 28.499711
SOS 657.307524
SRD 43.587131
STD 23878.499126
STN 24.50028
SVC 10.064115
SZL 19.022218
THB 38.676603
TJS 10.616322
TMT 4.049358
TND 3.381339
TRY 54.813428
TTD 7.810089
TWD 37.273824
TZS 3047.993231
UAH 51.336988
UGX 4319.04944
USD 1.153663
UYU 46.28053
UZS 13768.157604
VES 860.282504
VND 30341.919148
VUV 137.643052
WST 3.154711
XAF 655.964509
XAG 0.020031
XAU 0.000285
XCD 3.117833
XCG 2.072924
XDR 0.815809
XOF 655.964509
XPF 119.331742
YER 274.922082
ZAR 19.102044
ZMK 10384.357384
ZMW 21.606247
ZWL 371.479082
  • Euro STOXX 50

    13.6100

    6358.01

    +0.21%

  • DAX

    17.2100

    25629.24

    +0.07%

  • SDAX

    -159.5200

    18302.79

    -0.87%

  • TecDAX

    -1.7600

    3827.49

    -0.05%

  • MDAX

    -236.1400

    31980.52

    -0.74%

  • Goldpreis

    -53.6000

    4107

    -1.31%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1527

    -0.02%

Autobauer im Umbruch: BMW will rund 8000 Jobs abbauen

Autobauer im Umbruch: BMW will rund 8000 Jobs abbauen

In der kriselnden deutschen Automobilindustrie will nun auch BMW seine Kosten durch den Abbau von Arbeitsplätzen senken. Bis Ende 2027 strebt der Münchener Konzern den Abbau von rund 8000 Stellen an, wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Unternehmenskreisen erfuhr. Demnach will BMW ab Oktober rund 40.000 seiner rund 85.000 Beschäftigten in Deutschland individuelle Abfindungsangebote unterbreiten - betroffen sind vor allem Bürojobs, nicht aber die Produktion.

Textgröße:

BMW müsse "schnell und konsequent" seine Strukturen und Prozesse verschlanken "und unsere Kostenposition deutlich verbessern", sagte Konzernchef Milan Nedeljkovic laut Teilnehmerkreisen bei einer Betriebsversammlung am Mittwoch in München. "Mir ist bewusst, dass die nächste Zeit von uns allen viel abverlangen wird", fügte er demnach hinzu. "Doch wir müssen sicherstellen, dass unser Unternehmen wieder profitabler und wettbewerbsfähiger wird."

Erwartet werden die ersten Abgänge den Unternehmenskreisen zufolge noch in diesem Jahr, im kommenden Jahr soll das Abfindungsprogramm dann Fahrt aufnehmen und sich 2028 bereits positiv in den Kennzahlen niederschlagen. Das Programm, das demnach weitgehend mit den Arbeitnehmervertretern ausgehandelt ist, wird den Konzern voraussichtlich einen dreistelligen Millionenbetrag kosten, auch wenn dies derzeit noch "schwer abzuschätzen" sei. "Es kommt darauf an, wie viele die Abfindung nehmen", hieß es. Weltweit beschäftigt BMW rund 154.000 Menschen.

Die deutschen Autobauer stecken in der Krise. Die Verkäufe von Elektroautos nehmen zwar an Fahrt auf, die Gewinnmargen sind dort jedoch kleiner. Zugleich belasten die Zölle der US-Regierung und insbesondere das zunehmend wegbrechende Geschäft in China die Unternehmen. Bei Volkswagen stehen bis zu 100.000 Stellenstreichungen und mehrere Werksschließungen im Raum; bei Mercedes-Benz läuft ebenfalls ein Abfindungsprogramm.

Der BMW-Konzern, der unter anderem auch ein großes Werk im US-Bundesstaat South Carolina betreibt und daher weniger schwer von den US-Importzöllen als andere Hersteller betroffen ist, galt lange als am widerstandsfähigsten. Doch im vergangenen Monat gab der Münchener Konzern eine Gewinnwarnung wegen eines Einbruchs im China-Geschäft aus. Die Verkäufe im größten Automobilmarkt der Welt entwickeln sich demnach noch schlechter als gedacht.

Konzernchef Nedeljkovic, der im Mai den Posten an der BMW-Spitze von Oliver Zipse übernommen hatte, sprach laut Teilnehmerkreisen bei der Betriebsversammlung von "gravierenden Marktveränderungen", die nicht wieder verschwinden würden, ebenso wenig wie der Protektionismus. "Dieses Mal sprechen wir von einer substanziellen Veränderung der Spielregeln unserer Industrie und damit der Grundlage unseres Geschäftsmodells", sagte er demnach. Dies sei "auch eine Folge marktferner politischer Zielvorgaben".

Im Zuge des Abfindungsprogramms sollten nun "auf allen Managementebenen Organisationseinheiten" zusammengeführt und "mehr Verantwortung in die Hände der wertschöpfenden Bereiche" gegeben werden, sagte Nedeljkovic laut Teilnehmerkreisen weiter. "Nur so kehren wir wieder zu dem zurück, was BMW immer ausgezeichnet hat: Unternehmerisches Handeln mit hoher Eigenverantwortung."

Der Bezirksleiter der IG Metall Bayern, Horst Ott, hob am Mittwoch hervor, dass tarifvertragliche Regelungen "nicht zur Disposition" stünden. "BMW legt ein Freiwilligenprogramm für den indirekten Bereich auf", erklärte er. Genutzt würden auch "die natürliche Fluktuation und die Möglichkeiten der Altersteilzeit". BMW reagiere "jetzt auf den wegbrechenden Markt in China und arbeitet parallel daran, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standorte zu stärken".

A.El-Sewedy--DT