Dubai Telegraph - Mehrheit der Rentnerinnen erhält gesetzliche Altersbezüge unter Armutsgrenze

EUR -
AED 4.208494
AFN 74.4868
ALL 91.776231
AMD 418.482813
ANG 2.051665
AOA 1050.833985
ARS 1733.539393
AUD 1.613829
AWG 2.062706
AZN 1.95286
BAM 1.95572
BBD 2.323705
BDT 142.054166
BGN 1.929136
BHD 0.434975
BIF 3450.758279
BMD 1.145948
BND 1.46914
BOB 12.685479
BRL 5.90438
BSD 1.153753
BTN 110.711453
BWP 15.648357
BYN 3.503656
BYR 22460.579553
BZD 2.320405
CAD 1.603439
CDF 2647.139936
CHF 0.94645
CLF 0.027685
CLP 1093.1427
CNY 7.685186
CNH 7.688881
COP 3591.618563
CRC 516.069798
CUC 1.145948
CUP 30.36762
CVE 110.260472
CZK 24.334147
DJF 205.451562
DKK 7.475431
DOP 68.107203
DZD 153.42212
EGP 59.816175
ERN 17.189219
ETB 188.45286
FJD 2.567782
FKP 0.850221
GBP 0.856957
GEL 2.98517
GGP 0.850221
GHS 13.250456
GIP 0.850221
GMD 84.80002
GNF 10144.406325
GTQ 8.807638
GYD 241.380087
HKD 8.990031
HNL 30.965728
HRK 7.535522
HTG 150.793807
HUF 365.430214
IDR 20345.159662
ILS 3.469351
IMP 0.850221
INR 110.045391
IQD 1511.437926
IRR 1575191.38489
ISK 139.817382
JEP 0.850221
JMD 182.072522
JOD 0.812486
JPY 178.928013
KES 148.492109
KGS 100.213034
KHR 4671.808131
KMF 490.465318
KPW 1031.353507
KRW 1580.508611
KWD 0.354041
KYD 0.961461
KZT 513.018931
LAK 25827.939257
LBP 103316.356837
LKR 382.404295
LRD 200.171779
LSL 18.783529
LTL 3.383686
LVL 0.693172
LYD 7.327699
MAD 10.879653
MDL 20.115174
MGA 4988.795112
MKD 61.522473
MMK 2406.060443
MNT 4119.768939
MOP 9.322517
MRU 46.194297
MUR 54.191551
MVR 17.659477
MWK 2000.617835
MXN 19.773406
MYR 4.69667
MZN 73.229691
NAD 18.783529
NGN 1525.038568
NIO 42.458256
NOK 10.802519
NPR 177.138725
NZD 2.002865
OMR 0.440623
PAB 1.153753
PEN 3.870741
PGK 5.216695
PHP 71.952355
PKR 319.784467
PLN 4.36589
PYG 6826.719629
QAR 4.194228
RON 5.263315
RSD 117.372594
RUB 96.546081
RWF 1702.330086
SAR 4.239949
SBD 9.16817
SCR 15.924569
SDG 689.289345
SEK 11.294904
SGD 1.463318
SHP 0.855984
SLE 28.235971
SLL 24029.945947
SOS 659.37292
SRD 43.262402
STD 23718.808623
STN 24.498566
SVC 10.095585
SYP 14899.61536
SZL 18.781229
THB 38.271237
TJS 10.643163
TMT 4.010818
TND 3.377761
TOP 2.759167
TRY 55.779242
TTD 7.822679
TWD 36.55448
TZS 3031.03572
UAH 51.452587
UGX 4516.814496
USD 1.145948
UYU 46.418094
UZS 13602.441353
VES 968.847355
VND 29797.511215
VUV 135.401783
WST 3.136155
XAF 655.957
XAG 0.018079
XAU 0.000267
XCD 3.096982
XCG 2.079315
XDR 0.810245
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 271.188967
ZAR 18.755787
ZMK 10314.840661
ZMW 22.64207
ZWL 368.994768
SSP 6480.660452
MXV 2.242035
  • Goldpreis

    -57.4000

    4330.1

    -1.33%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

  • Euro STOXX 50

    30.0000

    6266.5

    +0.48%

  • MDAX

    140.9700

    31276.77

    +0.45%

  • DAX

    135.4500

    25537.75

    +0.53%

  • TecDAX

    7.9000

    3984.52

    +0.2%

  • SDAX

    39.6500

    18166.95

    +0.22%

Mehrheit der Rentnerinnen erhält gesetzliche Altersbezüge unter Armutsgrenze
Mehrheit der Rentnerinnen erhält gesetzliche Altersbezüge unter Armutsgrenze / Foto: DENIS CHARLET - AFP/Archiv

Mehrheit der Rentnerinnen erhält gesetzliche Altersbezüge unter Armutsgrenze

Mehr als 60 Prozent der Rentnerinnen in Deutschland erhielten 2025 gesetzliche Altersbezüge unterhalb der Armutsgrenze. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch in Berlin vorlag. Bei Frauen waren dies demnach 60,9 Prozent, bei Männern 27,8 Prozent.

Textgröße:

Auch eine lange Einzahldauer in die gesetzliche Rente schützt der Antwort zufolge nur bedingt vor Altersarmut. Bei denjenigen Rentnerinnen, die mindestens 45 Versicherungsjahre aufweisen konnten, blieben demnach zu 52,4 Prozent die gesetzlichen Rentenbezüge unter der Armutsgrenze, bei Männern 23,6 Prozent. Als Armutsgrenze wurde ein Wert von 1446 Euro zugrundegelegt, was 60 Prozent des mittleren sogenannten Nettoäquivalenzeinkommens der Gesamtbevölkerung entspricht.

Die tatsächliche Armutsgefährdung der Betroffenen ist allerdings geringer, da viele Rentnerinnen und Rentner noch über zusätzliche Einkünfte verfügen und hier auch das gemeinsame Haushaltseinkommen zu berücksichtigen ist. Laut Bundesarbeitsministerium galten 2025 insgesamt 19,5 Prozent aller Menschen in Deutschland ab 65 Jahren als armutsgefährdet. Von den Frauen waren dies 21,3 Prozent, von Männern 17,3 Prozent.

Der durchschnittliche Rentenzahlbetrag aus der gesetzlichen Altersrente lag im vergangenen Jahr bei männlichen Neurentnern bei 1415 Euro, bei Frauen nur bei 1039 Euro. Berücksichtigt man alle Rentnerinnen und Rentner, also auch diejenigen mit früherem Renteneintritt, lagen die Werte bei Männern mit durchschnittlich 1531 Euro etwas höher, bei Frauen jedoch mit 1025 Euro sogar etwas niedriger. In Ostdeutschland sind die Werte für Frauen allerdings jeweils deutlich höher als in Westdeutschland.

"Altersarmut ist schon lange kein Randphänomen mehr. Die Renten sind seit Jahren viel zu niedrig", sagte die Linken-Sozialpolitikerin Sarah Vollath AFP zu den von der Regierung übermittelten Daten. Dies sei "echter Skandal", gerade in so einem reichen Land wie Deutschland.

Vollath befürchtet, dass sich die Lage noch verschärfen dürfte, wenn die Empfehlungen der von der Regierung eingesetzten Rentenkommission umgesetzt werden. Die Linken-Politikerin verwies besonders auf die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren. Dies treffe "genau die Menschen, die schon jetzt mit viel zu niedrigen Renten auskommen müssen". Wenn sie bald noch Abschläge in Kauf nehmen müssten, würden ihre Renten noch weiter sinken. "Damit schickt die Regierung bald noch mehr Menschen mit Ansage in die Altersarmut", warnte Vollath.

Die Linken-Politikerin wies darauf hin, dass eine immer größere Zahl von Rentnerinnen und Rentnern zusätzlich auf Sozialleistungen wie Grundsicherung oder Wohngeld angewiesen sei. Hier solle aber nun ebenfalls gekürzt werden. Vollath verwies dagegen auf die Linken-Forderung nach einer "solidarischen Mindestrente, die Rentner:innen wirksam vor Altersarmut schützt". Damit werde auch die Lebensleistung von all denen anerkannt, "die jahrzehntelang viel zu niedrige Löhnen für ihre harte Arbeit bekommen haben oder unbezahlt gesellschaftlich unverzichtbare Aufgaben, wie die Pflege von Angehörigen und die Erziehung der Kinder, übernommen haben".

F.El-Yamahy--DT