Dubai Telegraph - Altes Heizungsgesetz wird abgeschafft - Heizungsförderung sinkt

EUR -
AED 4.211192
AFN 74.534894
ALL 91.798294
AMD 418.583419
ANG 2.052982
AOA 1051.508635
ARS 1734.686313
AUD 1.61298
AWG 2.06403
AZN 1.9526
BAM 1.95619
BBD 2.324263
BDT 142.088317
BGN 1.930374
BHD 0.435087
BIF 3451.587861
BMD 1.146684
BND 1.469493
BOB 12.688529
BRL 5.908976
BSD 1.15403
BTN 110.738069
BWP 15.652119
BYN 3.504498
BYR 22474.997001
BZD 2.320963
CAD 1.604761
CDF 2648.838265
CHF 0.945767
CLF 0.027702
CLP 1093.84416
CNY 7.690122
CNH 7.690783
COP 3593.924023
CRC 516.202873
CUC 1.146684
CUP 30.387113
CVE 110.286979
CZK 24.326834
DJF 205.500954
DKK 7.475132
DOP 68.123576
DZD 153.519917
EGP 59.858023
ERN 17.200253
ETB 188.498165
FJD 2.569431
FKP 0.852762
GBP 0.856842
GEL 2.98718
GGP 0.852762
GHS 13.253641
GIP 0.852762
GMD 84.854456
GNF 10147.022181
GTQ 8.809756
GYD 241.438116
HKD 8.996082
HNL 30.973173
HRK 7.534514
HTG 150.830059
HUF 364.99048
IDR 20354.779172
ILS 3.486142
IMP 0.852762
INR 109.959209
IQD 1511.801284
IRR 1576202.500407
ISK 139.803249
JEP 0.852762
JMD 182.116294
JOD 0.813022
JPY 178.606852
KES 149.045502
KGS 100.277358
KHR 4672.93126
KMF 490.780837
KPW 1032.015533
KRW 1586.488226
KWD 0.354061
KYD 0.961692
KZT 513.142263
LAK 25832.007893
LBP 103332.632108
LKR 382.464534
LRD 200.219901
LSL 18.786488
LTL 3.385858
LVL 0.693617
LYD 7.329461
MAD 10.882269
MDL 20.118343
MGA 4989.994447
MKD 61.537264
MMK 2407.651041
MNT 4124.449997
MOP 9.324758
MRU 46.206208
MUR 54.650852
MVR 17.670513
MWK 2001.098795
MXN 19.762248
MYR 4.697937
MZN 73.304886
NAD 18.788044
NGN 1525.960921
NIO 42.468463
NOK 10.806425
NPR 177.18131
NZD 2.000826
OMR 0.4409
PAB 1.15403
PEN 3.871672
PGK 5.21804
PHP 71.954853
PKR 319.861345
PLN 4.363635
PYG 6828.360812
QAR 4.195236
RON 5.263736
RSD 117.372257
RUB 96.606803
RWF 1702.739336
SAR 4.244305
SBD 9.174055
SCR 15.903892
SDG 689.732465
SEK 11.282193
SGD 1.463151
SHP 0.856533
SLE 28.254038
SLL 24045.370772
SOS 659.531437
SRD 43.290166
STD 23734.033729
STN 24.504884
SVC 10.098012
SYP 14909.179425
SZL 18.785744
THB 38.252789
TJS 10.645722
TMT 4.013392
TND 3.378573
TOP 2.760939
TRY 55.814717
TTD 7.824559
TWD 36.571523
TZS 3045.508853
UAH 51.464956
UGX 4517.900364
USD 1.146684
UYU 46.42905
UZS 13605.711457
VES 969.469258
VND 29808.611456
VUV 135.660782
WST 3.145254
XAF 655.957
XAG 0.017967
XAU 0.000266
XCD 3.098969
XCG 2.079814
XDR 0.810765
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 271.362267
ZAR 18.723823
ZMK 10321.524262
ZMW 22.647513
ZWL 369.231626
SSP 6488.13688
MXV 2.240628
  • DAX

    134.7300

    25672.48

    +0.52%

  • MDAX

    9.5000

    31286.27

    +0.03%

  • SDAX

    88.4900

    18255.44

    +0.48%

  • Euro STOXX 50

    36.5000

    6303

    +0.58%

  • TecDAX

    8.0500

    3992.57

    +0.2%

  • Goldpreis

    -40.1000

    4347.4

    -0.92%

  • EUR/USD

    0.0011

    1.148

    +0.1%

Altes Heizungsgesetz wird abgeschafft - Heizungsförderung sinkt

Altes Heizungsgesetz wird abgeschafft - Heizungsförderung sinkt

Die Bundesregierung macht bei den Reformen der Regeln für den Austausch von Heizungen Tempo. Das unpopuläre Heizungsgesetz der Ampel-Regierung mit seinen Vorgaben für klimafreundliche Heizsysteme soll noch am Freitag abgeschafft werden. Das Bundesverfassungsgericht machte dafür am Donnerstag den Weg frei, indem es eine Verfahrensklage der Linken-Fraktion abwies. Zugleich sinkt die staatliche Förderung für den Austausch alter Heizungen bereits in zwei Wochen.

Textgröße:

Den Plänen der Regierung zufolge sollen Weiterbetrieb und Neueinbau von Öl- und Gasheizungen langfristig möglich bleiben. Als Ausgleich ist vorgesehen, dass neu eingebaute Gas- und Ölheizungen ab 2029 zu steigenden Anteilen mit Biogas oder Bioöl betrieben werden müssen. Um Heizungen im Bestand klimafreundlicher zu betreiben, sollen die Brennstoffhändler zudem zunehmend biogene Stoffe beimischen.

Der Wirtschaftsausschuss im Bundestag gab am Mittwoch grünes Licht dafür. Das Plenum muss noch zustimmen, dem steht nach der Entscheidung des Verfassungsgerichts aber nichts mehr im Wege. Im Bundesrat stimmte der Ständige Beirat einer beantragten Fristverkürzung zu. Die Länderkammer kann sich demnach ebenfalls bereits am Freitag endgültig mit dem Vorhaben befassen.

"Das Gebäudemodernisierungsgesetz kann jetzt umgesetzt werden", erklärte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). "Damit geben wir Eigentümerinnen und Eigentümern, Mieterinnen und Mietern, dem Handwerk und der Bauwirtschaft die Planungssicherheit, auf die sie seit Langem warten."

Die Fraktionen von Union und SPD hatten in dieser Woche noch Änderungen am Entwurf der Regierung vorgeschlagen. Unter anderem soll eine vollständige Umstellung auf alternative Brennstoffe für Öl- und Gasheizungen bis 2045 vorgeschrieben werden. Der bisherige Gesetzestext sieht lediglich einen Zielwert von 60 Prozent Bio-Anteil bis 2040 vor.

Der Deutsche Naturschutzring kritisierte dies als "Schlingerkurs": "Die Bundesregierung streicht das Verbot fossiler Heizungen im Gebäudemodernisierungsgesetz, obwohl sie dessen Notwendigkeit anerkennt und dieselbe Regelung an anderer Stelle wieder einführen will", erklärte DNR-Geschäftsführer Florian Schöne.

Auch bei der Heizungsförderung ergaben sich in dieser Woche kurzfristige Änderungen. Unter anderem wegen Lücken im Haushalt sinken die Fördersätze für den Austausch alter Heizungen noch in diesem Jahr deutlich. Nur noch bis zum 21. Juli können Hauseigentümer, die schon eine Bestätigung zum Antrag oder eine technische Projektbeschreibung haben, nach Angaben des Bundeswirtschaftsministerium noch Förderanträge nach der alten Systematik stellen. Ab dann gibt es für die meisten weniger Zuschuss.

Der Energieberaterverband GIH kritisierte dies scharf. "Kurzfristige Kürzungen, komplexe Regelungen und fehlende Übergangsfristen bremsen genau die Menschen aus, die heute in klimafreundliche Gebäude investieren wollen", erklärte GIH-Chef Stefan Bolln. "Was der Gebäudesektor jetzt braucht, ist keine Kehrtwende, sondern stabile und verlässliche Rahmenbedingungen am Markt."

Das Wirtschaftsministerium verweist neben Sparzwängen im Haushalt auch auf sinkende Preise für Wärmepumpen, weshalb die niedrigeren Fördersätze angemessen seien. Der GIH ist allerdings skeptisch. "Wenn die Förderung schneller verschwindet als die Kosten sinken, droht die Wärmewende im Gebäudebestand ausgerechnet dann an Fahrt zu verlieren, wenn sie beschleunigt werden müsste", erklärte Bolln.

Der Grünen-Abgeordnete Alaa Alhamwi warf der Regierung Vertrauensbruch vor. "Die Bundesregierung bricht ihr Versprechen der verlässlichen Heizungsförderung schneller als gedacht", erklärte er. Die Frist für die Absenkung der Förderung sei viel zu kurz. "Sie geben den Menschen nicht mal die Chance zu handeln."

"Wir belohnen diejenigen, die sich möglichst bald für einen Heizungswechsel entscheiden", argumentiert der SPD-Abgeordnete Armand Zorn. Zudem würden mit der Reform die Fördersätze für die untersten Einkommensgruppen sogar erhöht. "Unser Ziel ist, dass sich möglichst viele Menschen den Umstieg auf die Wärmepumpe leisten können, gerade auch junge Familien."

R.Mehmood--DT