Dubai Telegraph - Grüne reagieren mit Lob und Kritik auf Empfehlungen der Rentenkommission

EUR -
AED 4.218794
AFN 74.668492
ALL 91.817214
AMD 417.571946
ANG 2.056685
AOA 1053.405303
ARS 1734.609936
AUD 1.614935
AWG 2.067753
AZN 1.953914
BAM 1.958334
BBD 2.314855
BDT 141.14264
BGN 1.933855
BHD 0.433261
BIF 3457.714116
BMD 1.148751
BND 1.466472
BOB 11.693928
BRL 5.921127
BSD 1.149267
BTN 110.201602
BWP 15.585897
BYN 3.49386
BYR 22515.529313
BZD 2.311571
CAD 1.606259
CDF 2653.6153
CHF 0.946014
CLF 0.027855
CLP 1099.887742
CNY 7.703988
CNH 7.701753
COP 3622.151316
CRC 514.156372
CUC 1.148751
CUP 30.441915
CVE 110.405944
CZK 24.318727
DJF 204.66127
DKK 7.475179
DOP 68.076017
DZD 153.604554
EGP 59.829731
ERN 17.231272
ETB 187.732459
FJD 2.574065
FKP 0.8543
GBP 0.860042
GEL 2.992509
GGP 0.8543
GHS 13.228888
GIP 0.8543
GMD 85.007889
GNF 10104.074771
GTQ 8.769348
GYD 240.416916
HKD 9.012455
HNL 30.847918
HRK 7.534093
HTG 150.209796
HUF 362.775145
IDR 20373.107774
ILS 3.48518
IMP 0.8543
INR 110.073252
IQD 1505.59583
IRR 1579045.086804
ISK 139.607974
JEP 0.8543
JMD 181.371539
JOD 0.814457
JPY 178.8643
KES 148.832205
KGS 100.458259
KHR 4680.975731
KMF 491.665702
KPW 1033.876711
KRW 1586.51196
KWD 0.354309
KYD 0.957823
KZT 511.972497
LAK 25742.086422
LBP 102921.389393
LKR 381.203281
LRD 199.401953
LSL 18.723128
LTL 3.391964
LVL 0.694869
LYD 7.300447
MAD 10.947476
MDL 20.176758
MGA 4991.415489
MKD 61.599711
MMK 2411.993096
MNT 4131.888196
MOP 9.287435
MRU 46.04258
MUR 54.749673
MVR 17.702735
MWK 1992.944192
MXN 19.740668
MYR 4.707921
MZN 73.397115
NAD 18.723128
NGN 1528.804665
NIO 42.29473
NOK 10.816822
NPR 176.319089
NZD 2.002968
OMR 0.441707
PAB 1.149277
PEN 3.880121
PGK 5.113528
PHP 72.039933
PKR 318.567529
PLN 4.357048
PYG 6798.79771
QAR 4.189521
RON 5.264838
RSD 117.392039
RUB 97.071619
RWF 1695.86494
SAR 4.265933
SBD 9.1906
SCR 15.845814
SDG 690.977911
SEK 11.275134
SGD 1.4651
SHP 0.858078
SLE 28.305432
SLL 24088.735159
SOS 656.83852
SRD 43.361349
STD 23776.836638
STN 24.531317
SVC 10.056839
SYP 14936.067237
SZL 18.715893
THB 38.2086
TJS 10.602435
TMT 4.02063
TND 3.380975
TOP 2.765918
TRY 55.914824
TTD 7.802961
TWD 36.630012
TZS 3048.129356
UAH 51.358965
UGX 4516.844841
USD 1.148751
UYU 46.20899
UZS 13533.512496
VES 971.217638
VND 29881.323903
VUV 135.905438
WST 3.150926
XAF 655.957
XAG 0.017502
XAU 0.000264
XCD 3.104558
XCG 2.07138
XDR 0.812227
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 271.852267
ZAR 18.68973
ZMK 10340.140831
ZMW 22.555795
ZWL 369.897513
SSP 6499.837846
MXV 2.238181
  • Goldpreis

    14.2000

    4401.7

    +0.32%

  • Euro STOXX 50

    56.4000

    6322.9

    +0.89%

  • MDAX

    312.3200

    31448.12

    +0.99%

  • TecDAX

    11.8300

    3996.35

    +0.3%

  • DAX

    314.4100

    25716.71

    +1.22%

  • SDAX

    100.0300

    18227.33

    +0.55%

  • EUR/USD

    0.0011

    1.148

    +0.1%

Grüne reagieren mit Lob und Kritik auf Empfehlungen der Rentenkommission
Grüne reagieren mit Lob und Kritik auf Empfehlungen der Rentenkommission / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Grüne reagieren mit Lob und Kritik auf Empfehlungen der Rentenkommission

Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann hat Kritik an den Empfehlungen der Rentenkommission geübt - sie sieht aber auch positive Seiten. Für einen "Fehler" hielte sie es, "das Rentenniveau nicht bei 48 Prozent zu stabilisieren", sagte Haßelmann am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. In Ostdeutschland etwa seien mehr als 70 Prozent der Menschen auf die Gesetzliche Rentenversicherung angewiesen, sagte sie. "Sie alle haben dann keine Sicherheit", falls die Kommissionsempfehlungen umgesetzt würden.

Textgröße:

"Gerade die Rente ist Vertrauenssache", betonte Haßelmann. "Sie muss ein selbstbestimmtes Leben im Alter sichern und auch der jungen Generation eine Perspektive ihrer Alterssicherung garantieren."

Positiv bewertete es Haßelmann, dass die Kommission eine Stärkung der Kapitaldeckung bei der Rente und eine weitgehende Abschaffung der so genannten Rente mit 63 vorschlägt. "Die Stärkung der kapitalgedeckten Säule der Rente ist richtig und notwendig", sagte die Grünen-Fraktionschefin zu AFP. "Wir Grünen fordern seit langem, einen verlässlichen, unbürokratischen Bürgerfonds einzuführen."

Auch eine Reform der Rente mit 63 sei eine alte Forderung der Grünen. Notwendig ist allerdings, "dass Menschen, die tatsächlich nicht mehr arbeiten können, auch einfacher in Rente gehen können". Bei der Reform müsse es auch darum gehen, "dass Menschen real gesund länger arbeiten können", sagte Haßelmann. "Denn schon heute gehen viele Menschen vor 67 in Rente."

Auch der arbeitsmarktpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer, wies auf "brauchbare Vorschläge" in der Kommissionsbericht hin - etwa, Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Dies sei eine Forderung der AfD, sagte Springer der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Generell liefen die Empfehlungen aber darauf hinaus, dass Menschen "länger arbeiten und höhere Beiträge zahlen" müssten. "Das ist Rentenpolitik zulasten der Beschäftigten."

Springer kritisierte, "dass die Presse den Bericht bereits kennt, während das Parlament außen vor bleibt". So sehe "keine Transparenz gegenüber den Abgeordneten aus", sagte er.

Die Empfehlungen der von der Bundesregierung eingesetzten Kommission sehen Medienberichten zufolge erhebliche Änderungen bei der Alterssicherung vor. Die so genannte Rente mit 63 soll abgeschafft werden - stattdessen soll es gezielte Erleichterungen für gesundheitlich angeschlagene Menschen geben. Zudem solle das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt werden und langsam steigen. In den 2090er-Jahren würde es dann auf 70 Jahre ansteigen.

Außerdem soll den Berichten zufolge das künftige Rentenniveau durch die Einführung einer Kapitalrente auf 50 Prozent steigen. Demnach soll ein Teil der Rentenbeiträge am Aktienmarkt angelegt werden. In diese Kapitalsäule fließt erst ein Prozent vom Bruttolohn (0,5 Prozent Arbeitnehmeranteil, 0,5 Prozent Arbeitgeberanteil). Dann steigt der Beitrag für die Kapitalrente auf zwei Prozent (ein Prozent Arbeitnehmer, ein Prozent Arbeitgeber). Eine verpflichtende Betriebsrente soll erst einmal nicht kommen.

I.Menon--DT