Dubai Telegraph - Starmer mahnt nach Warnschüssen von russischem Kriegsschiff im Ärmelkanal zu Wachsamkeit

EUR -
AED 4.228093
AFN 74.824423
ALL 93.226638
AMD 421.295497
AOA 1056.750053
ARS 1719.783145
AUD 1.644777
AWG 2.072059
AZN 1.954867
BAM 1.953753
BBD 2.31814
BDT 142.119343
BHD 0.434017
BIF 3405.124673
BMD 1.151144
BND 1.476057
BOB 14.012343
BRL 5.865765
BSD 1.150924
BTN 109.673926
BWP 15.653712
BYN 3.364455
BYR 22562.416614
BZD 2.314813
CAD 1.616304
CDF 2618.852233
CHF 0.933301
CLF 0.02702
CLP 1066.914398
CNY 7.771716
CNH 7.778399
COP 3730.23513
CRC 522.818071
CUC 1.151144
CUP 30.505308
CVE 110.140493
CZK 24.213129
DJF 204.950986
DKK 7.475493
DOP 66.765975
DZD 153.104429
EGP 57.696125
ERN 17.267156
ETB 185.767622
FJD 2.553119
FKP 0.853856
GBP 0.856825
GEL 3.010237
GGP 0.853856
GHS 13.479919
GIP 0.853856
GMD 84.603481
GNF 10106.575156
GTQ 8.781264
GYD 241.170515
HKD 9.027603
HNL 30.849796
HRK 7.532745
HTG 150.482504
HUF 364.513686
IDR 20690.65695
ILS 3.503661
IMP 0.853856
INR 109.668137
IQD 1507.728353
IRR 1582966.487118
ISK 142.017091
JEP 0.853856
JMD 182.318652
JOD 0.816153
JPY 180.375011
KES 149.016002
KGS 100.668118
KHR 4650.863699
KMF 491.538751
KRW 1645.669283
KWD 0.356198
KYD 0.959141
KZT 545.964678
LAK 26031.251717
LBP 103070.628234
LKR 386.433233
LRD 207.750565
LSL 18.981655
LTL 3.399028
LVL 0.696315
LYD 7.335898
MAD 10.731548
MDL 20.095807
MGA 4902.585703
MKD 61.452134
MMK 2417.037031
MNT 4136.667777
MOP 9.296933
MRU 46.095893
MUR 54.034696
MVR 17.796958
MWK 1995.72662
MXN 19.936307
MYR 4.714741
MZN 73.569574
NAD 18.981655
NGN 1569.077604
NIO 42.352124
NOK 10.98318
NPR 175.479443
NZD 1.96175
OMR 0.442596
PAB 1.150914
PEN 3.887206
PGK 5.07939
PHP 70.096015
PKR 319.591151
PLN 4.308978
PYG 6865.388212
QAR 4.195748
RON 5.247141
RSD 117.384436
RUB 92.258613
RWF 1687.835995
SAR 4.308189
SBD 9.302513
SCR 15.481419
SDG 690.686581
SEK 11.000882
SGD 1.476509
SLE 28.43061
SOS 657.770717
SRD 43.520133
STD 23826.35054
STN 24.472866
SVC 10.070616
SZL 18.984951
THB 38.483442
TJS 10.628923
TMT 4.040514
TND 3.377355
TRY 54.718698
TTD 7.804313
TWD 37.363845
TZS 3045.080179
UAH 51.627784
UGX 4307.243185
USD 1.151144
UYU 46.28888
UZS 13799.700007
VES 858.40372
VND 30260.114568
VUV 137.043837
WST 3.147792
XAF 655.233376
XAG 0.020079
XAU 0.000285
XCD 3.111023
XCG 2.0743
XDR 0.813664
XOF 655.233376
XPF 119.331742
YER 274.321302
ZAR 19.010281
ZMK 10361.675417
ZMW 21.629831
ZWL 370.667803
  • MDAX

    530.6900

    32511.21

    +1.63%

  • SDAX

    221.6800

    18524.47

    +1.2%

  • TecDAX

    124.5600

    3952.05

    +3.15%

  • DAX

    372.0700

    26001.31

    +1.43%

  • Goldpreis

    -17.1000

    4089.9

    -0.42%

  • Euro STOXX 50

    68.4900

    6426.5

    +1.07%

  • EUR/USD

    -0.0021

    1.1506

    -0.18%

Starmer mahnt nach Warnschüssen von russischem Kriegsschiff im Ärmelkanal zu Wachsamkeit
Starmer mahnt nach Warnschüssen von russischem Kriegsschiff im Ärmelkanal zu Wachsamkeit / Foto: Alexander KAZAKOV - POOL/AFP/Archiv

Starmer mahnt nach Warnschüssen von russischem Kriegsschiff im Ärmelkanal zu Wachsamkeit

Nach den Warnschüssen eines russischen Kriegsschiffs in Richtung eines Segelbootes im Ärmelkanal hat der britische Premierminister Keir Starmer zu Wachsamkeit aufgerufen. Es sei ein "Fakt, dass Russland offenkundig quer durch Europa aggressiv ist", sagte Starmer am Mittwoch dem Sender GB News. Die von der "Admiral Grigorowitsch" abgegebenen Warnschüsse seien "leichtsinnig" gewesen. Die britischen Segler kritisierten die Warnschüsse als ungerechtfertigt.

Textgröße:

Starmer sagte zu GB News, der Vorfall vom Dienstag sei beim G7-Gipfel im französischen Evian Thema gewesen. "Wir müssen wachsam sein", betonte der Premier. Zugleich sagte Starmer, bei der russischen Fregatte habe es sich um ein im Wasser "treibendes Kriegsschiff" gehandelt und "nicht um etwas weiter Bedrohliches".

Nach Angaben aus Kreisen des britischen Verteidigungsministeriums war das russische Schiff zum Zeitpunkt des Vorfalls offenbar nicht mit Motorkraft gesteuert worden, sondern trieb durch den Ärmelkanal. Dies könnte demnach an Bord zu dem Gefühl geführt haben, "dass sie verletzlicher waren".

Die Segler der in Großbritannien registrierten Yacht "Bright Future" kritisierten die Warnschüsse als ungerechtfertigt. Den Vorwurf Russlands, ihre Yacht habe sich auf einem "gefährlichen" Kollisionskurs befunden, wies die Rentnerin Jane Kelvey im Sender BBC zurück. Ihr Mann Alan bezeichnete die Schüsse als "nicht notwendig". Den Vorfall bezeichneten beide als "surreal".

Jane Kelvey sagte, nachdem fünf Mal das Horn des russischen Kriegsschiffs erklungen sei, hätten sie ihr Boot "sofort zwei Grad Richtung Hafen gewendet, so dass sie sehen konnten, dass wir eine absichtliche Kursänderung vorgenommen haben, wir sie also gesehen haben". Etwa eine Minute später sei das Signalhorn der Russen erneut fünf Mal erklungen und direkt danach habe die Schiffsbesatzung "vier bis fünf Schüsse kleinen Kalibers" abgegeben. "Das galt nicht uns - es waren Warnschüsse in die Luft, glauben wir", sagte Jane Kelvey.

Das russische Verteidigungsministerium hatte am Dienstag erklärt, das Segelboot habe sich dem russischen Kriegsschiff "gefährlich angenähert", weshalb die russische Fregatte beschlossen habe, Warnschüsse in Richtung des Boots abzugeben. Die Fregatte habe zuvor "Signalraketen" abgefeuert, um die Aufmerksamkeit der Segler zu erlangen. Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums dienten die Warnschüsse dazu, einen Zusammenstoß zu vermeiden.

Laut einem Beamten im britischen Verteidigungsministerium hatte sich der Vorfall etwa 20 Seemeilen südlich der Isle of Wight ereignet, kurz außerhalb der britischen Hoheitsgewässer. Die Segler gaben die Entfernung zum russischen Kriegsschiff mit 450 Metern an. Verletzte und Schäden gab es nicht.

Berichten zufolge begleitete die "Admiral Grigorowitsch" Tanker der sogenannten russischen Schattenflotte. Mit den oft veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffen umgeht Russland nach Überzeugung westlicher Staaten unter anderem Sanktionen gegen seine Ölexporte. Die britischen Marine hatte nach eigenen Angaben im April mehrere Patrouillenschiffe eingesetzt, um die "Admiral Grigorowitsch" zu beobachten. Zum Zeitpunkt des Vorfalls war offenbar die "HMS Mersey" im Einsatz.

Die Warnschüsse vom Dienstag ereigneten sich vor dem Hintergrund massiver Spannungen zwischen Russland und westlichen Staaten wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Erst am Sonntag hatte die britische Marine im Ärmelkanal einen mutmaßlich zur russischen Schattenflotte gehörenden Öltanker aufgebracht. Dabei enterten Soldaten den mit Sanktionen belegten Öltanker "Smyrtos". Das britische Verteidigungsministerium wies einen Zusammenhang zwischen den beiden jüngsten Vorfällen im Ärmelkanal zurück.

A.El-Nayady--DT