Dubai Telegraph - Nach Aus für FCAS-Kampfjet: Bundesregierung setzt auf europäische Nachfolgelösung

EUR -
AED 4.237331
AFN 76.151007
ALL 93.462127
AMD 420.754593
AOA 1059.187888
ARS 1712.70607
AUD 1.638048
AWG 2.076839
AZN 1.962396
BAM 1.956054
BBD 2.316901
BDT 142.048431
BHD 0.433756
BIF 3413.642921
BMD 1.1538
BND 1.476392
BOB 13.659772
BRL 5.855074
BSD 1.150349
BTN 109.664229
BWP 15.685035
BYN 3.346334
BYR 22614.474231
BZD 2.3136
CAD 1.616906
CDF 2624.894149
CHF 0.931307
CLF 0.026984
CLP 1065.475772
CNY 7.789653
CNH 7.787
COP 3617.485141
CRC 522.46779
CUC 1.1538
CUP 30.575692
CVE 110.279309
CZK 24.220334
DJF 204.846579
DKK 7.474632
DOP 66.738659
DZD 153.321894
EGP 58.830173
ERN 17.306996
ETB 183.826151
FJD 2.554455
FKP 0.855967
GBP 0.855479
GEL 3.017216
GGP 0.855967
GHS 13.447745
GIP 0.855967
GMD 84.833943
GNF 10098.310257
GTQ 8.777139
GYD 240.631222
HKD 9.048616
HNL 30.822999
HRK 7.531078
HTG 150.409516
HUF 363.809187
IDR 20806.470092
ILS 3.534031
IMP 0.855967
INR 110.075319
IQD 1506.995533
IRR 1586618.820668
ISK 141.998487
JEP 0.855967
JMD 182.113629
JOD 0.81806
JPY 182.006711
KES 148.954515
KGS 100.899857
KHR 4654.603935
KMF 492.672509
KRW 1653.429631
KWD 0.356686
KYD 0.958624
KZT 545.090726
LAK 26051.38017
LBP 103016.666425
LKR 386.170106
LRD 207.636941
LSL 19.027169
LTL 3.40687
LVL 0.697922
LYD 7.359955
MAD 10.746094
MDL 20.102608
MGA 4919.638324
MKD 61.532984
MMK 2422.467912
MNT 4147.377299
MOP 9.293106
MRU 46.231999
MUR 54.240444
MVR 17.83779
MWK 1994.658807
MXN 19.96891
MYR 4.709756
MZN 73.739442
NAD 19.027169
NGN 1569.755768
NIO 42.335493
NOK 10.943387
NPR 175.462766
NZD 1.956308
OMR 0.443698
PAB 1.150349
PEN 3.898506
PGK 5.150668
PHP 70.681927
PKR 319.477252
PLN 4.306453
PYG 6858.889942
QAR 4.205146
RON 5.247022
RSD 117.405233
RUB 91.498787
RWF 1688.719112
SAR 4.320894
SBD 9.323976
SCR 15.585022
SDG 692.279722
SEK 10.968711
SGD 1.478104
SLE 28.499921
SOS 657.385296
SRD 43.592286
STD 23881.324395
STN 24.503179
SVC 10.065306
SZL 19.024468
THB 38.467738
TJS 10.617578
TMT 4.049837
TND 3.381739
TRY 54.853367
TTD 7.811013
TWD 37.277308
TZS 3047.804584
UAH 51.343062
UGX 4319.560463
USD 1.1538
UYU 46.286006
UZS 13769.786631
VES 860.384288
VND 30345.509158
VUV 136.944309
WST 3.155055
XAF 656.042122
XAG 0.019811
XAU 0.000283
XCD 3.118201
XCG 2.073169
XDR 0.815906
XOF 656.042122
XPF 119.331742
YER 274.952077
ZAR 18.997987
ZMK 10385.586247
ZMW 21.608804
ZWL 371.523034
  • EUR/USD

    0.0006

    1.1533

    +0.05%

  • Goldpreis

    5.4000

    4112.4

    +0.13%

  • TecDAX

    -1.7600

    3827.49

    -0.05%

  • SDAX

    -159.5100

    18302.79

    -0.87%

  • DAX

    17.2400

    25629.24

    +0.07%

  • MDAX

    -236.1800

    31980.52

    -0.74%

  • Euro STOXX 50

    13.6100

    6358.01

    +0.21%

Nach Aus für FCAS-Kampfjet: Bundesregierung setzt auf europäische Nachfolgelösung
Nach Aus für FCAS-Kampfjet: Bundesregierung setzt auf europäische Nachfolgelösung / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP

Nach Aus für FCAS-Kampfjet: Bundesregierung setzt auf europäische Nachfolgelösung

Nach dem Ende des deutsch-französischen Kampfjet-Vorhabens FCAS strebt die Bundesregierung eine europäische Nachfolgelösung an. Darüber werde nun mit Partnern in Europa und auch der Industrie beraten, sagte Vizeregierungssprecher Steffen Mayer am Mittwoch. Ein Konsortium um den Flugzeugbauer Airbus will am Donnerstag eine Absichtserklärung für ein mögliches Nachfolgeprojekt unterzeichnen. Kanzler Friedrich Merz (CDU) machte seinerseits klar, dass er mit Frankreich andere Teile des FCAS-Vorhabens weiterführen will.

Textgröße:

Für die Bundesregierung habe die Kampfjet-Frage eine "hohe Priorität", sagte Regierungssprecher Meyer. Dabei gebe es in Berlin "ein Interesse an europäischen Lösungen". Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Die deutsche und die französische Regierung hatten neun Jahre nach der Ankündigung am Montag das Ende der Entwicklung eines gemeinsamen Kampfjets bekannt gegeben. Grund war Streit zwischen dem französischen Hersteller Dassault und dem Airbus-Konzern über die Führung in dem Projekt.

Der Chef der Airbus-Rüstungssparte, Michael Schöllhorn, präsentierte den mit sieben weiteren Firmen geplanten Vorschlag für ein Nachfolgeprojekt am Mittwoch als europäisches Vorhaben. "Wir plädieren nicht für einen deutschen Alleingang", sagte Schöllhorn, der auch Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrt (BDLI) ist. "Wir denken europäisch und wir wollen die deutsche Industrie aber wesentlich und in verantwortlicher Rolle beteiligt sehen."

Die Allianz will am Donnerstagnachmittag eine Absichtserklärung zu der Kampfjet-Alternative bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin unterzeichnen. Die weiteren beteiligten Unternehmen sind der europäische Rüstungskonzern MBDA sowie die deutschen Firmen Autoflug, Diehl Defence, Hensoldt, Liebherr, MTU Aero Engines sowie Rohde & Schwarz.

In einem Brief an Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) drängen die Allianz-Partner auf einen schnellen Beschluss der Bundesregierung. "Wir benötigen hierfür jetzt eine Entscheidung und Finanzierungszusage", heißt es in dem Schreiben, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Vergabeentscheidungen müssten in diesem Jahr fallen, auch damit das im Zusammenhang mit FCAS "aufgebaute Know-How und die industriellen Ressourcen" erhalten blieben.

Ob sich die Bundesregierung tatsächlich für diesen Anbieter entscheidet, ist offen. Pistorius hatte am Dienstag vier mögliche Optionen nach dem FCAS-Aus genannt: die Beschaffung weiterer US-Kampfjets von Typ F35, den Einstieg in ein bereits laufendes internationales Projekt oder eine Neuentwicklung unter deutscher Führung. Er nannte zudem eine vierte Option, die er aber nicht genauer beschreiben wollte.

Merz betonte, er und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hätten es sich mit der Entscheidung zum Aus des FCAS-Kampfjets "wirklich nicht leicht gemacht". "Über Monate haben wir zusammen mehrere Anläufe unternommen, um die beteiligten Unternehmen zu einer Einigung zu bewegen", sagte der Kanzler bei der ILA-Eröffnung. Es sei aber nicht gelungen.

Durch die Entscheidung gegen den gemeinsamen Kampfjet sei nun "eine langjährige Blockade" aufgehoben, betonte Merz. "Der eigentliche Kern von FCAS" solle zudem mit Frankreich weitergeführt werden. Dabei geht es um das Kommunikations- und Luftkampfsystem. Hier liege "eine große Chance eines zentralen deutsch-französischen verteidigungsindustriellen Zukunftsprojekts", sagte Merz. Wie die Zusammenarbeit hier genau aussehen soll, würden die Verteidigungsminister beider Seiten bis zum nächsten deutsch-französischen Regierungstreffen im Juli erarbeiten.

BDLI-Präsident Schöllhorn begrüßte die Entscheidung, FCAS als europäisches, offenes und "vernetztes System verschiedenster Plattformen" weiterzuführen. Er versicherte: "Wir stehen bereit, Verantwortung zu übernehmen."

A.El-Nayady--DT