Dubai Telegraph - Deutsche Exporte im April trotz Iran-Kriegs gestiegen

EUR -
AED 4.215393
AFN 74.598916
ALL 91.730818
AMD 417.168467
ANG 2.054749
AOA 1052.414027
ARS 1732.985425
AUD 1.61371
AWG 2.068676
AZN 1.957511
BAM 1.956491
BBD 2.312677
BDT 141.009831
BGN 1.932036
BHD 0.432853
BIF 3454.46055
BMD 1.147671
BND 1.465092
BOB 11.682925
BRL 5.910163
BSD 1.148186
BTN 110.097907
BWP 15.571231
BYN 3.490573
BYR 22494.343129
BZD 2.309396
CAD 1.605276
CDF 2651.118975
CHF 0.946645
CLF 0.02784
CLP 1099.227676
CNY 7.696736
CNH 7.694052
COP 3641.868583
CRC 513.672572
CUC 1.147671
CUP 30.41327
CVE 110.302057
CZK 24.32262
DJF 203.964245
DKK 7.475605
DOP 68.01196
DZD 153.505082
EGP 59.761474
ERN 17.215059
ETB 187.555811
FJD 2.571643
FKP 0.853497
GBP 0.859443
GEL 2.989713
GGP 0.853497
GHS 13.21644
GIP 0.853497
GMD 84.927252
GNF 10094.567253
GTQ 8.761096
GYD 240.190694
HKD 9.004741
HNL 30.818891
HRK 7.534683
HTG 150.068455
HUF 362.847333
IDR 20374.59559
ILS 3.481901
IMP 0.853497
INR 109.967158
IQD 1504.179127
IRR 1577559.270208
ISK 139.395902
JEP 0.853497
JMD 181.200876
JOD 0.81372
JPY 179.04981
KES 148.692067
KGS 100.36376
KHR 4676.571126
KMF 491.202422
KPW 1032.903876
KRW 1585.547024
KWD 0.354054
KYD 0.956921
KZT 511.490752
LAK 25717.86418
LBP 102824.544611
LKR 380.844584
LRD 199.214324
LSL 18.70551
LTL 3.388773
LVL 0.694214
LYD 7.293577
MAD 10.937174
MDL 20.157772
MGA 4986.718773
MKD 61.541748
MMK 2409.72351
MNT 4128.00026
MOP 9.278696
MRU 45.999255
MUR 54.698168
MVR 17.68535
MWK 1991.068913
MXN 19.728996
MYR 4.703496
MZN 73.340629
NAD 18.70551
NGN 1527.032739
NIO 42.254932
NOK 10.815033
NPR 176.15318
NZD 2.001868
OMR 0.441282
PAB 1.148196
PEN 3.87647
PGK 5.108716
PHP 72.035261
PKR 318.267771
PLN 4.357028
PYG 6792.400322
QAR 4.185579
RON 5.262033
RSD 117.348156
RUB 96.977778
RWF 1694.269201
SAR 4.261919
SBD 9.181952
SCR 16.307434
SDG 690.290457
SEK 11.273998
SGD 1.464348
SHP 0.85727
SLE 28.278783
SLL 24066.068653
SOS 656.220462
SRD 43.320546
STD 23754.463616
STN 24.508234
SVC 10.047375
SYP 14922.013014
SZL 18.698282
THB 38.214014
TJS 10.592459
TMT 4.016847
TND 3.377794
TOP 2.763315
TRY 55.861146
TTD 7.795619
TWD 36.604983
TZS 3045.261184
UAH 51.310638
UGX 4512.594676
USD 1.147671
UYU 46.16551
UZS 13520.778019
VES 970.303763
VND 29853.20681
VUV 135.777557
WST 3.147961
XAF 655.957
XAG 0.0175
XAU 0.000263
XCD 3.101637
XCG 2.069431
XDR 0.811463
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 271.596073
ZAR 18.673094
ZMK 10330.415703
ZMW 22.534571
ZWL 369.549455
SSP 6493.721767
MXV 2.236858
  • DAX

    314.4100

    25716.71

    +1.22%

  • SDAX

    100.0300

    18227.33

    +0.55%

  • Euro STOXX 50

    56.4000

    6322.9

    +0.89%

  • MDAX

    312.3200

    31448.12

    +0.99%

  • Goldpreis

    -6.9000

    4380.6

    -0.16%

  • TecDAX

    11.8300

    3996.35

    +0.3%

  • EUR/USD

    0.0012

    1.1481

    +0.1%

Deutsche Exporte im April trotz Iran-Kriegs gestiegen
Deutsche Exporte im April trotz Iran-Kriegs gestiegen / Foto: - - CN-STR/AFP

Deutsche Exporte im April trotz Iran-Kriegs gestiegen

Der deutsche Außenhandel hat im April trotz der weltwirtschaftlichen Verwerfungen durch den Iran-Krieg zugelegt. Die Exporte stiegen im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent und die Importe um 1,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hob allerdings hervor, dass "kriegsbedingt gestiegenen Öl-, Gas- und Rohstoffkosten" die Preise für Aus- und Einfuhren aufgebläht hätten.

Textgröße:

Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurden im April Waren im Wert von 136,6 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 122,1 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Verglichen mit dem Vorjahresmonat April 2025 legten die Ausfuhren damit um 3,6 Prozent und die Einfuhren aus dem Ausland um 6,2 Prozent zu.

Als "Stabilitätsanker" für die deutschen Exporteure erweist sich dem Außenhandelsverband BGA zufolge dabei vor allem der EU-Markt, in den mehr als die Hälfte der deutschen Ausfuhren gehen, wobei hier im April ein Exportwachstum um 1,0 Prozent zum Vormonat verzeichnet wurde. Während die Exporte in wichtige Drittstaaten - insbesondere in die USA - weiterhin unterhalb des Vorjahresniveaus lägen, würden diese Rückgänge im April "durch die Entwicklung innerhalb Europas mehr als kompensiert", erklärte BGA-Präsident Dirk Jandura.

"Gleichzeitig ist es ein Warnsignal, dass die Importe deutlich stärker wachsen als die Exporte", führte Jandura aus. "Um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu sichern, brauchen Unternehmen wettbewerbsfähige Energiepreise, schnellere Verfahren und weniger Bürokratie", forderte er.

DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier erklärte, dass neben den Folgen des Kriegs im Nahen Osten, die die deutschen Exporteure belasteten, auch "strukturelle Probleme im Inland" die internationale Wettbewerbsfähigkeit verringerten. Für das Gesamtjahr sei deshalb "allenfalls mit einer Stagnation" der Exporte zu rechnen.

"Besonders die Ausfuhren in unseren größten Absatzmarkt, den Vereinigten Staaten, liegen derzeit um 13 Prozent unter dem Vorjahresniveau", führte Treier aus. "Der US-Markt ist unter dem Strich gesehen aufgrund der US-Handelspolitik weniger attraktiv für deutsche Unternehmen geworden - vor allem aus Sicht der Exporteure." Dies gelte aber auch "für die Vielzahl deutscher Unternehmen, die in den Staaten vor Ort produzieren, gleichzeitig aber auf internationale Lieferketten angewiesen sind".

Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurden im April Waren im Wert von 11,4 Milliarden Euro in die USA exportiert. Das waren 1,8 Prozent mehr als im Vormonat März. Gegenüber dem Vorjahresmonat April 2025 allerdings waren die Exporte in die Vereinigten Staaten um 12,9 Prozent niedriger. Dennoch ist das Land weiterhin der wichtigste Abnehmer deutscher Produkte.

Einen starken Rückgang der Exporte um 9,5 Prozent im Vormonatsvergleich gab es im April bei den Ausfuhren nach Großbritannien. Das Land liegt im Ranking der Abnehmerländer deutscher Produkte aber weiterhin vor China. Die Exporte in die Volksrepublik gingen im April um 3,5 Prozent zurück.

Auf der Importseite verlangsamte sich das Wachstum der Einfuhren aus China. Im April wurden 0,2 Prozent mehr Waren von dort bezogen. Die US-Importe legten um 7,6 Prozent zu, die britischen Einfuhren nahmen um 4,7 Prozent ab.

A.Al-Mehrazi--DT