Dubai Telegraph - Merz zu Sozialreformen: "Wir schaffen das" - Bovenschulte warnt vor Reform-Übermaß

EUR -
AED 4.215948
AFN 74.619015
ALL 91.711012
AMD 416.750041
ANG 2.0553
AOA 1052.695881
ARS 1733.468927
AUD 1.614369
AWG 2.06923
AZN 1.954453
BAM 1.956035
BBD 2.312178
BDT 140.976928
BGN 1.932553
BHD 0.432752
BIF 3453.383756
BMD 1.147978
BND 1.464636
BOB 11.680403
BRL 5.889015
BSD 1.147938
BTN 110.072217
BWP 15.567869
BYN 3.489819
BYR 22500.365711
BZD 2.308877
CAD 1.606193
CDF 2652.976898
CHF 0.94668
CLF 0.027871
CLP 1100.497208
CNY 7.700119
CNH 7.695926
COP 3641.867867
CRC 513.561665
CUC 1.147978
CUP 30.421413
CVE 110.783279
CZK 24.310266
DJF 204.424546
DKK 7.476204
DOP 67.673173
DZD 153.388418
EGP 59.847071
ERN 17.219668
ETB 187.515316
FJD 2.544379
FKP 0.853725
GBP 0.859468
GEL 2.990464
GGP 0.853725
GHS 13.213587
GIP 0.853725
GMD 84.950254
GNF 10092.211813
GTQ 8.759052
GYD 240.138834
HKD 9.006688
HNL 30.8117
HRK 7.535898
HTG 150.023639
HUF 362.988186
IDR 20386.938503
ILS 3.482833
IMP 0.853725
INR 110.131828
IQD 1503.880577
IRR 1577981.642811
ISK 139.410174
JEP 0.853725
JMD 181.161753
JOD 0.813907
JPY 179.065028
KES 148.766919
KGS 100.390935
KHR 4675.113388
KMF 491.33421
KPW 1033.180423
KRW 1585.115944
KWD 0.354128
KYD 0.956715
KZT 511.371402
LAK 25712.087355
LBP 102802.343898
LKR 380.755719
LRD 199.173916
LSL 18.701146
LTL 3.38968
LVL 0.6944
LYD 7.291876
MAD 10.934813
MDL 20.15342
MGA 4985.598641
MKD 61.532388
MMK 2410.368684
MNT 4129.105481
MOP 9.276814
MRU 45.988522
MUR 54.712705
MVR 17.736693
MWK 1990.639024
MXN 19.702169
MYR 4.704754
MZN 73.353136
NAD 18.701146
NGN 1527.442219
NIO 42.245073
NOK 10.803706
NPR 176.115147
NZD 2.00205
OMR 0.441303
PAB 1.147938
PEN 3.875565
PGK 5.107613
PHP 72.001193
PKR 318.193507
PLN 4.357006
PYG 6790.815401
QAR 4.184602
RON 5.263022
RSD 117.439255
RUB 97.005713
RWF 1693.903394
SAR 4.262789
SBD 9.184411
SCR 16.224464
SDG 690.512323
SEK 11.275961
SGD 1.464474
SHP 0.8575
SLE 28.286119
SLL 24072.512046
SOS 656.078778
SRD 43.332145
STD 23760.823579
STN 24.502942
SVC 10.045206
SYP 14926.008199
SZL 18.694245
THB 38.215928
TJS 10.590172
TMT 4.017922
TND 3.377005
TOP 2.764055
TRY 55.954848
TTD 7.793936
TWD 36.588918
TZS 3044.866606
UAH 51.29956
UGX 4511.541719
USD 1.147978
UYU 46.155542
UZS 13517.623116
VES 970.563549
VND 29861.199636
VUV 135.81391
WST 3.148804
XAF 655.957
XAG 0.0176
XAU 0.000264
XCD 3.102468
XCG 2.068948
XDR 0.81168
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 271.668526
ZAR 18.681411
ZMK 10333.179708
ZMW 22.529705
ZWL 369.648397
SSP 6495.460381
MXV 2.233816
  • Euro STOXX 50

    56.4000

    6322.9

    +0.89%

  • SDAX

    100.0300

    18227.33

    +0.55%

  • DAX

    314.4100

    25716.71

    +1.22%

  • Goldpreis

    -18.6000

    4381.1

    -0.42%

  • MDAX

    312.3200

    31448.12

    +0.99%

  • TecDAX

    11.8300

    3996.35

    +0.3%

  • EUR/USD

    0.0011

    1.148

    +0.1%

Merz zu Sozialreformen: "Wir schaffen das" - Bovenschulte warnt vor Reform-Übermaß
Merz zu Sozialreformen: "Wir schaffen das" - Bovenschulte warnt vor Reform-Übermaß / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Merz zu Sozialreformen: "Wir schaffen das" - Bovenschulte warnt vor Reform-Übermaß

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich zuversichtlich gezeigt, dass seiner Regierung die Umsetzung erfolgreicher Sozialreformen gelingen werde. "Wir schaffen das, wir können das schaffen, wenn wir wieder selbst aneinander glauben", sagte Merz am Samstag auf dem Landesparteitag der CDU-Mecklenburg-Vorpommern in Linstow. Vor einem Übermaß an Reformen in zu kurzer Zeit warnte unterdessen der derzeitige Präsident des Bundesrats, Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD).

Textgröße:

Merz verwies in seiner Rede in Linstow auf das am kommenden Mittwoch geplante Spitzengespräch der Koalition mit Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden. "Wir wollen ausloten, was wir uns gemeinsam vorstellen können", kündigte er an. Dafür habe er im Vorfeld die Beteiligten gebeten, "selbst vorzuschlagen, was sie uns gemeinsam auf den Weg geben wollen". Die Regierung werde dann darüber beraten und sei "entschlossen, die notwendigen Reformen vorzunehmen".

Merz bekannte sich zu einem "verlässlichen Sozialstaat", betonte aber auch, es könne dabei "nicht so bleiben, wie es ist". "Wir müssen uns auf die wesentlichen Dinge konzentrieren", verlangte er weiter. Mit Blick auf die Altersversorgung bekräftigte Merz, die gesetzliche Rentenversicherung solle "die wichtigste Säule" bleiben, es müssten aber daneben die private und betriebliche Altersversorgung gestärkt werden. Zu den unterschiedlichen Positionen von Union und SPD betonte er, es sei wichtig, "dass wir kompromissfähig sind und bleiben".

Merz verteidigte die viel kritisierten Vorschläge von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) für Reformen bei Krankenversicherung und Pflege, die teils harte Einschnitte für Versicherte und deren Angehörige vorsehen. Die Regierung nehme Sorgen deswegen ernst, müsse jedoch auch "die notwendigen Entscheidungen treffen".

"Es ist aller Ehren wert, dass die Bundesregierung Themen angeht, die seit Jahrzehnten liegen geblieben sind", sage Bovenschulte dem "Spiegel" laut Mitteilung vom Sonntag. "Steuerreform, Gesundheitsreform, Pflege, Rente, Arbeit, Energie – das scheint mir doch, vorsichtig gesagt, ein bisschen viel für die verbleibenden sechs Wochen bis zur politischen Sommerpause", warnte er jedoch. Angesichts der Komplexität jedes einzelnen Themas sei "die Aufgabendichte viel zu hoch". Er warnte in diesem Zusammenhang vor einer Ablehnung von Reformbeschlüssen durch den Bundesrat.

Bovenschulte verwies besonders auf das Thema Rente. "Innerhalb weniger Tage eine Rentenreform beschließen zu wollen, über die eine Expertenkommission monatelang berät, das ist keine gute Idee", kritisierte er die Zeitpläne der schwarz-roten Koalition. Die mittel- und langfristigen Probleme der Rentenversicherung könnten auch noch in der zweiten Jahreshälfte gelöst werden.

Bei der Steuerreform hingegen sei noch vor dem Sommer eine Einigung notwendig. "Ich rate der Regierung, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die in der aktuellen wirtschaftlichen Lage dringend nötig sind, weil sie Wachstum auslösen und Arbeitsplätze sichern", sagte Bovenschulte.

Die schwarz-rote Koalition will sich bis zum Beginn der Sommerpause Anfang Juli auf mehrere große Reformprojekte verständigen. Am Mittwoch kommen Gewerkschaften und Arbeitgeber auf Einladung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zum Dialog mit dem Koalitionsausschuss ins Kanzleramt. Bei einem weiteren Treffen der Koalition am 30. Juni wollen sich Union und SPD auf Reformen des Rentensystems, der Einkommensteuer und weitere Reformen verständigen. Unmittelbar davor stellt eine von der Regierung eingesetzte Expertenkommission ihre Empfehlungen zur Reform des Rentensystems vor.

C.Akbar--DT