Dubai Telegraph - Zolldeal mit den USA: EU-Verhandler gehen in womöglich letzte Verhandlungsrunde

EUR -
AED 4.274522
AFN 72.74806
ALL 95.444024
AMD 426.573292
ANG 2.083965
AOA 1068.485433
ARS 1631.920343
AUD 1.626255
AWG 2.095069
AZN 1.979595
BAM 1.955678
BBD 2.335854
BDT 142.541075
BGN 1.943665
BHD 0.437373
BIF 3453.467319
BMD 1.163927
BND 1.485445
BOB 8.013498
BRL 5.84478
BSD 1.159727
BTN 110.915056
BWP 15.685018
BYN 3.184201
BYR 22812.971677
BZD 2.332454
CAD 1.606819
CDF 2624.655921
CHF 0.910662
CLF 0.026531
CLP 1044.194075
CNY 7.908594
CNH 7.903508
COP 4285.207223
CRC 524.867138
CUC 1.163927
CUP 30.844069
CVE 110.258097
CZK 24.289122
DJF 206.51707
DKK 7.472307
DOP 68.35572
DZD 154.997296
EGP 61.639835
ERN 17.458907
ETB 186.964294
FJD 2.567737
FKP 0.866061
GBP 0.863454
GEL 3.095931
GGP 0.866061
GHS 13.465157
GIP 0.866061
GMD 84.391673
GNF 10168.73162
GTQ 8.843446
GYD 242.594811
HKD 9.119543
HNL 30.855068
HRK 7.532592
HTG 151.935756
HUF 357.855236
IDR 20600.34621
ILS 3.36494
IMP 0.866061
INR 111.410814
IQD 1519.204882
IRR 1540341.158909
ISK 143.803547
JEP 0.866061
JMD 183.078537
JOD 0.825232
JPY 184.980029
KES 150.734469
KGS 101.785367
KHR 4649.706303
KMF 494.668888
KPW 1047.535627
KRW 1762.045861
KWD 0.360247
KYD 0.966439
KZT 547.67571
LAK 25416.408675
LBP 103878.696142
LKR 387.915713
LRD 212.226712
LSL 19.129302
LTL 3.436774
LVL 0.704048
LYD 7.390537
MAD 10.69893
MDL 20.115741
MGA 4872.69492
MKD 61.636141
MMK 2443.626912
MNT 4166.750252
MOP 9.360514
MRU 46.343098
MUR 55.147131
MVR 17.926368
MWK 2010.974093
MXN 20.091592
MYR 4.606943
MZN 74.372831
NAD 19.129302
NGN 1591.821716
NIO 42.695668
NOK 10.78851
NPR 177.463889
NZD 1.98215
OMR 0.447822
PAB 1.159727
PEN 3.954052
PGK 5.057683
PHP 71.676988
PKR 322.883184
PLN 4.237626
PYG 7067.557499
QAR 4.240135
RON 5.24594
RSD 117.402649
RUB 82.631926
RWF 1695.493845
SAR 4.353127
SBD 9.364006
SCR 15.935002
SDG 698.949152
SEK 10.845122
SGD 1.486602
SHP 0.868989
SLE 28.69167
SLL 24406.972326
SOS 662.758505
SRD 43.244492
STD 24090.941556
STN 24.508994
SVC 10.147365
SYP 128.643156
SZL 19.124803
THB 37.885214
TJS 10.773925
TMT 4.073745
TND 3.394987
TOP 2.802457
TRY 53.228252
TTD 7.871507
TWD 36.610182
TZS 3032.813505
UAH 51.327886
UGX 4391.725034
USD 1.163927
UYU 46.427093
UZS 13914.128835
VES 612.470674
VND 30686.938687
VUV 136.706218
WST 3.171466
XAF 655.915933
XAG 0.014818
XAU 0.000254
XCD 3.145571
XCG 2.090169
XDR 0.815749
XOF 655.915933
XPF 119.331742
YER 277.770635
ZAR 19.031725
ZMK 10476.757191
ZMW 21.831633
ZWL 374.78406
  • Goldpreis

    0.0000

    4523.2

    0%

  • EUR/USD

    0.0043

    1.1648

    +0.37%

  • DAX

    281.7600

    24888.56

    +1.13%

  • MDAX

    301.1700

    32108.27

    +0.94%

  • TecDAX

    77.2900

    4036.09

    +1.91%

  • Euro STOXX 50

    59.1300

    6019.45

    +0.98%

  • SDAX

    232.9500

    18736.95

    +1.24%

Zolldeal mit den USA: EU-Verhandler gehen in womöglich letzte Verhandlungsrunde
Zolldeal mit den USA: EU-Verhandler gehen in womöglich letzte Verhandlungsrunde / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Zolldeal mit den USA: EU-Verhandler gehen in womöglich letzte Verhandlungsrunde

Unter dem Druck wiederholter Drohungen von US-Präsident Donald Trump verhandeln Vertreter aus dem Europaparlament und dem Rat der 27 EU-Länder in Straßburg über die Umsetzung einer Vereinbarung aus dem vergangenen Jahr. Dabei geht es am Dienstagabend um eine Abschaffung europäischer Zölle auf US-Industriewaren, welche die EU Trump zugesagt hat. Mehrere Teilnehmer äußerten sich im Vorfeld optimistisch für eine Einigung.

Textgröße:

Grundlage für die Verhandlungen ist eine Vereinbarung zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Trump aus dem vergangenen August. Die USA sagten darin zu, ihre Zölle auf EU-Produkte grundsätzlich auf nicht mehr als 15 Prozent zu erhöhen. Die EU versprach im Gegenzug die Abschaffung ihrer Industriezölle.

In der EU müssen das Europaparlament und der Rat der 27 Mitgliedsländer über einen solchen Schritt entscheiden, die Verhandlungen dauern nun schon mehrere Monate. Die Abgeordneten setzten ihre Arbeit daran mehrfach aus, weil durch Trumps Drohungen im Streit um Grönland Anfang des Jahres und einem Urteil des Obersten US-Gerichtshofs gegen seine Zölle Unsicherheit aufkam.

Das Parlament will wegen dieser Unsicherheit Einschränkungen für die Zollabschaffung einführen: Die EU-Kommission soll sie rückgängig machen können, wenn die USA ihre Zölle wieder erhöhen oder ein EU-Mitglied bedrohen. Die Abschaffung soll zudem Ende März 2028 auslaufen, dieses Datum wird in den Verhandlungen aber noch diskutiert.

Vor den Verhandlungen am Dienstagabend ruderte das Parlament bereits in einigen Punkten zurück, wie aus einem Vorbereitungsdokument hervorgeht, das AFP vorlag. So fordern die Abgeordneten nicht mehr, dass der Streit um die hohen Stahl- und Aluminiumzölle der USA geklärt ist, bevor die Zollabschaffung greifen kann. Außerdem sollen die 27 EU-Staaten mehr Mitspracherecht bekommen, wenn die Kommission die Abschaffung aussetzen will.

Nach Angaben mehrerer Beteiligter stehen Konservative, Sozialdemokraten und Liberale hinter den Vorschlägen. Die Linke ist strikt dagegen: "Fast alle zukünftigen Entscheidungen und Gegenmaßnahmen liegen allein bei der Kommission, obwohl sie diesen schlechten Deal ausgehandelt hat", kritisierte der zuständige Linken-Abgeordnete Martin Schirdewan. "Es fehlt der politische Wille, sich gegen die Erpressung von Trump zu stellen."

Die Abgeordneten gehen mit den Zugeständnissen auf einige EU-Regierungen zu, die befürchten, Trump mit den Einschränkungen zu verärgern. Auch die Europäische Volkspartei (EVP), der auch CDU und CSU angehören, drängt auf eine rasche Umsetzung. "Wir haben zu viel Zeit verloren", sagte die dort zuständige Abgeordnete Zeljana Zovko.

Chefverhandler des Parlaments ist der Vorsitzende des Handelsausschusses, Bernd Lange (SPD). Er zeigte sich zuversichtlich für einen Abschluss der Verhandlungen am Dienstagabend. Die Gespräche könnten sich aber auch bis spät in die Nacht ziehen. Kommt eine Einigung zustande, kann die EU eine von Trump auf den 4. Juli gesetzte Frist einhalten.

C.Masood--DT