Dubai Telegraph - Nach US-Zolldrohungen: EU-Handelskommissar trifft am Dienstag US-Handelsbeauftragten

EUR -
AED 4.267353
AFN 72.628702
ALL 95.352135
AMD 427.709577
ANG 2.080471
AOA 1066.693735
ARS 1622.103994
AUD 1.632642
AWG 2.091557
AZN 1.977875
BAM 1.955827
BBD 2.340832
BDT 142.661967
BGN 1.940407
BHD 0.438406
BIF 3460.647704
BMD 1.161976
BND 1.488833
BOB 8.031111
BRL 5.833353
BSD 1.162216
BTN 112.134546
BWP 15.783353
BYN 3.167971
BYR 22774.72994
BZD 2.337432
CAD 1.598548
CDF 2614.446182
CHF 0.914934
CLF 0.026653
CLP 1048.973459
CNY 7.901728
CNH 7.911412
COP 4414.776821
CRC 525.807248
CUC 1.161976
CUP 30.792364
CVE 110.264622
CZK 24.294188
DJF 206.962853
DKK 7.472639
DOP 68.801541
DZD 153.973704
EGP 61.744383
ERN 17.42964
ETB 181.472602
FJD 2.564011
FKP 0.865744
GBP 0.86666
GEL 3.102646
GGP 0.865744
GHS 13.313184
GIP 0.865744
GMD 85.402093
GNF 10188.965077
GTQ 8.860122
GYD 243.153352
HKD 9.101381
HNL 30.910761
HRK 7.535177
HTG 152.133406
HUF 360.669805
IDR 20615.778499
ILS 3.388723
IMP 0.865744
INR 112.331301
IQD 1522.53409
IRR 1526836.486581
ISK 143.376636
JEP 0.865744
JMD 183.872535
JOD 0.823873
JPY 184.879103
KES 150.603525
KGS 101.614467
KHR 4662.104387
KMF 491.515595
KPW 1045.835913
KRW 1753.642484
KWD 0.359178
KYD 0.968522
KZT 547.317545
LAK 25476.35118
LBP 104077.534663
LKR 384.047031
LRD 212.694762
LSL 19.333066
LTL 3.431013
LVL 0.702867
LYD 7.401102
MAD 10.718748
MDL 20.10645
MGA 4876.067214
MKD 61.646115
MMK 2439.484969
MNT 4157.956679
MOP 9.37651
MRU 46.128842
MUR 54.903253
MVR 17.906319
MWK 2015.32778
MXN 20.151278
MYR 4.621525
MZN 74.254286
NAD 19.332651
NGN 1594.99791
NIO 42.769669
NOK 10.763326
NPR 179.415473
NZD 1.988001
OMR 0.446773
PAB 1.162216
PEN 3.977169
PGK 5.140071
PHP 71.7276
PKR 323.680662
PLN 4.243153
PYG 7117.944975
QAR 4.236467
RON 5.227031
RSD 117.374705
RUB 82.791554
RWF 1699.738058
SAR 4.360264
SBD 9.333291
SCR 15.683271
SDG 697.756771
SEK 10.909694
SGD 1.48866
SHP 0.867532
SLE 28.584011
SLL 24366.058541
SOS 664.209156
SRD 43.257458
STD 24050.557538
STN 24.500338
SVC 10.168965
SYP 129.512031
SZL 19.336267
THB 37.949553
TJS 10.791109
TMT 4.078536
TND 3.401703
TOP 2.797759
TRY 52.955429
TTD 7.879109
TWD 36.804457
TZS 3024.046072
UAH 51.335787
UGX 4382.060405
USD 1.161976
UYU 46.849839
UZS 13968.952121
VES 601.107039
VND 30628.525841
VUV 137.456089
WST 3.144841
XAF 655.971688
XAG 0.015297
XAU 0.000256
XCD 3.140299
XCG 2.094629
XDR 0.815885
XOF 655.96322
XPF 119.331742
YER 277.276602
ZAR 19.344557
ZMK 10459.181377
ZMW 21.879302
ZWL 374.155803
  • Euro STOXX 50

    38.3400

    5887.34

    +0.65%

  • MDAX

    345.7800

    31785.87

    +1.09%

  • TecDAX

    59.7300

    3924.19

    +1.52%

  • SDAX

    23.6300

    18453.07

    +0.13%

  • DAX

    309.2300

    24617.15

    +1.26%

  • Goldpreis

    -16.6000

    4541.4

    -0.37%

  • EUR/USD

    -0.0042

    1.162

    -0.36%

Nach US-Zolldrohungen: EU-Handelskommissar trifft am Dienstag US-Handelsbeauftragten
Nach US-Zolldrohungen: EU-Handelskommissar trifft am Dienstag US-Handelsbeauftragten / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Nach US-Zolldrohungen: EU-Handelskommissar trifft am Dienstag US-Handelsbeauftragten

Nach neuen Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit höheren Autozöllen trifft EU-Handelskommissar Maros Sefcovic am Dienstag den US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer. Die beiden sollen am Rande eines Handelsministertreffens der G7-Staaten in Paris zu Gesprächen zusammentreffen, wie ein Sprecher der EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte. Eine Zollerhöhung wäre ein weiterer Schlag für die bereits gebeutelte Autoindustrie in Deutschland.

Textgröße:

Trump hatte am Freitag eine deutliche Steigerung der Einfuhrzölle auf Autos und Lkw aus der EU angekündigt. Sie sollen ihm zufolge von bislang 15 Prozent auf 25 Prozent steigen. Die Zollerhöhung würde deutsche Autobauer besonders hart treffen.

Die USA würden mit der Erhöhung gegen eine Abmachung aus dem vergangenen August verstoßen, in der Trump zugesagt hatte, den Zollsatz auf 15 Prozent zu begrenzen. Der US-Präsident warf der EU vor, ihren Teil der Vereinbarung nicht einzuhalten. Dabei geht es vor allem um eine Abschaffung europäischer Zölle auf US-Industrieprodukte, die noch zwischen dem Europaparlament und dem Rat der 27 EU-Staaten verhandelt wird.

"Das geht sehr langsam voran", sagte der US-Handelsbeauftragte Greer am Montag dem Fernsehsender CNBC. Er beklagte zudem eine Reihe von Änderungsanträgen aus dem Europaparlament, nach denen die Zollabschaffung nur greifen soll, wenn die USA alle ihre Zusagen einhalten, und im März 2028 automatisch auslaufen soll.

Trump habe "nach vielen, vielen Monaten der Gespräche" mit den Europäern die Geduld verloren, sagte Greer. "Wenn die Europäer das Abkommen derzeit nicht umsetzen, dann müssen wir es erstmal auch nicht vollständig umsetzen", fügte er hinzu.

Die Kommission stehe zu der Vereinbarung aus dem vergangenen Jahr, betonte der Sprecher in Brüssel. Die Arbeit an der Umsetzung folge "den üblichen Gesetzgebungsverfahren". Die Kommission halte die US-Regierung zudem über den aktuellen Stand auf dem Laufenden. Sollte Trump seine Drohungen wahrmachen, halte sie die EU aber ihre Möglichkeiten offen, um die eigenen Interessen zu schützen.

Auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) bekräftigte, die EU woll ihre Zusagen einhalten. "Europa steht zu den Zusagen, und ich erwarte das jetzt von der amerikanischen Seite auch", sagte er vor einem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen am Montag in Brüssel. "Wir wollen keine Eskalation", fügte er hinzu.

Bei dem Gespräch zwischen Sefcovic und Greer soll es auch um die hohen Stahlzölle der USA gehen. Diese liegen weiterhin bei 50 Prozent, die EU hat in den Verhandlungen bislang kaum Zugeständnisse erreicht.

Nur kurz vor seinen erneuten Zolldrohungen hatte Trump Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) scharf wegen dessen ablehnender Haltung zum Iran-Krieg kritisiert. Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer erklärte am Wochenende, die geplante Zollerhöhung lasse sich als "Beginn eines Wirtschaftskriegs gegen Deutschland" interpretieren.

Höhere Zölle würden die Autobauer in einer eh schon angespannten Lage treffen. Laut dem Münchner Ifo-Institut belasten die Folgen des Iran-Kriegs die "ohnehin geschwächte Autoindustrie zusätzlich", das Geschäftsklima bei den Unternehmen verschlechterte sich zuletzt.

Wie das Institut erklärte, machen sich in der Branche erste Anzeichen von Materialknappheit bemerkbar, dazu kämen indirekte Wirkungen wie die generelle Unsicherheit von Unternehmen und Haushalten, die für Zurückhaltung beim Kauf von Neuwagen sorgen könnte, erklärte das Institut. "Die Automobilindustrie schafft es nicht aus der Krise heraus", erklärte Ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) sieht für die deutschen Unternehmen insgesamt einen hohen Beratungsbedarf durch die erratische Handelspolitik Trumps. "Häufige Zollanpassungen, unklare Vorschriften und zusätzliche Nachweispflichten sorgen für erhebliche Planungsunsicherheit", erklärte die DIHK am Montag in Berufung auf eine Befragung der 79 Industrie- und Handelskammern.

Für viele Industrie- und Handelskammern sind demnach Fragen rund um den US-Handel das aufwendigste Beratungsthema. "Das US-Geschäft wird für viele Betriebe zunehmend unberechenbar, gerade für kleinere Unternehmen wird der Marktzugang deutlich schwieriger", erklärte DIHK-Bereichsleiterin Melanie Vogelbach.

A.Ansari--DT