Dubai Telegraph - WTO-Verhandlungen ohne Ergebnis beendet - Zollmoratorium für Digitales läuft aus

EUR -
AED 4.184248
AFN 71.77911
ALL 94.261454
AMD 418.562052
ANG 2.03989
AOA 1044.781386
ARS 1684.05352
AUD 1.652425
AWG 2.052248
AZN 1.937198
BAM 1.955623
BBD 2.296792
BDT 140.267283
BGN 1.926499
BHD 0.429961
BIF 3386.892936
BMD 1.139347
BND 1.475566
BOB 7.880286
BRL 5.898376
BSD 1.140397
BTN 107.037296
BWP 15.497595
BYN 3.3074
BYR 22331.195401
BZD 2.293492
CAD 1.616676
CDF 2583.465669
CHF 0.922369
CLF 0.026742
CLP 1051.04471
CNY 7.74545
CNH 7.752895
COP 3917.444835
CRC 517.753059
CUC 1.139347
CUP 30.192688
CVE 110.255004
CZK 24.278354
DJF 203.071589
DKK 7.48072
DOP 67.003925
DZD 152.017218
EGP 56.431884
ERN 17.090201
ETB 183.851832
FJD 2.581872
FKP 0.863259
GBP 0.863076
GEL 3.013605
GGP 0.863259
GHS 12.857834
GIP 0.863259
GMD 83.171886
GNF 9992.094093
GTQ 8.700211
GYD 238.658363
HKD 8.935383
HNL 30.512234
HRK 7.539969
HTG 149.046487
HUF 354.166203
IDR 20349.415744
ILS 3.420376
IMP 0.863259
INR 107.509326
IQD 1493.864563
IRR 1566886.555036
ISK 144.11575
JEP 0.863259
JMD 179.603717
JOD 0.807776
JPY 184.294988
KES 147.566621
KGS 99.635519
KHR 4577.584985
KMF 494.476186
KPW 1025.412432
KRW 1749.227818
KWD 0.352753
KYD 0.950314
KZT 553.309836
LAK 25030.730655
LBP 102120.241537
LKR 383.325247
LRD 207.721168
LSL 18.745301
LTL 3.364194
LVL 0.689179
LYD 7.320336
MAD 10.693331
MDL 20.219167
MGA 4823.562684
MKD 61.629413
MMK 2391.785903
MNT 4078.444062
MOP 9.211865
MRU 45.511874
MUR 53.834656
MVR 17.602668
MWK 1977.420722
MXN 19.94335
MYR 4.65765
MZN 72.805172
NAD 18.745301
NGN 1567.889271
NIO 41.966195
NOK 11.317164
NPR 171.259473
NZD 2.017972
OMR 0.438074
PAB 1.140397
PEN 3.888647
PGK 5.004546
PHP 69.85561
PKR 317.365427
PLN 4.291862
PYG 6960.368956
QAR 4.156823
RON 5.244531
RSD 117.369359
RUB 89.906949
RWF 1670.048589
SAR 4.282512
SBD 9.173966
SCR 16.016748
SDG 683.608035
SEK 11.094514
SGD 1.474547
SHP 0.850637
SLE 28.261084
SLL 23891.534887
SOS 651.740912
SRD 42.706145
STD 23582.176444
STN 24.497779
SVC 9.978095
SYP 125.934381
SZL 18.734302
THB 38.029138
TJS 10.554143
TMT 3.987713
TND 3.379994
TOP 2.743274
TRY 53.040347
TTD 7.750297
TWD 36.299356
TZS 2999.128092
UAH 51.187059
UGX 4185.620522
USD 1.139347
UYU 45.77585
UZS 13697.758129
VES 707.252868
VND 29964.818319
VUV 135.82087
WST 3.168388
XAF 655.897535
XAG 0.019435
XAU 0.00028
XCD 3.079142
XCG 2.055214
XDR 0.815726
XOF 655.897535
XPF 119.331742
YER 271.876578
ZAR 19.354988
ZMK 10255.484316
ZMW 20.542138
ZWL 366.869174
  • Goldpreis

    0.0000

    4096.3

    0%

  • Euro STOXX 50

    -45.9800

    6221.55

    -0.74%

  • DAX

    -323.5800

    24671.22

    -1.31%

  • TecDAX

    -32.5600

    3860.16

    -0.84%

  • MDAX

    -383.9500

    31588.65

    -1.22%

  • SDAX

    -86.7300

    17767.77

    -0.49%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.139

    +0.11%

WTO-Verhandlungen ohne Ergebnis beendet - Zollmoratorium für Digitales läuft aus
WTO-Verhandlungen ohne Ergebnis beendet - Zollmoratorium für Digitales läuft aus / Foto: - - AFP

WTO-Verhandlungen ohne Ergebnis beendet - Zollmoratorium für Digitales läuft aus

Die Verhandlungen über eine Reform der Welthandelsorganisation (WTO) sind ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Nach viertägigen Beratungen in der kamerunischen Hauptstadt Jaunde endete die Konferenz in der Nacht zum Montag, ohne dass Reformschritte für die Organisation vereinbart wurden. Die Staaten konnten sich auch nicht darauf verständigen, das seit Jahren bestehende Zollmoratorium für digitalen Handel zu verlängern.

Textgröße:

"Wir haben hart gearbeitet", sagte WTO-Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala zum Abschluss der Gespräche - mehr als zwölf Stunden nach dem geplanten Ende. "Uns ist einfach die Zeit ausgegangen."

Die an dem Treffen teilnehmenden Minister und Delegierte sollten einen Aktionsplan entwickeln, mit dem die von geopolitischen Spannungen und steigendem Protektionismus geschwächte WTO reformiert werden sollte. Doch die auf Konsens ihrer Mitglieder ausgerichtete Organisation hat Schwierigkeiten, Einigungen zu erzielen. Jede Entscheidung zur WTO-Reform hing überdies von der Verlängerung des seit Jahren bestehenden Zollmoratoriums für digitalen Handel ab.

Das Moratorium betrifft etwa Onlinedienste und Softwareanbieter. Es war 1998 beschlossen worden und wurde seitdem immer wieder verlängert. Die USA fordern einen dauerhaften Verzicht auf die Zölle. Indien und andere Schwellenländer lehnen dies ab und verweisen darauf, dass ihnen dadurch Einnahmemöglichkeiten abhanden kommen. Die Länder wollen nun am WTO-Sitz in Genf weiter über eine Einigung verhandeln.

Beobachtern zufolge hatte am Samstag eine Phase intensiver Gespräche über verschiedene Themen begonnen. Am frühen Sonntag kamen die Verhandler nach Angaben aus diplomatischen Kreisen und Experten mit einem Entwurf aus einer nächtlichen Sitzung, was Hoffnungen auf eine Minimal-Einigung genährt hatte. Doch Brasilien intervenierte den Quellen zufolge in letzter Minute und blockierte das Moratorium zum digitalen Handel aus Protest gegen mangelnde Fortschritte bei separaten Gesprächen zur Landwirtschaft.

Die WTO mit ihren 166 Mitgliedsländer versucht seit Jahren, ein Arbeitsprogramm für Verhandlungen zur Landwirtschaft aufzustellen. Doch der Sektor bleibt für viele Länder ein äußerst sensibles Thema. Die Erwartungen an das Treffen in Jaunde waren in dem Bereich daher gering.

Okonjo-Iweala betonte, dass das Zoll-Moratorium für digitalen Handel nicht zum ersten Mal auslaufe. 1999 hatte die WTO-Ministerkonferenz es nicht verlängert - das holten die Staaten beim Treffen in Doha zwei Jahre später nach. Damals hätten die Länder nicht sofort angefangen, Zölle auf elektronische Übertragungen zu erheben, sagte die WTO-Chefin.

Nach den Gesprächen war die Enttäuschung spürbar. "Das Scheitern der WTO-Mitglieder, in Jaunde eine konkrete politische Einigung zu erzielen, ist in Zeiten, in der die weltweite Wirtschaft unter Druck steht, besonders besorgniserregend", erklärte der Chef der Internationalen Handelskammer, John Denton. Der britische Handelsminister Peter Kyle sprach von einem "großen Rückschlag für den weltweiten Handel".

A.El-Ahbaby--DT