Dubai Telegraph - Jugendschutz: Brüssel sieht Mängel bei Porno-Seiten und geht gegen Snapchat vor

EUR -
AED 4.182424
AFN 71.747202
ALL 94.274446
AMD 418.606876
ANG 2.038998
AOA 1044.323919
ARS 1684.21044
AUD 1.652521
AWG 2.051351
AZN 1.936967
BAM 1.955841
BBD 2.297098
BDT 140.28292
BGN 1.925657
BHD 0.430009
BIF 3387.18128
BMD 1.138849
BND 1.475666
BOB 7.881095
BRL 5.889671
BSD 1.140554
BTN 107.048758
BWP 15.499731
BYN 3.307841
BYR 22321.434635
BZD 2.293798
CAD 1.615873
CDF 2582.337129
CHF 0.922034
CLF 0.026693
CLP 1050.57616
CNY 7.742064
CNH 7.742708
COP 3922.764367
CRC 517.810779
CUC 1.138849
CUP 30.179491
CVE 110.266327
CZK 24.264301
DJF 203.098686
DKK 7.473905
DOP 67.011395
DZD 152.03283
EGP 56.438155
ERN 17.082731
ETB 183.876364
FJD 2.580748
FKP 0.862882
GBP 0.862456
GEL 3.012228
GGP 0.862882
GHS 12.859268
GIP 0.862882
GMD 83.135615
GNF 9993.16414
GTQ 8.701143
GYD 238.684968
HKD 8.931022
HNL 30.516305
HRK 7.533481
HTG 149.053941
HUF 353.741778
IDR 20321.616308
ILS 3.418881
IMP 0.862882
INR 107.457555
IQD 1494.031099
IRR 1566201.682791
ISK 143.995737
JEP 0.862882
JMD 179.627682
JOD 0.807477
JPY 184.246386
KES 147.458617
KGS 99.592816
KHR 4577.813912
KMF 494.260225
KPW 1024.964234
KRW 1757.835106
KWD 0.352599
KYD 0.950416
KZT 553.369089
LAK 25033.41118
LBP 102133.868024
LKR 383.366297
LRD 207.743412
LSL 18.747308
LTL 3.362725
LVL 0.688878
LYD 7.321313
MAD 10.694429
MDL 20.221332
MGA 4824.227501
MKD 61.640342
MMK 2390.740475
MNT 4076.66141
MOP 9.212892
MRU 45.516947
MUR 54.072666
MVR 17.595216
MWK 1977.693264
MXN 19.930496
MYR 4.623827
MZN 72.78137
NAD 18.747308
NGN 1571.064816
NIO 41.970689
NOK 11.317767
NPR 171.278565
NZD 2.017715
OMR 0.438319
PAB 1.140514
PEN 3.889064
PGK 5.00506
PHP 69.696973
PKR 317.409168
PLN 4.288918
PYG 6961.297718
QAR 4.15725
RON 5.240182
RSD 117.382443
RUB 88.602622
RWF 1670.278767
SAR 4.283083
SBD 9.169956
SCR 16.018533
SDG 683.308623
SEK 11.085923
SGD 1.473761
SHP 0.850266
SLE 28.240558
SLL 23881.092111
SOS 651.827877
SRD 42.687398
STD 23571.868885
STN 24.500295
SVC 9.979164
SYP 125.879336
SZL 18.736884
THB 37.969788
TJS 10.555273
TMT 3.98597
TND 3.380341
TOP 2.742075
TRY 53.119665
TTD 7.751127
TWD 36.304235
TZS 2994.915834
UAH 51.194114
UGX 4186.087136
USD 1.138849
UYU 45.780752
UZS 13699.285159
VES 706.943734
VND 29958.554057
VUV 135.761504
WST 3.167003
XAF 655.987935
XAG 0.019387
XAU 0.00028
XCD 3.077796
XCG 2.055443
XDR 0.815838
XOF 655.985055
XPF 119.331742
YER 271.757777
ZAR 18.756331
ZMK 10251.003886
ZMW 20.544879
ZWL 366.708819
  • Goldpreis

    -36.5000

    4059.8

    -0.9%

  • EUR/USD

    0.0003

    1.1393

    +0.03%

  • SDAX

    -86.7300

    17767.77

    -0.49%

  • TecDAX

    -32.5600

    3860.16

    -0.84%

  • Euro STOXX 50

    -45.9800

    6221.55

    -0.74%

  • DAX

    -323.5800

    24671.22

    -1.31%

  • MDAX

    -383.9500

    31588.65

    -1.22%

Jugendschutz: Brüssel sieht Mängel bei Porno-Seiten und geht gegen Snapchat vor
Jugendschutz: Brüssel sieht Mängel bei Porno-Seiten und geht gegen Snapchat vor / Foto: Justin TALLIS - AFP

Jugendschutz: Brüssel sieht Mängel bei Porno-Seiten und geht gegen Snapchat vor

Die EU-Kommission hat ihr Vorgehen für mehr Jugendschutz im Netz verschärft. Brüssel stellte bei den Porno-Seiten Pornhub, Stripchat, XNXX und XVideos am Donnerstag Mängel fest, weil sie durch eine lasche Altersüberprüfung zulassen, dass auch Minderjährige ihre Inhalte sehen können. Darüber hinaus geht die Kommission wegen einer Reihe von Vorwürfen gegen die App Snapchat vor. Am Ende der Verfahren drohen den Unternehmen Bußgelder.

Textgröße:

Im Falle der Porno-Seiten überprüft nach Angaben der EU-Kommission bislang keines der vier Unternehmen, ob die Nutzenden tatsächlich älter als 18 sind. Wer die Websites aufruft, muss sein Alter mit einem Klick lediglich selbst bestätigen. Außerdem wirft die Kommission den Betreibern vor, die Risiken für Kinder und Jugendliche nicht wie im EU-Gesetz für digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) vorgeschrieben berücksichtigt zu haben.

"In der EU tragen Online-Plattformen eine Verantwortung", betonte EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen. Sie müssten "datenschutzfreundliche und wirksame Maßnahmen ergreifen, um Minderjährige von ihren Diensten fernzuhalten", forderte Virkkunen.

Pornos könnten bei Jugendlichen "psychische Probleme, negative Einstellungen zu Geschlechterrollen sowie eine erhöhte Toleranz und Normalisierung gewalttätiger sexueller Verhaltensweisen" auslösen, warnte ein Kommissionssprecher.

Pornhub und Stripchat haben ihren Sitz in Zypern, die Anbieter hinter XNXX und XVideos haben ihren Sitz in Tschechien. Die Unternehmen können nun auf die Vorwürfe aus Brüssel antworten. Bleibt die Kommission danach bei ihrer Einschätzung, kann sie Bußgelder verhängen.

Die Ermittlungen gegen Snapchat stehen hingegen noch am Anfang. Über die App können Nutzende private Fotos und Videos hin und her schicken sowie öffentlichen Profilen folgen. Die Kommission befürchtet, dass sich Erwachsene "mit böser Absicht" als Minderjährige ausgeben und dort mit Kindern und Jugendlichen chatten. Sie könnten Betroffene etwa überreden, Nacktfotos zu schicken oder sie für kriminelle Banden anwerben.

Zahlreiche Influencer machen über die Plattform zudem Werbung für ihre Produkte. Die EU-Ermittler vermuten, dass Minderjährige auf diese Weise Informationen zum Kauf von Drogen oder von Produkten mit einer Alterbeschränkung bekommen, etwa E-Zigaretten und Alkohol. In den Ermittlungen geht es außerdem um Privatsühäre-Einstellungen für Minderjährige und Push-Benachrichtigungen, die nach Einschätzung aus Brüssel die Suchtgefahr fördern.

"Die Sicherheit und das Wohlergehen aller Snapchatter haben oberste Priorität", teilte eine Sprecherin des US-Unternehmens am Donnerstag mit. Snapchat sei nach bestem Wissen und Gewissen bemüht, die hohen Sicherheitsstandards des DSA zu erfüllen" und werde im Laufe der Ermittlungen mit der Kommission zusammenarbeiten, erklärte sie weiter.

Die EU-Kommission wirft Snapchat wie den Porno-Seiten vor, das eigene Mindestalter für die Nutzung nicht konsequent durchzusetzen. Die App ist laut Nutzungsbedingungen ab 13 Jahren erlaubt, bei der Anmeldung müssen Nutzende aber lediglich ein Geburtsdatum angeben.

In Brüssel laufen ähnliche Ermittlungen wegen Mängeln beim Jugendschutz gegen die Plattformen Instagram, Facebook und Tiktok. Diese sind nach den Worten von Digitalkommissarin Virkkunen "sehr weit fortgeschritten". Sie stellte "bald erste Ergebnisse" in Aussicht, bei denen es ebenfalls um die Altersbeschränkung gehen könne.

Für die Zukunft hat die Kommission den Prototypen einer App entwickeln lassen, die das Alter mithilfe eines digitalen Ausweises überprüfen und automatisch alle verbotenen Webseiten sperren soll. Die App wird in diesem Jahr in mehreren EU-Ländern getestet, Deutschland ist noch nicht dabei.

I.Viswanathan--DT