Dubai Telegraph - Vierter Kriegstag: Preise für Öl und Gas steigen weiter stark - Börsen im Minus

EUR -
AED 4.180274
AFN 72.280878
ALL 94.077654
AMD 418.93848
ANG 2.037953
AOA 1043.789616
ARS 1695.423603
AUD 1.65257
AWG 2.048877
AZN 1.933339
BAM 1.953783
BBD 2.293293
BDT 140.282742
BGN 1.92467
BHD 0.429154
BIF 3397.721442
BMD 1.138265
BND 1.476051
BOB 7.896711
BRL 5.944706
BSD 1.138605
BTN 108.517087
BWP 16.254937
BYN 3.317218
BYR 22309.99674
BZD 2.289996
CAD 1.618556
CDF 2589.553219
CHF 0.92072
CLF 0.026768
CLP 1053.533371
CNY 7.733885
CNH 7.731495
COP 3857.569176
CRC 518.255976
CUC 1.138265
CUP 30.164026
CVE 110.553986
CZK 24.222339
DJF 202.292133
DKK 7.474481
DOP 67.669143
DZD 151.760358
EGP 55.870614
ERN 17.073977
ETB 181.154906
FJD 2.556828
FKP 0.858611
GBP 0.856971
GEL 3.005023
GGP 0.858611
GHS 12.936422
GIP 0.858611
GMD 83.661025
GNF 9982.585369
GTQ 8.683884
GYD 238.179978
HKD 8.927396
HNL 29.879871
HRK 7.538158
HTG 148.873724
HUF 355.890163
IDR 20516.887666
ILS 3.398295
IMP 0.858611
INR 108.610699
IQD 1491.696466
IRR 1566252.832182
ISK 143.808073
JEP 0.858611
JMD 179.065178
JOD 0.807027
JPY 184.959548
KES 147.154721
KGS 99.541224
KHR 4567.284099
KMF 492.868755
KPW 1024.439024
KRW 1768.647469
KWD 0.352043
KYD 0.948904
KZT 545.727139
LAK 25610.965722
LBP 102137.310682
LKR 382.498484
LRD 207.021987
LSL 18.668575
LTL 3.361001
LVL 0.688525
LYD 7.301942
MAD 10.708229
MDL 20.136862
MGA 4880.309477
MKD 61.659926
MMK 2389.914688
MNT 4078.38565
MOP 9.199343
MRU 45.678004
MUR 53.668965
MVR 17.58649
MWK 1976.028356
MXN 19.980764
MYR 4.65557
MZN 72.729421
NAD 18.667328
NGN 1565.080548
NIO 41.666212
NOK 11.288073
NPR 173.627739
NZD 2.005697
OMR 0.437667
PAB 1.138605
PEN 3.89062
PGK 4.983336
PHP 70.242328
PKR 316.722365
PLN 4.29299
PYG 6920.735163
QAR 4.149544
RON 5.226234
RSD 117.380167
RUB 88.195425
RWF 1668.696695
SAR 4.273276
SBD 9.162015
SCR 15.115318
SDG 683.531104
SEK 11.069968
SGD 1.4746
SHP 0.84983
SLE 27.745221
SLL 23868.85502
SOS 650.524945
SRD 42.690068
STD 23559.790246
STN 24.928007
SVC 9.962542
SYP 125.814834
SZL 18.665603
THB 37.922464
TJS 10.532344
TMT 3.983928
TND 3.345076
TOP 2.74067
TRY 53.139889
TTD 7.729886
TWD 36.3217
TZS 2987.943711
UAH 51.043894
UGX 4172.619916
USD 1.138265
UYU 45.771952
UZS 13582.345392
VES 720.035442
VND 29936.94231
VUV 136.703789
WST 3.165383
XAF 655.269151
XAG 0.019232
XAU 0.000282
XCD 3.076219
XCG 2.052046
XDR 0.81388
XOF 653.931269
XPF 119.331742
YER 271.590888
ZAR 18.675231
ZMK 10245.749096
ZMW 20.72924
ZWL 366.520911
  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1382

    -0.02%

  • Euro STOXX 50

    -45.5900

    6282.5

    -0.73%

  • SDAX

    150.0100

    18195.59

    +0.82%

  • Goldpreis

    -26.5000

    4055.9

    -0.65%

  • TecDAX

    36.0900

    3889.17

    +0.93%

  • DAX

    44.4700

    25040.28

    +0.18%

  • MDAX

    247.5400

    32056.64

    +0.77%

Vierter Kriegstag: Preise für Öl und Gas steigen weiter stark - Börsen im Minus
Vierter Kriegstag: Preise für Öl und Gas steigen weiter stark - Börsen im Minus / Foto: - - 2026 Planet Labs PBC/AFP

Vierter Kriegstag: Preise für Öl und Gas steigen weiter stark - Börsen im Minus

Am vierten Tag des Iran-Kriegs sind die Preise für Öl und Gas weiter kräftig gestiegen - und auch an den deutschen Tankstellen kletterten die Spritpreise weiter. An den europäischen Börsen sanken die Kurse erneut, und zwar stärker als am Montag. Der Iran attackierte wiederholt Anlagen für die Verarbeitung von Öl und Gas in den Golfstaaten und drohte mit Angriffen auf "jedes Schiff" in der Straße von Hormus.

Textgröße:

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Ölsorte Brent sprang am Mittag über den Preis von 85 Dollar pro Barrel - das war der höchste Preis seit Juli 2024. Seit Montag stieg der Preis damit um mehr als acht Prozent. Ein Barrel der US-Sorte WTI kostete am Mittag 76,47 Dollar, das waren mehr als sieben Prozent mehr als am Montag.

An den deutschen Tankstellen kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Schnitt laut ADAC 1,889 Euro und damit fast sechs Cent mehr als am Montagvormittag. Bei Diesel stieg der Preis sogar um rund neun Cent auf 1,892 Euro.

Analysten halten Preise von über 100 Dollar pro Barrel Rohöl im Fall eines längeren Konflikts für denkbar. Der Iran kontrolliert die für die Schifffahrt wichtige Straße von Hormus, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean verbindet. Ein Fünftel der weltweiten Ölproduktion wird täglich über diese Handelsroute transportiert. Ein General der iranischen Revolutionsgarden drohte am Montagabend damit, "jedes Schiff" zu "verbrennen", das die Straße von Hormus passieren will.

Auch ein Fünftel des weltweiten Handels mit verflüssigtem Erdgas (LNG) wird über Hormus abgewickelt. Der wichtigste LNG-Produzent ist Katar, der Staat setzte die Produktion am Montag nach iranischen Drohnenangriffen vorerst aus. Der als Referenzwert für den Gaspreis betrachtete niederländische TTF-Kontrakt stieg bis Mittag um fast 40 Prozent auf knapp 62 Euro pro Megawattstunde.

"Schon vor Ausbruch des Konflikts mit dem Iran stand Europa vor einer besonders schwierigen Sommerversorgungssituation", erklärte Analyst Jonathan Schroer von Unicredit. Die europäischen Gasvorräte seien Ende Februar nur zu 30 Prozent gefüllt gewesen - Ende Februar 2024 waren es demnach 62 Prozent gewesen. "Obwohl Europa weniger direkt von den LNG-Exporten aus Katar abhängig ist als China und andere asiatische Kunden", werde der Stillstand des Verkehrs in der Straße von Hormus den weltweiten Wettbewerb um die verbleibenden LNG-Lieferungen verschärfen.

Anleger reagierten mit Verkäufen, Aktien und Anleihen verzeichneten den zweiten Tag in Folge Verluste. In Frankfurt am Main gab der Dax bis Mittag um 3,7 Prozent nach. In Mailand sank der Index um 4,33 Prozent, in Paris um 2,78 Prozent, in London um 2,81 Prozent. Bereits am Montag waren die Kurse in Europa um rund zwei Prozent gefallen, an der Wall Street in New York gaben die Indizes ebenfalls in dieser Größenordnung nach.

Auch die Preise für Gold und Silber sanken am Dienstag: "Der Markt stürzt sich auf Dollar und Energie, was dazu führt, dass Investoren wahllos verkaufen, einschließlich sicherer Häfen wie Gold", erklärte Analystin Kathleen Brooks von der Handelsgruppe XTB.

Die Europäische Zentralbank (EZB) befürchtet bei einem längeren regionalen Konflikt im Nahen Osten einen spürbaren Anstieg der Verbraucherpreise. "Ein Anstieg der Energiepreise übt insbesondere kurzfristig Aufwärtsdruck auf die Inflation aus", sagte EZB-Chefökonom Philip Lane der "Financial Times".

Die Entwicklung weckt Erinnerungen an die Energiekrise nach Russlands Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022. Die Inflation in den Ländern der Eurozone war daraufhin massiv angestiegen. Mittlerweile liegt sie wieder bei rund zwei Prozent und damit im von der EZB angestrebten Bereich.

G.Gopalakrishnan--DT