Dubai Telegraph - Dritter Kriegstag: Preise für Öl und Gas steigen weiter - Börsen im Minus

EUR -
AED 4.180274
AFN 72.280878
ALL 94.077654
AMD 418.93848
ANG 2.037953
AOA 1043.789616
ARS 1695.423603
AUD 1.65257
AWG 2.048877
AZN 1.933339
BAM 1.953783
BBD 2.293293
BDT 140.282742
BGN 1.92467
BHD 0.429154
BIF 3397.721442
BMD 1.138265
BND 1.476051
BOB 7.896711
BRL 5.944706
BSD 1.138605
BTN 108.517087
BWP 16.254937
BYN 3.317218
BYR 22309.99674
BZD 2.289996
CAD 1.618556
CDF 2589.553219
CHF 0.92072
CLF 0.026768
CLP 1053.533371
CNY 7.733885
CNH 7.731495
COP 3857.569176
CRC 518.255976
CUC 1.138265
CUP 30.164026
CVE 110.553986
CZK 24.222339
DJF 202.292133
DKK 7.474481
DOP 67.669143
DZD 151.760358
EGP 55.870614
ERN 17.073977
ETB 181.154906
FJD 2.556828
FKP 0.858611
GBP 0.856971
GEL 3.005023
GGP 0.858611
GHS 12.936422
GIP 0.858611
GMD 83.661025
GNF 9982.585369
GTQ 8.683884
GYD 238.179978
HKD 8.927396
HNL 29.879871
HRK 7.538158
HTG 148.873724
HUF 355.890163
IDR 20516.887666
ILS 3.398295
IMP 0.858611
INR 108.610699
IQD 1491.696466
IRR 1566252.832182
ISK 143.808073
JEP 0.858611
JMD 179.065178
JOD 0.807027
JPY 184.959548
KES 147.154721
KGS 99.541224
KHR 4567.284099
KMF 492.868755
KPW 1024.439024
KRW 1768.647469
KWD 0.352043
KYD 0.948904
KZT 545.727139
LAK 25610.965722
LBP 102137.310682
LKR 382.498484
LRD 207.021987
LSL 18.668575
LTL 3.361001
LVL 0.688525
LYD 7.301942
MAD 10.708229
MDL 20.136862
MGA 4880.309477
MKD 61.659926
MMK 2389.914688
MNT 4078.38565
MOP 9.199343
MRU 45.678004
MUR 53.668965
MVR 17.58649
MWK 1976.028356
MXN 19.980764
MYR 4.65557
MZN 72.729421
NAD 18.667328
NGN 1565.080548
NIO 41.666212
NOK 11.288073
NPR 173.627739
NZD 2.005697
OMR 0.437667
PAB 1.138605
PEN 3.89062
PGK 4.983336
PHP 70.242328
PKR 316.722365
PLN 4.29299
PYG 6920.735163
QAR 4.149544
RON 5.226234
RSD 117.380167
RUB 88.195425
RWF 1668.696695
SAR 4.273276
SBD 9.162015
SCR 15.115318
SDG 683.531104
SEK 11.069968
SGD 1.4746
SHP 0.84983
SLE 27.745221
SLL 23868.85502
SOS 650.524945
SRD 42.690068
STD 23559.790246
STN 24.928007
SVC 9.962542
SYP 125.814834
SZL 18.665603
THB 37.922464
TJS 10.532344
TMT 3.983928
TND 3.345076
TOP 2.74067
TRY 53.139889
TTD 7.729886
TWD 36.3217
TZS 2987.943711
UAH 51.043894
UGX 4172.619916
USD 1.138265
UYU 45.771952
UZS 13582.345392
VES 720.035442
VND 29936.94231
VUV 136.703789
WST 3.165383
XAF 655.269151
XAG 0.019232
XAU 0.000282
XCD 3.076219
XCG 2.052046
XDR 0.81388
XOF 653.931269
XPF 119.331742
YER 271.590888
ZAR 18.675231
ZMK 10245.749096
ZMW 20.72924
ZWL 366.520911
  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1382

    -0.02%

  • Euro STOXX 50

    -45.5900

    6282.5

    -0.73%

  • SDAX

    150.0100

    18195.59

    +0.82%

  • Goldpreis

    -26.5000

    4055.9

    -0.65%

  • TecDAX

    36.0900

    3889.17

    +0.93%

  • DAX

    44.4700

    25040.28

    +0.18%

  • MDAX

    247.5400

    32056.64

    +0.77%

Dritter Kriegstag: Preise für Öl und Gas steigen weiter - Börsen im Minus
Dritter Kriegstag: Preise für Öl und Gas steigen weiter - Börsen im Minus / Foto: - - 2026 Planet Labs PBC/AFP

Dritter Kriegstag: Preise für Öl und Gas steigen weiter - Börsen im Minus

Am vierten Tag des Iran-Kriegs sind die Preise für Öl und Gas weiter kräftig gestiegen und an den europäischen Börsen setzte sich die Talfahrt der Aktienkurse fort. Der Ölpreis lag am Dienstagmorgen bei über 80 Dollar, der Gaspreis legte um über 30 Prozent zu und lag bei fast 60 Euro pro Megawattstunde. Das war der höchste Stand seit Februar 2023.

Textgröße:

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent stieg um fast 3,8 Prozent auf 80,66 Dollar, der für ein Barrel der US-Sorte WTI um 3,5 Prozent auf 73,76 Dollar. Analysten halten Preise von über 100 Dollar pro Barrel im Fall eines längeren Konflikts für denkbar. In Deutschland schossen an den Tankstellen bereits die Preise nach oben.

Der Iran kontrolliert die für die Schifffahrt wichtige Straße von Hormus, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean verbindet. Ein Fünftel der weltweiten Ölproduktion wird täglich über diese Handelsroute transportiert. Ein General der iranischen Revolutionsgarden hatte am Montagabend damit gedroht, "jedes Schiff" zu "verbrennen", das die Straße von Hormus passieren will.

Auch ein Fünftel des weltweiten Handels mit verflüssigtem Erdgas (LNG) wird über Hormus abgewickelt. Der wichtigste LNG-Produzent ist Katar, der Staat setzte die Produktion am Montag nach iranischen Drohnenangriffen vorerst aus. Der als Referenzwert für den Gaspreis betrachtete niederländische TTF-Kontrakt stieg am Dienstagmorgen um mehr als 30 Prozent.

"Schon vor Ausbruch des Konflikts mit dem Iran stand Europa vor einer besonders schwierigen Sommerversorgungssituation", erklärte Analyst Jonathan Schroer von Unicredit. Die europäischen Gasvorräte seien Ende Februar nur zu 30 Prozent gefüllt gewesen - Ende Februar 2024 waren es demnach 62 Prozent. "Obwohl Europa weniger direkt von den LNG-Exporten aus Katar abhängig ist als China und andere asiatische Kunden", werde der Stillstand des Verkehrs in der Straße von Hormus den weltweiten Wettbewerb um die verbleibenden LNG-Lieferungen verschärfen.

Der Anstieg der Öl- und Gaspreise wirke sich "direkt auf die Handelsbilanzen, die Inflationserwartungen und den Druck auf die Währung aus", erklärt Analyst Stephen Innes. An den europäischen Börsen sanken die Kurse - vor allem von Fluggesellschaften, die nach einem kompletten Flugverbot in der Region am Dienstag wieder erste Flüge anbieten konnten.

In Frankfurt am Main gab der Dax in den ersten Handelsminuten um 2,15 Prozent nach. In Mailand sank der Index um 2,38 Prozent, in Paris um 1,83 Prozent, in London um 1,46 Prozent. Bereits am Montag waren die Kurse in Europa um rund zwei Prozent gefallen.

Y.Rahma--DT