Dubai Telegraph - Nach Verhandlungen im Oman: Iran kündigt Fortsetzung der Atomgespräche mit den USA an

EUR -
AED 4.191831
AFN 72.466956
ALL 91.291224
AMD 415.023564
ANG 2.04354
AOA 1046.672655
ARS 1728.389888
AUD 1.610792
AWG 2.055964
AZN 1.937671
BAM 1.950272
BBD 2.302872
BDT 140.411985
BGN 1.921496
BHD 0.431082
BIF 3435.292334
BMD 1.14141
BND 1.457382
BOB 12.577458
BRL 5.828383
BSD 1.143359
BTN 109.233322
BWP 15.485106
BYN 3.463781
BYR 22371.626841
BZD 2.299582
CAD 1.607361
CDF 2637.797286
CHF 0.939032
CLF 0.027382
CLP 1081.200354
CNY 7.647215
CNH 7.654412
COP 3664.689344
CRC 510.158362
CUC 1.14141
CUP 30.247353
CVE 109.953324
CZK 24.36341
DJF 203.612834
DKK 7.475473
DOP 67.97731
DZD 152.5461
EGP 58.740817
ERN 17.121143
ETB 184.910049
FJD 2.553564
FKP 0.85666
GBP 0.858437
GEL 2.962026
GGP 0.85666
GHS 13.217649
GIP 0.85666
GMD 83.891685
GNF 10051.595565
GTQ 8.725343
GYD 239.144211
HKD 8.952092
HNL 30.692
HRK 7.529074
HTG 149.437709
HUF 363.34433
IDR 20338.776463
ILS 3.439581
IMP 0.85666
INR 109.262001
IQD 1497.854146
IRR 1569038.614536
ISK 138.396191
JEP 0.85666
JMD 180.318864
JOD 0.809209
JPY 180.20174
KES 147.810899
KGS 99.816513
KHR 4638.891128
KMF 490.806018
KPW 1027.268942
KRW 1559.770153
KWD 0.352678
KYD 0.952799
KZT 511.33057
LAK 25613.395644
LBP 102390.062632
LKR 376.313293
LRD 197.811013
LSL 18.546827
LTL 3.370285
LVL 0.690427
LYD 7.28834
MAD 10.919443
MDL 20.106007
MGA 5007.804755
MKD 61.351629
MMK 2396.477618
MNT 4106.704251
MOP 9.236917
MRU 45.781627
MUR 54.650302
MVR 17.646367
MWK 1982.679847
MXN 19.83642
MYR 4.654691
MZN 72.928153
NAD 18.546827
NGN 1511.808893
NIO 42.081085
NOK 10.810072
NPR 174.771588
NZD 2.002122
OMR 0.438866
PAB 1.143369
PEN 3.862551
PGK 5.093606
PHP 71.428839
PKR 316.86032
PLN 4.366023
PYG 6803.714026
QAR 4.156418
RON 5.278676
RSD 117.400796
RUB 96.218282
RWF 1687.616242
SAR 4.286869
SBD 9.160968
SCR 15.709116
SDG 686.562371
SEK 11.247096
SGD 1.458299
SHP 0.853295
SLE 28.135795
SLL 23934.777929
SOS 653.447721
SRD 43.07657
STD 23624.87283
STN 24.431175
SVC 10.004641
SYP 14840.607035
SZL 18.541442
THB 37.937602
TJS 10.547793
TMT 3.994933
TND 3.369449
TOP 2.74824
TRY 55.743249
TTD 7.768978
TWD 36.163282
TZS 3018.917525
UAH 51.224996
UGX 4459.39835
USD 1.14141
UYU 45.910264
UZS 13508.707887
VES 971.729079
VND 29667.516574
VUV 135.083966
WST 3.14176
XAF 655.957
XAG 0.01745
XAU 0.000264
XCD 3.084717
XCG 2.060659
XDR 0.807036
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 270.000758
ZAR 18.555404
ZMK 10274.057212
ZMW 22.267879
ZWL 367.533404
SSP 6520.405256
MXV 2.248184
  • DAX

    -191.9700

    25386.88

    -0.76%

  • Goldpreis

    -38.1000

    4338.3

    -0.88%

  • Euro STOXX 50

    -28.0400

    6296.68

    -0.45%

  • SDAX

    -63.8700

    18346.97

    -0.35%

  • TecDAX

    -26.0600

    4004.95

    -0.65%

  • MDAX

    -252.5300

    31277.38

    -0.81%

  • EUR/USD

    -0.0043

    1.141

    -0.38%

Nach Verhandlungen im Oman: Iran kündigt Fortsetzung der Atomgespräche mit den USA an
Nach Verhandlungen im Oman: Iran kündigt Fortsetzung der Atomgespräche mit den USA an / Foto: - - IRAN FOREIGN MINISTRY/AFP

Nach Verhandlungen im Oman: Iran kündigt Fortsetzung der Atomgespräche mit den USA an

Der Iran hat nach dem Abschluss der seit Monaten ersten Atomgespräche mit den USA im Oman eine Fortsetzung der Verhandlungen angekündigt. Außenminister Abbas Araghtschi wertete das Gesprächsklima in Omans Hauptstadt Maskat am Freitag als "sehr positiv". Bei den Treffen hatten die Delegationen der verfeindeten Staaten nicht direkt miteinander konferiert, sondern über Vermittler des Oman. Die US-Regierung verkündete indessen neue Sanktionen gegen iranische Ölexporte.

Textgröße:

Laut Araghtschi konzentrierten sich die Gespräche ausschließlich auf die Atomfrage. "Wir behandeln keine anderen Themen mit den Amerikanern", erklärte er gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur Irna. Die USA hatten zuvor darauf gedrungen, dass auch die Unterstützung Teherans für militante Gruppen in der Nahost-Region und sein ballistisches Raketenprogramm auf die Tagesordnung gesetzt werden müssten.

"In einer sehr angenehmen Atmosphäre haben wir Argumente ausgetauscht und die Perspektiven mit jeweils der anderen Seite geteilt", sagte Araghtschi im iranischen Staatsfernsehen. Beide Seiten hätten sich darauf geeinigt, die Gespräche fortzusetzen. Über die Bedingungen und den Zeitpunkt weiterer Gespräche werde jedoch erst später entschieden. Das weitere Vorgehen hänge von den Ergebnissen der Konsultationen der Verhandlungsdelegationen mit ihren jeweiligen Regierungen ab, sagte der iranische Außenminister.

Die indirekten Gespräche zwischen den Vertretern beider Länder wurden vor dem Hintergrund einer drohenden Eskalation zwischen dem Iran und den USA geführt. Sie fanden etwa einen Monat nach der gewaltsamen Niederschlagung der jüngsten Protestwelle im Iran mit tausenden getöteten Demonstranten statt. Seitdem hatte US-Präsident Donald Trump den Druck auf Teheran massiv erhöht. Er drohte mit einer Militärintervention und schickte unter anderem den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" in den Persischen Golf.

Von Omans Außenministerium veröffentlichte Bilder zeigten am Freitag die Gesandten Washington und Teherans bei getrennten Treffen mit dem Außenminister des Golfstaats, Badr bin Hamad al-Busaidi. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP fanden die Gespräche in dessen Residenz statt.

Während Araghtschi für den Iran verhandelte, wurde die US-Delegation vom Sondergesandten Steve Witkoff angeführt. Auch Trumps Schwiegersohn Jared Kushner war Teil der US-Delegation. Laut Bildern von Omans Nachrichtenagentur war zudem der Kommandeur des für den Nahen Osten zuständigen US-Zentralkommandos (Centcom), Brad Cooper, bei den Gesprächen anwesend - was als Zeichen für einen weiterhin möglichen US-Militäreinsatz gewertet wurde.

Für mehrere Gesprächsrunden am Vormittag und Nachmittag fuhren beide Seiten wiederholt zu al-Busaidis Residenz. Der omanische Außenminister, der die jeweiligen Mitteilungen der Delegationen weitergab, beschrieb die Gespräche als "sehr ernsthaft". "Es war hilfreich, die Sichtweisen sowohl der iranischen als auch der amerikanischen Seite zu klären und Bereiche zu identifizieren, in denen Fortschritte möglich sind", erklärte er im Onlinedienst X.

Al-Busaidi bestätigte zudem die von Araghtschi verkündete geplante Fortsetzung der Gespräche. "Wir beabsichtigen, zu gegebener Zeit erneut zusammenzukommen, wobei die Ergebnisse in Teheran und Washington sorgfältig geprüft werden sollen", erklärte al-Busaidi.

Washington äußerte sich dagegen zunächst nicht zu einer möglichen Fortsetzung der Gespräche. Allerdings verkündete das US-Außenministerium am Freitag neue Sanktionen zur Eindämmung der iranischen Ölexporte, betroffen sind unter anderem 14 Schiffe. Präsident Trump sei "entschlossen, die illegalen Öl- und Petrochemie-Exporte des iranischen Regimes im Zuge der Politik des maximalen Drucks zu senken", erklärte Außenministeriumssprecher Tommy Pigott.

Das Außenministerium des US-Verbündeten Katar äußerte indes die Hoffnung, dass die Gespräche "zu einem umfassenden Abkommen führen, das den Interessen beider Seiten dient und die Sicherheit und Stabilität in der Region stärkt".

Die Gespräche in Maskat waren die ersten zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, seit die USA in den zwölftägigen Krieg zwischen ihrem Verbündeten Israel und der Islamischen Republik eingegriffen und im Juni drei wichtige iranische Atomanlagen bombardiert hatten. Westliche Staaten werfen dem Iran seit Jahren vor, nach der Atombombe zu streben - was Teheran bestreitet.

Trump hatte das internationale Atomabkommen mit dem Iran im Jahr 2018 während seiner ersten Amtszeit einseitig aufgekündigt, weil er es für nicht robust und umfassend genug hielt. Danach ließ er massive Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft setzen. Nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ist der Iran das einzige Land ohne eigene Atomwaffen, das Uran auf 60 Prozent anreichert.

Westliche Regierungen werfen Teheran zudem vor, Drohnen und ballistische Raketen an Russland für den Krieg gegen die Ukraine zu liefern. Auch unterstützt der Iran finanziell wie militärisch Israel-feindliche Milizen in der Nahost-Region, darunter die Hisbollah im Libanon, die Hamas im Gazastreifen und die Huthis im Jemen.

K.Javed--DT