Dubai Telegraph - "Eine Frage der Gerechtigkeit": Bas verteidigt Bürgergeld-Reform

EUR -
AED 4.201851
AFN 73.22467
ALL 93.811873
AMD 419.617085
ANG 2.04847
AOA 1049.749629
ARS 1699.867328
AUD 1.644929
AWG 2.05945
AZN 1.934586
BAM 1.955414
BBD 2.299546
BDT 140.722194
BGN 1.934602
BHD 0.430417
BIF 3398.978783
BMD 1.144139
BND 1.477015
BOB 7.918435
BRL 5.889413
BSD 1.141774
BTN 108.854491
BWP 15.42302
BYN 3.307147
BYR 22425.122889
BZD 2.296246
CAD 1.625695
CDF 2580.033287
CHF 0.921289
CLF 0.02698
CLP 1061.852954
CNY 7.776023
CNH 7.773967
COP 3838.563204
CRC 520.199484
CUC 1.144139
CUP 30.319681
CVE 110.243216
CZK 24.167195
DJF 203.319825
DKK 7.474728
DOP 67.53695
DZD 152.33075
EGP 55.893931
ERN 17.162084
ETB 184.283192
FJD 2.559666
FKP 0.856905
GBP 0.854163
GEL 3.014786
GGP 0.856905
GHS 13.010429
GIP 0.856905
GMD 84.09723
GNF 10012.402649
GTQ 8.712278
GYD 238.832808
HKD 8.973184
HNL 30.560095
HRK 7.533811
HTG 149.20117
HUF 353.769468
IDR 20664.293087
ILS 3.429554
IMP 0.856905
INR 109.411431
IQD 1495.704455
IRR 1573991.915994
ISK 144.001811
JEP 0.856905
JMD 180.575108
JOD 0.811164
JPY 185.494098
KES 147.9337
KGS 100.055258
KHR 4581.114811
KMF 493.699971
KPW 1029.725431
KRW 1749.503375
KWD 0.354809
KYD 0.951512
KZT 539.683361
LAK 25745.912715
LBP 102242.497308
LKR 382.424435
LRD 207.229052
LSL 18.525239
LTL 3.378345
LVL 0.692078
LYD 7.325553
MAD 10.689688
MDL 20.129023
MGA 4849.063036
MKD 61.643864
MMK 2402.411025
MNT 4098.726208
MOP 9.224077
MRU 45.569195
MUR 53.854684
MVR 17.676622
MWK 1979.417526
MXN 19.88978
MYR 4.667055
MZN 73.1128
NAD 18.525239
NGN 1564.836354
NIO 42.004908
NOK 11.197579
NPR 174.168346
NZD 2.006533
OMR 0.439922
PAB 1.141774
PEN 3.887832
PGK 5.016965
PHP 70.262699
PKR 317.432764
PLN 4.289035
PYG 6925.631524
QAR 4.173975
RON 5.230776
RSD 117.354726
RUB 88.202337
RWF 1673.176699
SAR 4.300203
SBD 9.26458
SCR 16.628369
SDG 687.056455
SEK 11.015707
SGD 1.477844
SHP 0.854215
SLE 27.888398
SLL 23992.025337
SOS 652.473925
SRD 43.125994
STD 23681.365697
STN 24.494946
SVC 9.990026
SYP 126.464075
SZL 18.521421
THB 38.092859
TJS 10.561113
TMT 4.004486
TND 3.377533
TOP 2.754812
TRY 53.578771
TTD 7.731472
TWD 36.692417
TZS 3003.368133
UAH 50.911663
UGX 4171.175793
USD 1.144139
UYU 45.930924
UZS 13752.282606
VES 762.243868
VND 30090.853673
VUV 136.145643
WST 3.172911
XAF 655.830277
XAG 0.018478
XAU 0.000275
XCD 3.092093
XCG 2.057693
XDR 0.815642
XOF 655.827411
XPF 119.331742
YER 271.246774
ZAR 18.539227
ZMK 10298.637594
ZMW 21.036843
ZWL 368.412266
  • Goldpreis

    -28.5000

    4139

    -0.69%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.144

    -0.06%

  • SDAX

    -0.3500

    18539.47

    -0%

  • DAX

    38.5800

    25817.89

    +0.15%

  • TecDAX

    12.9100

    3912.53

    +0.33%

  • Euro STOXX 50

    -14.6700

    6398.01

    -0.23%

  • MDAX

    296.8700

    33291.24

    +0.89%

"Eine Frage der Gerechtigkeit": Bas verteidigt Bürgergeld-Reform
"Eine Frage der Gerechtigkeit": Bas verteidigt Bürgergeld-Reform / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

"Eine Frage der Gerechtigkeit": Bas verteidigt Bürgergeld-Reform

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat im Bundestag die geplanten Verschärfungen bei der neuen Grundsicherung verteidigt. "Wir setzen künftig auf mehr Verbindlichkeit, Eigenverantwortung und Mitwirkung", sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag in der ersten Bundestagsdebatte zur Reform des Bürgergelds, die zu den sozialpolitischen Kernvorhaben der Bundesregierung zählt. Wer Mitwirkung verweigere oder Sozialleistungen missbrauche, müsse mit schnelleren Sanktionen rechnen: "Das ist eine Frage der Gerechtigkeit", sagte Bas.

Textgröße:

"Klar muss auch sein: Wer mitwirken kann, muss dies auch tun", sagte die Ministerin. "Dazu gehört, dass Termine eingehalten und Pflichten erfüllt werden", fügte sie hinzu. "Wer ohne wichtigen Grund Termine wiederholt versäumt, einen zumutbaren Job ablehnt oder eine Qualifizierungsmaßnahme abbricht, muss schneller und deutlicher mit Konsequenzen rechnen."

Sozialverbände und Gewerkschaften hatten die Reform zuvor als hart, unsozial und ineffektiv kritisiert. Die von der Koalition geplanten Verschärfungen brächten kaum Einsparungen, könnten Betroffene im schlimmsten Fall aber ihr Zuhause kosten, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung: "Verschärfte Sanktionen treiben Menschen in existenzielle Not, schlimmstenfalls in die Wohnungslosigkeit."

Ministerin Bas wies im Bundestag solche Einwände zurück. "Wir müssen arbeitsuchenden Menschen mehr Chancen auf dem Weg zurück zum Arbeitsmarkt bieten", sagte sie. "Neue Chancen schaffen, das ist das zentrale Ziel." Wer Hilfe und Schutz brauche, werde dies weiterhin erhalten. "Das gilt ausdrücklich für Menschen, die erkrankt sind oder aus anderen Gründen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen können", sagte Bas. "Solidarität und Unterstützung gehören zur Identität unseres Landes."

Der Bundestag debattiert am Donnerstag in erster Lesung über den Gesetzentwurf von Bas, der das bisherige Bürgergeld zu einer neuen Grundsicherung umgestalten soll. Die Reform sieht verschärfte Mitwirkungspflichten für die Bezieherinnen und Bezieher vor - und härtere Sanktionsandrohungen. Leistungen sollen etwa gestrichen werden, wenn Empfänger nicht erreichbar sind oder drei Termine beim Jobcenter verpasst.

Auch wer eine Fördermaßnahme abbricht oder sich nicht bewirbt, muss mit einer stärkeren Kürzung der Geldleistung rechnen als bislang. Der Regelbedarf soll um 30 Prozent für jeweils drei Monate gemindert werden können. Als Ziel gibt die Koalition an, Missbrauch zu verhindern und mehr Menschen in Arbeit zu bringen.

Zusammen mit dem Gesetzentwurf zur Bürgergeldreform debattiert der Bundestag am Donnerstag auch einen Entwurf, der Kürzungen bei der Unterstützung für viele geflüchtete Ukrainer in Deutschland zum Ziel hat.

Die schwarz-rote Koalition plant, dass Ukrainer, die nach dem 1. April 2025 nach Deutschland gekommen sind, künftig nicht mehr Bürgergeld oder demnächst Grundsicherung erhalten, sondern nur noch die deutlich niedrigeren Asylleistungen. Damit wären nicht mehr die Jobcenter für sie zuständig mit ihren entsprechenden Instrumenten zur Fortbildung und Vermittlung in Arbeit, sondern vor allem Kommunen und Arbeitsagenturen.

A.El-Nayady--DT