Dubai Telegraph - USA verhängen Strafzölle in Höhe von 25 Prozent gegen alle Handelspartner des Iran

EUR -
AED 4.24008
AFN 72.724514
ALL 96.508212
AMD 435.724665
ANG 2.066402
AOA 1058.549174
ARS 1611.776544
AUD 1.622763
AWG 2.07785
AZN 1.960194
BAM 1.960182
BBD 2.322973
BDT 141.516394
BGN 1.973159
BHD 0.435859
BIF 3429.606086
BMD 1.154361
BND 1.473795
BOB 7.970061
BRL 5.979824
BSD 1.153369
BTN 106.512363
BWP 15.674587
BYN 3.459434
BYR 22625.472664
BZD 2.319656
CAD 1.580741
CDF 2614.627194
CHF 0.905599
CLF 0.02653
CLP 1047.652011
CNY 7.94991
CNH 7.94404
COP 4269.692195
CRC 540.627436
CUC 1.154361
CUP 30.590563
CVE 112.146595
CZK 24.429622
DJF 205.153016
DKK 7.472137
DOP 70.358441
DZD 152.479986
EGP 60.311659
ERN 17.315413
ETB 181.6675
FJD 2.547792
FKP 0.867882
GBP 0.863953
GEL 3.139771
GGP 0.867882
GHS 12.565224
GIP 0.867882
GMD 84.83615
GNF 10135.288544
GTQ 8.834752
GYD 241.306816
HKD 9.046783
HNL 30.67094
HRK 7.536837
HTG 151.288898
HUF 388.410086
IDR 19588.349267
ILS 3.577884
IMP 0.867882
INR 106.666809
IQD 1512.212714
IRR 1516830.157279
ISK 143.59058
JEP 0.867882
JMD 181.435643
JOD 0.818461
JPY 183.486813
KES 149.548017
KGS 100.949257
KHR 4628.986439
KMF 492.91224
KPW 1038.975448
KRW 1713.590561
KWD 0.35402
KYD 0.961182
KZT 555.751774
LAK 24789.899418
LBP 103373.014559
LKR 359.166113
LRD 211.823654
LSL 19.26605
LTL 3.408527
LVL 0.698261
LYD 7.385146
MAD 10.845186
MDL 20.120682
MGA 4796.368931
MKD 61.715884
MMK 2424.334665
MNT 4126.260076
MOP 9.309756
MRU 46.295668
MUR 53.839473
MVR 17.834634
MWK 2003.970748
MXN 20.387028
MYR 4.530836
MZN 73.758321
NAD 19.266689
NGN 1566.110086
NIO 42.388525
NOK 11.057172
NPR 170.421662
NZD 1.967464
OMR 0.443817
PAB 1.153414
PEN 3.957729
PGK 4.966642
PHP 68.797607
PKR 322.384125
PLN 4.259188
PYG 7476.71599
QAR 4.205625
RON 5.092578
RSD 117.444885
RUB 95.089628
RWF 1684.21248
SAR 4.334119
SBD 9.294521
SCR 17.340571
SDG 693.770822
SEK 10.702431
SGD 1.472937
SHP 0.86607
SLE 28.396756
SLL 24206.382345
SOS 659.717532
SRD 43.432838
STD 23892.938954
STN 24.934194
SVC 10.091562
SYP 127.990792
SZL 19.266786
THB 37.228589
TJS 11.055152
TMT 4.051807
TND 3.385164
TOP 2.779423
TRY 51.000472
TTD 7.825462
TWD 36.765236
TZS 3018.653819
UAH 50.674456
UGX 4353.696015
USD 1.154361
UYU 46.884822
UZS 13973.538209
VES 516.932208
VND 30359.69036
VUV 138.04672
WST 3.179352
XAF 657.452522
XAG 0.014506
XAU 0.000231
XCD 3.119718
XCG 2.07872
XDR 0.819389
XOF 664.332234
XPF 119.331742
YER 275.373143
ZAR 19.214417
ZMK 10390.613359
ZMW 22.496979
ZWL 371.703723
  • DAX

    166.9100

    23730.92

    +0.7%

  • TecDAX

    40.6200

    3599.19

    +1.13%

  • Euro STOXX 50

    30.2400

    5769.25

    +0.52%

  • SDAX

    151.2700

    16917.52

    +0.89%

  • MDAX

    530.0500

    29481.75

    +1.8%

  • Goldpreis

    8.0000

    5010.2

    +0.16%

  • EUR/USD

    0.0033

    1.1543

    +0.29%

USA verhängen Strafzölle in Höhe von 25 Prozent gegen alle Handelspartner des Iran
USA verhängen Strafzölle in Höhe von 25 Prozent gegen alle Handelspartner des Iran / Foto: ANDREW CABALLERO-REYNOLDS - AFP/Archiv

USA verhängen Strafzölle in Höhe von 25 Prozent gegen alle Handelspartner des Iran

Angesichts des gewaltsamen Vorgehens der iranischen Sicherheitskräfte gegen die Massenproteste in dem Land hat US-Präsident Donald Trump Strafzölle gegen alle Handelspartner des Iran verkündet. "Mit sofortiger Wirkung wird jedes Land, das Geschäfte mit der Islamischen Republik Iran tätigt, einen Zollsatz von 25 Prozent auf alle Geschäfte mit den Vereinigten Staaten von Amerika zahlen", erklärte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Paris zog derweil nach Angaben informierter Kreise einen Teil seiner Botschaftsmitarbeiter aus Teheran ab. Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei bezeichnete Demonstrationen von Regierungsunterstützern in seinem Land als "Warnung" an die USA.

Textgröße:

Die wichtigsten Handelspartner des Iran sind laut der Datenbank Trading Economics China, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Irak.

Unklar war vorerst, ob sich die US-Strafzölle auch gegen Deutschland richten. Nach Angaben des Auswärtiges Amts hat sich das deutsch-iranische Handelsvolumen aufgrund der gegen den Iran verhängten Sanktionen in den vergangenen Jahren stark verringert. 2017 belief sich der deutsch-iranische Handel demnach auf 3,4 Milliarden Euro, bis 2019 reduzierte er sich auf die Hälfte. 2024 betrug das Außenhandelsvolumen nach Ministeriumsangaben rund 1,5 Milliarden Euro.

Kurz vor der Verkündung der Zölle hatten Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) Gespräche in Washington geführt. Beide betonten danach vor Journalisten die partnerschaftliche Atmosphäre mit den USA. Die geplanten Strafzölle erwähnten sie dagegen nicht.

Trump erwägt nach Angaben des Weißen Hauses zudem weiterhin eine mögliche Militärintervention im Iran. Luftangriffe seien "eine der vielen, vielen Optionen", die für Trump auf dem Tisch lägen, sagte dessen Sprecherin Karoline Leavitt. Zugleich betonte sie aber auch, dass "die Diplomatie immer die erste Option für den Präsidenten" sei.

Die Proteste im Iran hatten vor zwei Wochen begonnen und richteten sich zunächst gegen die wirtschaftliche Lage. Inzwischen weiteten sie sich zu Massendemonstrationen gegen die Führung in Teheran aus.

Nach jüngsten Angaben der in Norwegen ansässigen Menschenrechtsgruppe Iran Human Rights (IHR) wurden bei den Einsätzen der Sicherheitskräfte gegen die regierungskritischen Proteste bereits mindestens 648 Demonstranten getötet, darunter neun Minderjährige. Einigen Schätzungen zufolge gebe es sogar mehr als 6000 Todesopfer, teilte die Organisation mit. Aufgrund der anhaltenden Internetsperre im Iran sei es aber "äußerst schwierig, diese Berichte unabhängig zu überprüfen". Schätzungsweise 10.000 Menschen seien außerdem festgenommen worden.

Die Zahl der Mitarbeiter der französischen Botschaft in Teheran wurde derweil reduziert. Das nicht unbedingt erforderliche diplomatische Personal habe das Land am Sonntag und Montag verlassen, verlautete aus zwei mit der Angelegenheit vertrauten Quellen. Um wie viele Mitarbeiter es sich handelte, blieb unklar.

Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei bezeichnete derweil die Demonstrationen von Regierungsunterstützern im Iran als "eine Warnung an amerikanische Politiker, ihre Hinterlist zu beenden und sich nicht auf verräterische Söldner zu verlassen". Diese "massiven" und mit "voller Entschlossenheit" abgehaltenen Versammlungen hätten "den Plan ausländischer Feinde durchkreuzt, der von inländischen Söldnern umgesetzt werden sollte", sagte Chamenei nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens.

In Teheran waren zuvor staatlichen Medienberichten zufolge tausende Iranerinnen und Iraner einem Aufruf der Regierung zu Gegenprotesten gefolgt. Bilder im staatlichen Fernsehen zeigten eine große Menschenmenge auf dem Revolutionsplatz im Zentrum der Hauptstadt, wo zahlreiche Menschen die Flagge der Islamischen Republik schwenkten. Ähnliche Kundgebungen zur Unterstützung der Regierung fanden demnach auch in anderen Städten des Landes statt.

Der iranische Exil-Oppositionelle Reza Pahlavi sagte unterdessen dem US-Sender CBS News, die von Trump genannte rote Linie - die Tötung von Demonstranten - sei "von diesem Regime definitiv überschritten worden". Trump sei "ein Mann, der meint, was er sagt und der sagt, was er meint", der in den USA lebende Sohn des im Zuge der islamischen Revolution 1979 gestürzten Schahs. Der US-Präsident wisse, "was auf dem Spiel steht".

S.Saleem--DT