Dubai Telegraph - Junge Union lässt bei Rente nicht locker und fordert Kostensenkungen

EUR -
AED 4.193294
AFN 74.217931
ALL 93.771901
AMD 418.574572
ANG 2.044296
AOA 1047.038219
ARS 1700.205024
AUD 1.639351
AWG 2.055254
AZN 1.945606
BAM 1.955214
BBD 2.30211
BDT 140.877785
BGN 1.930661
BHD 0.430971
BIF 3400.381056
BMD 1.141808
BND 1.475458
BOB 7.905687
BRL 5.836241
BSD 1.142958
BTN 108.882373
BWP 15.458368
BYN 3.267321
BYR 22379.433872
BZD 2.298811
CAD 1.618342
CDF 2578.20254
CHF 0.922972
CLF 0.026937
CLP 1060.18231
CNY 7.737975
CNH 7.744055
COP 3761.872733
CRC 519.944196
CUC 1.141808
CUP 30.257908
CVE 110.231968
CZK 24.262051
DJF 203.539008
DKK 7.477671
DOP 67.119887
DZD 152.153406
EGP 56.663021
ERN 17.127118
ETB 183.349858
FJD 2.54989
FKP 0.850736
GBP 0.852
GEL 3.020128
GGP 0.850736
GHS 13.104073
GIP 0.850736
GMD 83.927274
GNF 10024.995951
GTQ 8.721387
GYD 239.098353
HKD 8.950803
HNL 30.599831
HRK 7.536507
HTG 149.585176
HUF 356.004712
IDR 20644.513933
ILS 3.437874
IMP 0.850736
INR 108.849118
IQD 1497.35131
IRR 1569700.343007
ISK 143.457179
JEP 0.850736
JMD 180.595883
JOD 0.809587
JPY 184.590411
KES 147.73573
KGS 99.849731
KHR 4607.6193
KMF 493.261391
KPW 1027.627465
KRW 1711.650332
KWD 0.353459
KYD 0.952515
KZT 538.838534
LAK 25774.276587
LBP 102355.228657
LKR 383.475089
LRD 207.567801
LSL 18.617121
LTL 3.371462
LVL 0.690669
LYD 7.320806
MAD 10.6774
MDL 20.087981
MGA 4900.531527
MKD 61.621535
MMK 2397.302502
MNT 4094.751582
MOP 9.229134
MRU 45.537354
MUR 53.756746
MVR 17.641363
MWK 1982.00608
MXN 19.945561
MYR 4.647589
MZN 72.96578
NAD 18.617121
NGN 1573.320304
NIO 42.057397
NOK 11.169854
NPR 174.211796
NZD 1.972205
OMR 0.439158
PAB 1.142958
PEN 3.882836
PGK 5.102471
PHP 70.160711
PKR 317.723992
PLN 4.327509
PYG 6948.917716
QAR 4.166951
RON 5.237591
RSD 117.344837
RUB 87.503779
RWF 1679.096849
SAR 4.291149
SBD 9.189935
SCR 16.630717
SDG 685.659811
SEK 11.091778
SGD 1.476134
SHP 0.852475
SLE 27.803445
SLL 23943.143907
SOS 653.204264
SRD 42.943969
STD 23633.117206
STN 24.492661
SVC 10.001003
SYP 126.206417
SZL 18.614422
THB 38.008543
TJS 10.57843
TMT 3.996327
TND 3.378588
TOP 2.7492
TRY 53.647275
TTD 7.765673
TWD 36.667451
TZS 3003.200074
UAH 50.849063
UGX 4205.739725
USD 1.141808
UYU 46.08619
UZS 13804.863292
VES 809.320716
VND 29992.437715
VUV 137.351701
WST 3.152475
XAF 655.760498
XAG 0.019075
XAU 0.000278
XCD 3.085793
XCG 2.059983
XDR 0.815556
XOF 655.760498
XPF 119.331742
YER 270.694139
ZAR 18.630736
ZMK 10277.644917
ZMW 20.602826
ZWL 367.661662
  • Euro STOXX 50

    -14.3000

    6269.97

    -0.23%

  • DAX

    -51.1800

    25067.09

    -0.2%

  • MDAX

    82.1000

    31919.45

    +0.26%

  • Goldpreis

    -27.1000

    4113.7

    -0.66%

  • TecDAX

    13.8300

    3838.42

    +0.36%

  • EUR/USD

    -0.0015

    1.1419

    -0.13%

  • SDAX

    53.5800

    18128.23

    +0.3%

Junge Union lässt bei Rente nicht locker und fordert Kostensenkungen
Junge Union lässt bei Rente nicht locker und fordert Kostensenkungen / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Junge Union lässt bei Rente nicht locker und fordert Kostensenkungen

Nach der mühsamen Vereinbarung eines ersten Rentenpakets der schwarz-roten Regierung pocht die Junge Union auf eine grundlegende Reform zur Kostenbegrenzung bei der Alterssicherung. "Wir haben mit diesem Rentenpaket den Reformbedarf nicht gelindert, sondern gestärkt", sagte der Chef der Jungen Union, Johannes Winkel, dem "Stern". Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte am Dienstag, alle wüssten, "dass das nicht ausreicht und dass wir mehr tun müssen" - dies werde eine "Mammutaufgabe".

Textgröße:

Die Regierung hatte nach wochenlangem Streit mit der Jungen Gruppe der Union im Bundestag ihre Rentengesetze in der vergangenen Woche durchs Parlament gebracht. Sie umfassen eine Stabilisierung des Rentenniveaus bis 2031, eine Ausweitung der Mütterrente sowie die Einführung der sogenannten Aktivrente zum Arbeiten im Alter. Winkel hatte am Freitag zusammen mit sechs anderen Unionsabgeordneten gegen das Rentenpaket gestimmt.

Er sagte dem "Stern" laut Vorabmeldung vom Dienstag, das von der Regierung versprochene nächste Rentenpaket müsse nun "ein Erfolg werden". Mit der Annahme der ersten Rentenbeschlüsse im Bundestag werde der sogenannte Nachhaltigkeitsfaktor, der den Rentenanstieg begrenzen soll, ausgesetzt - so wie der Koalitionspartner SPD das wollte. Dies dürfe aber keine Dauerlösung sein: "Unabhängig von politischer Meinung - das kann mathematisch nicht aufgehen."

Die Grundzüge der künftigen Rentenreform sollen in einer Kommission erarbeitet werden, die noch vor Weihnachten eingesetzt wird. Bis Mitte kommenden Jahres soll sie Vorschläge vorlegen. Es wird dabei erneut mit schwierigen Diskussionen innerhalb des schwarz-roten Regierungsbündnisses gerechnet.

Merz sagte dazu in Mainz, wo er sich zu seinem Antrittsbesuch in Rheinland-Pfalz aufhielt, ein erster Schritt sei mit den Rentenentscheidungen der vergangenen Woche getan. Damit sei es aber nicht getan und diese große Aufgabe "geht nicht über Nacht", fuhr er fort. "Es dauert ein bisschen, aber wir sind auf einem Weg, der glaube ich auch vielversprechend sein wird."

Seit dem Wochenende wird vor diesem Hintergrund über einen Vorschlag des Ökonomen Jens Südekum diskutiert, der auch Berater von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) ist. Er hatte sich dafür ausgesprochen, den Beginn der Rente nicht mehr mit dem Alter, sondern mit der Zahl der Beitragsjahre zu verknüpfen. Vor allem für Akademikerinnen und Akademiker könnte dies ein späteres Renteneintrittsalter bedeuten.

Der Vorschlag stieß auf ein gemischtes Echo. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) kann ihm "viel abgewinnen", Merz nannte ihn am Montagabend in der ARD "erwägenswert" im Rahmen der Beratungen zu einer großen Rentenreform. Die Linke hatte den Vorstoß hingegen bereits am Montag scharf kritisiert.

Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge lehnte ihn nun am Dienstag ab und begründete das mit der Benachteiligung von Frauen. Sie hätten oft weniger Beitragsjahre als Männer, weil sie Kindererziehungszeiten stärker übernähmen und weil sie sich häufig um Angehörige in der Pflege kümmerten, sagte sie RTL und ntv.

Der Wirtschaftsweise Martin Werding sprach sich ebenfalls gegen den Vorschlag aus - verwies aber auf einen anderen Aspekt: "Mich stört das Verständnis von Arbeit, das da durchschimmert", sagte der Bochumer Professor dem "Spiegel". "Arbeit ist nicht nur schrecklich." Zwar gebe es körperlich und psychisch schwer belastende Berufe, für die gute Lösungen nötig seien. "Aber rigorose Regeln für alle, egal ob sie wirklich schwer arbeiten oder nicht, verschärfen die Probleme des Systems."

G.Rehman--DT