Dubai Telegraph - Thyssenkrupp stellt sich im Zuge der Neuausrichtung auf weiteres Verlustjahr ein

EUR -
AED 4.180514
AFN 71.714714
ALL 91.586733
AMD 414.651388
ANG 2.038027
AOA 1044.986796
ARS 1725.715077
AUD 1.618365
AWG 2.048994
AZN 1.93054
BAM 1.957098
BBD 2.300705
BDT 140.453172
BGN 1.916312
BHD 0.430655
BIF 3432.641397
BMD 1.13833
BND 1.459611
BOB 13.622678
BRL 5.882091
BSD 1.142308
BTN 109.307269
BWP 15.533622
BYN 3.458818
BYR 22311.270522
BZD 2.297403
CAD 1.605507
CDF 2629.542709
CHF 0.937988
CLF 0.027772
CLP 1096.587091
CNY 7.639732
CNH 7.644183
COP 3743.831194
CRC 518.307401
CUC 1.13833
CUP 30.165748
CVE 110.33189
CZK 24.419915
DJF 203.416004
DKK 7.475653
DOP 67.952092
DZD 152.491147
EGP 58.567313
ERN 17.074952
ETB 186.58666
FJD 2.560958
FKP 0.859017
GBP 0.859627
GEL 2.976702
GGP 0.859017
GHS 13.233197
GIP 0.859017
GMD 84.236443
GNF 10046.223045
GTQ 8.719286
GYD 238.992241
HKD 8.927297
HNL 30.660858
HRK 7.538934
HTG 149.312328
HUF 365.651562
IDR 20388.630934
ILS 3.462914
IMP 0.859017
INR 109.16597
IQD 1496.492721
IRR 1564720.136535
ISK 137.988232
JEP 0.859017
JMD 179.980697
JOD 0.80707
JPY 180.085537
KES 147.470548
KGS 99.546743
KHR 4632.890153
KMF 492.896743
KPW 1024.497478
KRW 1557.975979
KWD 0.351904
KYD 0.951973
KZT 507.955724
LAK 25596.417626
LBP 101922.541544
LKR 375.817845
LRD 197.049464
LSL 18.634452
LTL 3.361193
LVL 0.688565
LYD 7.292517
MAD 10.934966
MDL 20.218969
MGA 5019.109043
MKD 61.565841
MMK 2390.000331
MNT 4095.642941
MOP 9.228922
MRU 45.737126
MUR 54.746619
MVR 17.587033
MWK 1980.726944
MXN 19.953567
MYR 4.64473
MZN 72.750686
NAD 18.634043
NGN 1509.425391
NIO 42.036224
NOK 10.798519
NPR 174.893568
NZD 2.005003
OMR 0.437687
PAB 1.142358
PEN 3.856558
PGK 5.089108
PHP 71.422228
PKR 316.561992
PLN 4.378775
PYG 6770.193737
QAR 4.164425
RON 5.274984
RSD 117.468798
RUB 97.04397
RWF 1686.036995
SAR 4.280199
SBD 9.107224
SCR 15.777576
SDG 684.701519
SEK 11.289366
SGD 1.456722
SHP 0.859441
SLE 28.059486
SLL 23870.204391
SOS 652.801505
SRD 43.054494
STD 23561.135384
STN 24.51497
SVC 9.995016
SYP 14800.568622
SZL 18.62954
THB 38.024123
TJS 10.571909
TMT 3.995539
TND 3.374146
TOP 2.740826
TRY 55.613002
TTD 7.763809
TWD 36.231344
TZS 3015.345217
UAH 51.27186
UGX 4443.830768
USD 1.13833
UYU 45.788162
UZS 13479.942125
VES 970.348402
VND 29593.73752
VUV 134.908877
WST 3.132478
XAF 655.957
XAG 0.017757
XAU 0.000266
XCD 3.076394
XCG 2.058766
XDR 0.804858
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 269.385628
ZAR 18.644926
ZMK 10246.337411
ZMW 22.246585
ZWL 366.541837
SSP 6502.815428
MXV 2.261318
  • Euro STOXX 50

    -45.5000

    6254.32

    -0.73%

  • DAX

    -226.4400

    25184.19

    -0.9%

  • TecDAX

    -61.9700

    3949.85

    -1.57%

  • MDAX

    -407.5300

    30808.24

    -1.32%

  • SDAX

    -193.3000

    18152.42

    -1.06%

  • Goldpreis

    -11.0000

    4307.4

    -0.26%

  • EUR/USD

    0.0002

    1.139

    +0.02%

Thyssenkrupp stellt sich im Zuge der Neuausrichtung auf weiteres Verlustjahr ein
Thyssenkrupp stellt sich im Zuge der Neuausrichtung auf weiteres Verlustjahr ein / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Thyssenkrupp stellt sich im Zuge der Neuausrichtung auf weiteres Verlustjahr ein

Trotz eines "herausfordernden Marktumfelds" sieht sich der Industriekonzern Thyssenkrupp aktuell auf Kurs, erwartet für das kommende Geschäftsjahr im Zuge seiner kostspieligen Restrukturierung aber einen Verlust in Millionenhöhe. Erwartet werde 2025/2026 ein Minus zwischen 400 und 800 Millionen Euro, teilte der Konzern am Dienstag in Essen mit. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 vermeldete Thyssenkrupp indes ein vom U-Boot-Geschäft angetriebenes Auftragsplus - und einen Gewinn.

Textgröße:

Unter dem Strich erwirtschaftete Thyssenkrupp für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Überschuss von 532 Millionen Euro - rund zwei Milliarden Euro mehr als im Vorjahr, als der Konzern vor dem Hintergrund des kriselnden Stahlgeschäfts und einer rückläufigen Nachfrage aus wichtigen Kundenindustrien wie der Autobranche und dem Maschinenbau ein Minus von knapp 1,5 Milliarden Euro verbucht hatte.

Der aktuelle Gewinn resultiert dabei allerdings vor allem aus einer Zuschreibung in Höhe von rund 900 Millionen Euro auf eine verbliebene Beteiligung an der früheren Aufzugsparte des Konzerns sowie dem Verkauf von Thyssenkrupp Electrical Steel India für rund 320 Millionen Euro. Der Umsatz sank auch im Geschäftsjahr 2024/2025 weiter, auf 32,8 Milliarden Euro nach 35,0 Milliarden im Vorjahr. Ursächlich seien auch hier eine "geringere Nachfrage" insbesondere aus der Automobilindustrie sowie niedrigere Preisniveaus unter anderem in der Stahlsparte gewesen, erklärte Thyssenkrupp.

Aufwärts ging es im abgelaufenen Geschäftsjahr jedoch bei den Aufträgen: Mit 37,7 Milliarden Euro lag der Auftragseingang deutlich über dem Vorjahreswert von 32,8 Milliarden, wie das Unternehmen mitteilte. Hierzu hätten "insbesondere die umfassenden Auftragserweiterungen über vier U-Boote" eines laufenden deutsch-norwegischen Programms "sowie zwei weitere U-Boote eines bestehenden Auftrags aus Singapur" beigetragen.

Konzernchef Miguel López verwies am Dienstag darauf, dass der U-Bootbauer TKMS "äußerst erfolgreich an die Börse gebracht" worden sei. Die ehemalige Marinesparte von Thyssenkrupp hatte im Oktober ihren Börsenstart hingelegt und war am vergangenen Donnerstag in den MDax aufgenommen worden.

Die Abspaltung war dabei im Zuge einer Umstrukturierung geschehen. Angestrebt ist, dass der Konzern zu einer Finanzholding wird, die weiterhin Beteiligungen an eigenständigen Unternehmen unter ihrem Dach hält. Thyssenkrupp will daher weitere Geschäftsbereiche verkaufen oder abspalten, darunter auch den Stahlbereich und die Autozuliefersparte.

Im vergangenen Geschäftsjahr seien "wichtige Entscheidungen für die Transformation von Thyssenkrupp getroffen" worden, führte López aus. Auch mit dem Abschluss des Sanierungstarifvertrags in der Stahlsparte wurden demnach "entscheidende Fortschritte bei der Neuausrichtung" erzielt.

Diese Neuausrichtung ist allerdings mit erheblichen Kosten verbunden. Auch das für das kommende Geschäftsjahr erwartete Minus steht nach Konzernangaben insbesondere in Zusammenhang mit der "Bildung von Restrukturierungsrückstellungen bei Steel Europe". Außerdem berücksichtige die Prognose die "weiterhin herausfordernden Marktbedingungen", erklärte Finanzchef Axel Hamann.

H.Nadeem--DT