Dubai Telegraph - Unicef: Neun Prozent der Kinder in Deutschland erleben Armut im Alltag

EUR -
AED 4.187242
AFN 75.817479
ALL 93.892449
AMD 419.412592
ANG 2.041181
AOA 1045.527004
ARS 1690.85866
AUD 1.641249
AWG 2.052574
AZN 1.936018
BAM 1.958678
BBD 2.306689
BDT 141.177441
BGN 1.958234
BHD 0.431819
BIF 3418.372935
BMD 1.14016
BND 1.479409
BOB 7.89428
BRL 5.853357
BSD 1.145283
BTN 109.447859
BWP 15.521398
BYN 3.266514
BYR 22347.142139
BZD 2.303173
CAD 1.606047
CDF 2574.482275
CHF 0.926289
CLF 0.026971
CLP 1061.489444
CNY 7.730572
CNH 7.730641
COP 3698.258197
CRC 521.682557
CUC 1.14016
CUP 30.214248
CVE 110.426288
CZK 24.291569
DJF 203.939662
DKK 7.475302
DOP 67.361046
DZD 151.936595
EGP 57.748317
ERN 17.102405
ETB 184.087033
FJD 2.543983
FKP 0.852043
GBP 0.852253
GEL 2.992907
GGP 0.852043
GHS 13.17041
GIP 0.852043
GMD 83.231728
GNF 10044.362416
GTQ 8.741768
GYD 239.567811
HKD 8.93689
HNL 30.647759
HRK 7.53498
HTG 149.874963
HUF 360.563167
IDR 20593.575577
ILS 3.438934
IMP 0.852043
INR 109.732506
IQD 1500.317675
IRR 1567720.430761
ISK 143.193283
JEP 0.852043
JMD 182.042697
JOD 0.808362
JPY 184.97736
KES 147.479385
KGS 99.706832
KHR 4631.64309
KMF 493.689017
KPW 1026.144359
KRW 1704.214722
KWD 0.353062
KYD 0.954411
KZT 542.118949
LAK 25825.720936
LBP 102065.95508
LKR 384.716977
LRD 207.863605
LSL 18.721144
LTL 3.366597
LVL 0.689672
LYD 7.3498
MAD 10.655256
MDL 20.099357
MGA 4871.114729
MKD 61.657189
MMK 2394.265703
MNT 4088.586335
MOP 9.246568
MRU 45.626442
MUR 53.941198
MVR 17.626729
MWK 1979.893398
MXN 19.957971
MYR 4.64731
MZN 72.867799
NAD 18.721391
NGN 1578.050393
NIO 41.798143
NOK 11.095379
NPR 175.11216
NZD 1.965745
OMR 0.438388
PAB 1.145273
PEN 3.903905
PGK 4.991793
PHP 70.341618
PKR 318.289492
PLN 4.343047
PYG 6954.218294
QAR 4.175799
RON 5.238925
RSD 117.329354
RUB 87.764975
RWF 1687.43506
SAR 4.288672
SBD 9.188029
SCR 16.065868
SDG 684.665593
SEK 11.038787
SGD 1.473653
SHP 0.851245
SLE 27.762697
SLL 23908.600063
SOS 651.598649
SRD 42.943565
STD 23599.016509
STN 24.535298
SVC 10.020812
SYP 126.024311
SZL 18.72535
THB 38.213676
TJS 10.593473
TMT 4.001963
TND 3.388049
TOP 2.745232
TRY 53.630485
TTD 7.787477
TWD 36.670408
TZS 2999.079947
UAH 51.220412
UGX 4226.135609
USD 1.14016
UYU 46.077907
UZS 13843.34094
VES 824.44302
VND 29941.749985
VUV 136.498468
WST 3.147039
XAF 656.904949
XAG 0.019629
XAU 0.000284
XCD 3.08134
XCG 2.064042
XDR 0.816993
XOF 652.73994
XPF 119.331742
YER 270.342424
ZAR 18.784426
ZMK 10262.808036
ZMW 20.585254
ZWL 367.131156
  • Euro STOXX 50

    -42.8300

    6228.19

    -0.69%

  • SDAX

    -226.0000

    18060.12

    -1.25%

  • MDAX

    -278.3900

    31703.42

    -0.88%

  • TecDAX

    -52.5300

    3817.5

    -1.38%

  • Goldpreis

    22.2000

    4027.9

    +0.55%

  • DAX

    -162.8300

    24951.42

    -0.65%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.1395

    +0.07%

Unicef: Neun Prozent der Kinder in Deutschland erleben Armut im Alltag
Unicef: Neun Prozent der Kinder in Deutschland erleben Armut im Alltag / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Unicef: Neun Prozent der Kinder in Deutschland erleben Armut im Alltag

Rund 1,3 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland erleben einem Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef zufolge Armut im Alltag. Neun Prozent der Unter-18-Jährigen seien davon betroffen, teilte die Organisation am Mittwoch in Köln mit. Ihnen fehlten wesentliche Voraussetzungen für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und für späteren beruflichen Erfolg.

Textgröße:

Grundlegende Bedürfnisse dieser Kinder können laut Unicef oft nicht erfüllt werden, etwa weil sie keinen Platz haben, um Hausaufgaben zu machen oder sich kein zweites Paar Schuhe, vollwertige Mahlzeiten oder eine beheizte Wohnung leisten können. Bei diesen Armutsindikatoren schneidet Deutschland den Angaben zufolge im europäischen Vergleich schlecht ab. Finnland, Norwegen, Slowenien oder Portugal zeigen hier bessere Ergebnisse.

Gleichzeitig wächst in Deutschland dem Bericht zufolge der Abstand zwischen bestens unterstützten und besonders benachteiligten Kindern. So können laut Unicef immer mehr Kinder nicht gut lesen, ihr Anteil liegt bei 25 Prozent und damit fünf Prozentpunkte höher als 2018. Armutsgefährdete Kinder lesen mit 33 Prozent weniger Bücher als nicht-armutsgefährdete Kinder mit 41 Prozent. Sie treiben mit 52 Prozent auch seltener Sport als ihre Altersgenossen (60 Prozent) und treffen seltener Freunde (42 versus 48 Prozent).

Auch der Anteil der Eltern, die ihren Kindern täglich oder mehrmals wöchentlich vorlesen, liegt in armen Familien mit 72 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt von 85 Prozent, heißt es in dem Bericht. 44 Prozent der armutsgefährdeten Kinder leben außerdem in überbelegten Wohnungen, etwa 1,9 Millionen sind auf Grundsicherung angewiesen.

Durch ihre Lehrkräfte unterstützt fühlen sich nur wenige. So gaben beispielsweise nur 26 Prozent der 15-jährigen Mädchen an, eine hohe Unterstützung durch Lehrerinnen und Lehrer zu erfahren. In Norwegen sind es laut Unicef 53 Prozent. 54 Prozent der 15-jährigen Mädchen gaben außerdem an, von ihrer Familie gut unterstützt zu werden. In der Schweiz lag dieser Wert den Angaben zufolge bei 69 Prozent.

Außerdem leiden dem Bericht zufolge immer mehr Kinder und Jugendliche unter gesundheitlichen Beschwerden. Im Jahr 2022 gaben 40 Prozent der Elf- bis 15-Jährigen an, mehrmals pro Woche Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Schlafprobleme zu haben. 2014 waren es noch 24 Prozent.

Vor allem das psychische Wohlbefinden von Mädchen aus armen Familien gibt laut Unicef Anlass zur Sorge. Dieses wird auf einer Skala von null bis 100 gemessen, wobei Werte von 50 oder darunter ein Hinweis auf eine Depression sein können. Der durchschnittliche Wert für Mädchen aus armen Elternhäusern lag bei 51. Zum Vergleich: Bei Jungen aus reichen Elternhäusern lag der Wert bei 70.

Ähnlich besorgniserregend sind dem Bericht zufolge die Daten zu Einsamkeitsgefühlen von Mädchen. Fast jedes dritte 15-jährige Mädchen gab an, sich die meiste Zeit oder immer einsam zu fühlen. Bei den Jungen sind es im gleichen Alter elf Prozent. Kinder aus materiell besser ausgestatteten Elternhäusern berichten laut Unicef seltener von Einsamkeit.

"Der Bericht macht deutlich, wie sich Armut auf wirklich alle Lebensbereiche von Kindern nachteilig auswirkt", erklärte die Direktorin des Deutschen Jugendinstituts, Sabine Walper. Das zeige sich in den Bildungschancen, der Gesundheit, der gesellschaftlichen Teilhabe und selbst in den sozialen Beziehungen. "Umso wichtiger ist es, Strukturen so zu reformieren, dass alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft faire Chancen auf ein gutes Aufwachsen haben."

A.El-Ahbaby--DT