Dubai Telegraph - Unicef: Neun Prozent der Kinder in Deutschland erleben Armut im Alltag

EUR -
AED 4.316068
AFN 75.78368
ALL 95.590345
AMD 433.921011
ANG 2.103199
AOA 1078.693153
ARS 1639.785212
AUD 1.624081
AWG 2.115085
AZN 1.998447
BAM 1.953692
BBD 2.367425
BDT 144.224377
BGN 1.960098
BHD 0.443342
BIF 3496.940129
BMD 1.175047
BND 1.48805
BOB 8.122098
BRL 5.804148
BSD 1.175422
BTN 110.788156
BWP 15.737751
BYN 3.321717
BYR 23030.922895
BZD 2.364009
CAD 1.602171
CDF 2720.234209
CHF 0.915114
CLF 0.026583
CLP 1046.250228
CNY 7.992494
CNH 7.994215
COP 4395.921653
CRC 539.208999
CUC 1.175047
CUP 31.138748
CVE 110.718804
CZK 24.309497
DJF 208.829292
DKK 7.472536
DOP 69.974145
DZD 155.20245
EGP 61.946583
ERN 17.625706
ETB 184.837228
FJD 2.569065
FKP 0.864214
GBP 0.865099
GEL 3.14908
GGP 0.864214
GHS 13.242649
GIP 0.864214
GMD 85.778323
GNF 10313.979512
GTQ 8.975086
GYD 245.920458
HKD 9.203498
HNL 31.268177
HRK 7.538985
HTG 153.949298
HUF 356.459886
IDR 20367.502417
ILS 3.409229
IMP 0.864214
INR 110.911284
IQD 1539.311683
IRR 1542719.319578
ISK 143.802053
JEP 0.864214
JMD 185.140228
JOD 0.833171
JPY 184.059961
KES 151.757262
KGS 102.723202
KHR 4714.873056
KMF 492.344575
KPW 1057.555194
KRW 1710.72734
KWD 0.361773
KYD 0.979526
KZT 544.33643
LAK 25792.283247
LBP 105225.46686
LKR 378.490323
LRD 215.562468
LSL 19.235691
LTL 3.469608
LVL 0.710774
LYD 7.437674
MAD 10.742863
MDL 20.222835
MGA 4894.071095
MKD 61.679754
MMK 2467.412574
MNT 4207.19177
MOP 9.480809
MRU 46.925498
MUR 54.88696
MVR 18.1603
MWK 2046.931705
MXN 20.277164
MYR 4.59457
MZN 75.083217
NAD 19.235747
NGN 1598.816408
NIO 43.130063
NOK 10.920412
NPR 177.26371
NZD 1.972799
OMR 0.451806
PAB 1.175412
PEN 4.062727
PGK 5.099342
PHP 71.029227
PKR 327.365667
PLN 4.227866
PYG 7194.237187
QAR 4.280702
RON 5.263274
RSD 117.383642
RUB 87.720656
RWF 1716.15627
SAR 4.436151
SBD 9.438281
SCR 16.52231
SDG 705.619296
SEK 10.86037
SGD 1.48966
SHP 0.877291
SLE 28.907303
SLL 24640.145375
SOS 671.539675
SRD 43.983217
STD 24321.10228
STN 24.999127
SVC 10.284902
SYP 129.899463
SZL 19.235297
THB 37.88334
TJS 10.984361
TMT 4.124415
TND 3.371797
TOP 2.829232
TRY 53.167497
TTD 7.951285
TWD 36.887663
TZS 3052.181577
UAH 51.470562
UGX 4396.218926
USD 1.175047
UYU 46.999286
UZS 14247.445607
VES 583.06901
VND 30915.488845
VUV 138.765659
WST 3.186155
XAF 655.238824
XAG 0.014727
XAU 0.000249
XCD 3.175623
XCG 2.118351
XDR 0.815968
XOF 653.912644
XPF 119.331742
YER 280.367229
ZAR 19.270304
ZMK 10576.837589
ZMW 22.391458
ZWL 378.364682
  • TecDAX

    -14.6800

    3795.77

    -0.39%

  • MDAX

    -218.1800

    31561.23

    -0.69%

  • Euro STOXX 50

    -54.4800

    5972.65

    -0.91%

  • Goldpreis

    27.9000

    4722.2

    +0.59%

  • SDAX

    240.1000

    18588.2

    +1.29%

  • DAX

    -255.0800

    24663.61

    -1.03%

  • EUR/USD

    -0.0003

    1.1751

    -0.03%

Unicef: Neun Prozent der Kinder in Deutschland erleben Armut im Alltag
Unicef: Neun Prozent der Kinder in Deutschland erleben Armut im Alltag / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Unicef: Neun Prozent der Kinder in Deutschland erleben Armut im Alltag

Rund 1,3 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland erleben einem Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef zufolge Armut im Alltag. Neun Prozent der Unter-18-Jährigen seien davon betroffen, teilte die Organisation am Mittwoch in Köln mit. Ihnen fehlten wesentliche Voraussetzungen für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und für späteren beruflichen Erfolg.

Textgröße:

Grundlegende Bedürfnisse dieser Kinder können laut Unicef oft nicht erfüllt werden, etwa weil sie keinen Platz haben, um Hausaufgaben zu machen oder sich kein zweites Paar Schuhe, vollwertige Mahlzeiten oder eine beheizte Wohnung leisten können. Bei diesen Armutsindikatoren schneidet Deutschland den Angaben zufolge im europäischen Vergleich schlecht ab. Finnland, Norwegen, Slowenien oder Portugal zeigen hier bessere Ergebnisse.

Gleichzeitig wächst in Deutschland dem Bericht zufolge der Abstand zwischen bestens unterstützten und besonders benachteiligten Kindern. So können laut Unicef immer mehr Kinder nicht gut lesen, ihr Anteil liegt bei 25 Prozent und damit fünf Prozentpunkte höher als 2018. Armutsgefährdete Kinder lesen mit 33 Prozent weniger Bücher als nicht-armutsgefährdete Kinder mit 41 Prozent. Sie treiben mit 52 Prozent auch seltener Sport als ihre Altersgenossen (60 Prozent) und treffen seltener Freunde (42 versus 48 Prozent).

Auch der Anteil der Eltern, die ihren Kindern täglich oder mehrmals wöchentlich vorlesen, liegt in armen Familien mit 72 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt von 85 Prozent, heißt es in dem Bericht. 44 Prozent der armutsgefährdeten Kinder leben außerdem in überbelegten Wohnungen, etwa 1,9 Millionen sind auf Grundsicherung angewiesen.

Durch ihre Lehrkräfte unterstützt fühlen sich nur wenige. So gaben beispielsweise nur 26 Prozent der 15-jährigen Mädchen an, eine hohe Unterstützung durch Lehrerinnen und Lehrer zu erfahren. In Norwegen sind es laut Unicef 53 Prozent. 54 Prozent der 15-jährigen Mädchen gaben außerdem an, von ihrer Familie gut unterstützt zu werden. In der Schweiz lag dieser Wert den Angaben zufolge bei 69 Prozent.

Außerdem leiden dem Bericht zufolge immer mehr Kinder und Jugendliche unter gesundheitlichen Beschwerden. Im Jahr 2022 gaben 40 Prozent der Elf- bis 15-Jährigen an, mehrmals pro Woche Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Schlafprobleme zu haben. 2014 waren es noch 24 Prozent.

Vor allem das psychische Wohlbefinden von Mädchen aus armen Familien gibt laut Unicef Anlass zur Sorge. Dieses wird auf einer Skala von null bis 100 gemessen, wobei Werte von 50 oder darunter ein Hinweis auf eine Depression sein können. Der durchschnittliche Wert für Mädchen aus armen Elternhäusern lag bei 51. Zum Vergleich: Bei Jungen aus reichen Elternhäusern lag der Wert bei 70.

Ähnlich besorgniserregend sind dem Bericht zufolge die Daten zu Einsamkeitsgefühlen von Mädchen. Fast jedes dritte 15-jährige Mädchen gab an, sich die meiste Zeit oder immer einsam zu fühlen. Bei den Jungen sind es im gleichen Alter elf Prozent. Kinder aus materiell besser ausgestatteten Elternhäusern berichten laut Unicef seltener von Einsamkeit.

"Der Bericht macht deutlich, wie sich Armut auf wirklich alle Lebensbereiche von Kindern nachteilig auswirkt", erklärte die Direktorin des Deutschen Jugendinstituts, Sabine Walper. Das zeige sich in den Bildungschancen, der Gesundheit, der gesellschaftlichen Teilhabe und selbst in den sozialen Beziehungen. "Umso wichtiger ist es, Strukturen so zu reformieren, dass alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft faire Chancen auf ein gutes Aufwachsen haben."

A.El-Ahbaby--DT