Dubai Telegraph - Umstrittene Dokumentation: Trump droht BBC mit Klage über eine Milliarde Dollar

EUR -
AED 4.179928
AFN 72.842695
ALL 91.804794
AMD 414.470175
ANG 2.037739
AOA 1044.83951
ARS 1742.094993
AUD 1.623151
AWG 2.048705
AZN 1.933052
BAM 1.953774
BBD 2.293222
BDT 140.104705
BGN 1.916041
BHD 0.429255
BIF 3429.343609
BMD 1.13817
BND 1.454691
BOB 13.95353
BRL 5.906533
BSD 1.138519
BTN 109.029931
BWP 15.503922
BYN 3.440033
BYR 22308.125424
BZD 2.289925
CAD 1.61117
CDF 2663.316669
CHF 0.944402
CLF 0.027717
CLP 1094.407241
CNY 7.640818
CNH 7.654612
COP 3761.366199
CRC 517.663159
CUC 1.13817
CUP 27.325662
CVE 110.150768
CZK 24.372306
DJF 202.749739
DKK 7.475259
DOP 67.709782
DZD 152.697645
EGP 59.004991
ERN 17.072545
ETB 184.704453
FJD 2.557752
FKP 0.859232
GBP 0.860098
GEL 2.976326
GGP 0.859232
GHS 13.224286
GIP 0.859232
GMD 83.655567
GNF 10013.61541
GTQ 8.694983
GYD 238.222952
HKD 8.92786
HNL 30.559309
HRK 7.535784
HTG 149.005474
HUF 365.301816
IDR 20438.112665
ILS 3.46921
IMP 0.859232
INR 109.023622
IQD 1491.553189
IRR 1564499.56697
ISK 137.001512
JEP 0.859232
JMD 180.133193
JOD 0.806978
JPY 179.381248
KES 147.632421
KGS 99.530891
KHR 4630.198266
KMF 492.827228
KPW 1024.35306
KRW 1545.384083
KWD 0.351285
KYD 0.948816
KZT 504.386927
LAK 25538.515358
LBP 101958.86386
LKR 375.930143
LRD 195.836908
LSL 18.576136
LTL 3.360719
LVL 0.688467
LYD 7.279451
MAD 10.925969
MDL 20.210041
MGA 5026.786985
MKD 61.51121
MMK 2389.430302
MNT 4093.04496
MOP 9.19886
MRU 45.804499
MUR 54.393284
MVR 17.584537
MWK 1974.252607
MXN 20.187169
MYR 4.639189
MZN 72.740112
NAD 18.576136
NGN 1511.17041
NIO 41.896551
NOK 10.832524
NPR 174.448089
NZD 2.013838
OMR 0.438845
PAB 1.138519
PEN 3.865192
PGK 5.072739
PHP 70.997927
PKR 315.497514
PLN 4.37295
PYG 6711.040335
QAR 4.150196
RON 5.273823
RSD 117.328325
RUB 96.093217
RWF 1682.754904
SAR 4.274867
SBD 9.10594
SCR 15.778452
SDG 684.609945
SEK 11.307568
SGD 1.455377
SHP 0.85932
SLE 28.056217
SLL 23866.839539
SOS 650.725167
SRD 42.872008
STD 23557.8141
STN 24.474619
SVC 9.962668
SYP 14798.482267
SZL 18.57174
THB 38.060484
TJS 10.503308
TMT 3.994976
TND 3.370605
TOP 2.740439
TRY 55.749818
TTD 7.743969
TWD 36.186956
TZS 3010.401837
UAH 50.984027
UGX 4459.375418
USD 1.13817
UYU 45.612697
UZS 13475.025764
VES 970.211617
VND 29565.095205
VUV 134.745912
WST 3.125099
XAF 655.957
XAG 0.017868
XAU 0.000267397553
XCD 3.07596
XCG 2.051972
XDR 0.804745
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 269.348061
ZAR 18.59917
ZMK 10244.889536
ZMW 22.209967
ZWL 366.490168
SSP 6501.898805
MXV 2.287647
  • Goldpreis

    -91.9000

    4229.3

    -2.17%

  • EUR/USD

    -0.0003

    1.139

    -0.03%

  • SDAX

    58.8000

    18124.5

    +0.32%

  • MDAX

    248.7500

    31031.35

    +0.8%

  • DAX

    142.1400

    25408.64

    +0.56%

  • TecDAX

    17.8500

    3975.48

    +0.45%

  • Euro STOXX 50

    30.3200

    6302.82

    +0.48%

Umstrittene Dokumentation: Trump droht BBC mit Klage über eine Milliarde Dollar
Umstrittene Dokumentation: Trump droht BBC mit Klage über eine Milliarde Dollar / Foto: HENRY NICHOLLS - AFP

Umstrittene Dokumentation: Trump droht BBC mit Klage über eine Milliarde Dollar

Entschuldigungen und Rücktritte reichten offenbar nicht aus: US-Präsident Donald Trump hat der BBC mit einer Klage über eine Milliarde Dollar (890 Millionen Euro) gedroht, weil die britische Rundfunkanstalt eine irreführende Dokumentation über ihn ausstrahlte. Laut einem der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Brief, warf Trumps Anwaltsteam der BBC die "verleumderische" und "böswillige" Bearbeitung einer von Trumps Reden vor. Der Sender hatte sich zuvor für die irreführende Doku entschuldigt.

Textgröße:

Trumps Anwälte gaben der BBC in ihrem Schreiben bis Freitag Zeit, die Dokumentation zurückzuziehen, sich zu entschuldigen und den US-Präsidenten für den entstandenen Schaden "angemessen zu kompensieren".

Die Dokumentation "Trump: Eine zweite Chance?" war eine Woche vor der US-Präsidentschaftswahl am 5. November 2024 ausgestrahlt worden. In dem Beitrag für die Sendung "Panorama" waren Ausschnitte aus der Rede, die Trump am 6. Januar 2021 vor der Erstürmung des Kapitols in Washington gehalten hatte, zusammengeschnitten worden. Durch die Montage wurde der Eindruck erweckt, Trump habe seine Anhänger direkt zum Sturm auf den Sitz des US-Kongresses aufgerufen.

Trumps Anwaltsteam warf der BBC vor, die Bearbeitung von Trumps Rede habe einen "falschen, diffamierenden, böswilligen, herabwürdigenden und aufwieglerischen" Eindruck von dem vermittelt, was er in seiner Rede vor dem Weißen Haus gesagt habe. Die "erfundenen Aussagen" hätten "Millionen von Menschen" weltweit erreicht. Infolgedessen habe die BBC dem US-Präsidenten "einen enormen finanziellen Schaden" und Schaden seines Rufs zugefügt, hieß es in dem Schreiben weiter.

Ein Sprecher des Anwaltsteams des Präsidenten bestätigte, dass ein Brief an die BBC geschickt worden sei. "Die BBC hat Präsident Trump diffamiert, indem sie ihre Dokumentation absichtlich und hinterlistig bearbeitet hat, um sich in die Präsidentschaftswahl einzumischen", sagte der Sprecher AFP. Trump werde weiterhin diejenigen zur Verantwortung ziehen, "die mit Lügen, Täuschung und Fake News handeln."

Bevor der Inhalt des Briefs öffentlich wurde, hatte ein Sprecher der BBC angekündigt, der Sender werde den Brief des US-Präsidenten prüfen und zu gegebener Zeit "direkt antworten".

BBC-Präsident Samir Shah hatte zuvor eine "Fehleinschätzung" des britischen Senders eingeräumt. Ausschnitte der Rede seien so zusammengeschnitten worden, dass der Eindruck eines "direkten Aufrufs" zu Gewalt durch Trump entstanden sei, erklärte Shah am Montag in einem Schreiben an einen Parlamentsausschuss. "Die BBC möchte sich für diese Fehleinschätzung entschuldigen", fügte er hinzu.

Am Sonntag hatten BBC-Generaldirektor Tim Davie und Nachrichtenchefin Deborah Turness nach Kritik an der irreführenden Bearbeitung der Trump-Rede ihren Rücktritt erklärt. Der "Daily Telegraph" hatte zuvor berichtet, dass ein externer Berater des BBC-Gremiums für redaktionelle Standards erstmals im Sommer Bedenken geäußert habe.

Am Montag verteidigte Turness den Sender gegen Kritik. "BBC News ist nicht institutionell voreingenommen", sagte die bisherige Leiterin von BBC News vor dem Hauptsitz des Senders in London. "Deshalb ist es der vertrauenswürdigste Nachrichtenanbieter der Welt."

Die britische Kulturministerin Lisa Nandy hatte die Vorwürfe rund um die Fernseh-Doku als "äußerst schwerwiegend" bezeichnet. Premierminister Keir Starmer bekundete am Montag Unterstützung für eine "starke und unabhängige BBC". Im "Zeitalter der Desinformation" spiele die BBC eine wichtige Rolle, ein zuverlässiges und unparteiisches britisches Nachrichtenangebot sei wichtiger denn je, sagte der Sprecher des Regierungschefs. Um das Vertrauen in die BBC zu wahren, sei es wichtig, Fehler "schnell" zu korrigieren.

Wegen seiner Rolle bei der Erstürmung des Kapitols wurde Trump im Jahr 2023 unter anderem wegen Verschwörung zur Behinderung einer offiziellen Amtshandlung sowie zum Betrug an den Vereinigten Staaten angeklagt. Nach Trumps Wahlsieg am 5. November 2024 sah sich die Justiz gezwungen, das Strafverfahren gegen den Rechtspopulisten einzustellen.

F.Damodaran--DT