Dubai Telegraph - Studie: Vier-Tage-Woche spielt in Stellenanzeigen bislang kaum eine Rolle

EUR -
AED 4.209885
AFN 73.365394
ALL 95.800427
AMD 434.810135
ANG 2.052024
AOA 1051.183724
ARS 1598.50641
AUD 1.626713
AWG 2.063391
AZN 1.947207
BAM 1.953378
BBD 2.323185
BDT 141.504531
BGN 1.95943
BHD 0.433007
BIF 3420.030365
BMD 1.146329
BND 1.472863
BOB 7.970021
BRL 6.020654
BSD 1.153501
BTN 106.960496
BWP 15.642741
BYN 3.51583
BYR 22468.039124
BZD 2.319889
CAD 1.57482
CDF 2602.165752
CHF 0.907972
CLF 0.026582
CLP 1049.612476
CNY 7.878773
CNH 7.9149
COP 4250.987392
CRC 538.737696
CUC 1.146329
CUP 30.377706
CVE 110.140913
CZK 24.490508
DJF 205.406504
DKK 7.472199
DOP 69.737212
DZD 152.109771
EGP 59.887707
ERN 17.194928
ETB 180.107514
FJD 2.543471
FKP 0.860518
GBP 0.863971
GEL 3.112258
GGP 0.860518
GHS 12.573834
GIP 0.860518
GMD 84.828354
GNF 10109.448326
GTQ 8.835046
GYD 241.308138
HKD 8.982372
HNL 30.529135
HRK 7.53562
HTG 151.172215
HUF 393.484721
IDR 19465.804713
ILS 3.571696
IMP 0.860518
INR 106.909466
IQD 1510.897797
IRR 1507422.012458
ISK 143.210624
JEP 0.860518
JMD 181.110967
JOD 0.812738
JPY 182.425616
KES 148.540909
KGS 100.246273
KHR 4619.178761
KMF 490.628658
KPW 1031.681894
KRW 1716.839053
KWD 0.351705
KYD 0.961167
KZT 556.431947
LAK 24750.842591
LBP 103308.072843
LKR 359.160429
LRD 211.072202
LSL 19.253652
LTL 3.38481
LVL 0.693402
LYD 7.36035
MAD 10.79374
MDL 20.111097
MGA 4804.006802
MKD 61.678772
MMK 2406.99123
MNT 4110.55331
MOP 9.311709
MRU 46.037948
MUR 53.315552
MVR 17.722448
MWK 2000.12111
MXN 20.429093
MYR 4.509088
MZN 73.24617
NAD 19.253652
NGN 1562.365449
NIO 42.445698
NOK 10.962603
NPR 171.151362
NZD 1.970192
OMR 0.44076
PAB 1.153401
PEN 3.938916
PGK 4.976805
PHP 68.88116
PKR 322.223587
PLN 4.278385
PYG 7455.251146
QAR 4.194175
RON 5.097377
RSD 117.455107
RUB 99.295938
RWF 1683.742604
SAR 4.304888
SBD 9.222488
SCR 15.618637
SDG 688.943139
SEK 10.766085
SGD 1.470602
SHP 0.860043
SLE 28.257533
SLL 24037.948451
SOS 659.211952
SRD 42.843994
STD 23726.686075
STN 24.474455
SVC 10.091982
SYP 126.702276
SZL 19.258983
THB 37.545686
TJS 11.032071
TMT 4.01215
TND 3.394076
TOP 2.760083
TRY 50.805882
TTD 7.818737
TWD 36.621185
TZS 2980.431311
UAH 50.726176
UGX 4339.111483
USD 1.146329
UYU 46.707379
UZS 14065.153958
VES 516.928642
VND 30148.440253
VUV 136.881277
WST 3.132022
XAF 655.273063
XAG 0.016044
XAU 0.000244
XCD 3.09801
XCG 2.078676
XDR 0.814953
XOF 655.275918
XPF 119.331742
YER 273.48536
ZAR 19.420295
ZMK 10318.333563
ZMW 22.556555
ZWL 369.117318
  • DAX

    -527.0500

    22975.2

    -2.29%

  • TecDAX

    -71.9200

    3487.74

    -2.06%

  • MDAX

    -795.2600

    28724.16

    -2.77%

  • Euro STOXX 50

    -112.7200

    5624.13

    -2%

  • SDAX

    -507.4200

    16366.42

    -3.1%

  • Goldpreis

    -189.4000

    4706.8

    -4.02%

  • EUR/USD

    0.0002

    1.1471

    +0.02%

Studie: Vier-Tage-Woche spielt in Stellenanzeigen bislang kaum eine Rolle
Studie: Vier-Tage-Woche spielt in Stellenanzeigen bislang kaum eine Rolle / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Studie: Vier-Tage-Woche spielt in Stellenanzeigen bislang kaum eine Rolle

Die in der Debatte über Arbeitszeiten kontrovers diskutierte Vier-Tage-Woche spielt einer Studie zufolge in der Praxis bislang nur eine verschwindend geringe Rolle. Lediglich in 0,12 Prozent der untersuchten Stellenanzeigen sei das Arbeitszeitmodell im vergangenen Jahr tatsächlich angeboten worden, teilte die Bertelsmann-Stiftung am Donnerstag mit. Gleichwohl könne die Vier-Tage-Woche gerade in Berufen mit festen Abläufen und hoher körperlicher Belastung die Work-Life-Balance verbessern - im Kampf gegen Fachkräftemangel sei allerdings "eine Vielzahl flexibler Arbeitszeitmodelle" nötig.

Textgröße:

Unter der Vier-Tage-Woche werden - anders als Teilzeitregelungen - Modelle verstanden, bei denen die Wochenarbeitszeit einer Vollzeitstelle auf vier Tage verteilt wird. Dabei gibt es laut Bertelsmann-Stiftung einerseits das sogenannte belgische Modell, bei dem eine 40-Stunden-Woche auf täglich zehn Arbeitsstunden aufgesplittet wird, und andererseits das Modell einer auf 32 Stunden reduzierten Wochenarbeitszeit bei vollem Gehalt.

Während erstgenanntes Modell "weitgehend akzeptiert" sei, bleibe die Variante mit einer verkürzten Wochenarbeitszeit auf bis zu 32 Wochenstunden umstritten, erklärte die Stiftung und verwies darauf, dass Kritiker eine Einschränkung der gesamtwirtschaftlichen Leistungsfähigkeit befürchten, wohingegen Befürworter einen wirksamen Hebel zur Steigerung der Attraktivität von Erwerbsarbeit sehen.

Allerdings drehe sich die Debatte bislang "um einen Scheinriesen", erklärte die Bertelsmann-Stiftung weiter. Denn laut der Untersuchung, für die mit Hilfe des Jobmonitors der Stiftung 34 Millionen Jobangebote ausgewertet wurden, wurde die Vier-Tage-Woche 2024 nur in einer von tausend Stellenanzeigen tatsächlich angeboten; als verkürzte Vollzeit kam sie demnach sogar nur in einer von 20.000 Stellen vor.

Die Option, nur vier Tage pro Woche zu arbeiten, bieten Arbeitgeber demnach vor allem in Berufen an, in denen andere Möglichkeiten für flexibles Arbeiten eingeschränkt sind. Beispielsweise tauche die Vier-Tage-Woche "in männerdominierten Fachkraftberufen wie dem Innenausbau" überdurchschnittlich oft in Stellenanzeigen auf, erklärte die Bertelsmann-Stiftung. Auch in sogenannten Engpassberufen wie etwa der medizinischen Gesundheitsversorgung wird das Modell demnach fast drei Mal so oft beworben wie in Berufen ohne Fachkräftemangel.

Die Vier-Tage-Woche sei bislang vor allem "eine Möglichkeit, um schwer zu besetzende Stellen attraktiver zu machen beziehungsweise qualifiziertes Personal zu binden", erklärte die Arbeitsmarktexpertin der Bertelsmann-Stiftung, Larissa Klemme. "Gerade in Berufen mit festen Abläufen und hoher körperlicher Belastung kann die Vier-Tage-Woche die Work-Life-Balance verbessern, da das längere Wochenende mehr Erholung schafft.“

Die Vier-Tage-Woche sei "ein Mosaikstein im Streben nach einer stärkeren Flexibilisierung der Arbeitszeiten", erklärte die Stiftung weiter. Sie riet den Tarifparteien, Modelle mit mehr individueller Wahlfreiheit zu vereinbaren, "ohne starre Vorgaben für alle Betriebe".

Aktuell ist die Arbeitszeit für Beschäftigte in Deutschland auf acht Stunden pro Tag begrenzt. In Ausnahmefällen ist eine Verlängerung auf bis zu zehn Stunden möglich, zum Beispiel, wenn dies später wieder ausgeglichen wird. Für die Wochenarbeitszeit gilt zudem eine Obergrenze von 48 Stunden - auch hier gibt es allerdings Ausnahmeregelungen. Laut Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD soll eine wöchentliche Höchstarbeitszeit die Acht-Stunden-Tag-Regelung ablösen.

A.El-Sewedy--DT