Dubai Telegraph - Huthis greifen Öltanker im Roten Meer an - Trauerfeier für Regierungschef in Sanaa

EUR -
AED 4.255899
AFN 72.432944
ALL 95.975736
AMD 435.816867
ANG 2.074448
AOA 1062.670738
ARS 1619.00736
AUD 1.664418
AWG 2.08594
AZN 1.965411
BAM 1.956316
BBD 2.328224
BDT 141.837422
BGN 1.980843
BHD 0.437657
BIF 3428.619402
BMD 1.158856
BND 1.478997
BOB 7.988142
BRL 6.101215
BSD 1.15601
BTN 108.040972
BWP 15.796236
BYN 3.442123
BYR 22713.57276
BZD 2.324923
CAD 1.593809
CDF 2634.079447
CHF 0.912802
CLF 0.026896
CLP 1062.021594
CNY 7.973508
CNH 7.993474
COP 4302.147686
CRC 539.144574
CUC 1.158856
CUP 30.709677
CVE 110.294576
CZK 24.480538
DJF 205.855201
DKK 7.471357
DOP 68.598395
DZD 153.754179
EGP 61.083375
ERN 17.382836
ETB 180.492
FJD 2.575846
FKP 0.865723
GBP 0.865196
GEL 3.146334
GGP 0.865723
GHS 12.646391
GIP 0.865723
GMD 84.596598
GNF 10132.71714
GTQ 8.854374
GYD 241.844852
HKD 9.068017
HNL 30.597205
HRK 7.534884
HTG 151.410602
HUF 390.142677
IDR 19561.832769
ILS 3.618985
IMP 0.865723
INR 108.642205
IQD 1514.39956
IRR 1523953.258404
ISK 143.790433
JEP 0.865723
JMD 182.078825
JOD 0.821607
JPY 183.961977
KES 150.191349
KGS 101.3402
KHR 4632.242159
KMF 492.513609
KPW 1042.936742
KRW 1735.867428
KWD 0.35505
KYD 0.96335
KZT 557.168924
LAK 24847.663027
LBP 103523.360316
LKR 363.007342
LRD 211.546727
LSL 19.601456
LTL 3.4218
LVL 0.70098
LYD 7.399984
MAD 10.804997
MDL 20.218422
MGA 4811.290172
MKD 61.619088
MMK 2433.167084
MNT 4135.923012
MOP 9.326861
MRU 46.146374
MUR 53.891919
MVR 17.904411
MWK 2004.13742
MXN 20.722312
MYR 4.585017
MZN 74.062945
NAD 19.59968
NGN 1592.476153
NIO 42.541408
NOK 11.233374
NPR 172.865355
NZD 1.98862
OMR 0.445586
PAB 1.15601
PEN 4.021461
PGK 4.991338
PHP 69.408484
PKR 322.693232
PLN 4.27397
PYG 7554.02565
QAR 4.227234
RON 5.094316
RSD 117.444213
RUB 93.641229
RWF 1690.053196
SAR 4.350082
SBD 9.330779
SCR 16.087553
SDG 696.472444
SEK 10.811603
SGD 1.483057
SHP 0.869442
SLE 28.449668
SLL 24300.638259
SOS 660.677164
SRD 43.267618
STD 23985.974368
STN 24.506572
SVC 10.114625
SYP 128.606968
SZL 19.594254
THB 37.747988
TJS 11.045462
TMT 4.055995
TND 3.406714
TOP 2.790246
TRY 51.392106
TTD 7.847393
TWD 37.073181
TZS 2978.258958
UAH 50.757111
UGX 4364.170274
USD 1.158856
UYU 47.102631
UZS 14093.718494
VES 529.022698
VND 30543.961084
VUV 138.434854
WST 3.185549
XAF 656.132945
XAG 0.016646
XAU 0.000263
XCD 3.131866
XCG 2.083341
XDR 0.816019
XOF 656.132945
XPF 119.331742
YER 276.560932
ZAR 19.76266
ZMK 10431.128864
ZMW 22.397006
ZWL 373.15108
  • Euro STOXX 50

    18.9000

    5593.22

    +0.34%

  • DAX

    -16.1700

    22637.69

    -0.07%

  • SDAX

    95.1000

    16558.11

    +0.57%

  • TecDAX

    -10.3700

    3424.99

    -0.3%

  • MDAX

    16.9200

    28246.28

    +0.06%

  • Goldpreis

    18.5000

    4425.8

    +0.42%

  • EUR/USD

    -0.0036

    1.1581

    -0.31%

Huthis greifen Öltanker im Roten Meer an - Trauerfeier für Regierungschef in Sanaa
Huthis greifen Öltanker im Roten Meer an - Trauerfeier für Regierungschef in Sanaa / Foto: Mohammed HUWAIS - AFP

Huthis greifen Öltanker im Roten Meer an - Trauerfeier für Regierungschef in Sanaa

Die Huthis im Jemen haben nach eigenen Angaben erneut ein Schiff im Roten Meer angegriffen. Die vom Iran finanzierte Miliz erklärte am Montag, sie habe eine Rakete auf "den israelischen Öltanker 'Scarlet Ray'" abgefeuert. In der Hauptstadt Sanaa hielten die Huthis derweil eine Trauerzeremonie für ihren bei einem israelischen Luftangriff getöteten Regierungschef Ahmed Ghaleb Nasser al-Rahawi sowie weitere getötete Regierungsmitglieder ab.

Textgröße:

Die Huthis haben Israel seit Beginn des von der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas ausgelösten Krieges im Gazastreifen im Oktober 2023 immer wieder mit Raketen und Drohnen angegriffen - nach eigenen Angaben zur Unterstützung der Palästinenser. Im November 2023 begannen die Huthis zudem damit, im Roten Meer und im Golf von Aden Handelsschiffe mit angeblichem Bezug zu Israel anzugreifen. Israel reagiert mit Angriffen auf Ziele der mit dem Iran verbündeten Rebellen.

Während die Huthis am Montag erklärten, ihr Angriff auf den unter der Flagge Liberias fahrenden Öltanker "Scarlet Ray" sei erfolgreich gewesen, erklärte die britische Seefahrtbehörde UKMTO, dass die Rakete ihr Ziel verfehlt habe.

Die Besatzung der "Scarlet Ray" habe "in unmittelbarer Nähe ihres Schiffes" einen Einschlag gesehen und einen lauten Knall gehört, erklärte die UKMTO. Alle Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit und das Schiff habe seine Fahrt fortgesetzt. Nach Angaben des britischen Sicherheitsunternehmens Ambrey handelt es sich bei dem Tanker um ein Schiff in israelischem Besitz.

Der erneute Angriff auf ein Schiff im Roten Meer erfolgte wenige Tage nach dem israelischen Luftangriff auf Huthi-Regierungschef al-Rahawi, bei dem auch neun Minister sowie zwei weitere Mitarbeiter der selbst ernannten Regierung getötet worden waren. Al-Rahwi war der ranghöchste Huthi-Vertreter, dessen Tötung durch die israelische Armee seit Beginn des Gaza-Krieges vor fast zwei Jahren bekannt wurde.

Für die Trauerfeier wurden in Sanaa am Montag zwölf Särge in der Moschee Al-Tschaab aufgebahrt. Nach einer religiösen Zeremonie zogen die Huthis mit einer Militärparade durch die Stadt. Tausende Menschen nahmen an den Trauerfeierlichkeiten teil.

Der Regierungsapparat der Rebellen sei funktionsfähig, sagte der zum Interimsnachfolger ernannte bisherige Stellvertreter al-Rahawis, Mohammed Ahmed Miftah. "Das Blut der Märtyrer verschafft uns die nötige Motivation und Entschlossenheit", um weiterzukämpfen, fügte er hinzu.

Huthi-Anführer Mahdi al-Maschat hatte nach dem tödlichen israelischen Angriff vom Donnerstag Vergeltung angekündigt. Israel stünden "dunkle Tage bevor", sagte er am Samstag in einer Videobotschaft. Er rief ausländische Unternehmen dazu auf, Israel zu verlassen, "bevor es zu spät ist".

Am Sonntag drangen Huthi-Kämpfer gewaltsam in Räumlichkeiten der Vereinten Nationen ein und nahmen mindestens elf UN-Mitarbeiter fest. Die Festnahmen erfolgten nach Angaben des UN-Sondergesandten für den Jemen, Hans Grundberg, in der von den Huthis kontrollierten Hauptstadt Sanaa sowie in der Küstenstadt Hodeida im Westen des Jemen.

Die vom Iran finanzierten Huthis hatten Sanaa 2014 eingenommen und kontrollieren inzwischen einen Großteil des Landes. Seit Juni 2024 hat die pro-iranische Miliz dutzende Mitarbeiter der Vereinten Nationen und humanitärer Organisationen gefangengenommen. Der Jemen ist das ärmste Land auf der arabischen Halbinsel. In den vergangenen Jahren tobte dort ein Bürgerkrieg, der eine humanitäre Katastrophe nach sich zog.

Die Huthis gehören neben der Hisbollah im Libanon und der Hamas im Gazastreifen zu der vom Iran angeführten und gegen Israel und die USA gerichteten "Achse des Widerstands". Deren erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.

T.Jamil--DT