Dubai Telegraph - Einigung: USA erheben künftig mindestens 15 Prozent Zoll auf japanische Waren

EUR -
AED 4.337402
AFN 77.949497
ALL 96.746586
AMD 448.977858
ANG 2.114171
AOA 1083.021357
ARS 1714.875512
AUD 1.685498
AWG 2.125888
AZN 2.012064
BAM 1.955268
BBD 2.38905
BDT 145.070535
BGN 1.983418
BHD 0.445266
BIF 3528.573785
BMD 1.181049
BND 1.507858
BOB 8.225762
BRL 6.214439
BSD 1.186177
BTN 108.470491
BWP 15.623457
BYN 3.396476
BYR 23148.554586
BZD 2.385551
CAD 1.613708
CDF 2545.159901
CHF 0.919208
CLF 0.025873
CLP 1021.607686
CNY 8.204152
CNH 8.191376
COP 4286.025744
CRC 588.998578
CUC 1.181049
CUP 31.297791
CVE 110.235011
CZK 24.302084
DJF 211.222538
DKK 7.468828
DOP 74.978008
DZD 153.399354
EGP 55.615706
ERN 17.715731
ETB 185.042803
FJD 2.598659
FKP 0.861876
GBP 0.86249
GEL 3.182902
GGP 0.861876
GHS 13.006462
GIP 0.861876
GMD 86.804949
GNF 10416.368516
GTQ 9.101524
GYD 248.162489
HKD 9.228272
HNL 31.335885
HRK 7.533794
HTG 155.578208
HUF 381.061234
IDR 19805.714336
ILS 3.652334
IMP 0.861876
INR 106.79255
IQD 1553.870701
IRR 49751.676815
ISK 145.209813
JEP 0.861876
JMD 186.382904
JOD 0.837354
JPY 183.589884
KES 153.004664
KGS 103.282928
KHR 4779.402566
KMF 493.678066
KPW 1062.943833
KRW 1711.71749
KWD 0.362877
KYD 0.988427
KZT 599.002117
LAK 25509.060426
LBP 105741.299905
LKR 367.318518
LRD 220.030142
LSL 18.990734
LTL 3.48733
LVL 0.714405
LYD 7.493961
MAD 10.816757
MDL 20.081537
MGA 5293.52655
MKD 61.640235
MMK 2480.18629
MNT 4209.99602
MOP 9.542264
MRU 47.137696
MUR 54.198214
MVR 18.247651
MWK 2058.282399
MXN 20.491608
MYR 4.652739
MZN 75.291426
NAD 18.990894
NGN 1654.105612
NIO 43.681959
NOK 11.432319
NPR 173.688047
NZD 1.957015
OMR 0.454115
PAB 1.186177
PEN 3.995113
PGK 5.086622
PHP 69.560822
PKR 332.277686
PLN 4.219923
PYG 7886.854432
QAR 4.33612
RON 5.09564
RSD 117.441072
RUB 90.309541
RWF 1735.465057
SAR 4.429108
SBD 9.51701
SCR 17.546644
SDG 710.395921
SEK 10.55802
SGD 1.500091
SHP 0.886092
SLE 28.906223
SLL 24765.999919
SOS 678.438173
SRD 44.909376
STD 24445.323632
STN 24.512634
SVC 10.379132
SYP 13061.896589
SZL 18.995986
THB 37.167278
TJS 11.078586
TMT 4.145481
TND 3.422169
TOP 2.843682
TRY 51.371886
TTD 8.030883
TWD 37.296322
TZS 3045.971612
UAH 51.1218
UGX 4236.847393
USD 1.181049
UYU 46.017481
UZS 14501.055082
VES 438.925607
VND 30730.296737
VUV 140.729879
WST 3.201564
XAF 656.28969
XAG 0.014184
XAU 0.000245
XCD 3.191843
XCG 2.137709
XDR 0.81619
XOF 655.7786
XPF 119.331742
YER 281.532483
ZAR 18.880752
ZMK 10630.856255
ZMW 23.277667
ZWL 380.297201
  • Goldpreis

    284.7000

    4937.3

    +5.77%

  • EUR/USD

    0.0031

    1.1825

    +0.26%

  • DAX

    258.7100

    24797.52

    +1.04%

  • Euro STOXX 50

    59.7000

    6007.51

    +0.99%

  • MDAX

    347.6500

    31512.09

    +1.1%

  • TecDAX

    28.1000

    3641.51

    +0.77%

  • SDAX

    87.8200

    18128.17

    +0.48%

Einigung: USA erheben künftig mindestens 15 Prozent Zoll auf japanische Waren
Einigung: USA erheben künftig mindestens 15 Prozent Zoll auf japanische Waren / Foto: STR - JIJI Press/AFP

Einigung: USA erheben künftig mindestens 15 Prozent Zoll auf japanische Waren

Die USA und Japan haben eine Einigung im Zollstreit getroffen: Bei der Einfuhr japanischer Waren in die USA werden künftig mindestens 15 Aufschlag fällig. US-Präsident Donald Trump sprach von einem "enormen" Abkommen. Tokio habe auch Milliardeninvestitionen in den USA zugesagt. Die japanische Regierung begrüßte insbesondere eine Absenkung des bisherigen Zollsatzes von 25 Prozent auf Autoexporte.

Textgröße:

"Wir haben gerade ein wichtiges Handelsabkommen mit Japan geschlossen", schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social am Dienstag (Ortszeit). Es sei "vielleicht der größte Deal, der jemals gemacht wurde". Japan werde "Zölle in Höhe von 15 Prozent an die Vereinigten Staaten zahlen" und "auf seine Anweisung hin" 550 Milliarden Dollar in den USA investieren. Nähere Angaben zu diesen Investitionen machte Trump nicht, lediglich, dass 90 Prozent der Gewinne in den USA bleiben würden.

Durch das Abkommen insgesamt würden "hunderttausende Arbeitsplätze" geschaffen, führte Trump aus. Japan werde "seinen Markt für den Handel öffnen, darunter für Autos und Lastwagen, Reis und bestimmte andere landwirtschaftliche Produkte". Reisimporte sind in Japan ein heikles Thema, und die Regierung von Shigeru Ishiba hatte zuvor jegliche Zugeständnisse in dieser Frage ausgeschlossen.

Der US-Präsident hatte im April einen Basiszoll in Höhe von zehn Prozent für fast alle Handelspartner verhängt und mit deutlich höheren Sätzen gedroht. Für Japan sollten ab dem 1. August 25 Prozent Aufschlag fällig werden. Außerdem verhängte Trump Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Autos und Autoteile und 50 Prozent auf Stahl und Aluminium.

Die Autozölle werden laut Japans Regierungschef Ishiba halbiert. Zusammen mit dem bereits zuvor geltenden Zollsatz von 2,5 Prozent ergibt sich so der neue Zollsatz von 15 Prozent. Japan sei das erste Land der Welt, "das eine Senkung der US-Zusatzzölle auf Autos und Autoteile ohne Begrenzung oder Beschränkungen bei der Menge" erreicht habe, erklärte Ishiba.

Die japanische Wirtschaft ist vom Außenhandel abhängig und im vergangenen Jahr entfielen fast 30 Prozent der japanischen US-Exporte auf den Automobilsektor. Die Branche steht für acht Prozent der japanischen Arbeitsplätze. Mit dem Zusatzzoll von 25 Prozentpunkten im April waren die japischen Autolieferungen in die USA eingebrochen. Stahl- und Aluminiumprodukte deckt die Einigung mit den USA nicht ab, wie der japanische Chefunterhändler Ryosei Akazawa mitteilte.

An der japanischen Börse befanden sich die Kurse am Mittwoch im Aufwind. Die wichtigsten Indizes lagen mehr als drei Prozent im Plus, besonders die Autobauer legten kräftig zu. Regierungschef Ishiba hingegen will Medienberichten zufolge noch in diesem Monat seinen Rücktritt bekannt geben. Bei der Senatswahl am Sonntag hatte seine Partei das schlechteste Ergebnis seit 15 Jahren eingefahren.

In den vergangenen Wochen hatten die USA bereits ähnliche Abkommen mit den Philippinen, Indonesien, Großbritannien und Vietnam geschlossen. In allen Fällen werden künftig bedeutend höhere Zölle bei Lieferungen in die USA fällig, als vor Trumps Zolloffensive. Der Republikaner will mit den Einnahmen daraus seine Steuersenkungsprogramme finanzieren und zugleich Unternehmen dazu bringen, ihre Produktion in die USA zu verlegen.

Mit der EU war zuletzt noch keine Einigung in Sicht. Während laufender Verhandlungen hatte Trump vor gut einer Woche die Drohkulisse gegenüber Brüssel noch vergrößert und 30 Prozent Aufschläge auf europäische Waren ab dem 1. August in Aussicht gestellt. EU-Unterhändler reisten in der vergangenen Woche nach Washington, nach Angaben der EU-Kommission vom Dienstag gab es seitdem jedoch keine Verhandlungen mehr.

China hatte auf die US-Zölle mit Gegenzöllen reagiert, was zu einer Eskalation führte - zwischenzeitlich lag das Zollniveau zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt bei über 100 Prozent. Im Mai vereinbarten Pekind und Washington eine Art Waffenruhe im Zollkrieg bis Mitte August, um eine Einigung zu erzielen. In der kommenden Woche soll es Verhandlungen in Stockholm geben, nach US-Angaben dürfte es auf eine Verlängerung der Augustfrist hinauslaufen.

A.Hussain--DT