Dubai Telegraph - USA verdoppeln Stahlzölle - Brüssel sieht dennoch "konstruktive" Gespräche

EUR -
AED 4.337585
AFN 76.771781
ALL 96.377666
AMD 445.292458
ANG 2.11426
AOA 1083.06698
ARS 1706.679507
AUD 1.682
AWG 2.128929
AZN 2.02305
BAM 1.952301
BBD 2.369763
BDT 143.792275
BGN 1.983501
BHD 0.445318
BIF 3486.365995
BMD 1.181098
BND 1.495626
BOB 8.130256
BRL 6.188485
BSD 1.176596
BTN 106.305913
BWP 16.25194
BYN 3.371172
BYR 23149.522115
BZD 2.366369
CAD 1.613829
CDF 2598.415422
CHF 0.917022
CLF 0.02567
CLP 1013.594973
CNY 8.194699
CNH 8.196242
COP 4286.889922
CRC 584.355109
CUC 1.181098
CUP 31.299099
CVE 110.065395
CZK 24.358671
DJF 209.525346
DKK 7.468165
DOP 74.087523
DZD 153.421082
EGP 55.393858
ERN 17.716471
ETB 182.510052
FJD 2.599365
FKP 0.862103
GBP 0.861605
GEL 3.183029
GGP 0.862103
GHS 12.889625
GIP 0.862103
GMD 86.22027
GNF 10322.542162
GTQ 9.024634
GYD 246.153598
HKD 9.227128
HNL 31.086414
HRK 7.53434
HTG 154.334034
HUF 380.752358
IDR 19841.797923
ILS 3.644414
IMP 0.862103
INR 106.822647
IQD 1541.343908
IRR 49753.756262
ISK 145.003764
JEP 0.862103
JMD 184.39029
JOD 0.837399
JPY 185.168979
KES 152.303222
KGS 103.287245
KHR 4747.51093
KMF 493.699297
KPW 1062.923461
KRW 1720.683059
KWD 0.363093
KYD 0.980547
KZT 589.895203
LAK 25308.745187
LBP 105365.295293
LKR 364.18879
LRD 218.848675
LSL 18.845702
LTL 3.487475
LVL 0.714435
LYD 7.438699
MAD 10.792727
MDL 19.925371
MGA 5214.675588
MKD 61.633334
MMK 2480.230498
MNT 4216.339015
MOP 9.468489
MRU 46.970012
MUR 54.189058
MVR 18.247734
MWK 2040.251806
MXN 20.396666
MYR 4.644093
MZN 75.294834
NAD 18.845702
NGN 1629.431558
NIO 43.30257
NOK 11.399191
NPR 170.089861
NZD 1.96181
OMR 0.454118
PAB 1.176566
PEN 3.961001
PGK 5.040986
PHP 69.680058
PKR 329.06799
PLN 4.225077
PYG 7806.041941
QAR 4.278341
RON 5.094899
RSD 117.397611
RUB 90.585617
RWF 1717.229405
SAR 4.429255
SBD 9.517408
SCR 16.051653
SDG 710.429816
SEK 10.572511
SGD 1.50239
SHP 0.886129
SLE 28.907383
SLL 24767.035052
SOS 671.299643
SRD 45.016959
STD 24446.345361
STN 24.45627
SVC 10.29559
SYP 13062.442531
SZL 18.85229
THB 37.336284
TJS 10.995346
TMT 4.145654
TND 3.40233
TOP 2.8438
TRY 51.384728
TTD 7.969749
TWD 37.297869
TZS 3054.957424
UAH 50.919351
UGX 4194.393426
USD 1.181098
UYU 45.317816
UZS 14404.182763
VES 438.943953
VND 30687.289979
VUV 141.208292
WST 3.219874
XAF 654.78617
XAG 0.013099
XAU 0.000234
XCD 3.191976
XCG 2.120508
XDR 0.814344
XOF 654.78617
XPF 119.331742
YER 281.544296
ZAR 18.870345
ZMK 10631.303198
ZMW 23.090711
ZWL 380.313096
  • MDAX

    299.5900

    31836.92

    +0.94%

  • Euro STOXX 50

    11.7800

    6007.13

    +0.2%

  • SDAX

    50.4300

    18054.55

    +0.28%

  • DAX

    -107.7600

    24673.03

    -0.44%

  • TecDAX

    -0.3300

    3605.39

    -0.01%

  • Goldpreis

    98.6000

    5033.6

    +1.96%

  • EUR/USD

    -0.0013

    1.1813

    -0.11%

USA verdoppeln Stahlzölle - Brüssel sieht dennoch "konstruktive" Gespräche

USA verdoppeln Stahlzölle - Brüssel sieht dennoch "konstruktive" Gespräche

Die USA haben ihre Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium von 25 auf 50 Prozent erhöht. Die von Präsident Donald Trump unterzeichnete Anordnung trat in der Nacht zum Mittwoch in Kraft. Besonders stark betroffen von der Verdopplung sind die US-Nachbarstaaten Kanada und Mexiko, auch die EU und Deutschland liefern Metallprodukte in die USA. Brüssel will weiter mit Washington verhandeln. Ausgenommen von der jüngsten Zollerhöhung ist lediglich Großbritannien.

Textgröße:

Trump begründet die noch höheren Zölle mit der nationalen Sicherheit. Die bisherigen Aufschläge hätten bereits Wirkung gezeigt, doch die Produktion in den USA sei "im Hinblick auf die Erfordernisse der nationalen Verteidigung" nicht ausreichend angekurbelt worden, heißt es in der Anordnung. Es gehe nun darum, "wirksamer gegen andere Länder vorzugehen, die weiterhin überschüssigen Stahl und Aluminium zu niedrigen Preisen in den Vereinigten Staaten abladen".

Der US-Präsident gibt vor, mit höheren Zöllen die heimische Wirtschaft schützen und Arbeitsplätze in den USA schaffen zu wollen. Der Republikaner fährt seit Beginn seiner zweiten Amtszeit im Januar einen harten handelspolitischen Kurs, der die weltweiten Lieferketten und die Aktienmärkte erschüttert hat. Die Europäische Kommission und viele weitere Länder verhandeln derzeit mit der US-Regierung, um Zollsenkungen zu erwirken und weitere Aufschläge abzuwenden.

Stahl und Aluminium war der erste Sektor, der von der Zolloffensive getroffen wurde. Der Aufschlag in Höhe von 25 Prozent trat Mitte März in Kraft. Später weitete Trump ihn auf Autos aus, Pharmaprodukte und Halbleiter sollen folgen. In der vergangenen Woche hatte er mit generellen Zöllen auf EU-Waren in Höhe von 50 Prozent gedroht, diese jedoch dann zunächst wieder aufgeschoben.

Die EU-Kommission bezeichnete die jüngste Zollerhöhung als "zutiefst" bedauerlich und warnte, dass dies "die laufenden Bemühungen um eine Verhandlungslösung" untergrabe. Vergeltungsmaßnahmen stünden bereit. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic zeigte sich am Mittwoch nach einem Treffen mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer am Rande eines OECD-Meetings dennoch zuversichtlich. "Wir machen zügige Fortschritte in die richtige Richtung", erklärte er.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) forderte weitere Verhandlungen. "Wir müssen zu Verhandlungslösungen kommen und das möglichst bald, weil hier die Zeit drängt", sagte sie. "Wir müssen die Nerven behalten und immer wieder zeigen, dass die Einführung dieser Zölle in niemandes Interesse liegt, angefangen bei der amerikanischen Wirtschaft", sagte auch der französische stellvertretende Außenhandelsminister Laurent Saint-Martin.

Die OECD hatte zuvor ihre globale Wachstumsprognose aufgrund von Trumps Zollpolitik gesenkt. Handel, Konsum und Investitionen seien von den Zöllen betroffen, sagte OECD-Chefökonom Alvaro Pereira der Nachrichtenagentur AFP. Die größten Auswirkungen bekäme allerdings die US-Wirtschaft zu spüren. Trumps Zollpolitik dürfte auch den für Donnerstag angekündigten USA-Besuch von Bundeskanzler Merz überschatten.

Die deutsche Wirtschaftsvereinigung Stahl beklagte eine "neue Eskalationsstufe im transatlantischen Handelskonflikt" und forderte Unterstützung. Neben der Verteuerung von Exporten in die USA besteht auch die Gefahr, dass Hersteller aus anderen Ländern ihren für den US-Markt geplanten Stahl in den EU-Markt umleiten. Der Preisdruck auf die heimischen Hersteller würde dadurch noch steigen.

Großbritannien ist von der Erhöhung der Stahl- und Aluminiumzölle auf 50 Prozent ausgenommen, der Zollsatz bleibt bei 25 Prozent. London und Washington hatten im Mai eine Vereinbarung über die Senkungen von Zöllen vereinbart. Die britische Regierung zeigte sich "zufrieden" und erklärte, sie werde "weiterhin mit der US-Regierung zusammenarbeiten", damit die Vereinbarung in Kraft treten könne.

Für Unruhe an den Märkten sorgten auch wieder aufgeflammte Spannungen zwischen Washington und Peking. Die chinesische Regierung hatte am Montag Vorwürfe aus Washington zurückgewiesen, die Volksrepublik habe gegen ihre Vereinbarung zur Senkung der gegenseitigen Zölle verstoßen. Hintergrund sind chinesische Exportbeschränkungen bei Seltenen Erden. Die USA und China hatten sich Mitte Mai darauf verständigt, die gegenseitigen Zölle für zunächst 90 Tage stark zu reduzieren.

K.Al-Zaabi--DT