Dubai Telegraph - Nach juristischem Hin und Her in den USA: Trumps Zölle vorerst weiter in Kraft

EUR -
AED 4.339628
AFN 76.80793
ALL 96.601284
AMD 446.973296
ANG 2.115258
AOA 1083.578502
ARS 1709.863127
AUD 1.684002
AWG 2.129934
AZN 2.004303
BAM 1.955818
BBD 2.378752
BDT 144.321307
BGN 1.984437
BHD 0.445555
BIF 3485.831573
BMD 1.181656
BND 1.502514
BOB 8.161108
BRL 6.20003
BSD 1.181026
BTN 106.883425
BWP 15.553207
BYN 3.372631
BYR 23160.451778
BZD 2.375291
CAD 1.614195
CDF 2599.642638
CHF 0.91673
CLF 0.025631
CLP 1012.028901
CNY 8.198567
CNH 8.199302
COP 4287.874049
CRC 585.485484
CUC 1.181656
CUP 31.313876
CVE 110.261333
CZK 24.378619
DJF 210.275425
DKK 7.467225
DOP 74.090985
DZD 153.302928
EGP 55.461268
ERN 17.724836
ETB 182.975832
FJD 2.601711
FKP 0.86251
GBP 0.863282
GEL 3.184588
GGP 0.86251
GHS 12.968172
GIP 0.86251
GMD 86.261042
GNF 10364.655314
GTQ 9.058775
GYD 247.093284
HKD 9.231195
HNL 31.203415
HRK 7.535062
HTG 154.802057
HUF 380.110877
IDR 19834.977216
ILS 3.658365
IMP 0.86251
INR 106.859484
IQD 1547.220561
IRR 49777.246674
ISK 144.811545
JEP 0.86251
JMD 185.201677
JOD 0.837826
JPY 184.886643
KES 152.374794
KGS 103.336031
KHR 4767.063349
KMF 493.932232
KPW 1063.425303
KRW 1721.400502
KWD 0.363017
KYD 0.984213
KZT 586.713528
LAK 25404.337597
LBP 105763.305484
LKR 365.530937
LRD 219.67199
LSL 18.874832
LTL 3.489122
LVL 0.714772
LYD 7.463752
MAD 10.827132
MDL 19.983266
MGA 5232.069529
MKD 61.679405
MMK 2481.401498
MNT 4218.32969
MOP 9.504226
MRU 46.896837
MUR 54.214692
MVR 18.256503
MWK 2047.563324
MXN 20.392949
MYR 4.646264
MZN 75.330365
NAD 18.875551
NGN 1616.155302
NIO 43.460761
NOK 11.422942
NPR 171.044273
NZD 1.962701
OMR 0.45438
PAB 1.181016
PEN 3.970236
PGK 5.059875
PHP 69.685768
PKR 330.32801
PLN 4.216803
PYG 7816.806196
QAR 4.307693
RON 5.094469
RSD 117.419987
RUB 89.95126
RWF 1723.722906
SAR 4.43139
SBD 9.521902
SCR 16.205764
SDG 710.745918
SEK 10.596161
SGD 1.502836
SHP 0.886548
SLE 28.92105
SLL 24778.728397
SOS 673.808954
SRD 44.777663
STD 24457.887298
STN 24.500533
SVC 10.333656
SYP 13068.609747
SZL 18.874251
THB 37.435444
TJS 11.036947
TMT 4.147612
TND 3.415815
TOP 2.845143
TRY 51.414785
TTD 8.000276
TWD 37.330894
TZS 3049.013957
UAH 50.948755
UGX 4205.038088
USD 1.181656
UYU 45.518486
UZS 14477.641053
VES 439.151193
VND 30701.778474
VUV 141.274961
WST 3.221394
XAF 655.965717
XAG 0.013102
XAU 0.000236
XCD 3.193483
XCG 2.128528
XDR 0.814728
XOF 655.979596
XPF 119.331742
YER 281.677234
ZAR 18.897771
ZMK 10636.324377
ZMW 23.119307
ZWL 380.492654
  • Goldpreis

    -13.3000

    4921.7

    -0.27%

  • TecDAX

    7.3300

    3613.05

    +0.2%

  • SDAX

    -78.3500

    17925.77

    -0.44%

  • Euro STOXX 50

    -24.8800

    5970.47

    -0.42%

  • DAX

    -177.7500

    24603.04

    -0.72%

  • MDAX

    -12.7000

    31524.63

    -0.04%

  • EUR/USD

    -0.0025

    1.1801

    -0.21%

Nach juristischem Hin und Her in den USA: Trumps Zölle vorerst weiter in Kraft
Nach juristischem Hin und Her in den USA: Trumps Zölle vorerst weiter in Kraft / Foto: Brendan SMIALOWSKI - AFP/Archiv

Nach juristischem Hin und Her in den USA: Trumps Zölle vorerst weiter in Kraft

US-Präsident Donald Trump kann seine umstrittene aggressive Zollpolitik gegen zahlreiche Länder vorerst fortführen: Ein Berufungsgericht in den USA gab am Donnerstag im Eilverfahren einem Einspruch der Regierung gegen die Aufhebung der Zölle durch ein vorheriges Gerichtsurteil statt. Die EU stellte am Freitag klar, dass sie im Zollstreit weiterhin auf Gespräche und eine Einigung mit den USA setzt.

Textgröße:

Trump fährt seit Beginn seiner zweiten Amtszeit einen harten handelspolitischen Kurs, der die weltweiten Lieferketten und die Aktienmärkte erschüttert hat. In dem Rechtsstreit über die Zölle geht es auch um die Befugnisse von Exekutive, Legislative und Judikative in der Handelspolitik. Während Trump vorgeworfen wird, mit der Berufung auf ein Notstandsgesetz von 1977 seine Befugnisse überschritten und den Kongress ausgebootet zu haben, wertete der Präsident die Gerichtsentscheidung gegen seine Zölle als "politisch" motiviert.

Ein US-Handelsgericht hatte am Mittwoch die meisten Zollaufschläge von Trump aufgehoben und dem Weißen Haus zehn Tage Zeit gegeben, um das Verfahren zur Aufhebung der verhängten Zölle abzuschließen. Diese Frist ist durch das Urteil des Berufungsgerichts nun hinfällig. Das Gericht wird erst später in der Hauptsache entschieden, doch für die Zeit des Berufungsverfahrens bleiben die Zölle zunächst in Kraft.

Der US-Präsident begrüßte die jüngste Wendung im juristischen Streit um seine Zollpolitik. In seinem Onlinedienst Truth Social kritisierte er das vorherige Urteil des Handelsgerichts als "schrecklich": Die zuständigen Richter seien "Hinterzimmer-Gauner", die nicht in der Lage sein dürften, "unsere Nation zu zerstören".

Trump-Sprecherin Karoline Leavitt beschuldigte die Richter, "schamlos ihre richterliche Macht zu missbrauchen, um die Autorität von Präsident Trump zu untergraben".

Die EU stellte am Freitag klar, dass sie sich weiter um eine Einigung im Zollstreit mit den USA bemüht: "Wir investieren unsere Zeit und Mühe voll und ganz, denn die Lieferung zukunftsweisender Lösungen bleibt eine der obersten Prioritäten der EU", schrieb Handelskommissar Maros Sefcovic am Freitag im Onlinedienst X nach einem Gespräch mit US-Handelsminister Howard Lutnick. Zu den jüngsten Gerichtsentscheidungen äußerte er sich nicht.

Sefkovic könnte kommende Woche die Gelegenheit haben, mit US-Vertretern über die Zölle zu sprechen, wie ein EU-Vertreter mit Blick auf ein bevorstehendes Ministertreffen der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris sagte.

Nach Ansicht des Vorsitzenden des Handelsausschusses im EU-Parlament, Bernd Lange (SPD), ist es "völlig klar", dass die Handelspolitik Zuständigkeit des US-Kongresses sei - "und nicht in der Willkür eines Präsidenten liegen kann". Er hoffe, dass im Ergebnis "mehr sachlich" über eine Verständigung zwischen der EU und den USA verhandelt werden könne, sagte Lange dem Deutschlandfunk am Freitag während eines Besuchs in Washington.

Die Handelsgespräche zwischen den USA und seinem anderen großen Handelspartner China sind nach Angaben von US-Finanzminister Scott Bessent "ein bisschen festgefahren". Angesichts der "Komplexität" der Verhandlungen sei es womöglich nötig, dass Trump mit Chinas Staatschef Xi Jinping spreche, sagte Bessent am Donnerstag dem Sender Fox News.

Trump hatte den 2. April zum "Befreiungstag" ausgerufen und hohe Zusatzzölle gegen die meisten Handelspartner der USA verhängt. Kurze Zeit später reduzierte er die Aufschläge für 90 Tage auf einen Mindestsatz von zehn Prozent, um Verhandlungen zu ermöglichen. Das jetzige Urteil bezieht sich auch auf Zölle, die Trump gegen Kanada, Mexiko und China wegen deren angeblicher Verantwortung für Drogeneinfuhren, insbesondere Fentanyl, verhängt hat.

Nicht berührt von dem Urteil sind die US-Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Autos sowie auf Stahl- und Aluminiumprodukte, die weiterhin gelten. Der EU hatte Trump zuletzt auch mit Zöllen von 50 Prozent ab dem 9. Juli gedroht, sie sind aber noch nicht in Kraft, die Verhandlungen mit der EU dazu laufen.

Gegen die Zölle vor dem Handelsgericht geklagt hatten fünf kleinere US-Unternehmen, die etwa Wein, Fahrräder und Elektronik-Bausätze importieren und sich durch die Zölle wirtschaftlich bedroht sehen. Auch zwölf US-Bundesstaaten waren vor Gericht gezogen, sie werfen Trump einen Verfassungsbruch vor.

I.Khan--DT