Dubai Telegraph - "Anwalt der Armen" und "Menschenfreund": Respekt aus Deutschland für Franziskus

EUR -
AED 4.326058
AFN 77.139899
ALL 96.549397
AMD 445.222644
ANG 2.10837
AOA 1079.46412
ARS 1698.693815
AUD 1.696726
AWG 2.120054
AZN 1.991648
BAM 1.953756
BBD 2.372917
BDT 144.08925
BGN 1.977975
BHD 0.444005
BIF 3486.310929
BMD 1.177808
BND 1.50053
BOB 8.140518
BRL 6.211168
BSD 1.178167
BTN 106.473605
BWP 15.597747
BYN 3.374769
BYR 23085.03183
BZD 2.369421
CAD 1.613214
CDF 2626.511201
CHF 0.916676
CLF 0.025853
CLP 1020.817577
CNY 8.171689
CNH 8.173762
COP 4350.232911
CRC 584.088911
CUC 1.177808
CUP 31.211905
CVE 110.507883
CZK 24.258172
DJF 209.319869
DKK 7.46659
DOP 74.352211
DZD 153.163736
EGP 55.196195
ERN 17.667116
ETB 183.5728
FJD 2.606429
FKP 0.862372
GBP 0.870123
GEL 3.168063
GGP 0.862372
GHS 12.926468
GIP 0.862372
GMD 86.565372
GNF 10317.595829
GTQ 9.036546
GYD 246.482124
HKD 9.204037
HNL 31.120441
HRK 7.531959
HTG 154.558297
HUF 379.805904
IDR 19869.086669
ILS 3.674695
IMP 0.862372
INR 106.344965
IQD 1543.38527
IRR 49615.151504
ISK 144.799462
JEP 0.862372
JMD 184.267215
JOD 0.835086
JPY 184.980006
KES 151.93744
KGS 102.99914
KHR 4755.045332
KMF 491.146061
KPW 1060.062311
KRW 1730.806135
KWD 0.362105
KYD 0.981819
KZT 581.062078
LAK 25322.506925
LBP 105507.31126
LKR 364.588558
LRD 219.141892
LSL 19.033287
LTL 3.47776
LVL 0.712444
LYD 7.463192
MAD 10.813487
MDL 20.022137
MGA 5212.546496
MKD 61.579789
MMK 2473.140934
MNT 4203.780708
MOP 9.481064
MRU 46.995832
MUR 54.226305
MVR 18.208707
MWK 2042.862703
MXN 20.569647
MYR 4.648834
MZN 75.097215
NAD 19.033287
NGN 1609.510075
NIO 43.354641
NOK 11.5385
NPR 170.357767
NZD 1.976408
OMR 0.452871
PAB 1.178177
PEN 3.960257
PGK 5.121642
PHP 69.236319
PKR 329.876375
PLN 4.224973
PYG 7779.860505
QAR 4.293908
RON 5.093072
RSD 117.368304
RUB 90.396418
RWF 1719.581228
SAR 4.416898
SBD 9.498604
SCR 15.920008
SDG 708.45608
SEK 10.670308
SGD 1.501946
SHP 0.883661
SLE 28.914899
SLL 24698.038676
SOS 672.096835
SRD 44.603273
STD 24378.242367
STN 24.474394
SVC 10.308215
SYP 13026.052983
SZL 19.024177
THB 37.451938
TJS 11.027263
TMT 4.128216
TND 3.413828
TOP 2.835878
TRY 51.277982
TTD 7.977654
TWD 37.306474
TZS 3044.633176
UAH 50.838711
UGX 4205.59999
USD 1.177808
UYU 45.462436
UZS 14450.881107
VES 445.192896
VND 30570.000059
VUV 140.969068
WST 3.21111
XAF 655.302006
XAG 0.015944
XAU 0.000245
XCD 3.183084
XCG 2.123288
XDR 0.813984
XOF 655.271438
XPF 119.331742
YER 280.701005
ZAR 19.144735
ZMK 10601.69265
ZMW 21.88429
ZWL 379.253614
  • DAX

    -111.9800

    24491.06

    -0.46%

  • Euro STOXX 50

    -44.7700

    5925.7

    -0.76%

  • MDAX

    -90.1200

    31434.51

    -0.29%

  • SDAX

    -47.3000

    17878.47

    -0.26%

  • TecDAX

    15.0000

    3628.05

    +0.41%

  • Goldpreis

    -152.7000

    4798.1

    -3.18%

  • EUR/USD

    -0.0027

    1.1784

    -0.23%

"Anwalt der Armen" und "Menschenfreund": Respekt aus Deutschland für Franziskus
"Anwalt der Armen" und "Menschenfreund": Respekt aus Deutschland für Franziskus / Foto: Handout - VATICAN MEDIA/AFP/Archiv

"Anwalt der Armen" und "Menschenfreund": Respekt aus Deutschland für Franziskus

Mit Respektsbekundungen und hoher Anerkennung für sein Lebenswerk haben Politiker und Kirchenvertreter aus Deutschland den am Ostermontag verstorbenen Papst Franziskus gewürdigt. Insbesondere der Einsatz des Papstes für die Schwachen der Gesellschaft und seine menschlichen Qualitäten wurden hervorgehoben. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach von einem "bedeutenden Papst", für dessen "segensreiches Wirken" die Welt dankbar sein könne. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, nannte Franziskus einen "Menschenfreund und Menschenfischer".

Textgröße:

In seinem zwölfjährigen Pontifikat hatte Franziskus trotz Einladungen nie einen Besuch in Deutschland absolviert, dennoch gab es eine Vielzahl von Begegnungen mit Repräsentanten aus Deutschland. So bekam der protestantische Bundespräsident Steinmeier wiederholt eine Privataudienz im Vatikan.

Steinmeier hob insbesondere die menschlichen Qualitäten des verstorbenen Papstes hervor. "Mit Franziskus verliert die Welt ein leuchtendes Zeichen der Hoffnung, einen glaubwürdigen Anwalt der Menschlichkeit und einen überzeugenden Christen", schrieb der Bundespräsident. "Seine Bescheidenheit, seine Spontaneität und sein Humor, vor allem aber sein spürbar tiefer Glaube haben Menschen auf der ganzen Welt berührt - und Halt, Kraft und Orientierung gegeben."

CDU-Chef Friedrich Merz schrieb im Internetdienst X: "Franziskus wird in Erinnerung bleiben für seinen unermüdlichen Einsatz für die Schwächsten der Gesellschaft, für Gerechtigkeit und Versöhnung." Franziskus habe mit seinem Pontifikat "Menschen weltweit und über Konfessionsgrenzen hinweg" berührt, schrieb der designierte Bundeskanzler.

Noch-Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) würdigte den aus Argentinien stammenden Franziskus als "einen Fürsprecher der Schwachen, einen Versöhner und warmherzigen Menschen". Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schrieb mit Blick auf ihre Begegnungen mit Franziskus, "in den Gesprächen, die ich mit ihm führen konnte, warb er eindrücklich dafür, Brücken auch in scheinbar unüberbrückbaren Konflikten zu bauen." Die Welt verliere "einen wahren Freund der Menschen".

Auch Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) würdigte das soziale Engagement und den Mut des Papstes. "Er mischte sich ein, rang für das Soziale und Menschliche", schrieb Baerbock. "Seine Botschaft war für das Hier und Jetzt, auch mal kontrovers, nie auf das Pastorale beschränkt." Franziskus habe mit seinen Positionen auch "seine Kirche" immer wieder herausgefordert.

Auch die eher kirchenkritische Linkspartei zollte dem verstorbenen Papst höchsten Respekt. Linken-Chef Jan van Aken bezeichnete ihn als "Anwalt der Armen und Ausgegrenzten". Zurückhaltender äußerte sich AfD-Chefin Alice Weidel, die in ihrer Stellungnahme zum Tod des Papstes auf eine Würdigung verzichtete. In der kurzen Botschaft auf X hieß es lediglich: "Nach langer Krankheit verstarb Papst Franziskus am heutigen Ostermontag. Wir sprechen unser Beileid aus."

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bischof Bätzing, sagte, die Kirche verliere "einen großen Papst, einen umsichtigen Hirten und einen mutigen Erneuerer des kirchlichen Auftrags". Dabei hob er hervor, dass Franziskus mit seinen Reformplänen das Gesicht der Kirche verändert habe. "Er hat so vieles begonnen, was nicht mehr umkehrbar ist."

Das Verhältnis der deutschen Bischöfe zum Vatikan war im Pontifikat von Franziskus auch von Konflikten begleitet, der Papst kritisierte insbesondere den Reformprozess synodaler Weg in Deutschland. Bätzing ging nicht darauf ein. Er sagte, das Pontifikat von Franziskus sei "ein Segen" und "ein großes Geschenk" gewesen.

Die Vorsitzende des Rats der evangelischen Kirche in Deutschland, Bischöfin Kirsten Fehrs, bezeichnete Franziskus in einer ersten Reaktion auf dessen Tod als einen "geistlich von Hoffnung tief durchdrungenen Papst, der sich zugleich auf berührende Gesten verstand, um auf das Elend in der Welt aufmerksam zu machen". Franziskus sei "stets auf alle Menschen" zugegangen.

Die reformorientierte katholische Laienbewegung Wir sind Kirche verwies auf "ein Vermächtnis, das unsere Dankbarkeit verdient". Franziskus habe die römisch-katholische Kirche "grundlegender verändert, als viele erwartet haben". Mit der Beteiligung der Kirchenbasis an Synoden habe der Papst eine "kirchengeschichtliche Wende" eingeleitet, die "hoffentlich unumkehrbar" sei.

H.El-Hassany--DT