Goldpreis
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Der US-Konzern Google soll einem Preisvergleichsportals des schwedischen Zahldienstes Klarna wegen der Bevorzugung seiner eigenen Preisvergleichsseite in den Suchergebnissen Schadenersatz zahlen. Das zuständige Gericht in Stockholm verurteilte Google zu einer Zahlung von 14,3 Milliarden Kronen (1,3 Milliarden Euro) an das Portal Pricerunner. Dieses gelte "als geschädigt, da Google über viele Jahre hinweg seinen eigenen Preisvergleichsdienst unrechtmäßig begünstigt hat", erklärten die Richter.
Die Spritpreise an den deutschen Tankstellen sind mit Auslaufen des Tankrabatts massiv angestiegen. Bereits am Dienstagmittag, als die Steuersenkung auf Diesel und Benzin noch galt, hoben die Tankstellen die Preise im bundesweit stark an, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Anschließend sanken die Preise nur leicht - um dann am Mittwochmittag erneut stark anzusteigen.
Die deutschen Fischerinnen und Fischer haben im vergangenen Jahr mehr Fisch an Land gebracht und ihre Einnahmen um fast ein Drittel gesteigert. Die rund 1080 Schiffe der deutschen Hochsee- und Küstenfischerei landeten im Vergleich zum Vorjahr 2025 sieben Prozent mehr Fisch an, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) am Mittwoch mitteilte. Die Erlöse kletterten um 32 Prozent auf 236,4 Millionen Euro.
Die erneuerbaren Energiequellen haben laut vorläufigen Berechnungen im ersten Halbjahr 58 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland gedeckt. "Ein Plus von fast drei Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und ein neuer Rekordwert", erklärte der Bundesverband de Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Mittwoch. Insgesamt erzeugten Erneuerbare-Energien-Anlagen 152,2 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom, vor allem Windanlagen auf See produzierten demnach deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum.
Das Bundesbildungsministerium hat das Förderprogramm "Demokratie leben" neu aufgelegt und die dazu geltenden neuen Förderkriterien veröffentlicht. Interessierte Organisationen könnten sich ab sofort über die aktualisierten Abläufe und Kriterien informieren und ab August digital ihre Projektideen einreichen, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Externe Gutachter sehen sich anschließend die eingereichten Bewerbungen ab - ausgewählte Träger dürfen dann ab Oktober konkrete Anträge stellen.
In Frankfurt an der Oder ist ein sechsjähriger Junge aus dem elften Stock eines Hochhauses in die Tiefe gestürzt und gestorben. Eine Zeugin alarmierte am Dienstagabend die Rettungskräfte, als sie den schwerst verletzten Jungen vor dem Haus auf dem Boden entdeckte, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in der brandenburgischen Stadt sagte. Diese kämpften um das Leben des Kinds, das jedoch noch vor Ort starb.
Die deutsche Wirtschaft hat große Erwartungen an den Koalitionsausschuss der Bundesregierung vor der Sommerpause. "Die Koalition muss jetzt ein umfassendes Reformpaket für mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit liefern", erklärte die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Tanja Gönner. Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), forderte konsequenten Bürokratieabbau, einen Verzicht auf Steuererhöhungen und flexiblere Arbeitszeitregeln.
Mehr Batteriespeicher als "Sparprogramm": Durch größere Flexibilität im Stromsystem lassen sich laut einer Fraunhofer-Analyse milliardenschwere Entlastungen für Verbraucherinnen und Verbraucher erreichen - ebenso wie für den Bundeshaushalt. Pro Jahr sind demnach volkswirtschaftliche Einsparungen von rund 3,9 Milliarden Euro möglich. Ein Grund dafür ist, dass durch einen schnelleren Ausbau von Batteriespeichern auch sogenannte Hellbrisen besser abgefedert werden könnten.
Vor dem Koalitionsausschuss hat der CDU-Wirtschaftsexperte Tilman Kuban den CSU-Chef Markus Söder zum Verzicht auf die Ausweitung der Mütterrente aufgefordert. "Wenn wir jetzt Haushaltslöcher stopfen und Steuerentlastungen auf den Weg bringen wollen, liegt hier eine große Chance für Markus Söder", sagt Kuban dem "Focus" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Söder könne den Ball ins Rollen bringen, indem er sage, er sei bereit, auf die Ausweitung der Mütterrente zu verzichten, um so fünf Milliarden Euro pro Jahr zu sparen.
Die Europäische Union führt ab Mittwoch einen neuen Zoll auf Päckchen aus Ländern außerhalb der EU ein. Pro Bestellung werden mindestens drei Euro fällig. Die EU will damit eine Paketflut eindämmen, die in den vergangenen Jahren mit der Beliebtheit von Onlinehändlern wie Shein und Temu gewachsen ist und für Probleme in den Zollbehörden sorgt.
Die Europäische Union setzt am Mittwoch ihre Zollvereinbarung mit US-Präsident Donald Trump aus dem vergangenen Jahr um. Um Mitternacht fielen europäische Zölle auf US-Industrieprodukte weg. Die EU hält damit eine von Trump gesetzte Frist am 4. Juli ein.
Die US-Regierung hat ihre Exportbeschränkungen für besonders leistungsstarke KI-Modelle des Anthropic-Konzerns aufgehoben. Der weltweite Zugang zu den Modellen Fable 5 und Mythos 5 solle deshalb wieder möglich gemacht werden, teilte das US-Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) mit. Zuvor hatten die US-Behörden den Zugang zu den KI-Modellen beschränkt und dies mit Gründen der "nationalen Sicherheit" begründet.
US-Präsident Donald Trump hat im vergangenen Jahr allein mit Aktivitäten in Kryptowährungen Einnahmen von 1,2 Milliarden Dollar (gut eine Milliarde Euro) erzielt. Dies geht aus einer Berechnung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage der am Dienstag offiziell vorgelegten Aufstellung der Einkünfte des 80-Jährigen hervor. Ein Gesetz aus dem Jahr 1978 verpflichtet den Präsidenten und den Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten dazu, ihre Einkünfte und Vermögenswerte offenzulegen.
AUCKLAND, Neuseeland / ACCESS Newswire / 1. Juli 2026 / Der erste MICHELIN Guide Neuseeland 2026 hat 110 Restaurants in Auckland, Wellington, Christchurch und Queenstown ausgezeichnet und würdigt damit außergewöhnliche Qualität, Kreativität und einen starken Bezug zum jeweiligen Ort.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will Rechenzentren schneller ans Netz gehen lassen. "Künftig können Netzbetreiber Rechenzentren an besonders geeigneten Stellen prioritär anschließen", sagte Reiche dem Magazin "Stern". Im Moment warteten deutsche Unternehmen zu lange auf einen Netzanschluss. Geschwindigkeit sei aber beim Aufbau von souveräner Rechenleistung "überragend wichtig", führte die Ministerin aus. Die Netzagentur werde deshalb das Anschlussregime entsprechend ändern.
Die französische Nationalversammlung hat den Weg für ein Recht auf Sterbehilfe freigemacht. Die Abgeordneten verabschiedeten am Dienstag einen entsprechenden Gesetzestext. Demnach sollen volljährige Patienten, die an einer nicht heilbaren Krankheit im Endstadium leiden und bei Bewusstsein sind, um "Hilfe zum Sterben" bitten können.
Die österreichische Datenschutzorganisation Noyb um den Aktivisten Max Schrems hat die EU-Kommission aufgefordert, aus dem Datenschutzabkommen mit den USA auszutreten. Der Oberste Gerichtshof der USA habe mit einer Entscheidung vom Montag die rechtliche Grundlage für das Abkommen "zerstört", indem er die Unabhängigkeit der US-Aufsichtsbehörde FTC aufgehoben habe, erklärte Schrems: "Da es in den USA keine unabhängigen Behörden mehr gibt, fordern wir die Kommission auf, die Angemessenheitsentscheidung für die USA in einem geordneten Prozess aufzuheben."
Das Sendeverbot für den russischen Staatssender RT in Deutschland ist rechtmäßig. Das entschied das Berliner Verwaltungsgericht am Dienstag. Kurz vor Russlands Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 hatte die Medienanstalt Berlin-Brandenburg einer mit russischen Staatsmedien zusammenhängenden Firma demnach zu Recht die Veranstaltung und Verbreitung des Programms untersagt, weil die Zulassung fehlte.
Im vergangenen Jahr hat einer Untersuchung der Schweizer Bank UBS zufolge eine Rekordzahl von Menschen weltweit die Schwelle von einer Million Dollar an Vermögen überschritten. Knapp eine Million Menschen oder im Schnitt 2600 pro Tag wurden im Jahr 2025 Dollar-Millionäre, wie die UBS am Dienstag mitteilte. Knapp die Hälfte der neuen Millionäre kommt demnach aus den USA, dahinter folgen China, Japan, Deutschland, Großbritannien und Frankreich.
Großbritannien wird in den kommenden vier Jahren angesichts der zunehmenden Bedrohungen fast 300 Milliarden Pfund (rund 347 Milliarden Euro) in die Modernisierung seiner Streitkräfte investieren. Der scheidende Premierminister Keir Starmer kündigte am Dienstag in einer Ansprache die Aufstockung der Verteidigungsausgaben um weitere 15 Milliarden Pfund an.
Die Bundesnetzagentur will der Infrastruktur-Sparte der Deutschen Bahn (DB) vorschreiben, dass sie dem italienischen Konkurrenten Italo auf wichtigen Fernverkehrsstrecken Platz einräumen muss. Die Bonner Behörde schlug am Dienstag eine "Wettbewerbsklausel" für stark befahrene Korridore vor. Neben Italo könnten demnach auch andere Unternehmen wie Flixtrain davon profitieren. Die Bahngewerkschaft EVG kritisierte dies scharf.
Nach der Explosion einer Paketbombe in Monaco, bei der ein aus der Ukraine stammender Geschäftsmann schwer verletzt wurde, hat die Staatsanwaltschaft des Fürstentums Ermittlungen wegen Mordversuchs aufgenommen. Es gebe keine Hinweise auf einen Terroranschlag, sagte Staatsanwalt Stéphane Thibault am Dienstag in Monaco. Zur Identität der insgesamt drei Opfer äußerte er sich nicht.
Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich im Juni weiter abgeschwächt: Die Inflationsrate werde im Vergleich zum Vorjahresmonat voraussichtlich 2,3 Prozent betragen, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Verglichen mit dem Vormonat Mai sank die Teuerungsrate demnach um 0,3 Prozent.
E-Autos sind im Großen und Ganzen nicht unfallanfälliger als Verbrenner - zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Gesamtverbands der Versicherer (GDV). Allerdings gibt es Unfallmuster, die bei E-Autos häufiger auftreten, wie der Verband am Dienstag mitteilte. Insbesondere gibt es demnach mehr Unfälle mit Fußgängern bei sehr langsamer Fahrt. "Unsere Untersuchung bestätigt Hinweise darauf, dass Fußgängerinnen und Fußgänger E-Autos in solchen Situationen schlechter wahrnehmen", erklärte GDV-Forscherin Kirstin Zeidler.
Vielen Menschen in Deutschland fehlt bezahlbarer Wohnraum - und gleichzeitig stehen viele Büros oder Gewerbeimmobilien leer. "Genau diesen Widerspruch wollen wir mit Hilfe unseres neuen Förderprogramms 'Gewerbe zu Wohnen' angehen", kündigte Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) am Dienstag an. "Wir stellen 300 Millionen Euro bereit, um ungenutzten Büro- und Gewerbeimmobilien eine zweite Chance zu geben."
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat sich im Juni kaum verändert: Gegenüber dem Vormonat sank sie um 15.000 auf 2,936 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg am Dienstag mitteilte. Damit falle die Frühjahrsbelebung auch zum Ende hin schwach aus, erklärte das Bundesarbeitsministerium.
Rechenzentren sind einer Untersuchung zufolge noch klimaschädlicher als gedacht. Die Klimawirkung der digitalen Infrastruktur sei bislang unterschätzt worden, erklärte der Kreditversicherer Allianz Trade am Dienstag. Zudem dürften die Emissionen durch Rechenleistung wegen der Verbreitung von KI-Anwendungen weiter stark steigen, wenn keine geeigneten Maßnahmen getroffen werden. Insbesondere Europa ist den Experten zufolge aber gut positioniert, um einen Unterschied zu machen.
Die EU weitet ihre Stahlzölle aus - will ihre wichtigsten Handelspartner aber mit einer Vorzugsbehandlung besänftigen. Staaten wie die Türkei, Indien und Südkorea sollen nach Angaben der EU-Kommission vom Dienstag unter der neuen Regelung mehr Stahl zollfrei in die EU importieren können als Länder, mit denen die EU kein Freihandelsabkommen hat - etwa China. Die erweiterten Zölle greifen ab Mittwoch.
Alte Menschen sind durch Hitze besonders gefährdet - doch auch in neuen Pflegeheimen wird nur selten eine Anlage zur Kühlung eingebaut. Im vergangenen Jahr lag der Anteil von neuen Gebäuden des Sozialwesens mit einer Klimaanlage oder einer anderen Anlage zur Kühlung bei nur 14,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Zum Sozialwesen gehören Pflegeeinrichtungen und Kitas.
Die meisten Beschäftigten in Jobcentern in Deutschland beschreiben ihre persönliche Arbeitsbelastung als hoch oder sehr hoch. Viele machen mehrfach pro Woche Überstunden und denken über einen Jobwechsel nach, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Befragung von 7000 Jobcenter-Beschäftigten durch die Gewerkschaft Verdi hervorgeht. Als Gründe für die hohe Belastung werden vor allem Personalmangel und häufige Umstellungen der Systeme durch die Politik genannt.
Mit 27,3 Prozent informiert sich mehr als ein Viertel der Deutschen einer Umfrage zufolge mindestens einmal monatlich im Internet über Krankheiten. Knapp acht Prozent recherchieren sogar wöchentlich zu Symptomen oder Behandlungen, wie aus einer am Dienstag in Koblenz veröffentlichten Umfrage für die Debeka-Krankenversicherung hervorgeht.
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat sich im Juni kaum verändert: Gegenüber dem Vormonat sank sie um 15.000 auf 2,936 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg am Dienstag mitteilte. Saisonbereinigt ging die Arbeitslosigkeit nur um 1000 Menschen zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg sie um 22.000.