Dubai Telegraph - EU-Kommission schlägt Lockerungen bei CO2-Vorgaben für Autobauer vor

EUR -
AED 4.204786
AFN 72.131522
ALL 95.999785
AMD 432.40092
ANG 2.049533
AOA 1049.907549
ARS 1600.516512
AUD 1.633909
AWG 2.060887
AZN 1.943184
BAM 1.955796
BBD 2.309895
BDT 140.729685
BGN 1.957052
BHD 0.433001
BIF 3404.692377
BMD 1.144937
BND 1.467597
BOB 7.924982
BRL 6.10469
BSD 1.146897
BTN 105.862225
BWP 15.628033
BYN 3.393492
BYR 22440.773758
BZD 2.306495
CAD 1.569761
CDF 2584.123556
CHF 0.90381
CLF 0.026697
CLP 1054.13247
CNY 7.896174
CNH 7.904373
COP 4228.895119
CRC 539.601148
CUC 1.144937
CUP 30.340842
CVE 110.265235
CZK 24.466209
DJF 204.229543
DKK 7.471896
DOP 70.46015
DZD 153.144657
EGP 60.431974
ERN 17.174062
ETB 179.018681
FJD 2.551715
FKP 0.860737
GBP 0.863673
GEL 3.12551
GGP 0.860737
GHS 12.454972
GIP 0.860737
GMD 84.152708
GNF 10054.767863
GTQ 8.795019
GYD 239.939463
HKD 8.963452
HNL 30.358065
HRK 7.534712
HTG 150.375066
HUF 392.446831
IDR 19449.052236
ILS 3.600072
IMP 0.860737
INR 105.821702
IQD 1502.403197
IRR 1513292.432889
ISK 144.20515
JEP 0.860737
JMD 179.950383
JOD 0.811718
JPY 182.703386
KES 148.337757
KGS 100.124438
KHR 4598.96962
KMF 493.468258
KPW 1030.44363
KRW 1715.448554
KWD 0.351988
KYD 0.955702
KZT 561.461195
LAK 24574.94498
LBP 102700.170069
LKR 356.927642
LRD 209.870447
LSL 19.262157
LTL 3.380703
LVL 0.692561
LYD 7.317984
MAD 10.801676
MDL 20.006955
MGA 4762.010134
MKD 61.639593
MMK 2403.69357
MNT 4086.255615
MOP 9.24532
MRU 45.885897
MUR 53.251062
MVR 17.689468
MWK 1988.604232
MXN 20.439555
MYR 4.503092
MZN 73.172957
NAD 19.262241
NGN 1589.046972
NIO 42.20009
NOK 11.164686
NPR 169.37936
NZD 1.970105
OMR 0.443929
PAB 1.146797
PEN 3.954991
PGK 5.014989
PHP 68.684226
PKR 320.228483
PLN 4.271887
PYG 7398.983435
QAR 4.169009
RON 5.095425
RSD 117.37025
RUB 92.411407
RWF 1673.603562
SAR 4.29649
SBD 9.218713
SCR 17.510961
SDG 688.107329
SEK 10.803727
SGD 1.467125
SHP 0.859
SLE 28.107741
SLL 24008.777972
SOS 654.301392
SRD 42.990121
STD 23697.893319
STN 24.499945
SVC 10.035021
SYP 126.544188
SZL 19.255957
THB 37.130895
TJS 10.992623
TMT 4.007281
TND 3.391707
TOP 2.756734
TRY 50.576236
TTD 7.778017
TWD 36.716884
TZS 2982.257478
UAH 50.575008
UGX 4311.990346
USD 1.144937
UYU 46.070098
UZS 13847.908522
VES 506.869099
VND 30103.267553
VUV 135.392596
WST 3.13165
XAF 655.958396
XAG 0.014405
XAU 0.000229
XCD 3.094251
XCG 2.066904
XDR 0.815802
XOF 655.955531
XPF 119.331742
YER 273.125117
ZAR 19.293513
ZMK 10305.812598
ZMW 22.32295
ZWL 368.669387
  • Goldpreis

    -36.0000

    5025.7

    -0.72%

  • EUR/USD

    0.0024

    1.1447

    +0.21%

  • Euro STOXX 50

    -32.2800

    5716.61

    -0.56%

  • SDAX

    -236.5700

    16784.93

    -1.41%

  • MDAX

    -423.9400

    28819.46

    -1.47%

  • DAX

    -142.4100

    23447.29

    -0.61%

  • TecDAX

    -4.9700

    3574.39

    -0.14%

EU-Kommission schlägt Lockerungen bei CO2-Vorgaben für Autobauer vor
EU-Kommission schlägt Lockerungen bei CO2-Vorgaben für Autobauer vor / Foto: Ronny HARTMANN - AFP/Archiv

EU-Kommission schlägt Lockerungen bei CO2-Vorgaben für Autobauer vor

Die EU-Kommission hat bereits in Aussicht gestellte Lockerungen bei den CO2-Vorgaben für Autobauer vorgeschlagen. Um drohende Bußgelder zu vermeiden, sollen die Hersteller den Kohlendioxid-Ausstoß ihrer Neuwagen des laufenden Jahres mit den Werten der kommenden zwei Jahre verrechnen können, wie die Kommission am Dienstag mitteilte. Wer die Grenzwerte in diesem Jahr verfehlt, könnte das also 2026 und 2027 noch ausgleichen.

Textgröße:

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte einen solchen Schritt bereits vor rund einem Monat als "Atempause" für die Unternehmen in Aussicht gestellt. Am Dienstag folgte nun der konkrete Vorschlag für eine Änderung des Gesetzes für die sogenannten Flottengrenzwerte.

Die EU macht den Herstellern Vorgaben, wie viel Kohlendioxid die von ihnen abgesetzten Neuwagen im Schnitt höchstens ausstoßen dürfen. Für die Unternehmen gelten individuelle Werte, die in diesem Jahr gesunken sind und ab 2035 bei Null liegen sollen - das ist das faktische Aus für neue Verbrenner-Pkw. Elektroautos gelten als emissionsfrei und helfen den Autobauern deshalb, ihren Durchschnittswert zu senken.

Konzerne wie Volkswagen und Renault haben Probleme, die verschärften Abgasvorgaben zu erreichen. Sie hatten in Brüssel mehr Flexibilität gefordert, denn bei einem Verfehlen der EU-Ziele drohen Bußgelder. Der Verband der Deutschen Autoindustrie (VDA) hatte sich dafür eingesetzt, die CO2-Grenzwerte schrittweise einzuführen und für die kommenden Jahre abzuschwächen.

Über die Lockerungsvorschläge der Kommission müssen nun das Europaparlament und die 27 EU-Staaten verhandeln. Die Verhandlungsführer könnten theoretisch weitere Änderungen an den Grenzwerten und sogar am Verbrenner-Aus für 2035 einbringen. Die Kommission rief alle Beteiligten deshalb auf, den Vorschlag "unverzüglich" zu beschließen.

Ohne die Lockerungen sieht das Gesetz bereits eine weitere Möglichkeit vor, um Strafen zu umgehen: Hersteller können sich mit Konkurrenten in sogenannten Pools zusammenschließen, es gilt dann ein durchschnittlicher Grenzwert. Mehrere europäische Autobauer planten etwa, in einem solchen Pool mit dem US-Elektroautobauer Tesla zusammenzuarbeiten - das ließe sich der Konzern von Elon Musk bezahlen.

"Das muss schnell beendet werden", erklärte der CDU-Europaabgeordnete Peter Liese. "Wir wollen die Klimaziele erhalten, aber nicht durch europäische Gesetzgebung Elon Musk noch reicher machen."

"Die EU-Flottengrenzwerte für dieses Jahr liegen seit acht Jahren auf dem Tisch", kritisierte der Grünen-Europaabgeordnete Michael Bloss. "Jetzt den Rückwärtsgang einzulegen, ist die falsche Richtung." Er forderte die europäischen Autobauer auf, "bessere und günstigere E-Autos" auf den Markt zu bringen, um die Klimavorgaben zu erreichen.

Die Pläne verschafften der Autoindustrie zusätzliche "Flexibilität", erklärte Kommissionspräsidentin von der Leyen am Dienstag. "Gleichzeitig halten wir Kurs auf unsere Klimaziele", betonte sie. Die Vorgaben für Autohersteller sollen dabei die hohen CO2-Emissionen im Straßenverkehr senken.

In Berlin sorgt das Verbrenner-Aus für Streit in den laufenden Koalitionsverhandlungen: Die Union will die Entscheidung rückgängig machen, die SPD hingegen daran festhalten.

S.Mohideen--DT