Dubai Telegraph - 14 Menschen sterben bei heftigen Regenfällen in Türkei und Nachbarstaaten

EUR -
AED 4.208998
AFN 72.774404
ALL 93.577791
AMD 421.999833
ANG 2.051954
AOA 1051.53652
ARS 1646.623073
AUD 1.63367
AWG 2.062953
AZN 1.947365
BAM 1.931357
BBD 2.309471
BDT 140.759755
BGN 1.937893
BHD 0.432193
BIF 3427.940235
BMD 1.146085
BND 1.469008
BOB 7.952354
BRL 5.83449
BSD 1.146687
BTN 108.3744
BWP 15.364544
BYN 3.174622
BYR 22463.266
BZD 2.306212
CAD 1.620255
CDF 2658.917339
CHF 0.922169
CLF 0.025793
CLP 1015.156102
CNY 7.744612
CNH 7.766835
COP 3936.801975
CRC 522.289832
CUC 1.146085
CUP 30.371253
CVE 109.279294
CZK 23.840917
DJF 203.682073
DKK 7.376364
DOP 67.160516
DZD 152.290598
EGP 57.199036
ERN 17.191275
ETB 181.511237
FJD 2.560011
FKP 0.855512
GBP 0.867901
GEL 3.031394
GGP 0.855512
GHS 12.948124
GIP 0.855512
GMD 83.663843
GNF 10059.75996
GTQ 8.740456
GYD 239.864247
HKD 8.982006
HNL 30.597257
HRK 7.534595
HTG 149.754685
HUF 344.570045
IDR 20341.404231
ILS 3.369117
IMP 0.855512
INR 108.086701
IQD 1501.37135
IRR 1575866.874934
ISK 142.492784
JEP 0.855512
JMD 181.354751
JOD 0.812596
JPY 183.675019
KES 148.441133
KGS 100.22486
KHR 4598.658114
KMF 487.085909
KPW 1031.476901
KRW 1732.725795
KWD 0.353107
KYD 0.955606
KZT 559.197841
LAK 25248.252325
LBP 102631.911812
LKR 384.151481
LRD 208.759188
LSL 18.560684
LTL 3.384091
LVL 0.693255
LYD 7.306314
MAD 10.595576
MDL 20.009754
MGA 4813.556941
MKD 60.841799
MMK 2406.716372
MNT 4102.276195
MOP 9.251709
MRU 45.935138
MUR 54.015262
MVR 17.718754
MWK 1989.603855
MXN 19.890316
MYR 4.658611
MZN 73.237244
NAD 18.568774
NGN 1557.666645
NIO 41.958286
NOK 11.166896
NPR 173.39794
NZD 1.990457
OMR 0.440668
PAB 1.146687
PEN 3.911027
PGK 5.028735
PHP 69.1926
PKR 318.953377
PLN 4.18054
PYG 6997.439501
QAR 4.172325
RON 5.165447
RSD 115.836019
RUB 83.631595
RWF 1705.37448
SAR 4.29999
SBD 9.239077
SCR 16.177131
SDG 688.223267
SEK 10.983557
SGD 1.469315
SHP 0.855668
SLE 28.365938
SLL 24032.833607
SOS 654.996204
SRD 42.785675
STD 23721.645564
STN 24.526219
SVC 10.033107
SYP 126.679179
SZL 18.563001
THB 37.287303
TJS 10.62967
TMT 4.022758
TND 3.337113
TOP 2.759498
TRY 53.22103
TTD 7.789416
TWD 36.168726
TZS 3008.476529
UAH 51.354795
UGX 4242.308791
USD 1.146085
UYU 46.294495
UZS 13758.750262
VES 683.108374
VND 30171.83371
VUV 136.371395
WST 3.139988
XAF 647.75888
XAG 0.017499
XAU 0.000273
XCD 3.097353
XCG 2.066626
XDR 0.806497
XOF 647.53823
XPF 119.331742
YER 273.484562
ZAR 18.838778
ZMK 10316.133246
ZMW 20.267492
ZWL 369.038902
  • EUR/USD

    -0.0019

    1.1448

    -0.17%

  • DAX

    92.1300

    25026.8

    +0.37%

  • SDAX

    -101.6400

    18373.62

    -0.55%

  • MDAX

    -190.2700

    32665.55

    -0.58%

  • Euro STOXX 50

    23.2000

    6323.27

    +0.37%

  • TecDAX

    -0.9500

    3947.43

    -0.02%

  • Goldpreis

    -64.7000

    4181.2

    -1.55%

14 Menschen sterben bei heftigen Regenfällen in Türkei und Nachbarstaaten
14 Menschen sterben bei heftigen Regenfällen in Türkei und Nachbarstaaten / Foto: YASIN AKGUL - AFP

14 Menschen sterben bei heftigen Regenfällen in Türkei und Nachbarstaaten

Bei heftigen Regenfällen und dadurch ausgelösten Überschwemmungen sind in der Türkei und den Nachbarstaaten Griechenland und Bulgarien mindestens 14 Menschen gestorben. Allein aus der Türkei wurden am Mittwoch mindestens sieben Todesopfer gemeldet. Vor allem im Nordwesten des Landes hatte der Regen in der Nacht und am Vorabend vielerorts Straßen in reißende Flüsse verwandelt, unter anderem in Istanbul. In Bulgarien starben vier Menschen, in Griechenland meldeten die Behörden drei Todesopfer.

Textgröße:

In Istanbul starben nach Angaben des Gouverneurs am Dienstagabend zwei Menschen infolge des Unwetters. Fünf weitere Menschen kamen in der ebenfalls im Nordwesten des Landes gelegenen Provinz Kirklareli ums Leben, ein Mensch wurde dort am Mittwoch noch vermisst. Im Laufe des Tages ließ der Regen nach, die Aufräumarbeiten begannen.

Die Straßen von Istanbul hatten sich zuvor in reißende Flüsse verwandelt, eine U-Bahn-Station stand teilweise unter Wasser. Aus einer Stadtbücherei mussten Medienberichten zufolge dutzende Menschen in Sicherheit gebracht werden. Im Fernsehen und in Onlinenetzwerken waren Bilder von Autos und Marktständen zu sehen, die von den Wassermassen fortgespült wurden. Mehr als 30 Menschen wurden nach Angaben des türkischen Innenministeriums in den Unwettergebieten verletzt.

Auch in Griechenland, das in den vergangenen Wochen unter extremer Hitze und vielen Waldbränden gelitten hatte, gingen am Dienstag sintflutartige Regenfälle nieder. Nach Angaben eines Meteorologen erreichte die Niederschlagsmenge teilweise Werte, wie sie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen 1955 registriert worden waren.

"So etwas habe ich noch nie gesehen", sagte Vassilis Tsalamouras in der Stadt Vólos im Zentrum des Landes. "Tausende Geschäfte und Gebäude wurden überflutet, und niemand ist hier, uns zu helfen", sagte der 58-Jährige der Nachrichtenagentur AFP.

In Vólos brach das Stromnetz zusammen, ein zuvor als vermisst gemeldeter 51-jähriger Mann konnte am Dienstag nur noch tot geborgen werden. Am Mittwoch wurde zudem im Dorf Paltsi die Leiche einer seit Dienstag vermissten 87-Jährigen gefunden. Eine weitere Leiche wurde am Mittwoch in der Stadt Karditsa im Zentrum des Landes gefunden.

"Alles, was vor dem Brand im Juli gerettet wurde, hat dieses Unwetter zerstört", sagte der Einwohner Christos Kleftakis in dem von den vorherigen Bränden stark betroffenen Dorf Nea Anchialos.

Auch in Bulgarien gingen völlig ungewöhnliche Wassermassen nieder, die vielerorts zu Überschwemmungen führten. Nach Angaben eines Sprechers der Rettungskräfte fiel innerhalb von 24 Stunden so viel Niederschlag wie sonst innerhalb mehrerer Monate. Derartige Regenfälle habe es zuletzt 1994 gegeben.

Flüsse traten über die Ufer, Brücken wurden beschädigt, und die gesamte Region südlich der Küstenstadt Burgas war vorübergehend von der Außenwelt abgeschnitten. Auch tausende Urlauber waren betroffen. Fotos und Videos in den Onlinenetzwerken zeigten Wohnmobile und Autos, die auf Campingplätzen an der Küste von den Wassermassen ins Meer gespült wurden.

Ein 61-jähriger Bauarbeiter starb nach Angaben des örtlichen Polizeichefs durch Ertrinken, zudem wurden die Leichen eines 50-jährigen Mannes sowie zweier Frauen gefunden. Ihr Auto versank demnach in den Fluten eines reißenden Flusses, nachdem die Brücke, die sie überqueren wollten, eingestürzt war.

Am stärksten betroffen war nach Behördenangaben der Ort Zarewo. Nach Angaben von Tourismusministerin Zaritsa Dinkova waren dort rund 4000 Menschen von den Überschwemmungen betroffen. Umweltminister Julian Popov warnte laut dem Fernsehsender Nova vor der Gefahr, die von "dem schlechten Zustand der Infrastruktur und zu vielen Bauarbeiten an der Küste" ausgehe.

Überschwemmungen waren an der Schwarzmeerküste bisher selten. Für die immer häufigeren Unwetterkatastrophen und deren gravierende Folgen machen Experten den Klimawandel und den oftmals schlechten Zustand der Infrastruktur verantwortlich.

Y.Chaudhry--DT