Dubai Telegraph - G20 kann sich nicht auf Fahrplan für Ausstieg aus fossilen Energien einigen

EUR -
AED 4.391885
AFN 77.73245
ALL 96.680737
AMD 453.362804
ANG 2.140727
AOA 1096.625236
ARS 1729.226144
AUD 1.698812
AWG 2.154085
AZN 2.028889
BAM 1.957435
BBD 2.408311
BDT 146.112017
BGN 2.008331
BHD 0.450835
BIF 3542.258106
BMD 1.195884
BND 1.512663
BOB 8.261899
BRL 6.222752
BSD 1.195699
BTN 110.012871
BWP 15.593022
BYN 3.377721
BYR 23439.31995
BZD 2.404808
CAD 1.616404
CDF 2678.779488
CHF 0.916645
CLF 0.02601
CLP 1027.371699
CNY 8.316952
CNH 8.30659
COP 4383.248501
CRC 591.594034
CUC 1.195884
CUP 31.690917
CVE 110.357158
CZK 24.337307
DJF 212.927814
DKK 7.465781
DOP 75.122734
DZD 154.53088
EGP 55.993597
ERN 17.938255
ETB 186.006132
FJD 2.620901
FKP 0.867735
GBP 0.86622
GEL 3.22287
GGP 0.867735
GHS 13.062909
GIP 0.867735
GMD 87.299208
GNF 10492.762405
GTQ 9.174662
GYD 250.158905
HKD 9.333932
HNL 31.555352
HRK 7.530596
HTG 156.730884
HUF 381.486376
IDR 20081.278602
ILS 3.694441
IMP 0.867735
INR 110.038016
IQD 1566.408092
IRR 50376.599827
ISK 145.000561
JEP 0.867735
JMD 187.616677
JOD 0.847875
JPY 183.172901
KES 154.269291
KGS 104.579962
KHR 4809.015963
KMF 492.703782
KPW 1076.375603
KRW 1714.681599
KWD 0.366466
KYD 0.996432
KZT 600.661607
LAK 25720.478924
LBP 107075.918068
LKR 369.948941
LRD 221.204726
LSL 18.865955
LTL 3.531133
LVL 0.723378
LYD 7.511273
MAD 10.828142
MDL 20.111795
MGA 5344.46311
MKD 61.626944
MMK 2511.849432
MNT 4265.588281
MOP 9.613128
MRU 47.696831
MUR 53.99394
MVR 18.48828
MWK 2073.331419
MXN 20.609949
MYR 4.696829
MZN 76.249441
NAD 18.865955
NGN 1660.173487
NIO 44.00675
NOK 11.406572
NPR 176.020993
NZD 1.972706
OMR 0.459806
PAB 1.195699
PEN 3.998739
PGK 5.196339
PHP 70.554756
PKR 334.470313
PLN 4.210192
PYG 8023.700515
QAR 4.35884
RON 5.096258
RSD 117.415452
RUB 89.975943
RWF 1744.556863
SAR 4.485257
SBD 9.659961
SCR 16.576912
SDG 719.323943
SEK 10.557477
SGD 1.512865
SHP 0.897222
SLE 29.059164
SLL 25077.081761
SOS 682.169673
SRD 45.447765
STD 24752.377509
STN 24.520477
SVC 10.462737
SYP 13225.965024
SZL 18.85975
THB 37.468206
TJS 11.167926
TMT 4.185593
TND 3.42426
TOP 2.879401
TRY 51.931491
TTD 8.115777
TWD 37.562108
TZS 3067.441821
UAH 51.173434
UGX 4253.5521
USD 1.195884
UYU 45.247786
UZS 14550.150691
VES 428.695774
VND 31092.975444
VUV 142.990644
WST 3.24899
XAF 656.505241
XAG 0.010167
XAU 0.00022
XCD 3.231936
XCG 2.155
XDR 0.815622
XOF 656.505241
XPF 119.331742
YER 285.109995
ZAR 18.86427
ZMK 10764.390235
ZMW 23.644745
ZWL 385.074054
  • DAX

    -513.3300

    24309.46

    -2.11%

  • SDAX

    -331.8300

    17987.96

    -1.84%

  • Euro STOXX 50

    -41.2500

    5891.95

    -0.7%

  • MDAX

    -406.6900

    31233.68

    -1.3%

  • TecDAX

    -146.4500

    3577.09

    -4.09%

  • Goldpreis

    -19.3000

    5320.9

    -0.36%

  • EUR/USD

    -0.0013

    1.1947

    -0.11%

G20 kann sich nicht auf Fahrplan für Ausstieg aus fossilen Energien einigen
G20 kann sich nicht auf Fahrplan für Ausstieg aus fossilen Energien einigen / Foto: MONEY SHARMA - AFP/Archiv

G20 kann sich nicht auf Fahrplan für Ausstieg aus fossilen Energien einigen

Die Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) hat sich bei einem Treffen ihrer Energieminister nicht auf einen Fahrplan für den Ausstieg aus klimaschädlichen fossilen Energien einigen können. Im Abschlussdokument des Treffens im indischen Bundesstaat Goa wurde am Samstag Kohle als besonders klimaschädlicher Energieträger nicht einmal erwähnt.

Textgröße:

Für einige Schwellenländer wie Gastgeber Indien oder die Volksrepublik China, die beiden bevölkerungsreichsten Länder der Erde, ist Kohle immer noch ein wichtiger Energielieferant. Die führenden Industriestaaten hatten sich beim G7-Gipfel im japanischen Hiroshima im Mai noch auf eine Beschleunigung des Ausstiegs aus fossilen Energieträgern, bei denen keine Technologien zur Emissionsminderung angewandt werden, verständigt.

Das Scheitern in Goa widerspricht auch den Zielsetzungen bei der UN-Klimakonferenz, bis 2030 die weltweiten Kapazitäten an erneuerbaren Energien zu verdreifachen und die Energieeffizienz zu verdoppeln. Wetterextreme wie Hitzewellen und Überschwemmungen in aller Welt machen derzeit erneut deutlich, welche gefährlichen Folgen die globale Erderwärmung hat.

Nach Angaben des derzeitigen G20-Vorsitzenden Indien hatten einige Länder in Goa geltend gemacht, dass "verschiedene nationale Umstände" bei dem Ausstieg aus fossilen Energieträgern stärker berücksichtigt werden müssten. Außerdem habe es Differenzen hinsichtlich der Technologien zur Verringerung klimaschädlicher Emissionen bei der Nutzung von Energieträgern wie Erdöl und Erdgas gegeben.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), der an dem Treffen teilnahm, warf Russland eine destruktive Rolle bei den Verhandlungen vor. Der stellvertretende russische Energieminister habe "eine völlige Verkennung der Wirklichkeit" und eine "völlig verdrehte Weltsicht" demonstriert, indem er die Energiekrise als Folge der Finanzkrise im Jahr 2008 bezeichnet habe, sagte Habeck dem ZDF.

Auch Ed King vom Klima-Kommunikationsnetzwerk GSCC warf Russland sowie Saudi-Arabien eine Blockadehaltung in Goa vor. Die beiden wichtigen Erdölproduzenten hätten "Bemühungen blockiert, eine Vereinbarung zur Verdreifachung von sauberer Energie zu erzielen", schrieb King im Onlinedienst Twitter.

Alden Meyer von der Klima-Denkfabrik E3G erklärte: "Angesichts der täglichen Temperaturrekorde in aller Welt und der außer Kontrolle geratenden Auswirkungen des Klimawandels hätte die Welt von den G20-Energieministern einen Fanfarenruf zum Handeln zu hören bekommen müssen." Stattdessen sei bei dem Treffen kaum etwas herausgekommen.

Vor dem Treffen hatten führende EU-Volkswirtschaften wie Deutschland und Frankreich sowie einige der besonders stark vom Klimawandel betroffenen kleinen Inselstaaten die G20 aufgefordert, Tempo beim Ausstieg aus fossilen Energien und bei den Maßnahmen für klimaneutrales Wirtschaften zu machen.

"Die Menschheit kann sich keine Verzögerungen leisten", erklärten sie und forderten, dass die globalen Treibhausgasemissionen bereits 2025 ihren Höhepunkt erreichen und bis 2030 um 43 Prozent im Vergleich zu 2019 reduziert werden müssten.

Einige Entwicklungsländer vertreten aber die Position, dass die reichen Industriestaaten als historisch Verantwortliche für den Klimawandel ärmere Staaten stärker finanziell beim klimafreundlichen Umbau ihrer Volkswirtschaften unterstützen müssten. Die Bevölkerung in Entwicklungsländern brauche preisgünstige klimafreundliche Alternativen zu fossilen Energien, betonen sie.

Indien kam in einem Bericht für die G20-Beratungen zu dem Schluss, dass die globale Energiewende jährlich vier Billionen Dollar (3,59 Billionen Euro) koste. Die Industriestaaten müssten ärmeren Ländern daher mit günstiger Finanzierung und Technologietransfer bei der Energiewende helfen.

I.Menon--DT