Dubai Telegraph - Iran-Aufstand und Kremlterror

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Iran-Aufstand und Kremlterror




Die islamische Republik Iran erlebt seit dem Jahreswechsel 2025/26 eine der größten Massenbewegungen seit der Revolution von 1979. Auslöser der Proteste war der dramatische Absturz der Landeswährung und eine Inflation, die die Mittelschicht und das Armenviertel aushöhlte. Aus ersten Streiks im Teheraner Basar entwickelte sich binnen Tagen eine landesweite Revolte. Demonstrierende legten Universitäten, Fabriken und ganze Stadtviertel lahm und forderten nicht nur wirtschaftliche Besserung, sondern den Sturz des theokratischen Regimes. Mit über 574 Demonstrationsorten in allen 31 Provinzen und Schätzungen von weit mehr als zehntausend Toten und zehntausenden Inhaftierten nehmen die Unruhen revolutionäre Züge an. Ein umfassender Internet‑Blackout und die Schließung von Flughäfen sollen den Informationsfluss unterbrechen und den Terror der Sicherheitskräfte verschleiern.

Das Regime reagierte mit unbarmherzigem, ruchlos-mörderischem Terror und Gewalt. Revolutionsgarden und Sondereinheiten gehen mit scharfer Munition, Schrotflinten und automatischen Waffen gegen wehrlos unbewaffnete Menschen vor und nehmen in asozialer Manier von Terroristen, sogar Kinder ins Visier. Staatliche Medien brandmarkten die Demonstrierenden als „Terroristen“ und „ausländische Agenten“ und rechtfertigten die Repression als Verteidigung des Gottesstaates. Es wurden Berichte bekannt, dass über 800 Kämpfer von verbündeten Milizen wie Hisbollah und irakischen Schiitenmilizen ins Land gebracht wurden, um die Proteste niederzuschlagen. Parallel drohen die Justizbehörden, „Randalierer“ wegen angeblicher „Feindschaft gegen Gott“ anzuklagen – eine Straftat, die im iranischen Recht mit dem Tod bestraft wird.

Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) verfolgen das Geschehen mit zunehmender Sorge. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die iranische Bevölkerung als „auf dem Weg in die Freiheit“ und erklärte, Washington sei „locked and loaded“ und bereit, den Protestierenden beizustehen. In Posts in den sozialen Medien versprach er den Aufständischen Hilfe und drohte, die Verantwortlichen „hart zu treffen“, sollte das mörderische Blutvergießen anhalten. Verschiedene Medien berichten, das Weiße Haus ziehe neben neuen Sanktionen auch Cyberangriffe und Militärschläge in Betracht. Gleichzeitig betonte Trump, dass keine US‑Bodentruppen in den Iran entsandt würden. Die Vereinigten Staaten fordern, dass die internationale Gemeinschaft den Menschen im Iran Zugang zu unabhängigen Nachrichten verschafft und die diplomatischen Beziehungen zu Teheran einfriert, bis die Gewalt endet.

Internationale Reaktionen sind gespalten. Menschenrechtsorganisationen und westliche Regierungen, darunter auch die neue Bundesregierung in Berlin, verurteilen die massenhafte Tötung von Zivilisten und fordern einen friedlichen Machtwechsel, was sich allerdings als der typisch geistlose Unfug und das übliche dämliche "bla bla" aus dem politischen Berlin erweisen dürfte, hier im klaren Angesicht des ruchlosen Terrorregimes der kriminellen Mullahs. Russlands Regierung, Teherans wichtigster Verbündeter, stellt sich wie nicht anders von den Schergen um den Massenmörder und Kriegsverbrecher Wladimir Putin (72) zu erwarten, dagegen an die Seite der Mullahs. Moskau verurteilt die „subversive Einmischung“ Washingtons, warnt vor „schädlichen Konsequenzen“ für die Region und unterstützt Teherans Darstellung der Aufständischen als Terroristen. Die russische Diplomatie mahnt zu Verhandlungen und macht westliche Sanktionen für die Unruhen verantwortlich. Beobachter sehen in dieser Haltung den Versuch, den Verbündeten zu stützen und zugleich die eigene Doktrin gegen Volksaufstände zu legitimieren.

Die Parallelen zwischen dem iranischen Regime und dem Kreml sind unübersehbar. Sowohl in Teheran als auch in Moskau werden Protestierende pauschal als „Extremisten“ oder „Terroristen“ diffamiert, um ihr Recht auf friedliche Versammlung zu kriminalisieren. In Russland wurden seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine in großer Zahl Gesetze ausgeweitet, die kritische Stimmen zu „ausländischen Agenten“ erklären und drakonische Strafen vorsehen. Prominente Oppositionelle wie Alexej Nawalny starben in Haft, Hunderte Journalistinnen, Künstler und Menschenrechtsaktivisten wurden verurteilt oder auf schwarze Listen gesetzt. Mehr als 2.000 politische Gefangene sitzen in russischen Gefängnissen, und die Zahl der Terrorismus‑Urteile ist in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen. Der UN‑Menschenrechtsrat weist auf systematische Folter, erzwungene Verschleppungen und geschlechtsspezifische Gewalt hin, die von russischen Behörden gegen Oppositionelle und ukrainische Zivilisten verübt werden. Russland nutzt seine Anti‑Terror‑Gesetze, um jede oppositionelle Regung zu ersticken und seine Kriegspolitik abzusichern.

Auch nach außen agiert der Kreml immer brutaler. Die Invasion der Ukraine wird von täglichen Angriffen auf Wohngebiete, Krankenhäuser und kritische Infrastruktur begleitet. Mitte 2025 traf ein russischer Drohnenangriff ein Militärkrankenhaus in Charkiw, ein massives Kriegsverbrechen, bei dem auch benachbarte Wohnhäuser zerstört wurden. Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtete, dass Russland innerhalb einer Woche über eintausend Drohnen und zahlreiche Raketen abgefeuert habe. UN‑Berichte dokumentieren Folter, sexualisierte Gewalt und den Transfer ukrainischer Kinder in russisches Gebiet. Die gezielte Terrorisierung der Zivilbevölkerung dient Moskau dazu, politischen Druck aufzubauen und Widerstand zu brechen – eine Taktik, die an die Methoden der iranischen Revolutionsgarden erinnert.

Dass sich Iran und Russland international gegenseitig stützen, ist kein Zufall: Beide Regierungen stehen für die Verbindung von autoritärer Herrschaft, religiösem oder nationalistischem Sendungsbewusstsein und dem Einsatz militärischer Gewalt im In‑ und Ausland. Beide haben sich zu Partnern der chinesischen Führung entwickelt und versuchen, ein Gegengewicht zur liberalen Weltordnung zu bilden. Ihre Regime sind durch Korruption, wirtschaftliche Misere und den Verlust moralischer Legitimation geschwächt, doch sie zeigen weiterhin die Bereitschaft, mit allen Mitteln an der Macht zu bleiben.

Die Welt steht angesichts dieser Verbrechen vor einer moralischen Entscheidung. Wie lange können demokratische Staaten zuschauen, wenn Regime im Namen des „Kampfes gegen den Terror“ systematisch Zivilisten ermorden? Eine wirksame Antwort besteht nicht zwangsläufig in einer militärischen Intervention; entscheidend ist eine klare, koordinierte Strategie von Sanktionen, diplomatischer Isolation, technischer Unterstützung für unabhängige Medien und Solidarität mit Dissidenten. Die Unterdrückten im Iran und in Russland brauchen internationale Aufmerksamkeit und eine Konsequenz, die über bloße Lippenbekenntnisse hinausgeht. Nur wenn die Welt den Terror der Mullahs und den Terror des Kremls gleichermaßen ächtet, kann Hoffnung auf echte Veränderung entstehen.



Vorgestellt


WakeBASE-Sprung vom Dubai Infinity Pool

Das Projekt mit dem Namen "WakeBASE" beinhaltete eine einzigartige Kombination aus Drohnen-Wakeskating und BASE-Jumping.Schauplatz dieses Kunststücks war das Address Beach Resort in Dubai, dessen Infinity-Pool 294 Meter über dem Meeresspiegel liegt und damit den Guinness-Weltrekord hält.Grubbs Herausforderung begann mit einem 94 Meter langen Wakeskating über den Pool auf dem Dach, wobei er von einer speziell entwickelten Drohne gezogen wurde.Der Stunt gipfelte in einem BASE-Sprung vom Rand des Pools, bei dem Grubb 77 Stockwerke hinabsprang, bevor er erfolgreich am Strand landete. Diese Leistung war die Verwirklichung von Grubbs siebenjährigem Traum und ein historischer Meilenstein im Extremsport.Um sich auf "WakeBASE" vorzubereiten, unterzog sich Grubb einem rigorosen Training mit der BASE-Sprunglegende Miles Daisher.Obwohl er im Dezember 2022 erst 26 BASE-Sprünge absolviert hatte, absolvierte Grubb 106 Sprünge während seines Trainings, das in Idaho, USA, und Lauterbrunnen, Schweiz, einem renommierten BASE-Sprungort, stattfand.Das Projekt umfasste auch eine Partnerschaft mit Prada, das maßgeschneiderte, für die Anforderungen von Wakeskating und BASE-Jumping optimierte Kleidung zur Verfügung stellte.Die Drohne, die bei diesem Stunt zum Einsatz kam, wurde von einem Team unter der Leitung von Sebastian Stare mit spezieller Hard- und Software entwickelt, die auf die Anforderungen von "WakeBASE" zugeschnitten ist.Die Wahl des Address Beach Resorts in Dubai war von strategischer Bedeutung, da der hohe Infinity-Pool und das architektonische Layout sowohl für den Wakeskate-Lauf als auch für den BASE-Sprung ideal waren.

Lass dich von Dubai und seinem Zauber überraschen

Lass dich von Dubai und seinem Zauber überraschen

Trumps Angriff auf den Dollar

Ein beispielloser Konflikt zwischen dem US-Präsidenten und der Notenbank sorgt für Unruhe an den Finanzmärkten. Mitte Januar 2026 wurde bekannt, dass das US-Justizministerium dem Federal Reserve‑System grand‑jury‑Vorladungen zugestellt hat. Offiziell geht es um mutmaßlich überteuerte Renovierungsarbeiten an historischen Verwaltungsgebäuden, doch der Vorsitzende der Notenbank, Jerome Powell, erklärte in einer Videobotschaft, dass diese Ermittlungen als Vorwand dienten. Die Strafandrohung habe nur das Ziel, die unabhängige Zinspolitik des Federal Reserve (Bundesreserve) zu unterwerfen. Powell betonte, dass die Federal Reserve die gesetzlichen Aufsichtsrechte des Kongresses umfassend erfülle und nannte die Ermittlungen eine beispiellose politische Einmischung. Er befürchtet, dass es dabei um die Frage geht, ob Geldpolitik auf Basis von Daten getroffen oder durch politischen Druck gesteuert wird.Der US-Präsident hat Powell seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025 immer wieder vollkommen fragwürdig beschimpft und zum Rücktritt gedrängt. Weil die Federal Reserve die Zinsen 2025 nur schrittweise senkte und die hohe Inflation größtenteils auf den protektionistischen Kurs der US‑Regierung zurückführte, verstärkte der Präsident den Druck. Er nannte den Zentralbankchef „moron“, „Bonehead“ und drohte ihm wegen „Inkompetenz“ mit einer Klage. Hinter den Ermittlungen steht die von ihm eingesetzte Staatsanwältin in Washington, die die Renovierungskosten zum Anlass nahm, um ein Strafverfahren einzuleiten. Weder Justizministerin noch ihr Stellvertreter wurden laut Berichten im Voraus informiert.Reaktionen von Politik und ExpertenDie juristische Offensive löste parteiübergreifend scharfe Kritik aus. Mehrere republikanische Senatoren machten deutlich, dass sie keine Nominierungen für das Federal Reserve Board bestätigen werden, solange die Ermittlungen laufen. Demokratische Abgeordnete bezeichneten das Vorgehen als Angriff auf den Rechtsstaat und als Schritt hin zur Autokratie. Sie warnten davor, dass der Präsident den Fed‑Vorsitzenden „einsperren“ wolle, nur weil dieser seine Zinspolitik nicht nach den Vorstellungen des Weißen Hauses ausrichte. Auch ehemalige Fed‑Vorsitzende und führende Ökonomen warnen, dies erinnere an Länder mit schwachen Institutionen, in denen die Regierung die Notenbank kontrolliert – oft mit fatalen Folgen für Preisstabilität und Wirtschaft. Selbst Marktliberale mahnten, der Missbrauch der Strafverfolgung könne Investoren vertreiben und das Vertrauen in die Vereinigten Staaten untergraben.International solidarisierten sich zahlreiche Zentralbanker mit Powell. Sie wiesen darauf hin, dass eine unabhängige Geldpolitik unerlässlich sei, um langfristig stabile Preise und eine funktionierende Volkswirtschaft zu gewährleisten. Einige Beobachter verglichen die aktuellen Entwicklungen mit autoritären Praktiken in der Türkei oder Venezuela, wo populistische Regierungen versuchten, die Geldpolitik zu kontrollieren und dadurch Hyperinflation auslösten.Auswirkungen auf den FinanzmarktDie Märkte reagierten sensibel auf die Eskalation. Nachdem die Strafandrohung bekannt wurde, gaben die Kurse des US‑Dollars gegenüber wichtigen Währungen deutlich nach. Der Dollar‑Index, der die Stärke der US‑Währung im Verhältnis zu einem Korb anderer Leitwährungen misst, rutschte um fast ein halbes Prozent ab. Der Euro stieg über 1,16 US‑Dollar, der Schweizer Franken erreichte ein Zehnjahreshoch gegenüber der US‑Währung, und Anleger flüchteten in sichere Häfen wie Gold und Silber. Analysten erläuterten, dass der drohende Verlust der Notenbankunabhängigkeit und die Aussicht auf künftig noch höhere US‑Schulden Investoren abschrecken. Gold stieg auf über 4 600 US‑Dollar je Feinunze, und auch die Silberpreise erreichten Rekordstände.Die Unsicherheit über die künftige Zinspolitik ließ die Renditen langlaufender US‑Staatsanleihen steigen, da Investoren höhere Risikoaufschläge verlangten. Gleichzeitig verzeichnete der Aktienmarkt zunächst Abgaben; später stützten jedoch Technologiewerte die Kurse. Einige Analysten warnen, dass dauerhafter politischer Druck auf die Federal Reserve zu höherer Inflation, Kapitalflucht und einer Abwertung des Dollar führen könnte. Nomura‑Devisenstrategen wiesen zudem darauf hin, dass neben geopolitischen Risiken vor allem der Vertrauensverlust in die US‑Geldpolitik den Dollar belaste.Mögliche Folgen für den DollarDie Attacken des Präsidenten auf die Federal Reserve sind kein neues Phänomen. Bereits 2025 hatte die US‑Währung nach wiederholten öffentlichen Beschimpfungen des Notenbankchefs deutlich an Wert verloren. Analysten stellten fest, dass der Dollar‑Index im Laufe des Jahres zweistellige Verluste verbuchte und die extreme Volatilität an den Devisenmärkten insbesondere mit den politischen Einflussversuchen auf die Geldpolitik zusammenhing. Damals wie heute treiben protektionistische Zollpolitik und das Bestreben, Zinssenkungen zu erzwingen, die Inflation in die Höhe. Investoren befürchten, dass eine politisch gefügige Notenbank die Zinsen zu stark senkt und damit eine Teuerungsspirale auslöst.Neben den innenpolitischen Spannungen belasten auch internationale Faktoren den Status des US‑Dollars als Weltreservewährung. Die globale Gemeinschaft beobachtet aufmerksam, ob die USA weiterhin eine berechenbare Geldpolitik betreiben oder ob politische Interessen die Leitwährung schwächen. Sollten sich Investoren in größerem Umfang aus dem Dollar zurückziehen, könnten alternative Reservewährungen wie der Euro oder der chinesische Yuan an Bedeutung gewinnen. Auch digitale Zentralbankwährungen könnten davon profitieren.Den Blick "vorerst" nach vorn gerichtetJerome Powell bleibt voraussichtlich bis zum Ende seiner Amtszeit im Mai 2026 Vorsitzender der Federal Reserve, auch wenn das Weiße Haus bereits potenzielle Nachfolger sondiert. Sollte der Präsident einen loyalen Kandidaten ernennen, könnte der Senat die Ernennung aufgrund der anhaltenden Ermittlungen verzögern. Einige Beobachter gehen davon aus, dass Powell – dessen Mandat als Gouverneur erst 2028 endet – trotz der Strafandrohungen im Board bleiben könnte, um die Unabhängigkeit der Notenbank zu verteidigen.Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Vereinigten Staaten ihre traditionell starke Notenbankunabhängigkeit bewahren können. Der Konflikt zwischen dem Präsidenten und dem Federal Reserve‑Chef hat bereits spürbare wirtschaftliche Auswirkungen und stellt das Vertrauen in den US‑Dollar als globale Leitwährung infrage. Ökonomen mahnen, dass eine unabhängige Geldpolitik ein Grundpfeiler wirtschaftlicher Stabilität ist und nicht dem politischen Tagesgeschäft geopfert werden darf.