Dubai Telegraph - Kurz vor Abschluss von UN-Klimakonferenz viele Punkte noch "hochumstritten"

EUR -
AED 4.33068
AFN 75.469752
ALL 95.373151
AMD 434.277746
ANG 2.110664
AOA 1082.522302
ARS 1649.3201
AUD 1.625387
AWG 2.125541
AZN 1.995362
BAM 1.95525
BBD 2.368733
BDT 144.309375
BGN 1.967056
BHD 0.444075
BIF 3500.514569
BMD 1.179218
BND 1.49128
BOB 8.126712
BRL 5.795969
BSD 1.176069
BTN 111.059736
BWP 15.789555
BYN 3.323564
BYR 23112.673547
BZD 2.365334
CAD 1.60922
CDF 2670.92815
CHF 0.915964
CLF 0.026705
CLP 1050.534264
CNY 8.019567
CNH 8.014278
COP 4394.962773
CRC 540.647802
CUC 1.179218
CUP 31.249278
CVE 110.233968
CZK 24.335173
DJF 209.431043
DKK 7.476713
DOP 69.940311
DZD 156.042073
EGP 62.197491
ERN 17.688271
ETB 183.635605
FJD 2.5742
FKP 0.865141
GBP 0.864688
GEL 3.15439
GGP 0.865141
GHS 13.24827
GIP 0.865141
GMD 86.695397
GNF 10319.09507
GTQ 8.979472
GYD 246.070729
HKD 9.236463
HNL 31.265199
HRK 7.539087
HTG 153.976654
HUF 353.989694
IDR 20491.802496
ILS 3.421264
IMP 0.865141
INR 111.348251
IQD 1540.666287
IRR 1546544.457081
ISK 143.876452
JEP 0.865141
JMD 185.35782
JOD 0.83607
JPY 184.706847
KES 151.887242
KGS 103.087829
KHR 4718.671646
KMF 492.91338
KPW 1061.295931
KRW 1723.792866
KWD 0.362798
KYD 0.980124
KZT 543.556983
LAK 25791.739363
LBP 105318.051896
LKR 378.643408
LRD 215.809247
LSL 19.294268
LTL 3.481924
LVL 0.713297
LYD 7.436906
MAD 10.756172
MDL 20.111338
MGA 4912.617048
MKD 61.617654
MMK 2475.701034
MNT 4221.724801
MOP 9.482631
MRU 47.007767
MUR 55.210619
MVR 18.164382
MWK 2038.926022
MXN 20.468904
MYR 4.62374
MZN 75.363639
NAD 19.294268
NGN 1609.632307
NIO 43.277817
NOK 10.859773
NPR 177.695977
NZD 1.984381
OMR 0.453622
PAB 1.176069
PEN 4.066255
PGK 5.193538
PHP 71.360333
PKR 327.773928
PLN 4.23982
PYG 7183.977637
QAR 4.29879
RON 5.219576
RSD 117.336968
RUB 87.545155
RWF 1724.114644
SAR 4.442688
SBD 9.456659
SCR 17.540162
SDG 708.118256
SEK 10.86732
SGD 1.503385
SHP 0.880405
SLE 29.067335
SLL 24727.608129
SOS 672.110794
SRD 44.101584
STD 24407.432557
STN 24.493105
SVC 10.291103
SYP 130.399137
SZL 19.281572
THB 37.974336
TJS 10.972811
TMT 4.127263
TND 3.416038
TOP 2.839274
TRY 53.474588
TTD 7.970756
TWD 36.928418
TZS 3063.737527
UAH 51.660757
UGX 4406.759452
USD 1.179218
UYU 46.906795
UZS 14265.98398
VES 588.70806
VND 31022.868147
VUV 138.279547
WST 3.192258
XAF 655.772393
XAG 0.014675
XAU 0.00025
XCD 3.186895
XCG 2.119603
XDR 0.81557
XOF 655.772393
XPF 119.331742
YER 281.390924
ZAR 19.327106
ZMK 10614.362644
ZMW 22.390697
ZWL 379.707727
  • Goldpreis

    19.8000

    4730.7

    +0.42%

  • SDAX

    40.3300

    18628.53

    +0.22%

  • MDAX

    -380.1400

    31181.06

    -1.22%

  • Euro STOXX 50

    -61.1200

    5911.53

    -1.03%

  • DAX

    -324.9700

    24338.63

    -1.34%

  • TecDAX

    -16.0500

    3779.72

    -0.42%

  • EUR/USD

    0.0058

    1.179

    +0.49%

Kurz vor Abschluss von UN-Klimakonferenz viele Punkte noch "hochumstritten"
Kurz vor Abschluss von UN-Klimakonferenz viele Punkte noch "hochumstritten" / Foto: Mohammed ABED - AFP/Archiv

Kurz vor Abschluss von UN-Klimakonferenz viele Punkte noch "hochumstritten"

Die Verhandlungen bei der UN-Klimakonferenz in Scharm el-Scheich sind am eigentlich geplanten Schlusstag am Freitag in mehreren zentralen Fragen festgefahren gewesen. "Es sind weiter viele Punkte offen, manche davon sind hochumstritten", sagte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in Scharm el-Scheich. "Diese Klimakonferenz darf keine verlorene Konferenz sein", warnte Baerbock vor einem Scheitern. Die ägyptische Konferenzpräsidentschaft verlängerte die Konferenz bis Samstag.

Textgröße:

"Heute müssen wir erneut einen Gang zulegen, denn die Zeit ist nicht auf unserer Seite", mahnte Konferenzpräsident Sameh Schukri. Er äußerte sich besorgt über die noch große Zahl von Streitpunkten in den Fragen Klimafinanzierung, Emissionsminderung, Klimaanpassung und Ausgleich für klimabedingte Schäden. Gleichwohl wandte er sich gegen weitere Verlängerungen. "Ich bleibe verpflichtet, diese Konferenz morgen in geordneter Weise zu einem Ende zu bringen", sagte er. Die Parteien seien aufgerufen, die offenen Fragen zu klären.

"Die Lücke zum 1,5-Grad-Pfad ist nach wie vor viel zu groß", kritisierte die Außenministerin mit Blick auf die angestrebte Begrenzung der Erderwärmung um maximal 1,5 Grad. Die Delegationen der EU würden daher auf der Konferenz dafür werben, zur Senkung der Emissionen "ein Arbeitsprogramm gemeinsam ambitioniert zu verabschieden".

Umstritten sind dabei unter anderem von der EU und weiteren Staaten geforderte jährliche Berichtspflichten zur Umsetzung zugesagter Anstrengungen. China und weitere Länder lehnen dies ab, obwohl die Pflicht hauptsächlich die traditionellen Industriestaaten betreffen würde.

Hoffnungen hatte in der Nacht zuvor ein neuer Kompromissvorschlag der EU zu den klimabedingten Schäden ("Loss and Damage") geweckt. In dem von Kommissionsvize Frans Timmermans verkündeten Vorstoß hatte sich die Union bereiterklärt, auf die Forderung der Entwicklungsländer nach einem Fonds zum Ausgleich für solche Schäden einzugehen.

Allerdings stellte Timmermans zwei Bedingungen: Das Geld müsse tatsächlich an besonders von Klimakatastrophen betroffene Länder fließen und alle großen Emittenten von Treibhausgasen, auch Schwellenländer wie China, müssten sich an den Einzahlungen beteiligen. "Das ist unser letztes Angebot", sagte der Kommissionsvize. Zudem müsse es stärkere Anstrengungen zur Senkung der Emissionen geben, um das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens einhalten zu können.

"Wir haben gestern Nacht einen großen Schritt gemacht", sagte dazu Baerbock. Auf die Frage, ob die von Timmermans genannten Bedingungen "rote Linien" seien, antwortete sie aber später mit "Ja". Auch stellte die Außenministerin klar: "Ein Fonds ist für uns kein Selbstzweck." Deutschland und die EU seien zur Unterstützung der besonders betroffenen Staaten bereit, sie würden aber "nicht einfach irgendeinen Fonds schaffen".

Zudem drängte auch Baerbock auf mehr Ehrgeiz bei den Emissionen. "Wir müssen alles dafür tun, um auf den 1,5-Grad-Pfad zu kommen", sagte die Ministerin. Daher sei es wichtig, auf der Klimakonferenz gemeinsam ein ehrgeiziges Arbeitsprogramm für die Jahre bis 2030 zu beschließen. Zudem müsse es in Sharm el-Scheich ein klares Zeichen geben, "das Ende von allen fossilen Energieträgern einzuläuten", sagte sie im ZDF.

Auf der Konferenz müsse "der Weg für den Ausstieg aus allen fossilen Brennstoffen geebnet werden", verlangte auch die Klimaexpertin der Umweltorganisation WWF, Fentje Jacobsen. Mehr Zugeständnisse der Industriestaaten in Finanzfragen verlangte der BUND. "Die reichen Staaten müssen ihrer historischen Verantwortung klar nachkommen", verlangte die Klimaexpertin Susann Scherbarth, zumal die Industriestaaten auch selbst beim Klimaschutz ihren Verpflichtungen nicht gerecht würden.

W.Zhang--DT