Dubai Telegraph - Suche nach Ursache des Fischsterbens in der Oder geht weiter

EUR -
AED 4.352647
AFN 77.038349
ALL 96.598417
AMD 452.800818
ANG 2.1216
AOA 1086.827593
ARS 1714.917302
AUD 1.702175
AWG 2.136321
AZN 2.019543
BAM 1.954932
BBD 2.405642
BDT 145.95518
BGN 1.990387
BHD 0.446796
BIF 3538.543435
BMD 1.185199
BND 1.512635
BOB 8.253369
BRL 6.237824
BSD 1.194375
BTN 109.68129
BWP 15.628125
BYN 3.401889
BYR 23229.893437
BZD 2.402143
CAD 1.613637
CDF 2684.475359
CHF 0.916295
CLF 0.026007
CLP 1026.892131
CNY 8.239205
CNH 8.249327
COP 4352.049423
CRC 591.439832
CUC 1.185199
CUP 31.407764
CVE 110.216517
CZK 24.339287
DJF 212.686442
DKK 7.467985
DOP 74.371681
DZD 153.65341
EGP 55.62837
ERN 17.77798
ETB 185.542782
FJD 2.612356
FKP 0.859186
GBP 0.866279
GEL 3.194158
GGP 0.859186
GHS 12.972047
GIP 0.859186
GMD 86.519922
GNF 10370.488562
GTQ 9.16097
GYD 249.880081
HKD 9.259833
HNL 31.360816
HRK 7.531468
HTG 156.31124
HUF 381.361827
IDR 19878.981309
ILS 3.662743
IMP 0.859186
INR 108.685921
IQD 1553.202824
IRR 49926.493096
ISK 144.954314
JEP 0.859186
JMD 187.167667
JOD 0.840353
JPY 183.432056
KES 152.891041
KGS 103.646077
KHR 4767.466048
KMF 491.857853
KPW 1066.776971
KRW 1719.800318
KWD 0.363742
KYD 0.995358
KZT 600.703223
LAK 25481.771275
LBP 101393.74447
LKR 369.367519
LRD 219.558501
LSL 19.129558
LTL 3.499584
LVL 0.716915
LYD 7.494703
MAD 10.834234
MDL 20.089163
MGA 5259.323437
MKD 61.617375
MMK 2488.971822
MNT 4228.442435
MOP 9.604775
MRU 47.301727
MUR 53.844023
MVR 18.323619
MWK 2058.690455
MXN 20.714943
MYR 4.672099
MZN 75.568713
NAD 18.964458
NGN 1643.550963
NIO 43.501202
NOK 11.415786
NPR 175.490804
NZD 1.968562
OMR 0.45572
PAB 1.19438
PEN 3.993531
PGK 5.066136
PHP 69.862765
PKR 331.640946
PLN 4.21155
PYG 8000.48068
QAR 4.315354
RON 5.096714
RSD 117.397527
RUB 90.0755
RWF 1742.633436
SAR 4.445375
SBD 9.542761
SCR 17.606171
SDG 712.901341
SEK 10.562313
SGD 1.508051
SHP 0.889206
SLE 28.830002
SLL 24853.022112
SOS 677.345366
SRD 45.097406
STD 24531.219039
STN 24.489227
SVC 10.450359
SYP 13107.793177
SZL 19.129544
THB 37.394247
TJS 11.149595
TMT 4.148195
TND 3.371935
TOP 2.853674
TRY 51.550457
TTD 8.109433
TWD 37.407284
TZS 3051.886907
UAH 51.191481
UGX 4270.121623
USD 1.185199
UYU 46.349611
UZS 14601.515362
VES 410.009291
VND 30744.052844
VUV 141.759914
WST 3.2171
XAF 655.668579
XAG 0.014256
XAU 0.000245
XCD 3.203059
XCG 2.15268
XDR 0.815441
XOF 655.668579
XPF 119.331742
YER 282.462511
ZAR 19.156188
ZMK 10668.214289
ZMW 23.439689
ZWL 381.63348
  • Euro STOXX 50

    55.8600

    5947.81

    +0.94%

  • SDAX

    52.3900

    18040.35

    +0.29%

  • MDAX

    -69.2400

    31164.44

    -0.22%

  • TecDAX

    36.3200

    3613.41

    +1.01%

  • DAX

    229.3500

    24538.81

    +0.93%

  • Goldpreis

    -447.3000

    4907.5

    -9.11%

  • EUR/USD

    -0.0118

    1.1854

    -1%

Suche nach Ursache des Fischsterbens in der Oder geht weiter
Suche nach Ursache des Fischsterbens in der Oder geht weiter / Foto: Odd ANDERSEN - AFP

Suche nach Ursache des Fischsterbens in der Oder geht weiter

Nach dem dramatischen Fischsterben in der Oder suchen deutsche und polnische Behörden weiter nach der Ursache. Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) kündigte nach einem Besuch am Samstagabend in Frankfurt an der Oder eine "gemeinsame Expertenbewertung" und einen Austausch der Analyse-Ergebnisse an. Lemke bemängelte die anfangs fehlende Zusammenarbeit der polnischen und deutschen Behörden. Die Behörden des Nachbarlandes setzten eine Belohnung von umgerechnet 210.000 für Hinweise auf die Verursacher aus.

Textgröße:

"Die deutsch-polnische Zusammenarbeit hat an dieser Stelle ganz offensichtlich nicht funktioniert", kritisierte Lemke. Sonst hätte Deutschland früher Informationen erhalten. Sie habe bereits mit ihrer polnischen Kollegin Anna Moskwa gesprochen und werde dies auch weiterhin tun.

Für den frühen Sonntagabend war nach Angaben von Lemkes Ministerium ein Treffen in Stettin geplant, an dem neben Lemke und Moskwa auch Polens Infrastrukturminister Andrzej Adamczyk sowie die Umweltminister von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Axel Vogel (Grüne) und Till Backhaus (SPD), teilnehmen sollten.

"Es macht mich sehr betroffen, was hier passiert ist", sagte Lemke. Sie lobte den Einsatz von Anglern, die frühzeitig auf das Fischsterben hingewiesen hätten. Am Wochenende sammelten zahlreiche freiwilligen Helfer Fischkadaver ein.

Inzwischen gehen die Behörden nicht mehr davon, dass eine größere Menge an Quecksilber Ursache des Fischsterbens ist. Erste fischtoxologische Untersuchungen hätten ergeben, dass das Schwermetall als Ursache ausgeschlossen sei, erklärte Polens Umweltministerin Moskwa im Kurzbotschaftendienst Twitter. Es würden nun weitere Ergebnisse abgewartet.

Zuvor hatte bereits Brandenburgs Umweltminister Vogel im RBB gesagt, nach derzeitigem Erkenntnisstand sei Quecksilber nicht in solchen Mengen in die Oder eingebracht worden, dass es ein Fischsterben hätte auslösen können.

Der polnische Vize-Innenminister Maciej Wasik teilte am Samstag mit, "eine Belohnung von einer Million Zloty" solle dabei helfen, "die Verantwortlichen dieser Umweltkatastrophe zu finden".

Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki räumte unterdessen ein, am "9. oder 10. August" informiert worden zu sein, obwohl es bereits Ende Juli erste Hinweise auf eine Gewässerverschmutzung und tote Fische gegeben hatte. "Es ist eindeutig, dass ich zu spät davon erfahren habe. Die betroffenen Behörden hätten mich früher informieren müssen", sagte Morawiecki im westpolnischen Gorzow Wielkopolski.

Das Ausmaß der Verschmutzung sei "sehr groß, groß genug, um sagen zu können, dass die Oder Jahre brauchen wird, um zu ihrem Naturzustand zurückzufinden", sagte Morawiecki. Der Regierungschef hatte am Freitag den Chef der polnischen Wasserschutzbehörde, Przemyslaw Daca, und Michal Mistrzak, den obersten Kontrolleur der Umweltschutzbehörde, entlassen. Letzterem warf er "ein zu langsames Handeln" vor.

Die nationalkonservative Regierung war in den vergangenen Tagen sowohl im eigenen Land als auch in Deutschland massiv kritisiert worden, weil sie nicht frühzeitig auf die Umweltkatastrophe reagiert habe.

Auf deutscher Seite hatten die Behörden am Dienstag erste Hinweise auf ein ungewöhnliches Fischsterben erreicht. Die Menschen wurden unter anderem aufgerufen, Kontakt mit dem Wasser zu meiden. Gewässer wie die sogenannte Alte Oder wurden abgetrennt, um verunreinigtes Wasser am Eindringen zu hindern.

Lemke schloss nicht aus, dass die Behörden eine Badewarnung etwa im Bereich der Insel Usedom für die Ostsee aussprechen könnten. "Wir haben eine Giftfracht im Fluss." Sie wisse nicht, "wann die sich soweit verdünnt haben wird, dass sie keine Gefahr für Natur um Mensch darstellt". Die Behörden würden Warnungen aussprechen, wenn es notwendig sei.

U.Siddiqui--DT