Dubai Telegraph - Hitze, Eisschmelze, Meereserwärmung: 2025 laut Bericht Jahr der Extreme in Europa

EUR -
AED 4.208691
AFN 74.49053
ALL 91.373465
AMD 416.155059
ANG 2.051759
AOA 1052.027942
ARS 1730.468757
AUD 1.609539
AWG 2.065665
AZN 1.961226
BAM 1.954104
BBD 2.308896
BDT 140.777785
BGN 1.929224
BHD 0.432125
BIF 3446.667946
BMD 1.146
BND 1.464915
BOB 11.263516
BRL 5.879673
BSD 1.146425
BTN 109.846679
BWP 15.546978
BYN 3.467789
BYR 22461.602088
BZD 2.305659
CAD 1.606176
CDF 2648.405741
CHF 0.946178
CLF 0.027899
CLP 1101.604309
CNY 7.686853
CNH 7.676705
COP 3635.593658
CRC 512.863711
CUC 1.146
CUP 30.369003
CVE 110.172719
CZK 24.338693
DJF 204.149004
DKK 7.475536
DOP 67.66244
DZD 153.420998
EGP 59.744083
ERN 17.190002
ETB 187.257535
FJD 2.541713
FKP 0.858702
GBP 0.85881
GEL 2.967453
GGP 0.858702
GHS 13.20688
GIP 0.858702
GMD 84.229457
GNF 10078.558166
GTQ 8.748558
GYD 239.849102
HKD 8.990314
HNL 30.775088
HRK 7.532671
HTG 149.832539
HUF 364.287648
IDR 20419.429898
ILS 3.481153
IMP 0.858702
INR 109.939744
IQD 1501.822411
IRR 1575291.746358
ISK 139.399218
JEP 0.858702
JMD 181.022846
JOD 0.812527
JPY 180.872625
KES 148.418158
KGS 100.217734
KHR 4646.108404
KMF 490.488325
KPW 1031.40046
KRW 1590.556037
KWD 0.353427
KYD 0.9554
KZT 512.535046
LAK 25689.370415
LBP 102660.962927
LKR 379.460507
LRD 198.333875
LSL 18.638045
LTL 3.38384
LVL 0.693204
LYD 7.281901
MAD 10.862002
MDL 20.148124
MGA 4969.815583
MKD 61.478237
MMK 2406.248034
MNT 4124.868785
MOP 9.26336
MRU 46.119766
MUR 54.515126
MVR 17.705329
MWK 1987.934899
MXN 19.686666
MYR 4.679004
MZN 73.241042
NAD 18.638207
NGN 1526.895582
NIO 42.183379
NOK 10.80928
NPR 175.759483
NZD 2.006993
OMR 0.440634
PAB 1.146435
PEN 3.868542
PGK 5.102726
PHP 71.989464
PKR 317.75616
PLN 4.363539
PYG 6796.277763
QAR 4.190372
RON 5.265186
RSD 117.403102
RUB 96.436364
RWF 1684.089401
SAR 4.2707
SBD 9.168588
SCR 15.800933
SDG 689.314835
SEK 11.289585
SGD 1.46528
SHP 0.856662
SLE 28.249158
SLL 24031.039929
SOS 655.142675
SRD 43.257492
STD 23719.88844
STN 24.479176
SVC 10.031598
SYP 14900.293676
SZL 18.63215
THB 38.226557
TJS 10.575642
TMT 4.02246
TND 3.372272
TOP 2.759293
TRY 55.907733
TTD 7.78238
TWD 36.492315
TZS 3038.743037
UAH 51.220198
UGX 4522.074187
USD 1.146
UYU 46.101385
UZS 13573.453168
VES 971.218013
VND 29821.214771
VUV 135.56206
WST 3.157026
XAF 655.957
XAG 0.017187
XAU 0.000262
XCD 3.097123
XCG 2.066106
XDR 0.810282
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 271.085969
ZAR 18.645227
ZMK 10315.379406
ZMW 22.533028
ZWL 369.011567
SSP 6490.970489
MXV 2.231917
  • SDAX

    22.2200

    18189.12

    +0.12%

  • MDAX

    10.6800

    31287.48

    +0.03%

  • Goldpreis

    -8.7000

    4391

    -0.2%

  • Euro STOXX 50

    -86.5200

    6236.38

    -1.39%

  • TecDAX

    -31.6600

    3964.69

    -0.8%

  • DAX

    -196.7600

    25341.04

    -0.78%

  • EUR/USD

    -0.0015

    1.1465

    -0.13%

Hitze, Eisschmelze, Meereserwärmung: 2025 laut Bericht Jahr der Extreme in Europa
Hitze, Eisschmelze, Meereserwärmung: 2025 laut Bericht Jahr der Extreme in Europa / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP/Archiv

Hitze, Eisschmelze, Meereserwärmung: 2025 laut Bericht Jahr der Extreme in Europa

30 Grad am Polarkreis, fortschreitende Gletscherschmelze und neuer Höchstwert bei den Meerestemperaturen: Europa hat die Auswirkungen des Klimawandels 2025 deutlich zu spüren bekommen. Mindestens 95 Prozent des Kontinents hätten Jahrestemperaturen über dem Durchschnitt erlebt, heißt es im Bericht zum Zustand des europäischen Klimas, den die Weltmeteorologieorganisation (WMO) und das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus am Mittwoch vorstellten. Unser Kontinent erwärmt sich demnach besonders schnell.

Textgröße:

"Seit 1980 hat sich Europa zwei Mal so schnell wie der globale Durchschnitt erwärmt", sagte WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo bei einer Pressekonferenz zu dem Bericht. Es sei damit "der sich am schnellsten erwärmende Kontinent" überhaupt. Es gebe immer häufigere und heftigere Hitzewellen und 2025 seien davon nicht nur der Mittelmeerraum, sondern auch der Polarkreis erfasst worden.

In der nordeuropäischen Region Fennoskandinavien, zu der Finnland, Norwegen und Schweden gezählt werden, gab es dem Bericht zufolge im Juli eine dreiwöchige Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 30 Grad. Teile von Fennoskandinavien hätten fast zwei Wochen lang unter "starkem Hitzestress" gelitten, bei dem die gefühlte Temperatur über 32 Grad liegt. Normal seien nur bis zu zwei Tage Hitzestress im Jahr.

In der Türkei kletterte das Thermometer im Juli auf 50 Grad, in Griechenland waren 85 Prozent der Bevölkerung von extremen Temperaturen um die 40 Grad betroffen. Große Teile West- und Südeuropas wurden im Juni von zwei starken Hitzewellen getroffen, darunter weite Teile Spaniens, Portugals, Frankreichs sowie südliche Teile Großbritanniens.

Eine dritte Hitzewelle gab es dem Bericht zufolge dann im August in Portugal, Spanien und Frankreich. Großbritannien, Norwegen und Island verzeichneten 2025 ihre höchste Jahresdurchschnittstemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen.

Die durch Waldbrände zerstörte Fläche in Europa erreichte einen Rekordwert von 1,034 Millionen Hektar. Durch Stürme und Überflutungen kamen in Europa vergangenes Jahr mindestens 21 Menschen ums Leben, insgesamt waren rund 14.500 Menschen davon betroffen.

Infolge der hohen Temperaturen wurde bei den europäischen Gletschern vergangenes Jahr ein Netto-Massenverlust verzeichnet. Island erlebte seine zweitstärkste Eisschmelze seit 2005. 2025 gab es zudem beim Umfang von Europas Schneedecke den drittniedrigsten Wert.

Die Jahresdurchschnittstemperatur an der Meeresoberfläche erreichte in Europa 2025 zum vierten Mal in Folge einen neuen Höchststand. Ein Rekordanteil von 86 Prozent der europäischen Meeresgebiete erlebte mindestens einen Tag mit einer starken marinen Hitzewelle. Diese haben negative Auswirkungen auf die Pflanzen und Tiere des Meeres.

Die Erderwärmung wird vornehmlich durch die Nutzung fossiler Energieträger wie Erdöl verursacht. In Europa wurde laut dem Bericht 2025 das dritte Jahr in Folge mehr Strom aus erneuerbaren Energien genutzt als fossile Energien. Die Erneuerbaren machten demnach 46,4 Prozent von Europas Stromerzeugung aus.

"Aber das ist nicht ausreichend. Wir müssen das beschleunigen", erklärte der Klima-Berater des Klimadienstes der Europäischen Kommission, Dusan Chrenek. In den vergangenen Wochen haben die Folgen des Iran-Kriegs die weitverbreitete Abhängigkeit von Öl und Gas wieder in den Blickpunkt gerückt.

Für dieses Jahr ist dem Bericht zufolge eine weitere Verschlimmerung der klimatischen Lage in Europa zu befürchten. Es sei wahrscheinlich, dass ab der Jahresmitte das Klimaphänomen El Niño wieder zum Tragen komme, sagte WMO-Generalsekretärin Saulo. 2024 hatte El Niño zu globalen Temperaturrekorden beigetragen.

I.Mansoor--DT